Gibt's hier Autoharp-Kollegen?

Sag mal, diese Akkordbox gibt's nicht zu kaufen, oder...? :sneaky::whistle: ;)

Nein, die gibt es im Augenblick nur einmal. Ich überlege aber, ob ich sie in Kleinserie produziere und modifizierte Oscars bei Ebay versteigere. Billig wird das nicht, denn die Produktion kostet viel Zeit und Handarbeit. Parallel könnte ich Unterricht anbieten, man braucht nämlich eine sehr saubere Technik und ein gutes Harmonieverständnis, um damit spielen zu können und mit den zwei zusätzlichen Klang- und Bewegungsdimensionen klar zu kommen (erweiterte Akkorde und chromatische Rückung). Meine Autoharp ist keine 'Idiot Zither' mehr, sondern ein vollwertiges Musikinstrument, mit dem man ernsthaft üben muss.
 
Nein, die gibt es im Augenblick nur einmal. Ich überlege aber, ob ich sie in Kleinserie produziere und modifizierte Oscars bei Ebay versteigere. Billig wird das nicht, denn die Produktion kostet viel Zeit und Handarbeit.
Tolle Idee. 😊 Wobei ein gehobener Preis (je nach Höhe) natürlich gerechtfertigt wäre, eben weil es ja ein sehr spezielles Nischenprodukt ist.

Mein Frage war natürlich ein klein wenig ironisch gemeint, kam aber auch nicht ganz von ungefähr.
Ich habe mir nämlich aktuell auf Kleinanzeigen mein nächstes "Bastelprojekt" geschossen, eine alte Oscar Schmidt 15 EBH/R. Diese ist noch "Made in U.S.A.", hergestellt irgendwann ab 1979 und in recht ordentlichem Zustand.
Die 15 Akkordbalken sind dabei, jedoch gänzlich demontiert und eigentlich überholungsbedürftig.
Aber da ich das Instrument eh auf mehr Akkorde umbauen möchte, ist dies zu vernachlässigen.

Allerdings sind meine Spielkünste noch nicht all zu weit fortgeschritten, so dass eine
für mich sicherlich bis auf Weiteres noch die beste Lösung darstellt. Somit habe ich bei meinem Oscar Schmidt Dealer meines Vertrauens ein entsprechendes Chord Conversion Kit und noch etwas Zubehör geordert.

Gruß

Michael
 
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Meine neueste Eroberung: Eine extrem seltene Segovia AutoChroma Harp.

Segovia AutoChroma Harp.jpg


Sie scheint das einzige kommerzielle Modell in den letzten 100 Jahren gewesen zu sein, das mit einem verschiebbaren Akkordblock ausgestattet war. Alle Akkorde lassen sich 1 Halbton herauf oder herunter stimmen, so dass alle Tonarten zur Verfügung stehen. Ein Erfolg war die AutoChroma wohl nicht, jedenfalls ist nur wenig über sie in Erfahrung zu bringen. Ich schätze, sie wurde in den 80ern in Korea gefertigt.
 
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Sehr interessantes Instrument.
Allerdings könnte der Ersatz der unteren Bassaiten bei Erfordernis schwierig werden, ein Standardsatz würde hier wahrscheinlich eher nicht funktionieren.

Auch ich kann nach einem halben Jahr endlich die Fertigstellung meiner Oscar Schmidt 15 EBH/R vermelden (siehe Post #143). 🥳
Leider war das 21 Chord Conversion Kit von Oscar Schmidt längere Zeit nicht lieferbar, so dass sich der Umbau lange verzögert hat.
Auch das FT600 Finetuning Kit ist schon länger nicht mehr lieferbar, hier konnte mir aber mit einem aus einem Transportschaden ausgebauten Kit ausgeholfen werden (Danke Ralf Schlüwe 😊).
Aber vor ca. zwei Wochen konnte ich den Umbau final fertigstellen.

Nun habe ich dieses Modell mit 21 Akkorden im "alten" Jo-Ann Smith Layout, Finetuner, Pickup und neuen, sehr schön klingenden Pyramid Saiten.
Mit Filzunterlagen habe ich auch den oberen Akkordbalkenanschlag "unterfüttert", somit ist auch der Tastenweg schön kurz.

Gruß

Michael
 
Allerdings könnte der Ersatz der unteren Bassaiten bei Erfordernis schwierig werden, ein Standardsatz würde hier wahrscheinlich eher nicht funktionieren.

Die Saiten sind chromatisch durchgestimmt (C#3 - C6), sonst klappt der Verschiebetrick nicht. Dafür muss nur der Bassbereich etwas umstrukturiert werden (Standardsaitensatz + 3 extra Saiten D3, E3 und G3, die jeweils einen Halbton herunter gestimmt werden). Ich bin gespannt, wie gut der Schiebemechanismus funktionert, denn wenn er zuverlässig gleitet und einrastet und obendrein keinen Lärm macht, eröffnen sich völlig neue Weg für die Akkordanordnung und Spielweise.

Auch ich kann nach einem halben Jahr endlich die Fertigstellung meiner Oscar Schmidt 15 EBH/R vermelden (siehe Post #143). 🥳

Gratuliere, damit kann deine 15 EBH/R mit den derzeitigen Spitzenmodellen konkurrieren und klingt wahrscheinlich sogar besser. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin gespannt, wie gut der Schiebemechanismus funktionert, denn wenn er zuverlässig gleitet und einrastet und obendrein keinen Lärm macht, eröffnen sich völlig neue Weg für die Akkordanordnung und Spielweise.
Du musst ja dafür den ganzen "Aufbau" etwas hin- und herschieben. Machst Du das einfach, indem Du die "Haube" in die gewünschte Richtung schiebst oder gibt es dafür eine kleine Hebelmechanik o.ä.?
Gratuliere, damit kann deine 15 EBH/R mit den derzeitigen Spitzenmodellen konkurrieren und klingt wahrscheinlich sogar besser. :cool:
Der Klang ist in der Tat sehr schön, wobei davon sicherlich auch viel den Pyramid Saiten geschuldet ist. Ich hatte im letzten Jahr auf meine frisch restaurierte/ reparierte Custom Harp auch Pyramid Saiten aufgezogen (dort allerdings Typ A, mit Loop statt Ball End), diese klang dann auch gleich brillianter. 😊
Aufgrund der noch etwas anderen Geometrie der Stimmwirbel bei den alten amerikanischen Oscar Schmidt funktioniert die Grobstimmung auch viel präziser, so dass ich mit den Feinstimmern gar nicht mehr so viel nachsteuern muss. Die Stimmhaltung mit den neuen Saiten ist mittlerweile auch sehr gut.
Somit hat sich der Umbau sehr gelohnt, finde ich. 😊

Gruß

Michael
 
Machst Du das einfach, indem Du die "Haube" in die gewünschte Richtung schiebst oder gibt es dafür eine kleine Hebelmechanik o.ä.?

Keine Ahnung. Im Augenblick bin ich in freudiger Erwartung, die Segovia muss erst noch über den Ozean schippern. Ich schätze, die Akkordbox wird einfach verschoben. Bei 3 möglichen Stellungen muss es eine Art Einrastmechanismus geben, damit man sie präzise positionieren kann.

Der Klang ist in der Tat sehr schön, wobei davon sicherlich auch viel den Pyramid Saiten geschuldet ist.

Pyramid Saiten werde ich beim nächsten Saitenwechsel auch mal ausprobieren. Weißt du, ob man die Saiten auch einzeln kaufen kann?
 
Pyramid Saiten werde ich beim nächsten Saitenwechsel auch mal ausprobieren. Weißt du, ob man die Saiten auch einzeln kaufen kann?
Von Pyramid scheint es für die Autoharp nur komplette Sets zu geben, zumindest konnte ich bei meiner kleinen Recherche leider keine Einzelsaiten finden.

Gruß

Michael
 
Machst Du das einfach, indem Du die "Haube" in die gewünschte Richtung schiebst oder gibt es dafür eine kleine Hebelmechanik o.ä.?

Mittlerweile ist das gute Stück eingetroffen. Wie vermutet gibt es einen Einrastmechanismus, der allerdings volle Kraft erfordert und dabei Lärm produziert. Fliegende Etagenwechsel während des Spiels sind damit erst einmal unmöglich, möglicherweise kann ich aber die Druckfedern sanfter einstellen. Einige Tasten klemmen außerdem und die Filze sind ziemlich heruntergespielt, die Akkordbox braucht also eine Renovierung. Interessant ist, dass man die Box nicht nur quer zu den Saiten verschieben kann, sondern offenbar auch längs. Eine Tischkonfiguration mit Schlagbereich auf der rechten Seite im Stil der 1930er lässt sich also einrichten.

Davon abgesehen merkt man der Autoharp ihr Alter nicht an, keine Schrammen, makelloser Lack. Die Segovia klingt auch völlig anders als meine Oscars, sehr hell und laut.
 
Saitenpfeifen: Beim Umschalten von bestimmten Akkorden kann je nach Tastenkonfiguration ein lautes Pfeifen auftreten. Das passiert immer dann, wenn eine Saite durch den neuen Akkord abgedämpft wird und der Dämpfer direkt auf einem Flageolettton liegt (das sind die Knotenpunkte der Obertöne der Saite, Gitarristen kennen das). Gegen die Physik kann man nichts ausrichten, aber man kann die Flageoletts durch zusätzliche Ministege so verschieben, dass sie keine Probleme mehr machen. Bei mir waren die A- und C-Saite betroffen und ich habe mir entsprechend zwei kleine gekerbte Ministege auf dem 3D-Drucker ausgedruckt und die Saiten damit etwas verkürzt. Man könnte diese Blöckchen aber auch passend aus einem Stück Holz schnitzen. Anschließend die Saiten wieder etwas herunterstimmen und das Pfeifen ist verschwunden.

Ich habe noch eine viel bessere Möglichkeit entdeckt, wie man Saitenpfeifen verhindern kann und insgesamt eine viel bessere Klangqualität bei der Autoharp bekommt. Der Grund für das starke Anschlaggeräusch und die störenden Flageoletts ist, dass die feinen Filzhärchen auf den Akkordbalken nach einiger Zeit regelrecht abrasiert werden und dadurch die Filze die nicht gebrauchten Saiten immer schlechter abdämpfen können. Bei den dicken Basssaiten passiert das am schnellsten, weil die die größte Schwingungsenergie besitzen. Dadurch dauert es länger, bis die Saiten zum Stillstand kommen, was sich als lauteres und längeres Anschlaggeräusch und Saitenpfeifen bemerkbar macht. Der Spieler reagiert darauf mit immer stärkerem Druck auf die Tasten, bis sich die Saiten tief in den Filz gegraben haben und ausgetauscht werden müssen.

Das Problem tritt auch bei den Samtaufklebern auf, die ich bisher als oberste Dämpferschicht verwendet habe, der Kunststoff ist einfach zu weich und neigt ebenfalls zur Glatzenbildung im Bassbereich. Auf der Suche nach einem besser geeigneten Material bin ich schließlich im Bastel- und Nähbedarf fündig geworden. Diese 5 mm breiten Samtbänder werden aus dünnen Nylonfäden gewoben und haben sich als enorm widerstandsfähig und langlebig erwiesen:

Samtband.png


Die Samtbänder werden meterweise für wenig Geld angeboten und lassen sich innerhalb Minuten sehr einfach auf den Filzen anbringen. Zum Aufkleben verwende ich 5 mm breite, doppelseitige Klebestreifen, die man am besten zunächst auf die Rückseite eines längeren Samtbändes klebt. Anschließend kann man die 'Filzschoner' passend zurecht schneiden und auf die hoffentlich noch intakten Filze kleben.

Klebeband.png


Das Ergebnis ist sofort ein klarerer Klang der Autoharp, der über sehr lange Zeit erhalten bleibt. Im letzten halben Jahr ist es mir nicht gelungen, diese Samtbänder herunter zu schrubben, ich gehe daher davon aus, dass sie auch bei intensiver Spielweise viele Jahre halten. Austauschen lassen sich ggf. auch sehr leicht, einfach abziehen und neue Samtbänder aufkleben. Die Filze selbst altern nicht mehr und müssen nie mehr ausgetauscht werden. Als Nebeneffekt verringert sich der Tastenhub der Autoharp um ca 1 mm, was dem Melodiespiel sehr entgegen kommt. :cool:
 
Ich habe noch eine viel bessere Möglichkeit entdeckt, wie man Saitenpfeifen verhindern kann und insgesamt eine viel bessere Klangqualität bei der Autoharp bekommt.
Gute Idee, sollte ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.
Dieses Pfeifen habe ich bei bestimmten Akkordwechseln auch bei meiner "neuen" 15 EBH/R.
Die Filze auf den Akkordbars sind zwar nagelneu (war ja ein neues Conversion Kit), ich habe aber den Eindruck, dass diese speziellen Filzstreifen recht hart sind. Ich hatte diese zwar auch schon mal etwas mit den Fingern "geknetet", was eine kleine temporäre Verbesserung gebracht hat, aber ganz wegbekommen habe ich das so nicht.

Ich muss auch die Akkordbars etwas stärker auf die Saiten drücken, um alle Saiten sauber abzudämpfen, was ich ebenfalls auf den harten Filz zurückführe. Da ich als ehemaliger Handwerker eine recht gute Kraft in den Fingern habe, stellt das kein Problem beim Spiel dar, aber etwas weniger erforderlicher Fingerdruck würde den Spielkomfort noch steigern.

Als Nebeneffekt verringert sich der Tastenhub der Autoharp um ca 1 mm, was dem Melodiespiel sehr entgegen kommt.
Ich habe den Tastenhub durch einen Filz-Endanschlag in der Akkordbar-Abdeckung schon sehr stark verringert, so dass ich den vermutlich wieder etwas zurückbauen muss, dass alle Saiten dann noch korrekt frei schwingen. Aber irgendwas ist ja immer... 😉

Gruß

Michael
 
ich habe aber den Eindruck, dass diese speziellen Filzstreifen recht hart sind.

Man kann mit einem Messer kräftig über die Filze streichen, um die Härchen aufzurichten, dann ist das Pfeifen für eine Weile weg. Die Nylon-Samtbänder halte ich aber für die bessere und dauerhaftere Lösung.

Ich habe den Tastenhub durch einen Filz-Endanschlag in der Akkordbar-Abdeckung schon sehr stark verringert, so dass ich den vermutlich wieder etwas zurückbauen muss, dass alle Saiten dann noch korrekt frei schwingen.

Die Schlitze für die Befestigungsschrauben in der Oscar-Plastikabdeckung haben etwas Spiel nach oben oder unten, bei mir kommt das so gerade hin (zur Not könnte man sie auch weiter auffeilen). Für die Dämpfung der Abdeckung habe ich nicht dicke Filze verwendet, sondern zwei Lagen der dünnen Schmuckkasten-Samtaufkleber, damit verschwindet das Klacken ebenfalls zuverlässig, wenn die Knöpfe wieder in die Ausgangsposition zurückschnellen.

Aber irgendwas ist ja immer... 😉

Die Autoharp wird nie so perfekt wie ein Flügel sein. Dafür bietet sie einen einzigartigen Zugang zur Musik, nicht ton-, sondern klangorientiert mit dem Quintenzirkel als Kompass. Mit dem Können wachsen die Ansprüche, dann ist nicht nur musikalische Kreativität gefragt, sondern auch handwerkliche. Zum Glück gibt es ein weites Feld an Möglichkeiten, wo man sich austoben und viel Spaß haben kann. So entwickeln sich Spieler und Instrument immer weiter, eine Art Koevolution, fast wie eine Beziehung. ❤️
 
Die Nylon-Samtbänder halte ich aber für die bessere und dauerhaftere Lösung.
Denke ich auch, werde ich definitiv mal austesten.

Die Schlitze für die Befestigungsschrauben in der Oscar-Plastikabdeckung haben etwas Spiel nach oben oder unten, bei mir kommt das so gerade hin (zur Not könnte man sie auch weiter auffeilen).
Ich bin da schon am Limit, deshalb werde ich, wenn ich Samtbänder aufbringe, meinen Endanschlag zurückbauen müssen.

Für die Dämpfung der Abdeckung habe ich nicht dicke Filze verwendet, sondern zwei Lagen der dünnen Schmuckkasten-Samtaufkleber
Genau so habe ich das auch gemacht, zusammengeklebt mit etwas dickerem doppelseitigem Klebeband, welches sich (normalerweise) auch wieder rückstandslos entfernen lässt. Somit sollte der partielle Rückbau problemlos funktionieren.

Die Autoharp wird nie so perfekt wie ein Flügel sein. Dafür bietet sie einen einzigartigen Zugang zur Musik, nicht ton-, sondern klangorientiert mit dem Quintenzirkel als Kompass. Mit dem Können wachsen die Ansprüche, dann ist nicht nur musikalische Kreativität gefragt, sondern auch handwerkliche. Zum Glück gibt es ein weites Feld an Möglichkeiten, wo man sich austoben und viel Spaß haben kann. So entwickeln sich Spieler und Instrument immer weiter, eine Art Koevolution, fast wie eine Beziehung.
Das stimmt, aufgrund der Imperfektion und Einfachheit nenne ich eine Autoharp öfters "Bastelinstrument", an dem man durchaus auch gern mal Hand anlegt und ein wenig experimentiert. Und sollte dabei mal grundlegend was in die Hose gehen (was mir bisher aber noch nicht passiert ist), ist der finanzielle Schaden zudem sehr begrenzt.

Gruß

Michael
 
Die Schlitze für die Befestigungsschrauben in der Oscar-Plastikabdeckung haben etwas Spiel nach oben oder unten, bei mir kommt das so gerade hin
Echt? Bei meinem Conversion Kit nicht!
Dabei habe ich gerade ein Problem mit dem Tastenhub gehabt - aber mittlerweile gerlöst.
Es geht um die Conversion eines alten OS-Appalachien-A-Model. Die neuen C-Model-Chordbars habe ich schon installiert und die letzten beiden Moll-Akkorde mit "selbstgefilzten" Bm und F#m ersetzt. Dabei sind die (weichen, weißen) Nachrüstfilze, die ich vor längerem aus USA bezogen habe, etwas dicker als die (schwarzen, harten) Filze vom Conversion Kit. Bisher war das kein Problem, aber jetzt will ich die drei daumenseitigen Chordbars zu dim-Akkorde umrüsten. Und da liegen die dickeren, weißen Filze auf den Saiten auf.
Die Ursache: die 'Harp ist sehr alt und aus Amerika, wo sachen im Sommer auf dem Dachboden gerlagert werden. In diesem Fall hat das bewirkt, dass die Verklebung des schmalen Ende sich gelöst hat, und der Korpus unter der Saitenspannung sich leicht verbogen hat. Gerade am oberen Ende der Chordbar Unit erreichen die Saiten schon in Ruhestellung die Filze!
Als erstes also den Korpus neu verleimt - und Verschraubt! (Tip von US-Autoharpexperte Bob Lewis!) Das hat etwas gebracht, aber noch nicht genug. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Chord Unit höher zu setzen. Nach etwas Rumprobiererei stellte es sich heraus, dass 1mm dicke Unterlegscheiben unter den Blechwinkel der Chord Unit reichten. Der Rand der Plastikabdeckung sitzt zwar nicht mehr fest auf der Decke, aber optisch macht das nichts aus, und evtl. habe ich damit sogar eine mögliche Quelle für Vibrationen beseitigt!
Cheers,
Jed
 
Die Abdeckung selbst ist durch ihre Geometrie unregelmäßig hoch, so dass die vorderen Balken sowieso weniger Hub haben. Das muss man einen Kompromiss finden, ein halber Millimeter mehr oder weniger kann einen großen Unterschied machen.

Echt? Bei meinem Conversion Kit nicht!

Ich kenne nur die Abdeckung auf meiner Americana, da hat man etwas Spielraum für kleine Anpassungen. Auffeilen geht immer ...
 

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