Gibson LP Standard 2016T, zweimal geliefert mit derselben (normalen?) Macke ?

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Schönen Tag euch.

Ich lese hier schon seit Ewigkeiten mit, hab nun aber eine Frage auf die ich durch die Suche kein Antwort finde.
Habe mir letzte Woche eine Gibson Les Paul Standard 2016 T bestellt und die kam mit diesem Riss, Bruch, Kratzer an - Bild 1.
Zurück geschickt, neue bekommen.
Heute traf die andere ein mit genau der selben Macke aber auf der anderen Seite - Bild 2.

Kann mir vielleicht jemand sagen um was es sich handelt? Ist das mehr oder weniger "normal"?
Ich bin irgendwie verunsichert.

Schon mal vielen Dank im voraus.

Grüße


Bild 1.jpg Bild 2.jpg
 
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Würde sagen, dass ist einfach ein kleiner Lackfehler.
Darunter sitzt der Sattel, dieser Fehler tritt ja am Übergang von Sattel zu richtigem Holz auf.

Ein Bruch oder Riss im Holz ist das aber nicht.
 
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Lackfehler. Einer der Gründe warum sich über die QC bei Gibson beschwert wurde/wird. In der Häufigkeit sollten die Fehler bei dem Preis nicht vorkommen.
 
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Ok, dann bin ich schon mal beruhigter.

Habe einmal ne Epiphone LP geliefert bekommen deren Hals wirklich gebrochen war, daher hat ich jetzt schon ein bisschen Bammel.
Aber damit kann ich dann schon leben.

Dann sag ich mal vielen dank.

Grüße und einen schönen Tag noch.
 
bluesfreak
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Lackfehler. Einer der Gründe warum sich über die QC bei Gibson beschwert wurde/wird. In der Häufigkeit sollten die Fehler bei dem Preis nicht vorkommen

Vorkommen tut dieser "Fehler" (der eigentlich keiner ist) überall, nur sieht man es zB auf einem klar lackiertem Hals einfach nicht.
Diese kleinen Risse sind prinzipbedingt, hier treffen Corian und Holz aufeinander und da hier keine Unterschicht (Gewebe oder Füller) sitzt reißt der Decklack halt ein weil er hauchdünn ist.
Soviel Plastifizierer können die gar nicht in den Lack mischen damit das nicht passiert (und falls ja jammert jeder über nen pappigen Halslack), insofern hier ein Qualitätsproblem zu sehen ist schon sehr, sehr kleinkariert gedacht.
Wenn es stört kann man ja (analog wie das Binding) hier die Seite des Sattels freikratzen aber das sieht dann auch etwas seltsam aus, der weiße Block im schwarzen Hals...
 
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Vorkommen tut dieser "Fehler" (der eigentlich keiner ist) überall, nur sieht man es zB auf einem klar lackiertem Hals einfach nicht.
Diese kleinen Risse sind prinzipbedingt, hier treffen Corian und Holz aufeinander und da hier keine Unterschicht (Gewebe oder Füller) sitzt reißt der Decklack halt ein weil er hauchdünn ist.
Soviel Plastifizierer können die gar nicht in den Lack mischen damit das nicht passiert (und falls ja jammert jeder über nen pappigen Halslack), insofern hier ein Qualitätsproblem zu sehen ist schon sehr, sehr kleinkariert gedacht.
Wenn es stört kann man ja (analog wie das Binding) hier die Seite des Sattels freikratzen aber das sieht dann auch etwas seltsam aus, der weiße Block im schwarzen Hals...

Bei einer Gitarre für 2000-3000 € darf man durchaus kleinkariert sein wenn es um LackFEHLER geht.
 
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Schau mal hier - da wird das Reißen des Lacks am Sattel und am Hals-Korpusübergang auch gezeigt:


 
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Hallo,

...das ist kein Lackfehler!

Der Strich markiert in etwa die untere Linie des Sattels.
Wenn der Sattel mit dem Holz teilweise mit lackiert wird und das Holz noch schrumpft....was der Sattel nicht macht, dann reisst am Materialübergang Sattel/Holz der Lack...! Der so entstandene Lackriss ist kein Lackfehler, sondern auf das Schrumpfen des Holzes zurückzuführen.

Sowas so zu verarbeiten (Gibson:weep:) ist prinzipiell sagen wir mal wohlwollend "eher unelegant"...fast schon fahrlässig ist es wenn eben schlecht abgelagerte Hölzer verwendet werden die nach dem Lackieren noch so weit nacharbeiten.

Kaputt ist deswegen nix...es ist halt mal wieder...Gibson:weep:....

Wenn du so ne Gitarre willst dann ignorier solche Dinge-ist halt so!

Gruss,
Bernie
 
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Der Begriff ist ja erstmal zweitrangig. Hauptsache der TE weiß, dass es kein Riss oder Bruch im Holz ist.
 
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Ja das stimmt, dennoch ist das wie und warum auch nice to know. Also vielen dank leud.
 
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Der Begriff ist ja erstmal zweitrangig. Hauptsache der TE weiß, dass es kein Riss oder Bruch im Holz ist.
.....das finde ich nicht!
Im Gegenteil: es gibt so viele falsche Bezeichnungen und technisch aus Unwissen um dicke Hose zu machen falsch rausgeplapperte Zusammenhänge in dem Konglomerat aus finanzgesteuerten Herstellern und "gottesgleichen Fachhändlern" in der Musikinstrumenten Branche, dass die Klärung solcher Begriffe-die übrigens keine Kleinigkeit beschreiben-wichtig ist.
Ein Lackfehler ist ein Fehler im Lack und ein Konstruktionsfehler ist ein Fehler in der Konstruktion-und der liegt hier vor!
Es ist auch kein Fabrikationsfehler, denn die Herstellung wurde so ausgeführt wie sie gedacht war...

Nicht böse sein-aber ich bin Gitarrenhändler und finde es wichtig sowas klar zu definieren.

Gruss,
Bernie
 
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Bei einer Gitarre für 2000-3000 € darf man durchaus kleinkariert sein wenn es um LackFEHLER geht.

Einspruch.
1. Ist das kein Lackfehler
2. kostet eine 2016er STD nich 2-3k sonder 1700€ und
3. kauft man für 2-3k garantiert keine Gibson weil da bekommt man was besseres woanders.
 
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Einspruch.
1. Ist das kein Lackfehler
2. kostet eine 2016er STD nich 2-3k sonder 1700€ und
3. kauft man für 2-3k garantiert keine Gibson weil da bekommt man was besseres woanders.

1. Wayne, es ist ein Fehler, egal was für einer
2. Als die Gitarre erschien hat sie afaik 2599 € gekostet.
3. Irrelevante Aussage, die Diskussion dazu will sich keiner mehr ernsthaft antun :rolleyes:

Nachtrag:
Es waren "nur" knapp 2400 € bei Erscheinung.
Quelle: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/gibson-les-paul-standard-2016-t-test/3.html
Und das ist die T Version, die HP war dann vmtl bei meinen 2599 oder sogar mehr.

Und selbst bei 1700 € darf so ein Fehler nicht sein und müsste bei der QC aussortiert bzw nachgebessert werden.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
.....das finde ich nicht!
Im Gegenteil: es gibt so viele falsche Bezeichnungen und technisch aus Unwissen um dicke Hose zu machen falsch rausgeplapperte Zusammenhänge in dem Konglomerat aus finanzgesteuerten Herstellern und "gottesgleichen Fachhändlern" in der Musikinstrumenten Branche, dass die Klärung solcher Begriffe-die übrigens keine Kleinigkeit beschreiben-wichtig ist.
Ein Lackfehler ist ein Fehler im Lack und ein Konstruktionsfehler ist ein Fehler in der Konstruktion-und der liegt hier vor!
Es ist auch kein Fabrikationsfehler, denn die Herstellung wurde so ausgeführt wie sie gedacht war...

Nicht böse sein-aber ich bin Gitarrenhändler und finde es wichtig sowas klar zu definieren.

Gruss,
Bernie

Kein Ding, aus deiner Sicht kann ich das voll nachvollziehen. In deinem Bereich ist es natürlich wichtig 100%ige Richtigkeit des Fehlers benennen zu können.
 
bluesfreak
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Und selbst bei 1700 € darf so ein Fehler nicht sein und müsste bei der QC aussortiert bzw nachgebessert werden.

Wissen hilft hier: solche Lackrisse treten nämlich nicht sofort auf sondern erst wenn der Lack 100% durchgehärtet ist und das Holz durch eine Klimaänderung (anders als der Sattel) arbeitet....da ist die QC in der Fab bereits seit Wochen (hier wohl eher seit Jahren) vorbei, wiie soll Gibson das also abfangen? Kratzen sie es frei wird gemeckert dass das shice aussieht, vor allem bei einem schwarz lackiertem Hals, haun sie genug Plastifizierer in den Lack meckert jeder über pappigen Lack und dass es kein Nitro sei.
Merke, meckern geht immer leicht, den Sachverhalt zu verstehen und sinnvoll damit umzugehen erfordert hingegen schon etwas Hirnschmalz...
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ein Lackfehler ist ein Fehler im Lack und ein Konstruktionsfehler ist ein Fehler in der Konstruktion-und der liegt hier vo

Darf ich mal fragen wie man das anders konstruieren soll? Wäre da mal auf ne Lösung gespannt, vermutlich viele andere Gitarrenbauer auch....
 
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Das ist net mein Job. Deren Job ist es ne gute Gitarre ohne Mängel zu bauen. Schaffen ja viele andere auch. Klar habe ich keine Zahlen wie oft das bei anderen Herstellern passiert, jedoch hört man es von Gibson sehr häufig, von anderen Herstellern weniger. Ich habe die Beobachtung bei meinen Gibsons und allen anderen Gitarre zum Glück nicht gemacht.
 
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Darf ich mal fragen wie man das anders konstruieren soll? Wäre da mal auf ne Lösung gespannt, vermutlich viele andere Gitarrenbauer auch....

Man könnte statt eine 2-3 mm tiefe Nut für den Sattel ins Mahagoni zu fräsen, diesen einfach gegen das Griffbrett leimen. Dann müsste dort aus optischen Gründen auch nichts überlackiert werden und der ohnehin fragile Hals- Kopflattenübergang würde nicht noch zusätzlich geschwächt.
 
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Man könnte statt eine 2-3 mm tiefe Nut für den Sattel ins Mahagoni zu fräsen, diesen einfach gegen das Griffbrett leimen. Dann müsste dort aus optischen Gründen auch nichts überlackiert werden und der ohnehin

....danke, genau so-so wird das im Gitarrenbau gemacht.
Im Übrigen gehört die Lackierung auch zur Konstruktion, weil die Konstruktion immer die Ausführung beinhaltet und über so ne Stelle einfach drüber zu lackieren und dazu noch Materialien zu kombinieren die-aus welchem Grund auch immer-gegeneinander arbeiten ist definitiv ein Konstruktionsfehler.
Gitarrenbauer bekommen je nach Gemüt entweder ein hämisches Grinsen oder das kalte Grausen wenn sie bei Gibsons den Bereich Griffbrett, Griffbrettbinding, Sattel und deren Übergänge angucken...
 
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