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So, die "neue" 'harp hat ihre Taufe überstanden!Aber auch Instrumentenbaulich geht's bei mir voran. Meine Oscar Schmidt A-Model-Conversion-Projekt ist so weit gelungen. Die alte Appalachian hat nun 21 Akkorde statt nur 15.
PR muss auch mal sein!
PR für die Autoharp ist immer gut.
Zum Glück geht das dank der Feinstimmer recht schnell.



Eine weise Entscheidung!Nach ein paar Versuchen mit dem Akkordeon bin ich dann irgendwann auf die Autoharp gekommen.
Das Akkordeon hat schnell den Ruf der Oberflächlichkeit; die Autoharp ist dagagen ein unbeschriebenes Blatt. Und tragbar er ist sie auch!Warum auch nicht "von der Stange"? Bei ernsthaften Fehlern gibt's da Gewährleistung. Die OS21C ist von der Konfiguration her eine typische "modrne" Autoharp. Bis du merkst, dass der Klang vielleicht nicht absolut traumhaft schön ist, wirst du genug Autoharp-Wissen angeeignet haben, um eine handwerkliche oder gehobene Industrie-'harp (für eine 4-stellige €/$-Summe) zu kaufen!Irgendwann habe ich dann - entgegen aller Experten-Empfehlungen - den Entschluss gefasst, mir ein nagelneues Instrument direkt "von der Stange" zuzulegen und Ende April dieses Jahres direkt bei Thomann eine Oscar Schmidt OS21C bestellt, recht günstig als B-Stock.
Auch eine gute Tat! So habe ich auch meine 'harps umkonfiguriert. Sowohl ich als wohl auch Jo Ann Smith bekamen die Idee vor ein paar Jahrzehnte von einem Mitglied der Cyberpluckers-Mailing-List, einem gewissen Lyman Taylor. Mittlerweile hat auch Oscar Schmidt die Vorzüge dieser Anordnung erkannt, und die neueren "Americana"-Modelle haben sie ab Werk. Auch der Umbau wird erleichtert, indem man Bm- und F#m-Knöpfe extra kaufen kann.Ich konnte meine Bastel-Leidenschaft aber darüberhinaus auch hier nicht lassen und habe als erstes mal die Akkordbars für Ab und Bb7 rausgeschmissen und gegen Bm und F#m getauscht sowie die Moll-Reihe entsprechend neu angeordnet (übrigens ein guter Tipp von Jo Ann Smith).
Absolut richtig! Ich verwende meine 'harps als Gesangsbegleitung, und man singt am besten im stehen. Besonders liebe ich die Schnell-Löse-Knöpfe von Schaller. Die bringe ich auf der Rückseite der 'harp an, das sitzt bequemer und in günstigerer Lage als bei vorne befindlichen Knöpfen.Kurz danach habe ich noch Gurtpins angebracht
Da habe ich auch bestellt - neben ein paar amerikanische Firmen.Für die Beschaffung der entsprechenden Originalteile von Oscar Schmidt (in meinem Fall fertig konfigurierte Akkordbars inkl. Bedienknöpfen und Pickup) ist hier in Deutschland übrigens die Fa. go4-music in Osnabrück wärmstens zu empfehlen.
Tja! Das ist Autoharp - man kommt recht schnell zu präsentabler Musik, aber dann geht es weiter. Und bei jeder Etappe gibt's brauchbare Musik. Und man lernt nie aus!Ich habe aber in relativ kurzer Zeit schon sehr gute Fortschritte machen können,
...und auch noch leichter spielbar als ein Akkordeon.Das Akkordeon hat schnell den Ruf der Oberflächlichkeit; die Autoharp ist dagagen ein unbeschriebenes Blatt. Und tragbar er ist sie auch!

Genau das war damals dann auch mein Gedanke. Erst mal mit einem ordentlichen, preiswerten Instrument starten, und dann schauen wir mal weiter. Die Harp soll ja für mich ohnehin erst mal "nur" ein Zweitinstrument zu Ergänzung bzw. Horizonterweiterung sein.Bis du merkst, dass der Klang vielleicht nicht absolut traumhaft schön ist, wirst du genug Autoharp-Wissen angeeignet haben, um eine handwerkliche oder gehobene Industrie-'harp (für eine 4-stellige €/$-Summe) zu kaufen!
Jawohl, und ich habe zudem auch die Alu-Akkordbars fertig konfiguriert gekauft, man(n) ist ja bequem.Auch der Umbau wird erleichtert, indem man Bm- und F#m-Knöpfe extra kaufen kann.

Ich spiele eher im Sitzen, aber auch da leistet ein Gurt eine prima Unterstützung. Allerdings singe ich auch eher nicht solo, da ich eine tiefe Bassstimmlage habe, mit der ich bei "normalem" Melodiegesang schon schnell an mein oberes Limit komme (bei c' ist bei mir schon das sichere obere Ende der Fahnenstange erreicht).Ich verwende meine 'harps als Gesangsbegleitung, und man singt am besten im stehen.

Stimmt, und ist beim Stimmen etwas eleganter als das Gefummel mit einem Klemm-Stimmgerät.Tonabnehmer habe ich auch installiert. Neben der Verstärkung leistet er große Hilfe beim Stimmen in lauten Umgebungen!
Momentan spiele ich alle möglichen einfacheren Begleitungen von bekannten Pop-, Rock-, und sonstigen Stücken. Halt so etwas einfacheres für den Anfang.Übrigens: was für Musik spielst duauf der 'harp?


Sag niemals nie! Was die Autoharp am allebesten kann, ist transponieren! Du lernst die Akkorde, die im Liederbuch stehen, und wenn dir das Ergebnis zu hoch ist, dann verschiebst du die rechte Hand um ein paar Knöpfe, und schon passt's. Oder wenn du ein schönes Arrangement für deine Stimmlage erarbeitet hast, und musst eine nette Sopranistin begleiten, dann alles einfach einen Knopf (= 1 Quinte) verschieben.Allerdings singe ich auch eher nicht solo, da ich eine tiefe Bassstimmlage habe, mit der ich bei "normalem" Melodiegesang schon schnell an mein oberes Limit komme
Weihnachten - die Zeit der bekannten Lieder! Ich habe vor vielen Jahren mal aus neugier eine gebrauchte Konzertzither gekauft. Ich habe mir das Ziel gesetzt, bis Weihnachten "Stille Nacht" mit Melodie und Begleitakkorde spielen zu können. Habe ich geschafft, aber irgendwie gab die Autoharp mehr her bei weniger Fummelei!Ziel ist es, mit der Autoharp ein kleines Weihnachtsmedley bei einer Weihnachtsfeier im Dezember mit begleiten zu können.


