Gibson custom-shop -> Preise, build-time für special order (ES-335, ebony, TOM etc.)

  • Ersteller superafro182
  • Erstellt am
Ich würde mich schwer tun, nach meinen letzten Erfahrungen einem Gitarrenbauer zu vertrauen, dass da am Ende ein 100% zufriedenstellendes Ergebnis bei raus käme, nachdem ich jetzt schon 3 mal in den letzten 1,5-2 Jahren krass enttäuscht wurde. Dabei kann ja schon eine Menge schief gehen wie falsches (nicht Gibson getreues) Inlay Material, unsaubere Fräsungen oder nicht gut zentrierte und linear ausgerichtete Inlays.

...die entsprechenden Threads sind ja nachzulesen...und nach diesen Erfahrungen willst du dich wirklich dem Gibson (!!!) Custom Shop anvertrauen? Versteh mich nicht falsch...aber wenn die dann nur 95% abliefern...dann seh ich den nächsten Thread schon aufgehen.

Und ja, eine Gibson ist eine Gibson ist eine Gibson...aber Gerhard Schwarz wäre hierzulande wirklich eine Alternative (wurde ja auch schon genannt)...und, insbesondere für ES-Style Gitarren...sicherlich auch Thomas Stratmann in Hannover.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Verstehe ich auch nicht :D
Ich glaube, dass die meisten dt. Gitarrenbauer eine sehr gute Arbeit leisten, der Gibson CS da schon weit aus mehr Streuung in der Qualität bietet. Und ich hatte schon Grauben für >5000€ in der Hand.

iVgl ist meine ehemalige Huber Krautster 2 deutlich besser verarbeitet, im Detail, als meine aktuelle CS LP Jr.

Aber der Kopf (des TE) will es nicht hören und wahrhaben, was ich bisweilen verstehen kann - für mich musste es damals auch die Jr sein, weil ich einfach mal ne Gibson CS haben wollte - das Mojo eben :whistle:

Also soll der TE den Hobel bestellen (und dann berichten), seine Entscheidung ist doch eh schon gefallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Frage war ja nicht “ob” sonder eher nach Erfahrungen des Mindestpreises und Build-time.

Aber 100% ist die Entscheidung da nix nicht gefallen, wenn die Option Inlay-Umbau noch besteht. Ich habe jetzt grob 3 Namen aufgefasst, die gute Arbeit liefern sollen. Aber ich glaube kaum, dass ein Z.b. Huber so nen Auftrag annehmen würde, der hat die Bücher doch über Jahre voll oder nicht?
 
Fragst Du das uns oder Herrn Huber? Letzterer weiß die Antwort, wir können alle nur raten!
 
Na auf nem Freitagabend wird er wohl nicht ans Telefon gehen…
War auch nicht auf ihn bezogen sondern eher auf die “besseren” Bauer. Wenn die mit ihren eigene Bauten beschäftigt sind, haben die wohl auf sowas keine Lust, kann ich mir denken.
Die Frage war wie die eingangsfrage auch eher an Erfahrungsträger gerichtet.

No offense, aber irgendwie hab ich jetzt das 2. Mal das Gefühl dass du die Frage nicht richtig interpretierst oder absichtlich in nicht freundlicher Art daran vorbei antwortest
 
Die meisten Gitarrenbauer, vor allem die "großen Namen" bauen und verkaufen am liebsten bzw. mit Priorität ihre eigenen Gitarren.
Bei Florian Jäger ist das anders. Er baut zwar auch eigene, das Kerngeschäft ist aber die Bearbeitung von Gibsons, v.a. aus dem Custom Shop. Fokus ist hier, die Gitarren so anzupassen, als ob sie in den Golden 50ies oder 60ies gebaut worden wären. Er ist diesbezüglich sehr erfahren und seine Dienste haben ihren (mMn verdienten) Preis.
Mathias Schindehütte ist auch sehr erfahren bzgl (alter) Gibsons und repariert bzw modifiziert neben dem Bau seiner eigenen Gitarren soweit ich weiß auch nach wie vor und gerne.
Boris Dommenget hat mir bei Gibsons schon paarmal geholfen. Er ist mMn einer der besten auf der Welt.
Wenn ich Dir vorsichtig einen Tipp erlauben darf, auch mit Blick auf den Hinweis von Tomcat: Bereite Dein Anliegen, an wen auch immer Du Dir aussuchst, doch mal mit einem erfahrenen Kollegen etwas vor. So könntest Du Ziele auf den Punkt bringen und unrealistische Erwartungen minimieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
weil es eben der Gibson Custom Shop Thread ist
Na ja, eigentlich ja der "Gibson Custom Shop Userthread" (also für bereits Besitzer dieser Modelle) ;) . Ich habe daher (und weil es ja auch schon den Austausch von ein paar "Befindlichkeiten" gab) diese eher als Beratung/Nachfrage angelegte und ein recht umfangreiches Ausmass annehmende Thematik in einen eigenen Thread ausgelagert. Wenn Du sie aber dann haben solltest -> gerne dann im ursprünglichen Userthread präsentieren :).

LG Lenny (für die Moderation)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Aber ich glaube kaum, dass ein Z.b. Huber so nen Auftrag annehmen würde, der hat die Bücher doch über Jahre voll oder nicht?
Nee, Nik eher nicht.
Aber Schindehütte oder evtl Jäger bestimmt. Die sind auf solche Sachen spezialisiert und machen so Sachen häufig.
 
Ein Umbau einer Dot-Variante zu Small Blocks ist eine ernsthafte Alternative für mich, wenn mir denn jemand einen fähigen Gitarrenbauer empfiehlt, der das hinbekommt, sodass es aussieht wie von Werk.
Das hätte allerdings selbst bei perfekter Ausführung einen herben Wertverlust zur Folge. Erst recht bei einer nagelneuen Gitarre - speziell aus dem CS, wo jedes Detail irgendwo in einem Zertfikat und erst recht beim Hersteller vermerkt ist.

Falls Deine Traumgitarre also auf Dauer doch nicht so traumhaft ist, wird ein Wiederverkauf um einiges verlustreicher. Die Möglichkeit, dass sich der eigene Geschmack mal ändert, oder dass es einem schon bald nach dem Kauf reichen würde, so eine Gitarre "einfach mal gehabt zu haben", sollte man selbst bei sehr guten Instrumenten immer in Betracht ziehen. Mal ganz zu schweigen davon, dass neue Small Blocks die Dots am 12. Bund nicht abdecken und man das immer irgendwie sehen wird. Eine solche Modifikation wird in der Preisklasse und dem Anspruch der Käufer mal locker 1.000 € und mehr vom Wiederverkaufswert vernichten - zusätzlich zu den Umbaukosten. Demgegenüber muss eine gepflegte CS-Gibson im Originalzustand nicht unbedingt ein Verlustgeschäft sein.

Rational ist das bei Griffbretteinlagen (vor allem wenn es sie in der Form bei einem anderen Modell auch ab Werk gibt) natürlich Quatsch, aber am Markt ist es eben Realität. Für Dich soll es eine Gibson sein, Punkt. Ich sehe auch keinen Sinn darin, das in diesem Thread weiter zu hinterfragen. Das geht anderen allerdings auch so, und sobald Du sowas wie Einlagen oder Lackierung verändern lässt, ist es für die meisten Interessenten halt keine 100%ige Gibson mehr. Selbst eine ES mit weniger sauberen Blocks ab Werk würde im Zweifel mehr bringen als eine mit perfekten Small Blocks, bei der im Zertifikat Dots stehen. Mal abgesehen davon, dass ich das beim Gibson CS auch nicht für wahrscheinlicher halte als bei einer nachträglichen Änderung.

Von daher würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall eher die ursprüngliche Variante wählen und die Gitarre m2m bauen lassen, wie Du sie haben willst.

Gruß, bagotrix
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer

Vielleicht auch mal was zum Thema Wertverlust aus Vintagehändlersicht von Guitarpoint:
Refinish: 40-50 % Wertverlust. Und gerade bei den Gibson und Fender Exemplaren aus dem CS Preisbereich würde ich Abstand von solchen Überlegungen nehmen, im Einstergerpreisbereich wurmt es weniger, da geht es ja den Käufern erstmal nur ums Spielen der Marke.

Der Individualbau birgt den Wertverlust bei ganz persönlichen Stücken, solange nicht ein Star Auftraggeber war.
Aber dafür passt es. Ich habe einen Gitarrenbauer, der würde für den Bau max. sechs Monate brauchen und die ES-Form hat er auch schon umgesetzt.
 
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 3 Benutzer
Ich würde die schwarze von Reverb kaufen, die empfohlen wurde!

Ansonsten würde ich unbedingt übers refinish gehen! CS & Co sind einfach sehr teuer! Selbst wenn du das Geld hast, musst du es ja nicht zwingend komplett ausgeben!

Das Thema Wertverlust ist nicht zu ignorieren!
Und auch das Thema GAS.

Ich habe eine alte 335 in weinrot mit kleinen Blockinlays, 1970er oder so. Das ist eine so unglaublich gute Gitarre! Und die sind preislich noch unter einer CS-Order. An deiner Stelle würde ich eher ein altes Instrument kaufen, ggf modifizieren.
Armin Dreier hat sie immer sehr pfleglich behandelt. Er ist ein hervorragender Gitarrenbauer!!! Ihm vertraue ich alle meine Gitarren an! Er hat die 335 letztes Jahr neu bundiert. Superb.
An anderen Gitarren hat er
- Guild: Neues Griffbrett und neue Decke
- Gibson: Trussrod gängig gemacht
- Lowden: Neuer Steg
- Taylor: Neue Bünde
- Fender: Neue Bünde und Hals m. Nitrolack

Er sitzt in BW in Schorndorf.

Du sagst, dass du mit deinem Kemper klanglich alles regeln kannst. Ok. Aber das, was eine Gitarre ausmacht, kann der Amp ja nicht komplett umpolen.

Ich verstehe, dass du „deine 335“ willst. Davon will ich dich nicht abbringen. Keiner hier.
Ich beleuchte nur Alternativen.
Mir wären aber auch 1,5 Jahre Wartezeit zu lang.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
ich glaube der ein oder andere hat das falsch verstanden:
ich würde keine Custom Shop mit anderen Inlays ausstatten wollen. Dass das Werterhalt-mäßig dumm wäre, ist klar.

Das käme evtl in Frage für das aktuelle Standard-Stangen-Modell.
Das Problem mit dem 12. Bund hatte ich zuvor schon angesprochen, die einzige Möglichkeit wäre das komplette Griffbrett auszutauschen, was dann wohl auch mit neuem Halsbinding einher käme.

Das Problem von wegen "nach kurzer Zeit keine Lust mehr drauf" wird nicht passieren. Ich bin alt genug und habe genug Gitarren gekauft um zu wissen, dass mir sowas nicht passiert.

ich warte aktuell auf ein Preisangebot sowohl von Thomann als auch Hermann. Ein wenig verwirrt bin ich allerdings schon. Ich hatte bezüglich Fertigungsdauer auch hier in Australien schon bei 2-3 Shops mal angefragt um zu sehen, wie so die Erfahrungen sind.
Thomann sagt, Preis bekommt man normal innerhalb 5-10 Tagen genannt. Die Shops hier meinten 1-3 Wochen. Deckt sich grob würd ich sagen. Der Hermann meinte am Telefon aber dass Allei meine Preisanfrage aktuell ca 3 Monate dauern würde ??

Zur Fertigungsdauer sagt Thomann, kann Gibson keine angäbe machen. Kann ein 3/4 Jahr sein, (die letzten Bestellungen vom letzten Jahr hätten etwa so lang gedauert) kann aber auch 3 Jahre sein, egal was die sagen ,wenn sie überhaupt was angeben bei Anfrage.
Die Aussie Shops sagten 1-1,5 Jahre, Hermann sagte im Normalfall 1,5 Jahre.

Diese Streuung wundert mich dann schon ein wenig. Werden da wohl verschiedene Händler unterschiedlich priorisiert oder ist es einfach eine Frage der Komplexität der Gitarre/der Wünsche?
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben