Gitarrenamp für Aufnahme & moderate Lautstärke

Ich persönlich mag keinen einzigen Combo Amp in der Preisklasse unter 1.000,- Euro, den ich bisher gespielt/gehört habe. Allesamt klangen die mir viel zu boxig. Auch viele der Cabs die man kaufen kann klingen in meinen Ohren so. Ich habe einen ganzen Vormittag beim Musicstore in Köln verbracht, bis ich die für mich ideale Kombi aus Head und Cab gefunden hatte.

Nimm lieber einen Head, damit bist Du deutlich flexibler als mit einem Combo.
 
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Ich glaube, dass es Combos nur gibt, weil sie praktisch sind. Beides in einem. Aber sicher nicht, weil die absolut perfekt abgstimmt sind.
Natürlich sind sie praktisch. Und mag sein, dass sie nicht perfekt abgestimmt sind. Aber sie sind zumindest so wie der Hersteller sie herstellt und verkauft. Und ich hab auch schon etliche Combos gespielt, die alle in der Band funktioniert haben.
Was ist mit dem Satz eher meine, ist: Der ENGL Gigmaster hat nen 10er Celestion Lautsprecher, der Peavey Valveking hat nen 8er NoName-Speaker und der Marshall Origin C 20 hat nen 10er Celestion V Lautsprecher. Andere Combos haben 12er Speaker. Da würfeln die doch nicht. Da versuchen die doch, im Ergebnis was ordentliches zu liefern. Ob einem das persönlich gefällt, das ist eine ganz andere Frage. Deshalb gehört für mich das Anhören ja auch mit dazu.
Die beste Variante ist ein Topteil mit Box, die du immer wechseln kannst und den Gegebenheiten anpassen kannst.
@Commander_Stone "Nimm lieber einen Head, damit bist Du deutlich flexibler als mit einem Combo."
Das kann sogar stimmen, trifft aber nicht meine Gegebenheiten. Ich werde definitiv nicht vier einzelne Boxen da rumstehen haben und sie je nach Gegebenheit austauschen. Es gibt dort definitiv nicht so viele Gegebenheiten. Es gibt die Gegebenheit, dass ich für mich unten rumspiele und bei kleiner Lautstärke einen schönen sound haben will und es gibt die Gegebenheit, dass ich die Gitarre aus dem Amp recorde, mit dem sound, den ich gerne haben will. Dass der Amp auch mal für eine Probe oder einen Jam tauglich sein soll, ist eher eine Option, die ich mir offen halten will, ist aber nicht wirklich entscheidend.

Realistisch wird sein, dass ich zu 90% im Musikraum den Amp bei 1 oder 0,5 Watt nutze, weil bei der Lautstärke Verzerrung erträglich gefahren werden kann. Ich habe einen 5-Watt-Röhrenverstärker - der ist viel, viel, viel zu laut. Wenn ich mich jetzt frage, was für ein Lautsprecher bei der Wattzahl (0,5 bis höchstens 2) Sinn macht und schon anspricht, dann komme ich auf einen 8er oder einen 10er Speaker. Genau die sind in den Combos verbaut. In der Größenordnung würde ich auch suchen, wenn es um Top und Box geht. Sicher würde ich vergleichsweise auch ein 1x12 Cabinett ausprobieren, ohne mir davon allerdings viel zu versprechen.

Ich kann das mit dem Top und den unterschiedlichen Boxen schon verstehen. Das macht aus meiner Sicht Sinn, wenn man den gleichen Grundsound haben, aber nicht so viel schleppen will. Dann nehme ich meinen Top und gehe damit in den Proberaum an eine 2 oder 4 x 12, nehme den mit nach Hause und spiel den über ne kleine Box, recorde mal still, wo immer ich will und geh mal auf Sessions oder Gigs, wo vielleicht andere Boxen rumstehen. Kann ich alles gut verstehen, macht auch Sinn, trifft aber nicht die Situation und den Bedarf, den ich gerade habe.

x-Riff
 
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@Commander_Stone "Nimm lieber einen Head, damit bist Du deutlich flexibler als mit einem Combo."
Naja, ein Head braucht halt immer einen Speaker, ohne geht nicht. Damit ist die Flexibilität schon mal nicht gegeben. Ein Combo hat schon den Speaker, wenn wirklich nichts zur Verfügung stehen sollte. Man kann Combos auch an Boxen einklinken, wenn man es will, das ist dann eher flexibel. Wenn ein Combo so um die 10Kg wiegt, ist das nicht schlimm, ist damit auch in der "handlichen" Richtung. Nicht jeder Session-Partner hat ne PA oder Boxen rumstehen.

@x-Riff, ich bin echt gespannt, wie du dich entscheiden wirst. Aus deinen Post lese ich heraus, dass der Origin in etwa die Referenz für dich ist (die Origin werden von Marshall-Fans eher runtergemacht), die Engl sind die heißen Gegen-Kandidaten (die ich überhaupt nicht kenne, noch nie angespielt habe).
 
Naja, ein Head braucht halt immer einen Speaker, ohne geht nicht. Damit ist die Flexibilität schon mal nicht gegeben
Lies mal bitte die Vorschläge unter den ersten Posts. Da sind fast ausschließlich Amps genannt, die keinen Lautsprecher/Last brauchen.
Dazu ist ein Combo musikalisch mal gar nicht flexibler. Beim Topteil kann ich mit die Box immer aussuchen, ne 112 mit V30, oder Creamback, oder Greenback ... wechsel den mal bei einem Combo. Die sind durchaus sehr verbaut innen.
Und auch vom Gewicht her wirst du wohl eher keinen Röhren-Combo mit 10 kg finden der mindestens 20 Watt hat. Der Marshall Origin wiegt schon 14kg mit Neodym-Speaker (!!!), der Engl Ironball 19kg!
Ich persönlich laufe dann lieber mit Topteil (gerne EVH LBX in der Tasche) und einer Victory 112 rum, Gitarre auf dem Rücken und Effekte in einer Umhängetasche. Die Gewichtsverteilung ist angenehmer. Aber das bestimmt tatsächlich jeder für sich.

Und wer geht zu einem Gig ohne vorher die Lage abzuklären ... gerade wenn es unklar ist nehme ich immer ein Cabinet mit.

Es entwickelt sich ein OT zur Diskussion "Combo vs Head". @x-Riff hat sich klar dazu geäußert. Aber solche Behauptungen kann ich nicht stehen lassen ...
 
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Geht aus meiner Sicht auch nicht um Combo vs. Head, sondern um das, was mir unter konkreten Bedingungen und mit einem begrenzten Budget jetzt am besten taugt.

Markenvorlieben habe ich in dem Sinne nicht. Hatte schon Marshall Combos und die hatten was. ENGL habe ich schon früh gehört bei den metal-Kollegen und fand die klasse, mit einem screamer hatte ich schon geliebäugelt, aber wegen Bandaufgabe hat sich das nicht realisiert. Der Gitarrist einer Band, in der ich drum gespielt habe, hatte einen Peavey classic, den ich sehr schön fand. Hughes&Kettner werde ich bestimmt antesten und blackstar auch.

Und mit Combos fang ich an.

x-Riff
 
Ich versuche gerade, Komplexität zu reduzieren, ohne wichtige Gesichtspunkte Außen vor zu lassen, um entweder doppelt zu bezahlen, was ich nur einmal brauche, oder etwas zu übersehen.
Gute Idee... deswegen schau dir (so es die Zeit erlaubt) mal die Demo von S-Gear an.
Die ist in keiner Weise eingeschränkt, läuft aber nur 14 (oder 30?) Tage.
Afaik ist das (unter den qualitativ hochwertigen) eine der günstigsten und es steht ein namhafter Entwickler dahinter. (hat früher für Marshall gearbeitet)

Abgesehen vom Überblick über Klang/Variationen könnte die konkrete Ausführung (bzw Ausstattung) eines Amps dabei in einem anderen Licht erscheinen.
Im Extremfall würde dein vorhandener Amp reichen, weil die Software praktisch jede Amp/Speaker Kombination erschliesst, oder du stellst eine klanglich gut geeignete Art Dummy in den Raum, während das DI Signal später „umgewandelt“ wird.
Dh der Amp braucht keine recording features und kann puristisch sein.

Das wirkt nur am Anfang irritierend. Nach ein paar Testläufen kann man relativ gut einschätzen, was klanglich dabei herauskommt.
Entscheidend ist dabei sich auf 1-3 Grund-Modelle zu konzentrieren und nicht jede Speaker/Mikro Kombination zu testen, oder sich gar in Effekten zu verrennen.
Das geht durchaus und braucht gar nicht so viel Disziplin...
Ich kenne auch S-Gear, bin aber letztlich bei BIAS auf dem iPad geblieben.
Davon benutze ich 3 Amps und stelle lediglich die Regler auf der Oberfläche ein (wie beim klassischen Amp), von den Effekten einen Tubescreamer oder Sansamp und das war‘s auch schon. Für den Rest der Effekte gibt es Besseres. :evil:

ps: das ist (etwas zusammengefasst) meine Erfahrung. Einerseits leide ich unter einem extrem knappen Budget, habe aber sehr (!) hohen Ansprüchen an „Sound“.
Gerade gestern quasi einen Fleck in‘s Hemd gefreut, weil der Bass DI Sound mit nur 1 Plugin einen „klassischen“ Preci so klingen liess, als stände ich vor der Box im Raum. Eine akustische Offenbarung... :D
 
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Danke für den Hinweis!
Dann kann ich bei den Heads vorwiegend auf den Grundklang achten. Werde mir zuerst die anhören, die silent d.h. komplett ohne Box betrieben werden können.

Mein vorhandener Amp, der Peavey 5-Watt reicht aber nicht, weil der keinen direct out hat. Und mikrofonieren und danach mit Effekten den sound auf Trab bringen - da glaub ich nicht, dass das was bringt ...

Bei den Heads spielt die Ausstattung mit IRs etc. jedenfalls keine Rolle. Abhören dann eh über die DAW bzw. deren Boxen.

x-Riff
 
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Für meinen Geschmack macht ein Head ohne Box nicht nur wenig sondern überhaupt keinen Sinn. Das Head ist das eine Drittel, die Box das zweite Drittel und das Andre Drittel ist die Gitarre, entweder 🎧 benutzen oder Box, wobei Kopfhörer 🎧 immer etwas zweifelhaft klingen .
 
Mein vorhandener Amp, der Peavey 5-Watt reicht aber nicht, weil der keinen direct out hat.
Du brauchst keinen direct out ;)
Die og Strategie beruht darauf, dass die Gitarre quasi verdoppelt wird.
Das geht verlustlos und ohne Stromversorgung weil nur die Spannung verarbeitet wird.
(die „Leistung“ spielt dabei keine Rolle)

Im Klartext: das Gitarrenkabel geht in einen Übertrager mit 3 Wicklungen.
Die erste für den PU output, die 2 anderen sind identisch und gehen als Ausgang an Amp und den Interface Eingang.
Im Prinzip so als würdest du 2 absolut identische Gitarren absolut zeitsynchron spielen.
(solche Übertrager sind allerdings nicht billig)

Auf dem Rechner hast du nur das rohe PU Signal, das dafür aber in allen Feinheiten.
Die Ampsimulation macht dann etwas „hörbares“ daraus.
Ist (wie erwähnt) im ersten Moment relativ abstrakt, aber man weiss recht schnell, welches Amp Modell welchen (Basis) Zielsound erzeugt.
Und live hört man ja im Raum den „Dummy“, so dass auch Spielweise und Betonung berücksichtigt werden.

Mir ist durchaus klar, dass diese Vorgehensweise quasi diametral dem hier (bzw allgemein) üblichen Procedere gegenüber steht, aber es funktioniert ;)
 
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@Telefunky Dann bin ich ja sozusagen beim Modelling, halt auf eine spezifische Art und Weise ...

@RED-DC5 Ne, Kopfhörer nicht. Wenn das mit dem recorden über Direct-out auf DAW mittels IR etc. funktioniert, dann kann ich den sound ja auch über die Boxen der DAW abhören.
Wenn das mit dem recorden über Direct out nicht funktioniert, dann macht ein Head überhaupt keinen Sinn.

Und das kann ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen. Wenn das nicht funktionieren würde, gäbe es nicht von jedem Amphersteller ein paar Amps, die genau dafür ausgelegt sind.
Bzw.: dann macht es nur Sinn, Mikros an Boxen zu hängen. Und dann wäre das auch bei einem Combo mit direct out so bzw. der direct out irgendein gimmick.

x-Riff
 
ich schmeiss mal die EVHs 5150 Iconics in den Ring, gibts mit 15W/10Zoll -Combo oder die 40W-Version mit 12 Zoll Speaker.. bzgl. Direct-Out + IR vom PC, da kannste auch den Effekt Send vom Amp nutzen....
 
Da muss ich antesten, wie laut die brauchen, um gut zu klingen ... hab nichts gelesen, dass sich die Leistung reduzieren lässt ...

Herzliche Grüße und danke für den Hinweis!

x-Riff
 
P.S. ich springe etwas, weil ich am Stück von Seite 1 komme :)

Die Not-Variante wäre, auf eine Box zu verzichten und über die Studio-Monitore (die ich noch nicht habe) zu gehen. Das wäre beim ENG fireball auch möglich, da beide Amps ohne Box betrieben werden könnten.

Der IRT Studio kann aus meiner Sicht mehr als der Fireball (ich habe beide) ... da er das USB Interface drin hat, kannst du auch Re-Amping machen. Was bei IRT und Fireball noch nicht "up-toDate" ist, ist das Thema Cabs. P.S. beide reichen auch locker für typische Pub Gigs.

Ins Rennen würde ich aber noch den LA Studio werfen ...



Kennt jemand die ENGL-Amps im Vergleich?

Ich habe den Fireball 25 ... und der hat ne sehr gute Clean/Crunch Seite - gerne mit ein wenig Boost davor ... Der Fireball ist mein aktueller Live Amp in Verbindung mit dem Pedal Board. Alle Clean/Crunch Sounds mit Pedalen vor dem Clean Amp. Alle Zerre ist ausschließlich vom Amp. (P.S. soll es allerdings nur Amp und Amp Umschalter sein, dann nehme ich den Laney Studio - mit dem könnte ich jederzeit einen kleinen Gig spielen und bräuchte nix anderes als den Amp)

Bei den Engl User Days hat mir der Fireball besser gefallen als der Ironball (der aber in der SE Version flexibler ist). Der Fireball gewinnt trotzdem für MICH, weil er die großen Röhren drin hat und damit deutlicher in die mir besser gefallende Endstufensättigung geht. Viele Sounds aus der Vorstufe mag ich nicht so gerne.


View: https://youtu.be/WbDR3JqRq3M

Bei einem Combo weiß ich, dass Amp und Box abgestimmt sind.

Letztens bei den Kammler Days hatten wir das Vergnügen mal viele Speaker in einer baugleichen Konstruktion zu hören. Mit dem Combo Gedanken nimmst du dir die Möglichkeiten den für dein OHR passenden Speaker zu nehmen. Ich gehe derzeit komplett weg von den Combos, denn meine Speaker und Cabinets habe ich gefunden.

Grade Amps die du nicht an der Box spielen musst, sind beim Recording wunderbar auf dem Schreibtisch aufgehoben. Viel, Viel besser als sich irgendwo runter zu beugen :) ...


Dann spiele ich die Gitarre ein und nutze dabei gleichzeitig zwei verschiedene Signalwege: a) trockenen sound und b) sound mit Amp-Klang als getrennte Spuren in der DAW. Später kann man dann in der DAW a) und b) mischen und noch mal extra Effekte etc. drüber legen.

Der USB Out des Laney IRT Studio liefert dir auf der einen Seite den am Amp gespielten Sound (+/- des Cab Sim vs. Raum und Speaker) und auf der anderen Seite das unbearbeitete Gitarrensignal (klingt fürchterlich, ist aber sehr solide Basis für alle PlugIns in der DAW). Du behällst also dein Feel beim Spiel.


Und das entscheidet dann darüber, was ich mir softwareseitig noch anschaffe in Kombination mit der DAW.

Wenn du nicht in ein Interface investieren willst ... (wirst du für die Vocals wahrscheinlich eh brauchen) ... dann hilft ein USB Ausgang der sich direkt im Rechner als Soundkarte einbinden kann.

Wenn das mit dem recorden über Direct out nicht funktioniert, dann macht ein Head überhaupt keinen Sinn.

DI Out geht in den Eingang eines Interface ... Wenn im Amp bereits eine Soundkarte ist und sich als USB an den Rechner bindet, wird es noch ein "Teil" weniger ...

Habe für den Moment fertig :) ...

Ausser vielleicht den Hinweis, wie das bei mir aussieht ...

Aufnehmen tue ich meine Sachen meistens via Mikro (500 EUR) vor der Box, habe aber auch immer ein UA OX (1200 EUR) mitlaufen (Overkill für deine Zwecke). Die Mikros gehen in ein Apollo Interface (600 EUR) ... usw. Es entspricht also nicht deinen Preisvorstellungen!

Daher würde ich an deiner Stelle als Kröte das Thema Head fressen und per Laney IRT Studio per USB direkt in den Rechner gehen. Gefällt dir der Sound des Laney nicht, suchst du dir Amp Plugins und packst die auf die "nackte" Gitarrenspur, die du ja hast, nachdem du das einlaufende Stereo Signal in zwei Mono Spuren zerlegt hast.

Gruß
Martin
 
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Hi Martin,

guter Beitrag, nur das hier...
Gefällt dir der Sound des Laney nicht, suchst du dir Amp Plugins und packst die auf die "nackte" Gitarrenspur, die du ja hast, nachdem du das einlaufende Stereo Signal in zwei Mono Spuren zerlegt hast.
...würde ich auf keinem Fall in Betracht ziehen. Der Grundsound eines Amps muss mir einfach gefallen und sollte auch die meisten Fälle abdecken können. Tut er das nicht, brauche ich keinen Amp, dann kann ich gleich direkt in das Interface gehen und Plug-Ins spielen.

Nun gut, vielleicht sind wir hier schon zu weit. Im Endeffekt muss X-riff seinen Amp finden der bei ihm Klick macht und ihn vor allem inspiriert.
 
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Werde den Laney IRT Studio mal antesten. Klingt zu interessant, um es nicht zu tun.

Hören ersetzt Spekulation.

x-Riff
 
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..würde ich auf keinem Fall in Betracht ziehen. Der Grundsound eines Amps muss mir einfach gefallen und sollte auch die meisten Fälle abdecken können.

Natürlich muss dir der Sound erst mal gefallen ... Ich komme aus einer anderen Richtung !!!

Du hast dein geilstes Riff und dein bestes Feel endlich mal hinbekommen. Im Raum klang es total geil, weil du dir einen entsprechenden Sound gebastelt hast. In der DAW stellst du aber fest, dass der Sound doch mit einem anderen Instrument kollidiert - oder nicht so klingt, wie es im Raum der Fall war. Ob du aber dein geilstes Riff noch mal so hinbekommst (also sorry, Wortwitz ... es als x-Riff spielen kannst) ist völlig offen. Zumal die Notwendigkeit den Sound noch mal anzufassen auch erst deutlich später in der Aufnahmesession raus kommen kann. UND genau dann ist die "Rohspur" die beim IRT mitgeliefert wird Gold wert.

Natürlich muss dir erst mal der Sound im Raum gefallen ...

P.S. @x-Riff - oben noch mal ein Engl Blues Video eingebaut ... Aufgenommen bei immer noch gemäßigten Lautstärken.

Interessant könnte für dich auch dieser Post sein ... https://www.musiker-board.de/threads/kammler-boxen-user-thread.724113/post-9619355 So leise wie möglich eingespielt ... also mit ner kräftigen Sprechstimme, kommst du über alle Stellen in den Tracks drüber.

Gruß
Martin
 
OK...
Ich habe bei meinem Midi-Switcher eine extra Ausgang den ich zusätzlich direkt zum Interface führen kann. Früher als ich den MIdiswitcher noch nicht hatte, habe ich einen LehleABY-Switcher dafür benutzt. Klar, wenn das ein Amp hergibt (sowie ein eingebautes Interface) warum nicht. Ich würde mich jedoch von diesem Thema nicht in meiner Amp-Auswahl einschränken lassen. Aber du hast recht, warum nicht den Laney in den Topf werfen.
 
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Was auch eine sehr flexible Lösung wäre:
Die V4 Pedale von Victory. Entweder mit Endstufe oder nur die Vorstufen und dann zusätzlich eine Endstufe hinten dran hängen.
Der hier hat schon ne IR Simulation. Bei den kleineren kannst du nen IR Loader hinter die Vorstufe hängen.
 
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Ich nutze den St. James EL34 seit einiger Zeit als “Mobil-Amp“ vor allem Live. Das Gesamtpaket ist IMO super:
  • sehr leicht und kompakt für ein Röhren-Combo
  • klingt trotz der Kompaktheit nicht boxig, sondern durchaus voluminös, wenn man das möchte
  • Der eingebaute IR-loader macht ein Mikrophonieren überflüssig und die Cab Simulation klingt auch absolut authentisch wie mikrophoniert, was ich bei keiner nicht-IR Cabsimulation in Amps (Engl Gigmaster, Blackstar Series One, Friedman Runt20, Redbox, FANTA, Mesa,…) so erlebt/gehört habe. IRs sind IMO die bessere Lösung, wenn es um Speaker/Boxen Simulation geht!
  • Das eingebaute Interface ist praktisch und macht was es soll. Am Mac war Anschluß und Installation kein Problem und in Minuten erledigt. Ob es zielführend ist, in einer Recordingumgebung auf ein dediziertes Standalone-Interface zu verzichten, ist die Frage! Man will auch mal Vokals oder Keyboards oder ein Stereorig aufnehmen. Dafür ist das Interface im St.James IMO zu schlank ausgerüstet. Das kann Gitarre und fertig…
  • Der Sound von St.James geht sehr in Richtung „Britisch“ und das IMO sehr überzeugend (ich habe vorher ein Friedman Runt20 mit einer Bogner 1x12 Cube genutzt und da kann der St.James durchaus mithalten!) Der Booster in Drive Kanal (leider fest) auf 20db eingestellt ist eine hilfreiche Sounderweiterung.
  • Der Verstärker wird nicht zu Unrecht auch als Pedalplattform beworben. Das funktioniert auch wirklich sehr smooth mit allen möglichen Tretern.
Nur als reiner Recording Amp ist der St.James etwas Perlen vor Säue, aber sobald man ihn auch für Proben nutzt und den Verstärker auch mal zu Sessions oder Gigs mitnehmen möchte, ist das echt smart.

Es wurde zwar eingangs „Modeling“ ausgeschlossen, aber für eine Recording Umgebung ist IMO ein gutes Audio Interface essenziell. Daher würde ich dennoch mal ein Blick auf das Universal Audio Apollo werfen. Das ist ein Audio Interface mit eingebautem DSP/Modelling Chip auf dem Plugins wie zum Beispiel Amp-Simulationen geladen werden können. Die Plugins von Universal Audio sind extrem gut und das ganze funktioniert dann sehr Latenz arm. Die ganzen mitgelieferten Studio Plugins (Mikrophon Vorverstärker, EQs, Compressoren, Reverbs,…) heben die Aufnahmen IMO schon auf ein anderes Niveau.
Das wäre daher die Alternative „gutes Audio Interface, das auch noch Gitarre kann“.
Ein Plugin z.B. für ein Marshall Plexi würde (je nach Vorgehen) 25 bis 50€ zusätzlich kosten.
 
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Dafür ist das Interface im St.James IMO zu schlank ausgerüstet. Das kann Gitarre und fertig…
Das Interface, um das es hier geht, soll und muss auch nur Gitarre können.
In irgendeiner Form wird es vermutlich noch ein Mischpult geben für die PA, es kann aber auch so etwas wie die Mauii werden - ich will das nicht zu weit ausführen, denn was dabei herauskommt und wann, weiß noch keiner. Deswegen will ich eine Amp-recording-Lösung, die für sich alleine funktioniert.

Was Du von dem Blackstar ST. James EL34 erzählst, klingt sehr interessant. Wenn das eine taugliche Combo-Lösung ist, dann ist das schon auch preislich sehr interessant. Da liege ich auf jeden Fall unterhalb jeder Head-Lösung (jedenfalls wenn ich in Rechnung stelle, dass ich schon einen speaker mit dabei habe).

Der eingebaute IR-loader macht ein Mikrophonieren überflüssig und die Cab Simulation klingt auch absolut authentisch wie mikrophoniert, was ich bei keiner nicht-IR Cabsimulation in Amps (Engl Gigmaster, Blackstar Series One, Friedman Runt20, Redbox, FANTA, Mesa,…) so erlebt/gehört habe. IRs sind IMO die bessere Lösung, wenn es um Speaker/Boxen Simulation geht!
Da weiß ich noch nicht, wie ich da näher komme. ENGL ironman SE bietet so was an und wenn man einigen geäußerten Erfahrungen glauben kann, funktioniert das ganz gut. Brauchen tue ich sowas eh. Normalerweise würde ich eine Lösung präferieren, wo das softwareseitig (also außerhalb des Amps, als Teil der DAW) funktioniert - schon weil man sich dann leichter verändern/verbessern kann (da tut sich ja ständig etwas). Auf der anderen Seite merke ich, dass wenn mir der ironman zusagt, auch mit den Effekten, die er schon mitbringt, dann hat das auch was. Ich bin nicht derjenige, der ständig den Markt im Blick hat und Sonderangebote abschießt bzw. sich überhaupt damit beschäftigen will etc. Wenn mir was taugt, dann bin ich damit sehr lange glücklich und lebe sehr gut innerhalb dieses Kosmos.
Also: im Grunde bin ich auf Erfahrungen anderer angewiesen, die sagen, dass z.B. beim ENGL (oder einem anderen Amp) die Sache mit den IR-Loadern oder ähnlichen Lösungen für das recording gut funktioniert. Die Alternative wäre, ohne IR rauszugehen und das die software machen zu lassen.

Ein Plugin z.B. für ein Marshall Plexi würde (je nach Vorgehen) 25 bis 50€ zusätzlich kosten.
So Summen sind nie ein Problem. Ein Problem wird es nur, wenn sehr sehr viel an solchem "Kleinkram" noch dazu kommt.
Nur als reiner Recording Amp ist der St.James etwas Perlen vor Säue, aber sobald man ihn auch für Proben nutzt und den Verstärker auch mal zu Sessions oder Gigs mitnehmen möchte ist das echt smart.
Ne - ich möchte halt schon hören, was ich da spiele. Und möglichst Richtung: plug and play. Deshalb die leichte Vorliebe für Combos. Die 50 Watt sind allerdings overdone - 25 Watt reichen lange hin. Aber vermutlich muss ich eh leichte Abstriche machen, bei jeder Lösung. Pedalboards sind aber erst mal Außen vor. Finde ich eher unkomfortabel, wenn es um mehr geht, als nur mit den Füßen irgendwo drauf zu treten. Immer wenn es darum geht, etwas ein- oder umzustellen, finde ich die sehr unkomfortabel. Da ist mir Combo oder Head lieber.

Danke für die Hinweise!

x-Riff
 

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