Hammond-Clone an Gitarrenamp?

von Aleksandi, 24.07.08.

  1. Aleksandi

    Aleksandi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.08   #1
    Hallo zusammen!

    Will Songs mit meiner alten Korg CX-3 aufnehmen.
    Würde sie dazu gerne über einen Gitarrenamp laufern lassen (müsste mir dazu einen Combo-Amp o.ä. leihen)

    Geht das überhaupt? Oder würde das den Amp kaputtmachen?

    Habe an der Orgel 2 Ausgänge. Einmal Signal Out Low und einmal Signal Out High.
    Was bedeuten die? Ich nehme dann besser den Low, oder?

    Und den Gitarrenamp nehme ich dann wohl am besten über ein mikro ab (da müsste mir aber unser Gitarrist helfen können)
     
  2. chrizzle

    chrizzle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.08   #2
    was willst du für einen sound?
    welcher amp wird es sein?
    wenn du die chance hast, an ein leslie (auch transistor) zu kommen, probier das, da klingt die cx3 sehr geil drüber da die interne simulation nicht sehr gut ist..

    ja low output! wenns zuwenig ist kannst nachher immer noch den high level nehmen..

    prinzipiell einfah gain und master am amp mal runterdrehen, bevor du anschaltest und sich dann langsam hocharbeiten zur gewüschten lautstärke.
    spiel mein Nord Electro manchmal über bassamps oder fender twin reveb.. da klingt die orgel schon auch gleih lebendiger. damit sichs auszahlt sollte es aber schon ein halbwegs anstndiger amp sein..

    abnehmen mit mikro, da hast du ganz recht.
    gibt mal 3wichtigste mikros für git amps

    A Shure SM57 (dynamisch, billig und gut)
    B AKG C414 (kondensator, klingt transparenter
    C div Bändchenmikros (zB Royer, sauteuer und leicht zu ruinieren, klingen recht oldschooig.. white stripes viel damit gemacht am gitarrenamp ZB)

    nachher musst du natürlich auch noch mit dem abstand zum amp und ob das mikro eher am rand des speakers oder in der mitte positioniert werden soll.

    lg
    c
     
  3. Helmut

    Helmut HCA-Laser HCA

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    Erstellt: 24.07.08   #3
    frage mich gerade was der Gitarrenamp tun soll ?

    Wenn der Amp nicht den Sound der CX3 verändern soll, dann kann direkt einer Ausgänge ins Pult oder Aufnahmemedium gesteckt werden. Ein Amp wäre in dem Fall unnötig.
    Ich würde zuerst den Low-Ausgang testen.

    Anders, wie erwähnt, wäre der Einsatz eines Leslies.

    Gruss Helmut
     
  4. Aleksandi

    Aleksandi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.08   #4
    danke für die antworten!

    leslie hab ich keinen.
    gitarren-amps dafür mehrere zur auswahl (denk ich mal)
    dasselbe gilt für mics. da is meine band gut augestattet.

    werde es dann so probieren.

    und was diie soundveränderung durch den amp angeht: kann man da nicht mit ner gewissen wirkung rechnen? ghain, oder so ne leichte verzerrung durch den amp müssten doch drin sin, oder?

    am einfachsten käme ich definitiv an einen fender performer 1000.
    hat jemand tipps, wie ich den einstelle, oder hilft hier nur: probieren, probieren, probieren?
     
  5. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.08   #5
    Der Digitalkram ist kein Problem, spiele oft VK-8M über Ampeg Combo...klingt super und geht auch nix kaputt.
    Du solltest allerdings keine analoge Orgel, wie Hammond, Vox, Farfisa etc...den ganzen alten Kram über einen Gitarrenamp spielen, die alten Orgeln haben mächtig Ausgang, da schrottet man schon mal einen Amp...
    Cheers
    Orgelmensch
     
  6. Aleksandi

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    Erstellt: 24.07.08   #6
    nur mal für's verständnis::
    ich hab ja ne ALTE CX-3. die ist aber doch analog, oder?

    besteht dann auch gefahr für den amp?
    und wenn ja, wie mach ichs sonst?
     
  7. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.08   #7
    Langsam, leise antesten, vor allem auf die Bässe aufpassen, sonst macht es "Plopp" und das wars...
    Manche Amps sind auch unverwüstlich...
    Spiele seit 10 Jahren eine Yamaha YC20 über einen dynacord Sprinter Combo-Amp...der is' unverwüstich...
     
  8. chrizzle

    chrizzle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.08   #8
    ich bin mir iht sicher, glaube aber, dass ich unsere alte cx3 mal über einen twinreverb gespielt habe. ha ale ssuper geklappt.. und gestern sogar die korg m1 (das keyboard mit am meisten ausga gspegel) über selbigen... lebt noch... :D

    lg
    c
     
  9. Borntob4

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    Erstellt: 24.07.08   #9
    Ich würde nur die Reihenfolge Lesliesim und dann Amp als problematisch ansehen, da Verzerrungsgrad abhängig von der Rotorenstellung ist. beim echten Leslie ist ja genau anders rum, aber probieren und so..

    Borntob4
     
  10. Fiselgrulm

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    Erstellt: 24.07.08   #10
    Sorry, aber das ist Unsinn. Hoher Output schrottet keine Amps, er bringt sie höchstens schneller zum Verzerren. Außerdem war es früher durchaus Gang und Gäbe, diese Orgeln über Gitarrenverstärker zu spielen, wenn kein Leslie zum Einsatz kam: Jon Lords Hammond C3 übers Marshall-Stack, John Lennons Vox Continental über Vox AC-30 und Ray Manzareks Gibson G-101 über Acoustic 260 sind nur drei bekannte Beispiele aus der Musikgeschichte.
     
  11. Aleksandi

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    Erstellt: 24.07.08   #11
    aus den meisten antworten lese ich heraus, dass es angebracht ist, vorsicht walten zu lassen.
    ......außer aus der letzten, von fiselgrulm...........

    daher könnte ich mal eine auflistung aller amps zusammensuchen, die ich theoretisch nehmen könnte. würde das was helfen?

    kann man an irgendwelchen "eckdaten" ermessen, was welcher amp aushält?
     
  12. Orgelmensch

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    Erstellt: 25.07.08   #12
    Kann sein, daß du Recht hast, bin kein Techniker.
    Habe aber selber schon einen Fender Twin mit Hammond geschrottet, weil jemand meinte, daß das schon funktioniert...
    Cheers
     
  13. Fiselgrulm

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    Erstellt: 25.07.08   #13
    Was sein kann ist folgendes: Die Gitarrenlautsprecher sind im Allgemeinen mechanisch nicht für die Wiedergabe von tiefen Bässen geeignet. Wenn man also viel mit den tiefen Lagen oder dem Pedal der Hammond arbeitet, kann es sein, daß man bei lautem Betrieb die Lautsprecher himmelt, weil sie zu stark ausgelenkt werden. Hinzu kommt noch, daß man mit der Hammond mehr oder weniger einen reinen Sinus erzeugen kann (nur ein Zugriegel gezogen). Wenn man damit nun genau die Resonanzfrequenz des Lautsprechers erwischt, wird zum einen das oben beschriebene noch verstärkt. Zum anderen ist in der Umgebung der Resonanzfrequenz die Impedanz des Lautsprechers sehr viel höher als der Nennwert; man nähert sich also praktisch dem Leerlaufbetrieb, den viele Röhrenverstärker nicht ohne Schäden verkraften.

    Mit der Höhe des Outputs hat das alles aber nichts zu tun. Wenn man beachtet, daß man mit den Bässen etwas vorsichtig ist und im Tieftonbereich Registrierungen mit einzelnem Zugriegel vermeidet, spricht nichts dagegen, mit der Orgel über den Gitarrenamp zu spielen.
     
  14. Ippenstein

    Ippenstein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #14
    "Hammond und Fender geschrottet"

    Wie hast Du denn das Signal abgenommen?

    Ich habe es vom internen Hall (Fisher K-10 Spacexpander) in den Fender Proreverb geleitet und das ging super. Der Klang war sehr ungewohnt, aber es ging.

    Ein Abgreifen des Signals am 6-Pin-Out ohne eine Zwischenschaltung funktioniert nicht.
     
  15. Ippenstein

    Ippenstein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #15
    "Hammond und Fender geschrottet"

    Wie hast Du denn das Signal abgenommen?

    Ich habe es vom internen Hall (Fisher K-10 Spacexpander) in den Fender Proreverb geleitet und das ging super. Der Klang war sehr ungewohnt, aber es ging.

    Ein Abgreifen des Signals am 6-Pin-Out ohne eine Zwischenschaltung funktioniert nicht.
     
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    Erstellt: 25.07.08   #16
    Also ich schildere euch mal meine Erfahrung:

    Ich habe hier bei mir eine Hammond L-122 stehen. Nix besonderes, aber immerhin Vollröhre und ne Orgel :) Ich hatte mal einen Fender Twin Reverb Silverface (also den alten mit 2x12" Celestion), worüber ich die Orgel 2min lang hab laufen lassen. Man hört es doch ziemlich deutich, wann es anfängt, den Lautsprechern weh zu tun. Ich habe die Orgel durch einen H&K Rotosphere gespielt und dann in den Twin. Die Orgel hat so viel Bass, dass man damit mehr als leicht die Speaker schrotten kann. Wie gesagt, ich hab es sehr schnell gehört. Habs dann auch gleich gelassen.

    Dann habe ich den Twin verkauft, mir eine andere Vollröhrenendstufe zugelegt und damit einen 12" ElectroVoice Speaker und einen 12"er Jensen angetrieben. Wieder durch den H&K. Klingt suuuper fett. Wenn das Teil bloß nicht so schwer wäre...also die Hammond :) Muss glatt ma schauen, wie die XK1 dadurch klingt. Ich benutz diese Kombi übrigens auch für mein Rhodes....geiler Sound. Meinem Geschmack nach weit besser als der des Twin Reverbs.
     
  17. Aleksandi

    Aleksandi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.08   #17
    also denn: habe mich mal schlau gemacht:

    ich könnte benutzen:

    -engl richie blackmore signature (mit ner 4x12er: 2x V30 Speaker, 2x marschall Celestion)
    -Marschall JCM 600
    -laney GC 30
    - Fender Performer 1000

    Was empfehlt ihr?
     
  18. FantomXR

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    Erstellt: 27.07.08   #18
    Ich glaub, da kann man nich so wirklich was empfehlen. Musst du austesten. Nehm doch ma eine Woche den, ne andre Woche nen anderen :)
     
  19. Ippenstein

    Ippenstein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.08   #19
    Wie wäre es mit einem für die Orgel geeigneten Tonkabinett? Die sind schließlich dazu gebaut, das auszuhalten. Man sollte zwar nicht unbedingt sie zum Verzerren bringen, kann aber ja mit einer Verzerrernachrüstung der Orgel auch boxenschonend arbeiten.
     
  20. Aleksandi

    Aleksandi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.08   #20

    habe ich nicht und kann ich nirgends problemlos leihen. keine alternative
     
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