"Handverdrahtet" - ja und?

von Der ahnungslose Depp, 07.09.19.

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pedaltrain
  1. Gast252951

    Gast252951 Guest

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    Erstellt: 17.10.19   #201
    was aber für die Zukunft ne Menge Einsparpotential bieten würde ;-)
    Aber klar, da bin ich bei Dir - bei Strom bin ich auch raus. Nicht nur, weil es für mich ungesund werden kann - ich hätte auch keine Lust darauf mir meinen Verstärker abzufackeln
     
  2. dodona

    dodona Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.19   #202
    in meinen jungen Jahren habe ich u.A. Verstärker und Effektgeräte gebaut; recht schnell mit selbst erstellten 'gedruckten' Platinen, da die Handverdrahtung vom Arbeitseinsatz her zu aufwendig und von der Arbeitsqualität zu fehleranfällig ist (Verdrahtungsfehler, Kaltlötstellen), und keine Wiederholung erlaubt(aus der Matrize kann man viele 'gedruckte' Platinen erstellen, die allesamt gleichförmig sind.
    Damit ist die Frage beantwortet, möchte aber darauf hinweisen, das bei Handverdrahtung durchaus ein paar Zentimeter Verkabelungsstrecken hinzukommen können(!), die eine messbare Kapazität bilden können(!), die u.A. eine messbare(?) Höhenabsenkung bewirken können(!). Um besagte Kapazität abzubilden, dafür sind Kondensatoren da. Kosten: ein paar wenige Cent.
     
  3. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.19   #203
    Ich glaube ja dass die Lötpistole von Onkel Doug intern konsequent point to point verdrahtet ist und ich finde - VDE-Richtlinien mal `nen Augenblick außen vor gelassen - ziemlich klasse was der alte Sack mit seinen dicken Fingern so alles zustande bringt - einfach charmant.

    Ich arme Socke dagegen löte Patchkabel mit `ner prozessorgesteuerten Lötstation...
     
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  4. JOKER

    JOKER Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.19   #204
    Selbst auf Seite 1, oder 2, hätte, oder kann man keine zielführende Antwort erwarten - weil es eben keine "richtige" Antwort auf dieses Thema gibt. Ich liebe meinen Linnemann Amp vom Sound und mit seiner Handverdrahtung, ABER mein 2266 Vintage/Modern mit seiner Platine, ist auch ein obergeiler Amp, einfach klasse Sound UND sehr zuverlässig.....!!!!
     
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  5. mikroguenni

    mikroguenni HCA Mikrofontechnik HCA

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    Erstellt: 20.10.19   #205
    Jetzt will ich noch etwas durchaus positives für die Anhänger des Selbstbaus beitragen:

     
  6. C_Lenny

    C_Lenny Moderator Moderator HFU

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    Erstellt: 20.10.19   #206
    Jooh, eindeutig handverdrahtet und funzt:rofl:.

    LG Lenny
     
  7. Nick McNoise

    Nick McNoise Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.20   #207
    Bei Handarbeit kommt's halt immer auf die Hände an, welche diese leisten - also die handwerklichem Fertigkeiten und Fachkenntnisse (nicht, was ihr jetzt wieder denkt, ihr Ferkel).

    So weit ich weiss(!), kann man PTP nur in Handarbeit herstellen.
    Insofern sehe ich "handwired" als Synonym für "PTP" an.
    Und PTP finde ich gut, weil man das einfacher reparieren oder modifizieren kann, wenn's nötig ist.

    Und so rein ästhetisch sieht ein sorgsam aufgebauter PTP-Amp schon schöner aus als ein platinenbasierter, finde ich.
    Äber ansonsten: wenn ein Amp o.ä. solide und kompetent designed und gefertigt ist, dann spricht außer der komplizierteren Reparatur eigentlich nix gegen Platinen plus Roboterbestückung.

    Manche Hersteller wollen nämlich vielleicht auch gar nicht, dass die Dinger leicht zu modifizieren sind - weil sie ihre Amps eben genauso designed haben, wie er eben ist (zumindetsens nehmen wir das mal zu ihren Gunsten an).

    Das mit dem Reparieren, tja ... ich stehe total drauf, muss aber erkennen, dass die Meehrheit der KonsumentInnen wohl mehr auf möglichst niedrige Preise stehen als auf Langlebigkeit inkl. Reparaturmöglichkeit.
    Und so langsam werden ja auch die Leute immer seltener, die sowas noch wirklich können.

    Selektierte Bauteile - ich habe ja keine Ahnung, aber gelernt, dass man bei Ersatz von defekten Teilen vorher nachmessen sollte, ob das Teil wirklich wenigstens ungefähr den passenden Wert hat.
    Das gibt's wohl heftige Fertigungstoleranzen.
    Und wenn man modifiziert, muss man das neue Teile eben mit Bedacht und sinnvoll auswählen.

    Wenn nun ein Hersteller sagt, an der und der Stelle soll ein 150-Ohm-Widerstand hin, weil 120 klanglich oder technisch zu wenig und 180 klanglich oder technisch zuviel ist (Design -> Spezifikation), dann muss er eben selektierte Widerstände einkaufen oder selbst selektieren.

    Und das ist teurer als einfach irgendwas einbauen, dass einem als 150 Ohm verkauft wurde (aber tatsächlich nirgendwo zwischen 115 und 190 Ohm herummäandert).
    Klarer Fall von "Isso, machse nix bei."

    --- Beiträge zusammengefasst, 07.04.20, Datum Originalbeitrag: 07.04.20 ---
    Achsoja, und "Ist nur Marketing." legt nahe, dass die so Sagenden nicht wissen, was Marketing eigentlich ist.
    Nämlich weit mehr als "Werbung" und absolut nichts Ehrenrühriges.
     
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