Für die Seagull User

Kleines Update: Ich hatte am Freitag per Mail direkt bei Seagull angefragt, welche Informationen man mir anhand der Seriennummer zu meiner Gitarre geben kann.

Hier ein Auszug aus der netten Mail, die bereits heute ankam:

Your guitar was built in 1992.
The '92 S(6) CW has a laminated wild cherry body, a maple neck, and a rosewood fingerboard and bridge. It was available with a solid cedar top and with a solid spruce top. It's impossible to determine which top your guitar has based on it's serial number.
Regards,
Michel
Godin Guitars


Leider bin ich immer noch nicht schlauer, was die Decke angeht, gehe aber selber davon aus, dass es Zeder ist. Ich habe einige Detailbilder verglichen, kommt optisch eher hin als Fichte. Und wenn nicht, ist auch wurscht...klingt so oder so gut. Hatte mich halt nur interessiert.



 
Hmm, wenn die Decke zahlreiche Druckstellen hat bzw. leicht welche bekommt, dürfte es Zeder sein. Ob du das austesten willst, must du selbst wissen;-)

Ich hatte übrigens neulich auch mal bei Godin angemailt und gefragt, ob sie nicht mal einen Akustikbass bauen wollten, so als ehrenwerter Nachfolger von Tacoma. Leider keine Pläne...
 
Da werd ich doch glatt mal des öfteren reinschauen. Ich hab seit Nov. 09 ne S6 :great:
 
Ausserdem irritiert mich, dass man die S6 jetzt so ab € 300,- kaufen kann, wenn ich richtig informiert bin. Ich meine, damals neu deutlich über DM 1000,- (fast anderthalb tausend...???) bezahlt zu haben. Sind die heute echt günstiger? Oder liegt das am PU mit L.R. Baggs Preamp, den meine eingebaut hat?

Mittlerweile hat auch ein großer Musikversender aus dem Nord-Westfälischen verschiedene Seagulls im Angebot. Da liegt der Aufpreis bei einer Maritime SWS für die High-Gloss-Option bei ca. 100 EUR, nochmal 100 EUR werden für den Q1 fällig. Und da haben die Instrumente (zum Glück!) noch nicht mal 'nen Cut! Das wäre vermutlich der nächste Hunderter...
 
Hey an euch Seaugull-Freunde!
Seit gestern darf ich mich auch zum Kreis der Seagull-User zählen :D
Nach einigem Testen (Martin DM, Ovation Standard Balladeer, diverse Walden, Breedlove Passport Plus SF, uvm) heißt meine neue Errungenschaft nun Seagull Maritime Minijumbo SWS Q1. Tolles Spielgefühl, voller Sound, nett anzusehn :)

Zum wirklich, wie ich finde, günstigen Tarif von 650€ incl. Seagull-Gigbag bei BTM-Guitars in Nürnberg erstanden. Ich bin immernoch überwältigt zu dem Preis eine Vollmassive Western mit PU zu bekommen.

Nunja, so schnell kanns gehn. Obwohl ich Seagull eig. ausgeschlossen hatte ist es doch eine geworden und ich bin froh dass es so ist. ;)
 
Naja, ich konnte mich anfangs nicht mit der Kopfplatte anfreunden, aber mittlerweile find ich sie sehr elegant.
Man sollte sich eben doch nicht auf Vorurteile verlassen:D
 
Ich brauchte auch lange, um mich damit anzufreunden, dass ich eine Nicht-Dread, dazu noch aus Mahagoni als klangbeste Gitarre auserkoren hatte. Später konnte ich mir dann noch eine baugleiche aus Palisander kaufen (und stellte fest, dass ich tatsächlich in der Regel Mahagoni lieber mag) und habe mir dann zur Seelenberuhigung auch auch noch eine Dread gekauft - die S6. Um mich von solchen den Vorurteilen loszumachen, habe ich schätzungsweise auch 20 Jahre gebraucht...
 
Ich habe den Eindruck, es gibt nicht wirklich viele Seagull Spieler, obwohl gerade die S6 durchweg gute Kritiken bekommt. Woran liegts? Polarisiert die Kopfplatte so sehr? :D
 
Ich fürchte ja. Wenn es hier im Forum kritische Äußerungen zu Seagull gibt, lautet der in 9 von 10 Fällen: Kopfplattendesign. Dabei ist die Funktionalität dieser Form unbestritten.
Es geht nur ums Design.
 
Wenn ich den Gitarrist unserer Band richtig verstanden habe, war es bei ihm anfangs genau so, und mittlerweile findet er das Design eigentlich auch ganz schick, zumindest nichtmehr schlimm. Mich hat es eher angesprochen, weil es mal was anderes ist... und man hört ja auch öfters, dass es jemandem erst nach dem Anspielen "erwischt" hat.
 
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Hallo,

ich fand die Kopfplatte eigentlich auch immer schick.

Seagull ist aber einfach zu unbekannt in hiesigen Breitengraden, weil dafür wenig Werbung gemacht (wurde) und es auch wenige Händler gibt, die Seagulls führen.
Erst seit 1-2 Jahren, wo Seagull das Programm deutlich erweitert hatte und auch Werbung gemacht hatte, hört man den Namen hin und wieder schonmal.

Was aber defintiv abschreckt ist die Tatsache, dass die Zargen "nur" aus Sperrholz sind und nicht vollmassiv.

Grüße,
Schinkn
 
Ja, blöd nicht?

Wobei mich interessieren würde, ob von denen jemand erklären kann, warum eine Zarge aus Massivholz sein muss.
 
Naja, das ist das konservative Voodoogitarristenvolk ;)

Btw.: spielt ihr alle 12er oder 13er SAiten auf der Western? - ich tu mich so schwer nen ganzen Song (Barrés etc) durchzuspielen mit den 12er Strings.
Ich bin einfach ne Weichflöte :redface:
 
Ich spiele 12er Saiten, D'Addario 80/20 Bronze. Bei allem was drunter ist vermisse ich einfach das Fundament im Klang, auch wenn ich mit den Barrégriffen kämpfe. Zusätzlich sind die Saiten wunderbar brilliant, das steht meiner S6 Folk Cedar ziemlich gut, auf jeden Fall nach meinem Geschmack ;)
 
Naja, das ist das konservative Voodoogitarristenvolk ;)

Btw.: spielt ihr alle 12er oder 13er SAiten auf der Western? - ich tu mich so schwer nen ganzen Song (Barrés etc) durchzuspielen mit den 12er Strings.
Ich bin einfach ne Weichflöte :redface:

E-Klampfer halt :D

Meine S12 hat auch .012er drauf. Der ohnehin harfenähnliche Klang wird dadurch noch voller.
 
Hi, hab auch eine Seagull M6. Bin sehr zufrieden und bisher keine Probleme. LG Tina:great:
 
Hat von euch schonmal jemand die Plastikeinlage von der Brücke oder den Sattel ausgetauscht? Das sind eigentlich die einzigen zwei Teile, die bei meiner S6 so ein bisschen billig wirken.
 
NEIN, das wirkt und ist vielleicht billig, ist es aber auch gut - Seagull verwendet TUSQ, ein Produkt von Graphtech. Damit befindet man sich in bester Gesellschaft von Martin, Lowden, Avalon, Ovation, Larrivee, Boucher, ...
 
Also als ich meine Seagull bei BTM in Nürnberg gekauft hab, hat der Verkäufer gemeint dass die meisten Kunden die bei ihnen Westerngitarren bis 800 Euro suchen, an Seagull hängen bleiben. Kann das ganz gut nachvollziehn, mir gings ja auch so. Jetzt, einige Wochen nach Kauf und Verschwinden der Anfangseuphorie würd ich sie nicht mehr hergeben wollen.

Warum Seagull dennoch so wenig gespielt wird liegt einfach daran, dass andere Marken "bessere" Namen haben, soll heißen bekannter sind. Viele kaufen sich dann vllt. lieber ne günstige Taylor oder Takamine statt ner schönen Seagull.
 
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