gefahren beim einsatz eines de- essers?

von lysergsäurediethylamidfuchs, 20.05.07.

  1. lysergsäurediethylamidfuchs

    lysergsäurediethylamidfuchs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.07   #1
    hallo zusammen,
    folgendes problem: ich stecke gerade in mixingvorbereitungen diverser lieder und bemerkte jüngst, dass ich wohl bei der ein oder anderen gesangsspur einen de-esser benötige. ich nehme mit der aw 1600 workstation auf, die ein solches tool leider nicht beinhaltet. erstmal also die frage: gibt es gute freeware de-esser (auch plugins), oder macht man sich damit evtl. die spur kaputt, beispielsweise durch einen matten, unbrillianten sound?
    was sollte man generell beim einsatz beachten?
    danke und gruß, introvert
     
  2. underground

    underground Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.07   #2
    es sollte bei einem guten de esser eigentlich keien grosses qualitätseinbussen passieren.
    ja schau mal im board software -> beste links zur freeware (ev. findest du etwas)

    musst halt selbst ausprobieren. und schau dass der sänge nicht zu lispeln beginnt.

    greeetz
     
  3. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.07   #3
    prinzipiell gibt es 2 verschiedene arten von de-essern. die einen sind einfach frequenzabhängige kompressoren mit fixem bandpass bei irgendwas zwischen 5-7kHz (bitte berichtigen falls ich da jetzt falsch liege, war mir nicht mehr sicher). kann man sich im prinzip auch selber aus freeware-plugins zusammen basteln.

    die zweite und meiner ansicht nach bessere variante filtert die S-frequnzen raus, dreht sie in der phase und man mischt sie dann über einen lautstärke regler wieder dazu. der vorteil liegt daran dass das zuvor angesprochene lispeln nicht so schnell auftritt... kann man vielleicht auch mit irgendwelchen plugins selber basteln.

    ich hab leider absolut keine ahnung in wie weit das alles mit deinem equipment möglich is. aber mit ein bisschen gehirnjogging kannst dir sicher was aus vorhandenen plugins zusammen schrauben.
     
  4. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.05.07   #4
    Oder man sucht einfach direkt nach einem De-Esser PlugIn ;)
     
  5. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.07   #5

    ja das geht auch ;) aber die freeware die ich da bis jetzt gefunden habe find ich persönlich eigentlich ziemlich schlecht. da is man mit so einer behelfslösung echt fast besser dran.
     
  6. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.05.07   #6
  7. lysergsäurediethylamidfuchs

    lysergsäurediethylamidfuchs Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #7
    aah, danke!
    habe nämlich in diversen freeware- listen lange gesucht, aber keinen de- esser gefunden!
    ist das jetzt die variante mit dem pahsendrehen?
    sorry dafür, dass ich so penetrant bin, aber da ich so ein teil noch nicht benutzt habe, würde es mich interessieren, ob außer dem angesprochenen lispeln (was man ja wohl gut wird hören können) noch andere nebenwirkungen bei falscher benutzung drohen, die man evtl erst beim mixdown bemerkt (fehlende brillianz, matt und dadurch nicht mehr durchsetzungsfähig etc.) gibt es etwas, was man generell beachten sollte?
    danke und gruß, introvert
     
  8. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.05.07   #8
    Keine Ahnung wie der Spitfish intern arbeitet...halte ich aber ehrlich gesagt auch überhaupt nicht für relevant, entscheidend ist das hörbare Ergebnis.

    Was für Nebenwirkungen sollten das sein? Lass mich so sagen: was du beim abhören des fertigen Mixes nicht hörst, wird auch nach dem Mixdown nicht da sein - wo sollte es denn dann noch her kommen?
     
  9. lysergsäurediethylamidfuchs

    lysergsäurediethylamidfuchs Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.07   #9
    die prozedur ist bei mir leicht komplizierter, ich muss die spuren erst von einer festplatte der aw 1600 auf den pc kopieren, dann bearbeiten und anschließend wieder auf die aw kopieren.
    also kann ich mir das resultat der bearbeiung vorerst nur gesondert anhören. aber ich denke
    ich werd es einfach ausprobieren, zur not braucht es halt ein paar versuche...
    übrigens wiedersprechen sich bei diesem thema auch die autoren der fachliteratur:
    uli eisler: kompressoren attack- zeit bei vocals immer maximal, um die kraft des gesangs zu .
    roland enders: attack- zeit gering halten, um überbetonung der zischlaute zu vermeiden...
    wohl eine frage der balance - oder der preferenz.
    gruß, introvert
     
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