Die Jeff Beck Strat klingt und verhält sich einfach anders als meine anderen Instrumente. Die Klangreglung ist viel subtiler, macht einen erheblich weniger dumpfen Sound. Meine Presets funktionieren alle so nicht mehr, der Compressor reagiert auf den Volumeregler total anders. Außerdem habe ich bisher 2x draußen Open Air gespielt mit POD und absolutem Billigamp , ansonsten zu Hause über Transtoramp mit POD und mit POD über Ohrhörer. Das klingt dann jeden Tag anders. Daher braucht es einfach Zeit, das Instrument kennenzulernen.
An den Saitenreitern mochte ich noch nicht drehen, eben weil die E-Saite bereits über Kopfhörer unschön schnarrt. Tiefer geht es also nicht - da wüsste ich nicht, wie ich das optimieren soll. Natürlich kann ich noch versuchen, die anderen Saiten per Steg tiefer zu legen.
Was ich gerne wissen möchte ist, ob die Jeff Beck Gitarre prinzipiell eine sehr flache Saitenlage ermöglicht, oder ob es typisch Jeff Beck ist, dass die Saitenlage eher hoch ist. Dann würde ich ganz sicher ein anderes Instrument bevorzugen, gerne würde ich mal die
Ultra antesten, die scheint eine tiefere Saitenlage zu bieten und diese Radien und Halsprofil sind mir noch unbekannt. Wäre ich neugierig drauf. Derzeit fühlt sich die Saitenlage höher an als bei meiner Squier und der Clapton Strat, das war nicht Sinn der Anschaffung. Ich habe bei Fender reklamiert wegen unsauber verarbeiteter Bünde und Schnarren, mal sehen was sie antworten.
Ich hab ja schon erwähnt, dass ich die
Japan Junior testen möchte. Dummerweise verfällt die 30-Tage Rückgabe Garantie, wenn ich sie gleich vor Auslieferung auf D-Tuning einstellen und optimieren lasse (mit 12-54er Saiten werden empfohlen

). Das ist blöd. Sonst wäre sie schon unterwegs.
PRS finde ich prinzipiell auch interessant, aber ich hab ja schon mal erwähnt, dass mir die Lage der Buchse als Sitzspieler nicht behagt. Bisher ist mir erst eine zum Ausprobieren begegnet, die war Semihollow ~3000€.