Heavy Metal. Single coils vs. Humbucker

von Jsunderland, 15.12.04.

  1. Jsunderland

    Jsunderland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #1
    Was sind eigentlich die besseren tonabnehmer für den bereich metal (also druckvoll mit viel zerre) Single coils oder humbucker?
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.12.04   #2
    Eigentlich Humbucker. Bei klassischem Overdrive übersteuern die schneller und sind daneben auch nebengeräuschärmer.

    Allerdings zerrt ein stark overwound SC genauso wie ein medium output Humbucker. (ein P 90 SC mit 200 mV ist nicht weniger fett als ein PAF HB mit 200 mV).

    Und dank getrennter Vorstufe und Zerrpedalen ist das heute eh alles wurscht. Die Zerre kommt bei Brachialmetal nicht aus dem Übersteuerungsverhalten des PUs, sondern schlichtweg aus dem Amp und den Verzerrern.

    Trotzdem ist man für Metal mit HBs natürlich fast immer auf der richtigen Seite. V.a. für nen Sound, der noch nicht durch ZU extreme Zerre völlig verwaschen ist.


    PS: Ich spiel regelmässig mal richtig ordentlichen Zerrsound und splitte meine Humbucker mitten im Spiel auf Singelcoil. Du hörst in Punkto Zerre und Lautstärke praktisch keinen Unterschied. Allerdings ist der HB-Modus immer noch nen Hauch fetter, sahniger. Aber es macht nicht wirklich viel aus. Zumal man durch verändern am Amp das ja auch anpassen kann. bissel mehr Mitten und Bässe...und schon wird auch der dünnste Singlecoil noch bissel fetter.


    CLEAN gespielt allerdings sind es Welten, wenn man vom Humbucker schlagartig auf Split-Singlecoilbetrieb umschaltet...


    Ich würde mir PUs heute nur noch nach dem Cleanklang auswählen. Da isses nämlich verdammt schwer, mit einem fetten Humbucker den Sound eines drahtigen Singlecoils hinzukriegen. Oder mit einem Fender-SC den Sound eines warmen, weichen PAF Humbuckers am Hals. Auch für crunchige Sounds oder sanfte Leadsounds gilt das noch bis zu einem gewissen Grad.


    Sehr stark verzerrt dagegen bekommt man dank moderner Amps so ziemlich alles hin, was man will. Die (Metal)-Zerre killt ohnehin fast jeden individuellen PU-Charakter.
     
  3. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 15.12.04   #3
    Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen! :great:

    Ulf
     
  4. metalpete

    metalpete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #4
    naja, kommt noch drauf an, worauf man bei "verzerrt" wert legt.
    vielleicht bin ich da ja auch übersensibel, aber ich finde, dass man bei den palm mutes schon nen größeren unterschied beim anschlag hört. Singlecoils klingen imo da irgendwie saftiger/ matschiger bei "gleicher Zerre" - das stört dann schon etwas, wenn man da schnelle abgedämpfte sachen spielt und die einzelnen töne nicht mehr so gut von einander unterscheiden kann finde ich.
     
  5. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.12.04   #5
    Jein.

    Guten alten Früh-80er Thrashmetal z.B. spiele ich auf dem Steg-PU meiner Strat. Und zwar die mit den underwound PUs.

    Keine Ahnung, wie die Jungs (wie z.B. Metallica auf dem ersten Album) diesen höhenlastigen, völlig basslosen, trockenen Sägesound hinbekommen haben. Vielleicht Equalizer oder spezielle Mikrofonierung oder Nachbearbeitung......

    Ich krieg diesen Sound mit keiner einzigen Humbuckergitarre so schön hin. Die Strat dagegen sägt und sägt.....mit ihrem popeligen US-Standard SC.

    Für diesen wahnsinnig schweren Metalsound wie z.B. bei älteren Sepultura oder Testament dagegen werfe ich die HBs an.

    Für Numetal-Drop-Down Sounds wiederum isses mir schnuppe, was ich in der Hand habe. Da kommt bei entsprechendem Amp immer ne riesige Soundwand raus.
     
  6. Rockopa58

    Rockopa58 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #6
    Iron Maiden haben auch mit ner Strat ganz schön Streit gemacht !!!
    Aber prinzipiell doch schon eher Humbucker. Aber der hatte glaube ich auch ne ssh bestückte von Leo.

    Gruß
    Peter
     
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