Günstiges Equipment für Homerecording + Laptop

von **Sumsi**, 15.01.17.

  1. **Sumsi**

    **Sumsi** Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #1
    Hallo Zusammen,

    ich bin neu hier und hab leider noch sehr wenig Ahnung. Also seid bitte gnädig.

    Ich möchte gerne, rein für den Hausgebrauch, meinen Gesang aufnehmen. Ich habe jetzt mal probiert am PC ein Playback laufen zu lassen und das am Handy aufzunehmen,
    da ist aber die Qualität mehr als dürftig. Jetzt würde ich mir gerne eine günstige Ausrüstung zulegen um das in etwas besserer Qualität einzusingen.
    Ich habe einen Laptop mit Windows 10 und ein einfaches Mikro mit USB und Klinkerstecker.
    Was brauche ich noch? Ich lese immer von Audiointerface? Braucht man das unbedingt oder ist das nur für Bands wichtig?
    Ich sehe immer, dass die Leute beim Singen Kopfhörer aufhaben. Kann man die einfach auch am PC anstecken oder brauch ich da noch
    extra Equipment?

    Wäre für jeden Tip dankbar :-)
     
  2. GeiGit

    GeiGit Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.01.17   #2
    Herzlich willkommen!
    Zeig uns mal das Mikro per Foto oder schreib die genaue Bezeichnung.
     
  3. **Sumsi**

    **Sumsi** Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #3
  4. GeiGit

    GeiGit Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.01.17   #4
    Für dieses Mikro brauchst Du kein Audiointerface.
    Das ist schon integriert.
    Zum Aufnehmen brauchst Du noch eine Software... z.B. die Freeware Audacity

    Und zum Abhören einen Kopfhörer.
     
  5. **Sumsi**

    **Sumsi** Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #5
    Und wie ist das mit den Kopfhörern?
    Audacity hab ich schon am PC, wo stecke ich denn die Kopfhörer ein?
     
  6. GeiGit

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    Erstellt: 15.01.17   #6
    In die grüne Buchse auf der Rückseite Deines PCs
    bzw. beim Laptop in die Buchse mit dem Kopfhörersymbol
     
  7. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 15.01.17   #7
    Herzlich Willkommen erstmal!

    Ich fürchte, das mit den Kopfhörern reicht nicht aus die einfach an den Laptop anzustöpseln, weil du dann alles versetzt hörst (Latenz). Audacity reicht zwar zum Mitschneiden, aber wenn du Effekte wie ein bißchen Hall haben möchtest, ist das keine gute Software. Dann lieber Reaper, Magix Music Maker oder abgespeckte Versionen professioneller DAWs wie Cubase Elements oder ProTools First.

    Zu Anfang habe ich das aber so gemacht, dass ich den Karaoketrack auf dem MP3-Spieler laufen ließ, die Kopfhörer am MP3-Spieler natürlich, aber in das Mikrofon zum Computer gesungen habe. Dann habe ich in der Software die MP3 des Karaoketracks als erste Spur reingeladen und meine Aufnahme als zweite Spur. Die zweite Spur habe ich dann so verschoben, dass es genau auf den Karaoketrack passt. Umständlich, aber so fürs Erste ok. Du könntest auch einen mobilen Rekorder z.B. von Marke Zoom nehmen. Das stellst du einfach in den Raum, drückst auf Aufnahme, drehst deine Musikanlage auf und singst dazu. Das aufgenommene klingt dann aber wie ein Mitschnitt (weil der Raumklang mit aufgenommen wird) und nicht wie ne CD-Aufnahme und kannst du nur bedingt weiter bearbeiten. Aber die Qualität ist sehr gut, besser als von Handys und Kameras und vor allem kannst du damit überall aufnehmen. Vor allem bleibt das Singgefühl bei mobilen Rekordern am natürlichsten.
    Langfristig ist aber die Kombi Großmembranmikrofon mit XLR-Anschluss und USB-Interface mit Direct Monitoring über Studiokopfhörer besser, weil dann das Aufnehmen flüssiger läuft und die Aufnahmen eine richtig, richtig gute Qualität auf CD-Niveau haben. Vor allem wenn man Demos aufnehmen will (zu Bewerbungszwecken) oder eine anhörbare MusikCD z.B. der Oma oder dem Liebsten schenken will, führt kein Weg dran vorbei.

    Falls du was höherwertigeres als dein jetziges Equipment haben willst, wie groß ist denn dein Budget? Was für eine Qualität strebst du an? Einfach für Kontrollzwecke, das aber besser klingt als eine Handyaufnahme, oder nahe an CD-Qualität? Wie leistungsfähig ist denn dein Laptop?


    PS.: Ich habe den Threadtitel erweitert, weil "Equipment" im Sängerequipment Forum nicht aussagekräftig ist. Warum aussagekräftige Titel?
     
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  8. GeiGit

    GeiGit Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.01.17   #8
    Ich glaube nicht, dass es bei dem Mikro versetzt beim Einsingen zu hören ist, sondern erst danach die Aufnahme versetzt ist und in Position geschoben werden muß.
    So wie ich die (schlecht verständliche) Beschreibung des Mikros verstehe, ist es ein analoges Mikro mit eingebautem Hall und Vorverstärker der seinen Strom aus dem USB-Stecker bezieht, aber analog per Klinke an die interne Soundkarte angeschlossen wird.
    Über sie wird aufgenommen, aber die Verstärkung für's Mithören ist rein analog und damit zeitgleich.
    Ob die Qualität für den angestrebten Hausgebrauch reicht wird @**Sumsi** beim ersten Test ja dann feststellen.
     
  9. **Sumsi**

    **Sumsi** Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #9
    Danke schon mal für die Antworten. Jetzt mal grundsätzlich.
    Ich hab Audacity am Laptop (intel Core i5)und das Mikro über USB angeschlossen.
    Wenn ich die Kopfhörer auch am Laptop anstecke über die Kopfhörerbuchse, dann höre ich nur das Playback in den Kopfhörer aber nicht mich selber.
    Ich dachte mit den Kopfhörern hört man seine eigene Stimme?
     
  10. GeiGit

    GeiGit Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.01.17   #10
    Das Mikro bekommt nur Strom über USB.
    Es muss zwingend per Klinke an den Eingang der Soundkarte, sonst kommt nix.
    So steht es in der Beschreibung.
     
  11. stonarocka

    stonarocka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #11
  12. Silvieann

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    Erstellt: 16.01.17   #12
    Danach, wenn Du die Aufnahme abspielst ;)
    Die eigene Stimme hörst Du doch über deine inneren Ohren, wofür das nochmal über die Kopfhörer? Konzentrier Dich doch auf Deinen Gesang.
    Ich lasse die Begleitmusik während des Singens über die Kopfhörer laufen.
    So bekomme ich auch zwei Spuren: eine für den Gesang und die zweite für die dazugespielte Begleitung.
    Da kann man auch später noch die Spuren gegeneinander verschieben, bis es paßt.
    Geht natürlich nicht, wenn jemand live dazu Klavier spielt - dann vermischt sich ja der Klang, und es wäre schlecht, den zu trennen, und schwierig, das hinterher wieder paßgenau üereinander zu legen.
     
  13. mjmueller

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    Erstellt: 16.01.17   #13
    Hallo,
    Nicht ganz :) - das Mikro nutzt die interne Soundkarte des Rechners.
    Ich habe keine Ohren innen :eek: (bei mir sitzen die am Kopf aussen - was stimmt mit mir nicht ??? :D )
    Im Ernst: Das reicht zur vollen Stimmkontrolle nicht unbedingt aus und genau dazu sind ja auch Kopfhörer als Monitor da. Desto besser, desto besser ist die Intonation.
    Das Mikro wird auch nicht wirklich für Gesangsaufnahmen geeignet sein. Für so Teamspeak usw. noch irgendwie okay, aber auch nicht mehr.
    Grüße
    Markus
     
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  14. GeiGit

    GeiGit Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.01.17   #14
    Ja, das habe ich da noch falsch verstanden, in meinen späteren Beiträgen aber dann richtig beschrieben.
     
  15. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 16.01.17   #15
    Nein, alles im Lack bei dir. Sivlieann meint wohl Übertragung durch die Knöchelchen im Kopf, über die sich man sich beim Singen auch "von innen" hört/wahrnimmt.

    Genau die gilt es zu übertönen, da jene leider oft zu (meist positiven) Trugschlüssen die eigene Stimme/Intonation betreffend führen. Dagegen ist ein ausreichend lauter Kopfhörer natürlich die beste Waffe.

    Daher...

    .. ist das nicht ganz die optimale Antwort. Die Kopfhörer sollte man schon auch beim Aufnehmen benutzen. Beim Multitracking ja sowieso wg. der Übersprechnungen. Aber sonst auch.
     
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  16. Silvieann

    Silvieann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.17   #16
    Ok, hab ich noch nie gemacht.
    Aber irgendwie hab ich da noch nie ne Diskrepanz in der Intonation gehört zwischen direktem Hören und nachher Abhören.
    Wenn ich schlecht intoniert hatte, dann hatte ich das auch beim Singen gemerkt.
    Im Chor singt man ja auch ohne direktes Monitoring.
    Und bei Choraufnahmen wird ja auch nicht jedem einzelnen Chorsänger ein InEar-Monitoring verpaßt, oder?

    Schädigst du damit nicht eher dein Gehör? Ich meine jetzt nicht dich speziell ...

    Natürlich werdet Ihr das besser wissen.
    Ich meine ja nur: es geht auch ohne direktes Monitoring. Und ich vermute mal, die Equipment-Konstellation im Moment des TE gibt dieses direkte Monitoring nicht her.
     
  17. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 16.01.17   #17
    Monitoring, um das innere Hören zu übertönen, ist nicht so laut wie ein Ted Nugent-Konzert mal war. ;)
     
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