Freunde des Gibson Jahrgang 2015

Hey,
Das Bild kann ich leider auch nicht sehen aber die Tuner sind schnell getauscht. Kannst dich wenn Amazon wegen des Tuneraustauschs irgendwie doof macht auch an den Fachmann hier im Board wenden @Sandy von Tronical, das hat was man hier mitkriegt sehr unkompliziert funkioniert bisher.
ansonsten geb ich @EAROSonic recht - wenns nicht rauscht hast du gewonnen :)
Ich frage mich echt ob Amazon evtl Rückläufer (unbesehen) mit anderen Rückläufern tauscht oder ob die ne Werkstatt haben die die Gitarren auch mal prüft..
 
Amazon will verkaufen und sich nicht lange mit Reklamationen aufhalten. Deswegen gibt´s wohl gleich was neues für den Kunden. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass sich Amazon groß mit Gründen eines Mangels beschäftigt. Ist dieser nur klein, könnte ich mir vorstellen, dass sie noch mal im virtuellen Verkaufsraum landet. Bei Großen geht die Ware bestimmt an den Hersteller zurück.

Ich kenne jemanden, der sich bei Amazon ne 2015er-SG gekauft und wieder zurückgesendet hat (war allerdings nicht auf Grund von Mängeln). Wenige Tage später erschien sie erneut im Onlineshop und er hat sie sich gleich wieder mit einem entsprechenden Preisnachlass bestellt... :-D
 
Also Brummen ist immernoch da aber das ist dann wohl normal. Beide Gitarren rauschen gleich.

Der rest scheint aber ok zu sein.
Die alte Gitarre klingt leider etwas besser. Oder ich bilde es mir ein :D
 
Einbildung! Anders kann das gar nicht sein... ;-)
 
War bei mir leider auch so dh Austausch hat leider nichts gebracht.

Mein Projekt mit Abschirmung und PU Tausch wird mal auf Eis gelegt weil sich ein Interessent für die Gitarre gemeldet hat und da möchte ich jetzt nicht herumwerken. War heute anspielen und da hat er nicht gemeckert über Rauschen etc.

Ich habe das Video von youtube mal gesucht. Meine Less+ macht folgende Geräusche (ab 3:55):



Die Erdungskabel der PUS, Buchse und Brücke habe ich schon mal alle gecheckt, die Brücke habe ich aber noch nicht ausgebaut und geschaut ob der Draht auch wirklich gut im Loch abisoliert mit der Brücke verbunden ist.
 
"Mist" aber auch, dass mir das Rauschen bei meiner Less+ damals nicht groß auffiel (zu leise gespielt? :-D). Ich hatte die Pickups ja mit Cover versehen und hätte so sagen können, ob das nicht vielleicht auch etwas bringt, obwohl das ja eher was für Rückkopplungen wäre... So könnte ich aber zumindest ne Aussage treffen.
 
@michmo1 Hab mir gerade das ganze Video angesehen. Mir erscheint die Sache insofern klar (lasse mich aber gern korrigieren), als bei Gitarre Nr. 1 ja das Elektronikfach sichtbar mit Folie ausgekleidet ist, und die Strat ist aus der US-Produktion - eine Mexiko-Strat würde nach meinen Erfahrungen mindestens genauso rauschen wie die Les Paul (bei den Mexikanerinnen ist normalerweise nix mit abgeschirmt). Und die Les Paul ist halt sichtbar nicht abgeschirmt. Meiner Vermutung nach (man korrigiere mich bitte) mit Absicht und nicht aus Nachlässigkeit.

Es existiert schon die Frage, ab wann sich eine Abschirmung auf den Klang auswirkt bzw. ob total abgeschirmte Gitarren nicht von vornherein anders konzipiert sind bzw. womöglich von Haus aus eine Idee steriler klingen, weil halt der ganze Schmutz aus den Obertönen raus ist. Auf jeden Fall habe ich schon mehrfach gehört, dass man's mit dem Abschirmen übertreiben kann, und dann ist das Klangbild bestimmt nicht mehr dasselbe.

Ich persönlich finde das Rauschen ab 3:55 ziemlich normal - je nach Umgebung und Zerre halt. Bin überzeugt, dass meine Traditional sich ähnlich verhalten würde. Sie kann aber auch ganz ruhig sein. Mich jedenfalls stört's nicht.
 
Ich glaube mittlerweile auch dass das normalist. Beide Gitarren klingen gleich. Und die les paul ist jetzt nicht gerade eine metal Gitarre. Ist also gut möglich das meine anderen Klampfen steril abgeschirmt sind und dafür mehr Output haben.
Bedenklich finde ich aber wirklich dass ich das Brummen selbst mit dem noise gate nicht weg bekomme. Das ist dann voll auf Anschlag.

Ich werde auf jeden Fall noch hier beim Gibson Händler vorbei schauen. Der soll Beurteilten ob das normal ist.

Aber wenn ich noch einmal eine macke wie den Spannungsriss habe verlange ich mein Geld zurück und kaufe ne ibanez oder prs. Dann ist wirklich genug mit mojo. :D
 
Und die Les Paul ist halt sichtbar nicht abgeschirmt.

Hallo Zusammen,
also meines Wissens hatte Gibson das Elektronikfach der Les Paul noch nie abgeschirmt. Und weil es mit zunehmender Lautstärke halt zu brummen beginnt hat Seth Lover (und nicht die Schweizer) in den 50er Jahren den Humbucker erfunden. Seitdem ist es die gängige Lehre, daß man bei Humbucker-Gitarren nicht zwangsläufig ein besonderes Augenmerk auf eine Schirmung des Elektronikfachs richten muß. Die würde mit dem gezeigten Phänomen eigentlich in Frage gestellt, oder? Ich habe bisher jedenfalls noch nicht gehört, das Brummen bei einer Les Paul ein bekanntes Problem wäre. Bei Singlecoils hingegen kann das schon zu einer gewissen Beruhigung führen. Ohje, das hört sich jetzt ein wenig schulmeisterhaft an, ist aber nicht so gemeint. Aber offensichtlich ist dieses Thema doch nicht so trivial. :confused:

Was mich im Video allerdings stutzig macht ist, daß es, sobald er in Video die Hände auf die Saiten legt absolut ruhig ist. Ich war bisher immer der Meinung, daß so ein Effekt grundsätzlich auf eine mangelnde Erdung zurückzuführen ist. Beim Auflegen der Finger auf die Saiten würde in diesem Falls die Erde über den Körper des Spielers hergestellt. Bei meinen Strats jedenfalls hört das Brummen bei Highgain nicht auf, selbst wenn ich die Hände auf die Saiten lege, weil das Brummen ja über die Spulen des Pickups aufgenommen wird, richtig?
Ich habe bei meinen Les Pauls ein derartiges Brummen noch nicht wahrgenommen. Die fangen bei Highgain :m_git1: eher zum Pfeifen an, als das sie brummen. Das ist bei meiner 2015er Traditional nicht anders.

Viele Grüße
Manni
 
also meines Wissens hatte Gibson das Elektronikfach der Les Paul noch nie abgeschirmt.
In den 1970er bzw. in dem Dreh ruhte doch die gesamte Elektrik der Les Paul in einem Metallkästchen. D.h., wie noch in den 1990ern wurden die Bauteile auf einer Metallplatte befestigt und mit einem Deckel verschloss. Diese Metallplatte weist die 2015er Traditional ja auch noch auf.
 
Hmm, interessant. Das wusste ich nicht. Aber heute ist das doch deshalb so, weil die Potis vormontiet werden, um die Fertigung zu vereinfachen und damit die Kosten zu reduzieren. Oder liege ich da falsch?

Ich kenne das Metallkästchen übrigens auch von meiner Ibanez Musician Baujahr 1981.

Grüße
Manni
 
Und weil es mit zunehmender Lautstärke halt zu brummen beginnt hat Seth Lover (und nicht die Schweizer) in den 50er Jahren den Humbucker erfunden. [...] Was mich im Video allerdings stutzig macht ist, daß es, sobald er in Video die Hände auf die Saiten legt absolut ruhig ist. Ich war bisher immer der Meinung, daß so ein Effekt grundsätzlich auf eine mangelnde Erdung zurückzuführen ist.

Bitte mich nicht misszuverstehen - ich will mich hier überhaupt nicht aus dem Fenster lehnen, weil mir Elektrotechnik immer irgendwie ein spanisches Dorf geblieben ist. Vielmehr kann ich nur wiedergeben, was ich bisher alles so aufgeschnappt habe zum Thema. Sobald hier jemand mit richtigem Expertenwissen bei der Tür reinkommt, bin ich der erste, der die Fliege macht!

Also, mein Verständnis: Der berüchtigte "60s cycle hum" von Einspulern ist _immer_ da. Diesen Brumm kriegt man nicht weg, indem man die Hand auf die Saiten legt. Wenn das so einwandfrei funktioniert wie im besagten Video, sollte dies bedeuten, dass in der Gitarre selber alles in Ordnung ist, außer dass sie halt schlcht abgeschirmt ist. Würde der Brumm mit der Hand auf den Saiten nicht weggehen, fehlt der Erdungsdraht in der Gitarre. Umgekehrt würde eine perfekt abgeschirmte Gitarre nicht einmal mit fehlendem Erdungsdraht brummen.

Das mit der Hand auf den Saiten ist übrigens relativ. Wichtig ist dabei die Körpernähe. Wenn man alles voll aufdreht und die Saiten bloß vom gestrecktem Fuß aus mit dem großen Zeh berührt, bringt das nicht mehr viel.

Der Brumm vom Einspuler und der Brumm von schlechter Abschirmung sind zwei verschiedene Brumms (das kann man effektiv hören - d. h. zwei Brumms). Dann können natürlich noch diverse Einstreuungen von Trafos, Dimmern und dergleichen hinzukommen. Gute Erfahrungen habe ich in meiner Wohnumgebung auch mit einem 5-Meter-Instrumentenkabel gemacht, das eine wunderbare Mittelwellenantenne abgegeben hat (gibt's heute überhaupt noch Radiosender, die auf Mittelwelle senden?)

Gegen den Einspulerbrumm gibt's von Electro Harmonix ein Pedals namens "Hum Debugger". Vielleicht bringen auch Netzstromfilter (Power Conditioner) wie von Furman noch was gegen den einen oder anderen Brumm, keine Ahnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
d. h. zwei Brumms
Ist das orthographisch korrekt? :-D

Da ich davon auch nichts verstehe, spiele ich eben Humbucker-Gitarren, die aber nach den Erkenntnissen hier leider ebenfalls rauschen können.
 
Ist das orthographisch korrekt? :-D

Weiß nicht, aber bei meiner Mexico-Tele (Classic 50 heißt die, glaube ich) höre ich das über Kopfhörer eindeutig, wobei der Fehlende-Abschirmungs-Brumm den Einspulerbrumm überlagert. Will sagen: Ist lauter. Wesentlich sogar.
 
Würde der Brumm mit der Hand auf den Saiten nicht weggehen, fehlt der Erdungsdraht in der Gitarre.

Nein, meines Wissens müßte der Brumm bei einem Erdungsfehler mit auflegen der Hand weitestgehend verschwinden. Hat mit der Abschirmung erst einmal weniger zu tun.
Bin aber auch kein Elektriker, sondern Maschinenbauer. Mein Motto war immer: "wenn Du vom Lkw überrollt wirst weißt Du wenigstens warum Du tot bist, beim Strom dagegen ..."

Übrigens, bei uns brummt es nur mit 50 Hz. ;)

Grüße
Manni
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Da ich davon auch nichts verstehe, spiele ich eben Humbucker-Gitarren, die aber nach den Erkenntnissen hier leider ebenfalls rauschen können

Übrigens, wußtet Ihr, daß Burstbucker mehr brummen als beispielsweise Classic 57 Humbucker? Kommt von der unterschiedlichen Wicklungszahl der beiden Spulen, wodurch sich die Brummeinstreuung nicht komplett aufhebt. Hab´ ich zumindest mal gelesen. :gruebel:

Grüße
Manni
 
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Ergibt für mich durchaus Sinn.

Hab eben mal zwei meiner 2015er gewogen und kann sagen, jopp, besitze keine 5 kg-Les Paul. Und so verteilt sich das Gewicht
Deluxe: 4,75 kg
Traditional: 4,40 kg

Fehlt noch die Classic und die Studio. Die Classic schätze ich auf Gewichtshöhe mit der Traditional und die Studio darunter. Kein Wunder: keine Batterie, kein Binding! :p
 
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Hey @EAROSonic, danke fürs wiegen...also die Gitarren ;)
Das die Deluxe schwerer als die Traditional ist hätte ich nicht gedacht...die Delxue soltte doch laut Gibson HP ein weight relief haben:gruebel:
@Papa Manni : nein das wusste ich nicht...wenn ich morgen Zeit habe mach ich mal n "Brummtest" mit n paar Gitarren hier...das interessiert mich jetzt echt. Ich halt euch aufm Laufenden :)
gute nacht sagt
m.
 
Ich achte beim Herumlesen immer ein wenig aufs Gewicht (nämlich auf das der Gitarren), und die Werte erscheinen mir recht einheitlich: Studio so 3,7 bis 3,9 kg, Standard so 3,9 bis 4,2 kg, Traditional so 4,4 bis 4,7 kg und Deluxe so 4,8 bis 5,0 kg.

Aber wieso ist die Deluxe überall schwerer als die Traditional? Gibson spezifiziert für beide die gleiche Mahagoni-Gewichtsklasse (Low Density), aber die Deluxe hat neun Löcher, während die Traditional doch vollmassiv ausgeführt ist. Eigentlich müsste es also umgekehrt sein, sollte man meinen.
 
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Die Deluxe ist ja auch nicht nur vom Gewicht her schwerer, sondern auch vom Tone. Die ballert die Classic & Traditional locker durch die Wand. Sie hat Unmengen Bass, das es schon des Guten zuviel ist. Da heißt es, die richtige Einstellung zueinander zu finden!

Ich decke, es wird eine Selektion der Mahagonibretter geben, um diese den entsprechenden Modellen zuzuordnen. Danach müsste das leichteste Holz schon fast den Traditional zugeteilt werden, da es hier keine Bohrungen gibt. Meine Traditional liegt somit am unteren Bereich der Skala und die Deluxe unterschreitet diesen sogar. Bestimmt, weil die Kanten der Kopfplatten abgeschrägt wurden. Seht Ihr! :-D

@hobbyist:
Konntest Du auch Werte für die Classic finden?
 
Also wenn ich meine Finger auf die Saiten gebe, ist das Brummen weg.

Mit Noisegate VOR dem Verstärker (aber auch im FX Loop) kann ich das Rauschen eliminieren (ISP Decimator auf ungefähr halben Regelweg). Erdung Brücke habe ich auch schon mit einer Überbrückung der Brücke mit Poti mittels Krokodilklemmen versucht, bringt auch nichts.

Ich würde mir an und für sich keine Gedanken machen, wenn das alle meine Gitarren machen. Aber meine Epiphone Les Paul Standard, meine Vintage V100 Les Paul und 2 Les Paul mit aktiven PUs (lasse ich mal aus dem Spiel weil ja nicht wirklich mit der Gibson vergleichbar) zeigen dieses Verhalten nicht obwohl sie eigentlich deutlich weniger kosten als die Gibson Less+
 

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