Gesang zu Schwach

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Herzblatt Duo
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Hallo zusammen wer kann mir einen Rat geben.
Habe eine Sängerin der Ihr gesang sehr gut ist ,aber es kommt zu schwach. Wenn ich das Micro bei aufdrehen enstehen Rückkopplungen, Viele Dinge schon Proebiert.
Nun habe ich mich erkundigt über Micro Verstärker. Hier wird ein Zugeraten und abgeraten.Ein Equaliser wurde empfohlen. Befor ich jetzt losgehe Kaufe habe ich gedacht ich Hole mir von Euch Rat. Danke im Vorraus.
 
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Servus :)
Du wirst hier zwei Sachen als Ferndiagnose zu hören bekommen:
1. Lippenkontakt mit dem Mikrofon
2. Gesangsunterricht für die Sängerin
Und das ist nicht gefrozzelt, sondern ernst gemeint.

Alles andere was du über "Mikrofonverstärker" (????) und Equalizer gelesen hast ist ZUNÄCHST - sorry dafür - Quatsch.

Für weitere Tipps sollten wir genau wissen wie eure Proberaum- bzw. Livesituation aussieht, welche Art von Musik ihr macht, welches Equipment ihr benutzt usw. usw. usw.
 
2. Gesangsunterricht für die Sängerin

Es kann auch vorkommen, dass eben der Gesangsunterricht dazu führt, dass das Gesangstalent sich ein Haucherl von Stimme antrainiert hat bzw. es antrainiert bekommen hat.
Auch fehlende Praxis am Gerät, also mit Anlage führt dazu, dass obig erwähntes Talent immer leiser wird wenn man es an der Anlage lauter macht, ev. aus Angst vor dem was da rauskommt.
Naja, das kann man zum Glück mit viel Übung auch wieder wegbekommen.
 
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Was für ein Mikro, welche Boxen, wo steht was, und wie?
Ansonsten, wie schon gesagt, "Schnabel" richtig ran an das Mikro;)
 
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Darüber hinaus kann man der Kollegin auch mal sagen, "Wenn Du Sängerin sein willst, dann SING auch und flüster hier nicht bloss rum!" Manchmal hilft's.
 
Nuja, es kommt durchaus vor, dass selbst relativ laute Sänger(innen) an der Koppelgrenze landen. Da wäre dann allerdings die bereits gestellte Frage nach verwendeten Lautsprechern und Mikrofon mehr als berechtigt, um eine halbwegs brauchbare Ferndiagnose zu bekommen.
 
Morgen,

Darf ich mich hier gleich anschliessen?
Wir wollen naemlich genau das. Sehr laute, eher im härteren Bereich angesiedelte Instrumentalabteilung und darueber singt zuckersüss unsere Sängerin.
Lippen am Mikro haben wir schon (SM58, Beta 58). So ist es nicht möglich, ohne massiven Problemen mit Feedback und entsprechend grotesken EQ Settings.
Singt sie lauter ist es nimmer "zuckersüss" :)

So seh ich als letzten Ausweg ein entsprechendes Mikro. Vom Antesten im Laden halt ich nicht viel, weil das ja kaum der Realität entspricht. Also heissts, ein paar Mic's auf Verdacht ankaufen. Hat da wer einen Geheimtipp?
Das OM7 gilt ja als Anti Feedback Wunder, scheint aber ein bissl heikel zu sein wenn man nicht wirklich mit dem mund dranhaengt und auf Achse reinträllert?
Wir haben ja bereits einen gut bestückten Voc Mic Koffer, allzuviel unnötiges dazukaufen wuerd ich gern vermeiden.

danke
martin
 
Mein Geheimtipp:
Die "sehr laute" Instrumentalabteilung erstmal auf nen sinnvollen Pegel absenken, danach kann man immer noch über neue Mikros etc nachdenken

-\\ Gesendet von meinem Todesstern via Laserkanone //-
 
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Das ist aus mehreren Gründen keine Option.
Entweder geht's technisch, oder das Projekt funktioniert halt nicht.

cu
martin
 
Darf ich mich hier gleich anschliessen?

Sischer dat!


Das OM7 gilt ja als Anti Feedback Wunder, scheint aber ein bissl heikel zu sein wenn man nicht wirklich mit dem mund dranhaengt und auf Achse reinträllert?

OM-7 mit entsprechend mehr als brauchbaren Lautsprechern in Verbindung mit jemandem, der parametrische EQs so bedienen kann, dass selbst ein voll aufgerissenes Gesangsmikrofon 1m vor der Box nicht koppelt :)
Auf der Bühne sehe ich da weniger ein Problem, sofern IEM genutzt werden kann und die Sängerin tatsächlich am Mikro klebt.
Im Proberaum wird es mit konventionellem Monitoring bzw. über PA idR. schwierig, es sei denn der Raum an sich ist akustisch sehr sehr gut, reflexionsarm und halbwegs linear.
Das übliche Problem daran: Raumakustische Maßnahmen kosten gerne mal ein Vielfaches von sehr sehr guten Lautsprechern. Ich kenne da jemanden, der allein für Schaumstoff gut 20kEUR ausgegeben hat...
 
OM-7 mit entsprechend mehr als brauchbaren Lautsprechern in Verbindung mit jemandem, der parametrische EQs so bedienen kann, dass selbst ein voll aufgerissenes Gesangsmikrofon 1m vor der Box nicht koppelt :)

Na dann habens ja Glück dass ich dabei bin.
Das lässt sich machen. Muss nur ein bissl Equipment aus dem Lager in den Proberaum verfrachten.
Proberaumakustik ist Top! Da seh ich weniger Probleme.

Das OM7 wirds dann wohl mal werden fuers Erste. Das waere auch das einzige Mic, das mich eventuell noch im Verleihkoffer reizen wuerde. Damit waers auf jeden Fall mal kein totaler Fehlkauf.

Hab ich das richtig verstanden, dass fuer die Saengerin, bis auf den Lippenkontakt, keine groeberen Umstellungen in Bezug auf die Mic Technik nötig sind?
Ist ne Weile her, aber ich glaub gelesen zu haben, dass manch einer nicht so gut damit zurecht kam.
Aber gut, gibt genug Leut die schon mit nem Beta58 ueberfordert sind...

cu
martin
 
Also der Umstieg vom SM58 zum OM7 ist wie Tag und Nacht. Jetzt nicht nur was die Feedbackresistenz angeht, sondern auch klanglich.
Was für eine Investition!
 
das problem kenne ich seit 35 jahren...immer wieder kommt mal eine band die höllisch lärm macht und eine zuckersüße sängerin mitbringt, welche leider fast keine stimme hat. normalerweise mit sm58. am besten 2 monitore, noch besser auf ständer als sidefills, mal sich die mühe machen und ganz genau auspfeifen. dann geht's meistens. vorne geht's immer. die p.a. pfeift nie, ehrlich. aber die alte rock&roll regel gilt noch immer: no input - no output
 

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