Gitarrenverstärker an die Soundkarte anschliessen!!!

von Amnesic Aphasia, 02.12.03.

  1. Amnesic Aphasia

    Amnesic Aphasia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.03   #1
    Hallo Musiker-Kollegen,

    als erstes mal sorry, wenn es diese Frage schon gibt, ich haben sie jedenfalls nicht finden können.

    Also, ich habe den "Slash Signature Amp" von Marshall (JCM2555SL). Der hat einen D.I. Output. Erstens weiss ich nicht was D.I. heisst, allderings weiss ich das dieses wohl der Ausgang für's Mischpult ist. Jetzt will ich aber nicht in ein Mischpult rein, sondern in die Soundkarte die ich mir kaufen will. Es soll die "Terratec DMX 6FIRE 24/96" sein. Jedoch weiss ich nicht ob und wie ich meinen Amp an diese Soundkarte anschliessen kann, sodass ich mein geklampfe aufnehmen kann. Kann mir jemand sagen ob und wie das geht, oder ob ich eine andere Karte benötige.

    Wo ich gerade dabei bin, welches Tool empfehlt ihr, um aufzunehmen?


    Kind regards

    T-J
     
  2. taxidermy

    taxidermy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.03   #2
    tool- cubase ist gut.

    Also die DI-Box filtert nur Geräusche raus, die auf dem Leitungsweg durch äußere Störgeräusche entstehen

    Generell nimmt man den Amp immer mit Mikros auf, es geht ja eben darum den Sound des Amps und der Box festzuhalten, sonst kannst du z.b. auch ein pod nehmen.
     
  3. Amnesic Aphasia

    Amnesic Aphasia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.03   #3
    Also die D.I. Box habe ich wohl nicht. Ich habe nur einen D.I. Output. Da müsste ich dann ja eigentlich in die D.I. Box erstmal rein oder nicht?

    Ich weiss nicht was ein POD ist!

    Mit Mikro hab ich auch schon gehört. Wird eigentlich so gemacht, das stimmt schon. Aber ich habe mir halt sagen lassen das dieser D.I. Output für den Anschluss an ein Mischpult gedacht ist. Hmmmm......
     
  4. RiCO

    RiCO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.03   #4
    Hi!

    Es kann sein, dass Dir Deine Soundkarte "explodiert"!! - Nein Scherz ;)

    Aber sie kann definitiv sehr schnell kaputt gehen, wenn Du den Amp direkt daran anschließt, weil die Leistung des Amps für die Soundkarte viel zu Stark ist!!
    Ich hab das mal Probiert: Volume total auf 0 und dann vorsichtig in die Soundkarte... Sobals es nur kurz brummt, kannst Du das vergessen!

    Vielleicht ist das ganze auch Blödsinn, aber mir hat das jemand erzählt und gezeigt, der viel mit PA etc zu Tun hat und eine Ausbildung als Ton-Ingeniuer hat und darum glaub ich dem einfach mal ;)

    Wenn Du Deine Gitarre aufnehmen willst, nimm zB den POD, oder die billigere Variante, den Vamp von Behringer. Es gibt da aber noch einige andere Möglichkeiten. Such einfach mal hier im Forum!

    RiCO
     
  5. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 05.12.03   #5
    Auhauerhauerha... :shock:

    Hier geht's ja lustig durcheinander :D

    Aaaalso: Natürlich kann man einen Gitarrenverstärker nicht einfach so an Mischpult oder Soundkarte anschließen, da hat rico schon recht. An den Boxenanschluss von so einem Amp gehört eine Box und sonst gar nichts (im übrigen gehört da auch bei Benutzung evtl. anderer Ausgänge auch immer eine Box dran, jedenfalls bei Röhrenamps)...

    Es gibt aber eben auch Amps, die einen line-Out oder eben einen DI-Out zusätzlich haben. Damit kann man dann in Mischpult oder Soundkarte gehen. Unterschied ist der: Lineout meint meistens unsymmetrische Signalführung (was das ist, steht in der Suchfunktion) und der sog. Linepegel von +4dBu, am DI Out liegt Mikrofonpegel an und das ganze auch noch symmetrisch :arrow: ideal, um damit z.B. in den Mikrofoneingang eines Mischpultes zu gehen.

    Eine DI-Box filtert im übrigen nichts, sie symmetriert das Signal und sorgt so dafür, dass man sich auf langen (ab mehreren Metern)Kabelwegen wesentlich weniger Störungen einfängt als bei unsymmetrischer Signalführung. Und die käme eben nicht an den DI-Out, sondern der DI-Out repräsentiert sowas wie einen Line-Out mit eingebauter DI-Box... Puh. Kann man noch folgen? ;-)

    Ach ja, ein POD ist (wie auch z.B. der V-Amp von Behringer) ein sog. "Virtual Modeling Amp", also eine kleine Kiste, die (ohne Verstärker und Box) den Sound verschiedener Gitarrenverstärker und -boxen simuliert. Geschmackssache. Sagen wir mal: Inzwischen schon verdammt nah am Original, aber nicht so ganz "the real thing"

    So, zum Sound: Das beste ist eigentlich immer noch die Mikroabnahme. Wie magicgynnii immer sagte: "Der Sound muss erstmal durch die Luft!" So klingts am authentischsten. Die zweite Wahl teilen sich dann DIOut und POD (und co.). Je nach dem, ob dem DI-Out noch eine Speakersimulation spendiert wurde ("Redbox") oder was für Sounds du spielst, ist der DI-Out mal leicht vorne und mal etwas zurück im Vergleich...

    Jens
     
  6. Satchi

    Satchi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.03   #6
    Manchmal haben Amps auch den guten alten Kopfhörer anschluss
    der liefert auch ein ziemlich passendes Signal wenn der Amp nich zu laut eingestellt is.Ob der an nem röhren amp auch dran is weiss ich nich mehr.
    Ich selbst nehme sehr viel mit dem Pc auf und zwar mit Logic 5.5.
    Die Gitarre spiel ich mit nem Yamaha Dgstomp direkt ein da das ding verschiedene Verstärker Lautsprechersimulationen hat wobei aber die Sache mit dem Sound übers Mic wohl doch die bessere is.

    Und da wirds nämlich schon wieder Kompliziert um den sound wirklich dynamisch einzuspielen braucht man dann schon wieder n gutes Kondensator mic Also du hast ne Terratec 6/24/96 das is schonmal nich das falscheste den der Mic eingang der karte hat noch gerade akzeptable werte und empfindlichkeit hättest du ne vergleichbare Creative würd ich sagen vergiss es zu unempfindlich und zuviel rauschen.
    Also ich würd wenn zu nem Kondensator mic greifen welches ja schon nen gutes output hat nur wo die phantomspeisung hernehmen?
    1.Kon.Mic mit Batterie gibts weiss aber nich wo
    2.Vorverstärker und gutes Dynamisches Mic---->Line in
    3.Phantomspeisschaltung mit Vorverstärker und kon.mic.---->Line in
    4.Mischpult mit Miceingang denn da iss meistens die Phantomspeisung mit drin.(XLR) (Der Mischpult ausgang muss in den line in)
    5.Mic direkt an den mic eingang vom Pc aber ich glaub das ergebniss iss nich zufriedenstellend

    punkte 3 und 4 sind meiner meinung nach die beste Lösung
    Wer n bisschen geübt is mit dem Lötkolben kann Interessantes wirklich gut klingendes Equipment bei Elv in Bausatz form bekommen nachteil man muss löten :shock:

    Ich selbst bin bei der multieffekt Amp simulation geblieben da man die fehlenden raum informationen per Vst Plugin ziemlich cool simulieren kann auf jeden fall hörts sich echt genial an.

    Mann kann diese Effekt geräte sofern midi funktionen vorhanden komplett über den Pc steuern und so zb zeitgesteuerte effekte wie zb n delay automatisch zum takt des auf dem comp gespeicherten Songs laufen lassen man denke nur an Devils Dance von Metallica kommt einfach super cool.Diese Funktion gibts auch in vielen Bodentretern da tipt man dann halt den Takt mit dem Fuss.


    Also Microphon fängt den Original Verstärker Sound ein (gutes Kondensator mic vorausgesetzt)

    Und Effektgeräte mit amp sim. simulieren diese Charakteristiken wie mic abstand zum Gitarrenspeaker oder Lautsprechergrösse/anzahl und noch milionen anderer Effekte.

    Roland hat n neues Multieffekt womit man sogar verschiedene Gitarren simulieren kann und das ding hat echt aufsehen erregt denn es es ist super dynamisch und hat ungeahnte möglichkeiten (Kein Gitarren synthesizer) allerdings braucht man hierfür spezielle Pickups ich glaub die sind aktiv weiss aber nich mehr.Hier wird einfach das signal jeder seite einzeln verarbeitet und nicht wie herkömmlich aus der summe der seiten
    ich denk mal jede seite hat auch ihr eigenes Kabel.

    Aber zum komponieren reicht ein Multieffekt denn richtig gespielt wird mit der Band und wenn der Sound dort leicht unterschiedlich ist wehn juckts solange es beides seinen reiz hat.

    Ach ja hab mal von sonem Teil gehört an dem man nen Röhrenverstärker anklemmen kann und der dann die überschüssige Energie einfach in Wärme umwandelt und so den Pegel auf ein passendes niveau bringt
     
  7. .Jens

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    Erstellt: 05.12.03   #7
    @letzter Punkt: "Powersoaker" oder einfach Lastwiderstand. Reicht aber in der Regel nicht, um damit wirklich auf Linepegel zu kommen.

    Man kann aber eine (aktive!) DI-Box mit ausreichender Dämpfung parallel an die Box klemmen und das Signal dort abgreifen, wenn es keinen DI Out gibt. Bitte nur machen, wenn man sich über die richtige Beschaltung genau im klaren ist.

    Die Box wird dadurch zwar nicht leiser (was mit dem Lastwiderstand bezweckt wird), aber man bekommt ein passendes Signal, was sogar durch die Box beeinflusst ist.

    Jens
     
  8. Satchi

    Satchi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.03   #8
    Wart mal geht sowas nicht mit nem shunt?

    Das grösste problem ist ja das die röhren so irre viel leistung brauchen bis sie sich richtig entfallten und da dacht ich so kriegt er dass signal leiser aber dennoch voll aus dem lautsprecher denk mal das er da leichte probleme hat sonst würd er sich ja kaum gedanken zur lautstärke machen und mit nem nebenwiderstand wirds ja net leiser
    is klar das du mit som power killer nich direkt in ein mischpult oder sogar in die soundkarte gehen kannst zumal das signal auch glaub ich net entkoppelt is (Masse schleife) das musst natürlich nach wie vor mit dem mic machen dann haste auch die rauminformation ,weil alleine die charakteristik des speakers reicht auch nicht für den vollen sound.
     
  9. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 05.12.03   #9
    = Lastwiderstand = Powerkiller/-soaker = ... = ...
    Viele Namen für ein und das selbe Ding ;-)

    Richtig. Aber i.d.R. ist man aufgrund des Frequenzgangs der Box mit der externen DI-Lösung zumindest näher am Originalsound dran als per Lineout oder DI-Out (kommt drauf an, wo und wie das Signal im Amp abgegriffen wird und ob bei der Ankopplung die Rückwirkung des Impedanzverlaufs der Box "mitgenommen" wird).

    Jens
     
  10. TommyBubu

    TommyBubu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.04   #10
    Was für Möglichkeiten hab ich denn zu Hause durch einen Röhrenamp über Kopfhörer zu spielen? Ich weiß, dass der Verstärker immer eine Box braucht, aber angenommen ich benutz den D.I. Out vom Engl Screamer irgendwie ins Mischpult um da dann noch irgendwie die Kopfhörer anzuschließen.
    Die Box ist ja angeschlossen. Kommt aus ihr etwas heraus, wenn ich über den D.I. Out spiele?
     
  11. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.10.04   #11
    Ja.

    Wenn du deine Nachbarn schonen willst, solltest du über einen ganz kleinen Übungsamp für zuhause nachdenken oder über einen Ampsimulator spielen (POD, V-Amp..)

    Jens
     
  12. Fendi

    Fendi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.04   #12
    Tach,

    ich hab an meinem Marshall auch einen Speaker Emulated D.I.-OUT (XLR). Von da geh ich ins Mischpult und dann direkt in die Karte. Klappt wunderbar!
    Aber ich glaub bei dir ist es nur en normale Line Out Klinke Buchse, oder?
     
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