Guter Onlinekurs Keyboard?

  • Ersteller Ersteller DorotheaN
  • Erstellt am Erstellt am
  • #21
Hallo @DorotheaN

Willkommen im Musikerboard :biggrinB:

Ich bin wie Du ein Tastenspieler in Richtung Keyboard und spiele ausschließlich für mich im stillen Kämmerlein, bin also der typische!!! Hobbymusiker im mittlerweile zarten Alter von 69 Jahren.
Aus dem Anfängerstatus bin ich raus, gleichwohl jetzt nicht der super Keyboarder, der aber viel Spaß beim Musizieren hat.
Unbedingt empfehlenswert sind die @Claus angesprochenen Lehrbücher von Jens Rupp. Die bringen wirklich was.
Von Keyboard Online Kursen halte ich persönlich nicht sehr viel, - keine guten Erfahrungen gemacht - ist nur Geldmacherei.
Da bringt tatsächlich mehr, wie auch schon angesprochen, anfänglich und wenn machbar, Unterricht in einer Musikschule.
Und ja, man kann auch autodidaktisch weiterkommen, kommt auf die angestrebten Ziele an. Was will ich irgendwann spielen können auf welchem Level.
Auf jeden Fall Notenkenntnisse vertiefen, es gibt im Internet zB auch Akkordtabellen die man sich ausdrucken kann für nicht ganz so geläufige Akkorde.
Des weiteren - wie du geschrieben hast - lass am Keyboard diese Einfinger Automatik aussen vor. Lieber angewöhnen Akkorde zu greifen.

So vor allen Dingen viel Spaß am Keyboard, Geduld haben, und halt ÜBEN, ÜBEN.

Grüße Keysandmore
 

  • #22
und halt ÜBEN, ÜBEN.
Das ist natürlich richtig und leicht gesagt, das WIE ist wichtig.

Dabei kann Dir ein guter Lehrer eine große Hilfe sein, indem er die richtigen Hinweise gibt. Meine Erfahrung ist eben, dass es ganz unterschiedliche Lerntypen gibt, und gerade als Erwachsene(r) sind viele da doch relativ festgelegt. Deshalb ist das mit den Onlinekursen so eine Sache, ich sehe das auch als Möglichkeit, aber die Versprechungen sind fast immer viel zu blumig. Wenn ich zB die angebliche Produzentin und Singer-Songwriterin in dem Video auf der music2me-Titelseite Klavierspielen höre, stellen sich mir die Haare auf. Dass dort 1000000 (!) Leute ein Instrument _gelernt_ haben, glaube ich keine Sekunde.

Trotzdem mag es Leute geben, die alleine mit Onlinekurs ein Instrument hinlänglich spielen lernen, aber ich habe noch niemanden kennengelernt, der ohne Austausch mit anderen durch Onlinevideos zu einem guten Musiker(in) geworden ist. Für Musiktheorie und gewisse Basics wären onlinekurse aber mMn gut geeignet, auch für Leute, die schon musikalische Grundlagen und Erfahrungen haben. Trotzdem schlägt Unterricht mit einem guten Lehrer/in das um Längen.
 
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  • #23
Trotzdem mag es Leute geben, die alleine mit Onlinekurs ein Instrument hinlänglich spielen lernen, aber ich habe noch niemanden kennengelernt, der ohne Austausch mit anderen durch Onlinevideos zu einem guten Musiker(in) geworden ist. Für Musiktheorie und gewisse Basics wären onlinekurse aber mMn gut geeignet, auch für Leute, die schon musikalische Grundlagen und Erfahrungen haben. Trotzdem schlägt Unterricht mit einem guten Lehrer/in das um Längen.
Kein Zweifel! Aber ich muss sagen, wenn so ein online-Kurs gut gemacht ist, kann das schon sehr gut funktionieren (zumindest wenn man musikalisch schon vor gebildet ist). Der online-Kurs von "Justin Guitar" setzt da für mich Maßstäbe - leider gibt es offenbar für andere Instrumente nichts vergleichbares.
Klar ist ein echter Lehrer besser, aber ich habe z.B. während Corona als eigentlich Klavierspieler da ganz gut die Basics an der Gitarre gelernt.
 
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  • #24
kann das schon sehr gut funktionieren (zumindest wenn man musikalisch schon vor gebildet ist).
Genau, das denke ich auch. Man kann ja alles allgemein musikalische übertragen.
Ohne Vorbildung ist ein Onlinekurs sicher immer noch besser als gar nichts, aber ich denke schon, das gewisse Dinge und vor allem eine Rückkopplung, was man besser machen kann, extrem hilfreich ist. Ich hatte auch schon mal einen Schüler, der mit youtube gelernt hatte. Von den Tönen her gar nicht schlecht, was er sich da beigebracht hatte. Aber festes Handgelenk, Schultern hochgezogen, Pedal "verschmiert", musikalisch ohne Ausdruck und Differnzierung, die typischen Anfängerfehler halt, aber nie korrigiert.
 
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  • #25
@opa_albin

Bei den Versprechungen der Onlineschulen pflichte ich dir bei, egal welche Schule es auch ist. Alle wollen halt verdienen, ist auch rechtens.
Wenn die Threaderstellerin eine Onlineschule ausprobieren möchte - kein Problem - ist ihr gutes Recht.
Jetzt zum Punkt wie ÜBEN. Mir war und ist wichtig daß ich als Autoditakt eine Überoutine entwickelt habe. Das heißt, bei Musikstücken nicht zu schnell und oberflächlich drüber hinweg spielen - Fehler vielleicht sogar ignorieren. FALSCH!!!! Langsam Stücke (ein)üben, getrennt rechts und links, schwierige Stellen solange üben bis sie möglichst fehlerfrei sitzen.
Aber, daß ist meine Übungsweise. Vielleicht sagen andere am Keyboard Tonleitern rauf und runter üben, erst dann Lieder spielen.
Für das wie ÜBEN - das in der Regel passiert, wenn ich alleine am Instrument sitze, gibt es keinen allgemein gültigen Königsweg.
Wichtig ist das Üben an sich.
Ein (guter) Lehrer kann begleitend bestimmt für den Anfang helfen.

Grüße, Keysandmore
 
  • #26
Willkommen im Musikerboard
Du, die Threaderstellerin hat diesen Thread hier schon 2023 eröffnet und in Beitrag 18 im Jahr 2024 auf Seite 1 über ihre bisherigen Erfahrungen berichtet.
Wenn ich zB die angebliche Produzentin und Singer-Songwriterin in dem Video auf der music2me-Titelseite Klavierspielen höre
Kannst du das bitte verlinken? Ich finde das nicht.

Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass es schlicht nicht möglich ist, ein Instrument wie Keyboard/Klavier autodidaktisch und/oder per Video so zu erlernen, dass man über die Stufe eines interessierten Anfängers hinauskommt. Hochtalentierte ausgenommen. Nur sind die meisten von uns keine.

Ist wie beim Kampfsport und den habe ich 30 Jahre exzessiv betrieben. Etliche Bücher zum Thema gelesen und Videos von Techniken, Trainings und Kämpfen gesehen. Nutzt dir alles nix, wenn nicht regelmäßig einer direkt an dir dran ist und dich korrigiert.
 
  • #27
Auweh, der Thread ist schon 2023 eröffnet worden, hatte ich total übersehen. :eek2:
 
  • #28
Kannst du das bitte verlinken? Ich finde das nicht.

runterscrollen, etwa zwischen 1/3 und 1/2 der Seite ist dieses Video.

1787062406557.webp


Aber, daß ist meine Übungsweise.
Klingt gut, immer vom Einfachen zum Komplizierten.

Ich habe es auch so gelernt, dass man Stücke quasi in kleine, gut überschaubare Stückchen zerlegt, die lernt und dann wieder zusammensetzt.
Es gibt aber glaube ich wirklich verschiedene Typen. Diese ich sage mal analytische Übeweise funktioniert bei vielen gut. Ich habe aber auch Leute (Erwachsene) gehabt, die das einfach nicht können (oder wollen... da bin ich nicht sicher ;) ) und die erstmal versuchen, das Ganze zu erfassen, zB durch mitspielen. Am Ende soll es ja keine Quälerei sein, sondern auch Spaß machen.
 
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  • #29
Welche Klavierspiel-Skills? Hochstapeln in einer neuen Dimension. :rofl:
1 M aufaddierte Kursteilnehmer kommt zwar nicht vor ihr, finde ich aber auch kaum vorstellbar.
 
  • Haha
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  • #30
Welche Klavierspiel-Skills? Hochstapeln in einer neuen Dimension. :rofl:
Sie sagt auch noch "Ich komm ursprünglich vom klassischen Klavier." :eek2: Ich weiß nicht so recht, was ich mir darunter vorstellen soll ;)

Das muss natürlich nix heißen, der Kurs kann trotzdem OK sein, aber ich frag mich dann schon immer, wie seriös sowas ist.

Ähnlich dieser "Gordon November", dessen Angebot hier im Klavierforum clavio kritisch besprochen wird. Zum Teil mit sehr klaren Formulierungen ...

Bei Kanälen wie zB. OpenStudio ist die Kompetenz der Dozenten über jeden Zweifel erhaben.
 
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  • #31
music2me ist das Kursangebot von Yacine Khorchi, der in Würzburg Jazz (Klavier) studiert hat, seine Musikschule ist Partner im Thomann Universe* und steht den veröffentlichten Jahresabschlüssen nach wirtschaftlich ausgesprochen gut da.

Mir geht es eher um den Auftritt, da würde ich keine offenkundige Anfängerin von weit vorne auf dem Weg zum Klavierspiel nicht derartige Sprüche raushauen lassen. Schon eher würde ich ordentliche Image-Videos produzieren und mir geeignete "Testimonials" suchen, die einen Lernerfolg tatsächlich darstellen können, am Besten anhand einiger Punkte im Zeitverlauf ihrer Entwicklung. Das sollte aufgrund der Struktur des Angebots und bei ausreichend vielen Abonnenten eigentlich möglich sein.
Vielleicht ist da einfach nicht die schlaueste Onlinmarketing-Agentur zu Gange oder es ist eine mit auffallend fantasielos unmusikalischen Web-Nerds. 🤓

Wozu die hohe Zahl der Kursteilnehmer ohne jede vermittelnde Information eigentlich gut sein soll ist mir nicht klar geworden. Immerhin, die stolze Zahl von 1 Million (historischer) Kursteilnehmer und Abonnenten ließe sich für das Unternehmen aufgrund der veröffentlichten Unternehmensdaten zumindest hypothetisch darstellen (HRB, Bilanz 2024 usw.). Den zur Analyse und Konstruktion nützlichen KI-Chat können BWL-Noobs selbst machen, das Einkopieren von zwangsläufig fiktionalen Daten in diesen Beitrag für einen rein hypothetisch postulierten Nachweis macht meines Erachtens keinerlei Sinn.

Gruß Claus
 
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