[Help] Empfehlung Kondensatoren und Schaltung für 60s Stratocaster

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Hallo Leute,

meine DIY Strat ist ja mittlerweile endlich fertig wie evtl. der eine oder andere mitverfolgt hat. Die bislang verbauten David Barfuss Custom Wound 63 Pickups habe ich ausgebaut und mir von Leosounds die 1962 ST Overwound besorgt und eingebaut. Die Pickups sind der Hammer, aber ich möchte ganz gerne ein paar Modifikationen starten die mir das flair einer alten Gitarre verfeinern sollen. Ich weiß, manche Leute hören Grashalme wachsen, aber ich möchte mal schauen was ich für Unterschiede mit Kondensatoren erreichen kann und wieviel wirklich an diesem Voodoo/Mojo dran ist.

Welche Kondensatoren empfehlt Ihr mir mal zu testen? Dazu ist zu sagen das ich nicht bereit bin 25€ etc. für einen Kondensator auszugeben.

Für folgendes benötige ich Empfehlungen:

- Treblebleed Netzwerk am Volumepoti
- Kondensator am Toneregler

Das ich wegen der Werte testen muss was ok ist das ist mir klar. Es geht um Hersteller/genaue Typen die ich auf Empfehlung von Euch mal testen möchte.

Bzgl. Schaltung. Derzeit habe ich bei mir eine klassische Schaltung, Steg PU ohne Tone. In wie fern verändert sich der Sound wenn ich die Tonereglung für den Steg-PU mitbenutze. Ist da dann ein Unterschied im Sound bei voll aufgedrehter Toneblende?

Danke & Gruß, poons1978
 
züborch

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Hey Poons, ich habe mir Mal für meine '68er Mustang diverse Caps (Mallory, Wima, Orange Drops usw.) gekauft und den Unterschied nicht feststellen können. Vorher hatte ich einen alten Original Fender Keramik Kondensator drin, und der wollte einfach nicht schlechter klingen :D
Ich hab mir erst immer einen minimalen Unterschied eingebildet und dass dann aber im Blindtest wieder falsifiziert. Aufgenommen hatte ich die Sachen dann auch noch ums zu vergleichen und ich konnte einfach keinen Unterschied hören.
Wichtig wäre lediglich der Wert des Caps und theoretisch die bauartbedingte Qualität, Polypropylen hat nach Teflon die niedrigste dielektrische Absorption, gefolgt von Styroflex. Schlechter sind da die Polymer (mylar) Typen, und noch höhere Werte haben Elkos Tantal und Keramik Kondensatoren. Mehr dazu hier: http://www.gitarrenelektronik.de/index.php?option=com_content&task=view&id=102&Itemid=93
 
mr.caster

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Danke schon mal :great: Ich verspreche mir auch nicht sonderlich große Abweichungen. Aber ich wollte mir meine eigene persönliche Meinung bilden. Die originalen fender Kondensatoren ab 62 waren ja diese roten Drop Keramik-Kondensatoren. Diese wollte ich von Luxe und als weitere Replikas testen sowie noch welche von Spraque. Ich denke da sind isolierte Kabel und eine gescheite Klinkebuchse wichtiger. Schaun mer mal...

Freue mich über weitere Vorschläge :D
 
mr.caster

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Keiner mehr einen guten Rat? Wo sinn se denn die ganzen vintätsch verrückten :D
 
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Lass Dich nicht verrückt machen von Leuten, die irgendein Zeugs geraucht haben.
Ein Kondensator ist ein Kondensator! Unter allen halbwegs ordentlichen Folienkondensatoren wirst Du keinen Unterschied feststellen, auch wenn einige Esotheriker hier immer wieder gegenteiliges behaupten. Dies lässt sich physikalisch eindeutig belegen.

Es spricht aber auch nichts dagegen, dass Du verschiedene Typen einfach mal ausprobierst und Dir so Deine eigene Meinung bildest. Bedenke dabei aber, das im Rahmen der Wertetoleranzen der eine Kondensator mit identischem Aufdruck einen abweichenden Realwert haben kann und damit u.U. einen hörbaren Unterschied produziert, der nix mit dem Herstellernamen zu tun hat. Weiterhin spielt die Kapaziät Deines Gitarrenkabels mit (70 - 100 pF/m) mit, deshalb also immer das gleiche Kabel zum Testen verwenden.

/V_Man
 
Miles Smiles

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Ich glaube nicht, dass diese Seite zu uneingeschränkt zu empfehlen ist. :rolleyes:
Was will man in fachlicher Sicht von einem Händler erwarten?

Dieser Mix aus Blödsinn und gesundem Halbwissen dient nur zur Umsatzsteigerung. Verläßliche Daten oder harte Fakten darf man da nicht erwarten!

Ulf
 
drw

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Ein Kondensator ist ein Kondensator! Unter allen halbwegs ordentlichen Folienkondensatoren wirst Du keinen Unterschied feststellen, auch wenn einige Esotheriker hier immer wieder gegenteiliges behaupten. Dies lässt sich physikalisch eindeutig belegen.

Unterschrift und Stempel drunter!
Ich glaube auch kaum, dass die heute so begehrten und sagenumwobenen Vintageschätzchen damals als Produkt langwieriger Versuchsreihen in die Gitarren gekommen sind. Die waren halt einfach grade billig verfügbar.

Kondensatoren sind ein weites (und IMHO ziemlich cooles :D ) Feld zum Experimentieren, aber Markenfetischismus ist da, denke ich, fehl am Platz.

LG
 
mr.caster

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Vielen Dank für Eure Hilfe, diese kommt aber leider einen Monat zu spät ;) Schande über mich, ich habe vergessen ein Update über meine Tests zu machen. Ich sage gleich das ich keine Soundfiles gemacht habe weil das ganze hin und hergeschraube für die Tests schon genug act war...

Grundlage: originalgetreuer Nachbau einer 60s Strat mit ausschließlich feinsten Komponenten. Zum testen ist eine gute Gitarre von nöten die eben einen guten, hölzernen Ton hat. Ohne diese Grundlage würde ich sagen hätte ich gar keine Unterschiede hören können...

Um gleich alles Richtig zu machen habe ich zuerst folgendes gemacht, was alleine schon eine wahnsinns Klangveränderung bewirkt hat, mit dem Kondensator hat das noch nix zu tun. Ich habe die komplette elektrik neu mit vintage Clothwire verkabelt und eine fest zupackende Switchcraft US-Buchse verbaut. Des Weiteren habe ich neue Potis erstanden, auch hier gilt das es riesige gefühlte Unterschiede gibt was das Regelverhalten betrifft. Meine neuen sind Sonderanfertigungen, zwar nicht für mich gesondert angefertigt, aber nach exakt altem Vorbild. die Dinger sind originale CTS. Zum einen haben die Teile die alten Bakelite-Grundplatten, zum anderen sind sie auf 250k selektiert und haben noch eine weitere Besonderheit. Die Teile sind vom Regelweg/grad dem menschlichen Gehör angepasst und auch danach selektiert. Was soll ich sagen, die Potis haben eine komplett gleichmäßige senkung des Level, von 10-0. Sonst ist es ja gerne so das die Standard CTS Teile bzw. Potis allgemein von den Werten ganz schön auseinander liegen können und das der Regelweg irgendwie ungleichmäßig ist, ich meine das man z. B. eine 70% Wirkung bei einem Regelweg von z. B. 10-7 hat und zum Schluss fast nix mehr passiert. Ich bin begeistert wobei da aber jeder für sich entscheiden muss was mehr zusagt. Am Volume habe ich erst mal ein Treble Bleed/Vol. Mod. eingelötet der mir die höher sanft erhält wenn ich Volume zudrehe. Das ist ein "This is simply a 220K resistor in parallel with a 471pf capacitor." Was mich stark beeindruckt ist das Spiel mit dem Röhrencrunch in Verbindung mit dem Vol-Regler, sehr fein :D Ich habe festgestellt das meine historisch korrekten Clothwire Kabel und die neue Klinkebuchse (Switchcraft) positiv etwas am Klang verändert haben, da ist echt kein Voodoo dabei, das ist einfach so. Das habe ich einfach um es zu wissen peux a peux getestet um auszuschliessen das es noch an etwas anderem liegen könnte und um vergeichen zu können...

Kondensatoren habe ich folgende getestet:

Wie angekündigt Sprague Orange Drop 716P 0,47 100V, Solen Fast 0,47, Roederstein MKT 1813 0,47 400V, Luxe Replika 0,47 (Der originale von Luxe war mir mit 10€ zum spielen zu teuer). Ich habe definitiv Unterschiede gehört, allerdings am meisten beim Dämpfungsverhalten während des runterdrehens und vom gedämpften Klang her. Hier hat sich der Orange Drop am besten geschlagen, bzw. mir am besten gefallen. Arg riesig sind die Unterschiede nicht, allerdings ist es das Zusammenspiel vieler Komponenten die ein gutes Klangergebnis bieten. Bei voll aufgedrehten Tone Potis ist so gut wie nichts zu merken, ganz wenig vielleicht was aber auch an den möglichen Schwankungen in den genauen Werten der Kondensatoren an sich beruhen könnte.

Mein Fazit zum Thema ist das man Kondensatoren nicht überbewerten sollte. Einfach einen anständigen zulegen oder von mir aus ein paar testen, aber viel wichtiger ist eine ordentliche elektrik, gescheite Kabel (clothwire o. ä.), Schalter, gute Potis, Buchse usw. Bei meiner Strat sind weitere wichtige Komponenten das Tremolo mit den alten Blechreitern und dem Block aus kaltgewalztem Stahl, Knochensattel... Eben die ganzen "Kleinigkeiten".

LG, p78
 
cikl

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Tut mir leid, aber da muss ich mal wieder den Ingenieur raushängen lassen :p

Du bemerkst, dass die Kondensatoren sich klanglich beim runterregeln etwas unterscheiden.
Wer sagt, dass das nicht an unterschiedlicher Kapazität (Toleranzbereich) oder Bauart liegt? Wichtiger wäre doch die Information, um was für Kondensatortypen es sich handelt und wie groß die Toleranz ist (Noch besser wäre es natürlich die Kapazität genau zu bestimmen, aber wer hat schon die passende Messbrücke zur Hand...) und nicht welchen Hersteller, Form und Farbe die Dinger haben... Schau mal z.B. die bekanntermaßen qualitativ guten Kondensatoren von WIMA an. Die haben je nach Ausführung / Qualität bis zu 20% Toleranz: http://www.wima.de/DE/fkp2.htm
Gut gehen wir mal von 5% aus, vgl.
http://www.tubesandmore.com/scripts...E01=06_CAPACITORS&SEARCH_TREE02=04_ORANGEDROP
Niemand verbaut schließlich Präzisionskondensatoren in Gitarren. Wozu auch? Die Toleranz ist ja egal. Hauptsache die Kapazität passt zu der Klangvorstellung.
Bei einem 1:1 Vergleich spielt sie natürlich schon eine Rolle, weil man sonst Äpfel mit Birnen (naja ist vielleicht übertrieben, aber eben unterschiedliche Ausgangsbedingungen hat) vergleicht, auch wenn ich denke, dass der Unterschied zwischen 45 nF und 49 nF wohl nicht praxisrelevant ist. Ich bezweifle, dass ein klanglich wahrnehmbarer Unterschied zwischen einem MKP Orange Drop und Wima MKP gleicher Kapazität existiert. Von Unterschieden verschiedener Bauarten rede ich jetzt mal nicht, das ist ein anderes Thema zu dem ich nicht genug weiß, um wirklich Stellung beziehen zu können.
Btw, ich denke du hast in den Angaben der Tone-Kondensatoren ne Null vergessen, oder? D.h. du meinst 0,047 = 47nF? Bei der 10-fachen Kapazität wäre ja nurnoch dumpfer Brei...

Was ich nicht verstehe. Warum sollten Clothwire anders klingen? Bei den geringen Strömen und Kabellängen durfte der Querschnitt/Widerstand keine Rolle spielen. Und bei 1-Leiter Kabeln spielt Kapazität wohl auch keine Rolle, oder? Welchen Einfluss sollte also die Art der Isolierung haben? Genauso wenig kann ich mir das bei der Buchse erklären, sofern Übergangswiderstände (Kontaktierung/Lötung) zu vernachlässigen sind. Imho bleiben da für mich nur ursprünglich schlechte Lötstellen und Autosuggestion als Gründe.

Bin mal gespannt was Ulf oder ein anderer Fachmann dazu sagt.

Lieber Threadsteller, ich will dir das ganze nicht madig machen, aber wenn man schon einen solchen Aufwand betreibt und darüber sinniert, dann doch richtig und technisch einigermaßen fundiert.
 
raphrav

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Keiner mehr einen guten Rat? Wo sinn se denn die ganzen vintätsch verrückten :D
bin eher einer, der den quatsch bekämpft und also lautet meine antwort ähnlich wie...
Lass Dich nicht verrückt machen von Leuten, die irgendein Zeugs geraucht haben.
Ein Kondensator ist ein Kondensator! Unter allen halbwegs ordentlichen Folienkondensatoren wirst Du keinen Unterschied feststellen, auch wenn einige Esotheriker hier immer wieder gegenteiliges behaupten. Dies lässt sich physikalisch eindeutig belegen.
...schon geschrieben:
kondensatoren lassen sich auf ein paar parameter reduzieren:
kapazität (willst selbst herausbekommen), temperatur- und sonstige abhängigkeiten und -driften (da ne gitarre sowieso nie deutlich andere temperaturen als zimmertemp sehen sollte, auch egal), leckstrom (bei folienkondensatoren und spannungswerten unter 1V nicht messbar) und induktivität (bei denen kapazitäten ähnlich egal wie leckstrom, außerdem kochen die hersteller alle auch nur mit (dem selben) wasser, landen bei ähnlicher windungszahl und damit induktivität).
hab ich jetzt ein paar einflüsse zu widerlegen vergessen? ;)

von daher: egal, so lange folienkondensatoren verbaust, nicht gerade elkos (leckstrom) oder keramikkondensatoren (piezoeffekt in nem instrument, das du bewegst, naja...)

ich verwende in meinen audiobauten (zumeist effekte) oft wima mks2 oder mks02, die haben ne gute qualität, sind sehr kompakt, dabei bezahlbar und klingen wie jeder andere folienkondensator auch. oder halt welche, die es im sonderangebot gibt oder welche, die gerade rumfahren, ist wie oben begründet egal.

btw: ich find eh witzig, dass man kein bisschen vintagehype liest, sobald nach argumenten anstatt hohlen tipps gefragt wird :D
 
mr.caster

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Hallo, mein Ziel ist und war es nicht das ganze mikroskopisch zu durchleuchten, ich wollte lediglich der Gemeinschaft schildern wie meine Eindrücke zu meinen tests sind. Ich habe mich bei meiner Gitarre für eine ziemlich authentische Interpretation einer 60s entschieden. Die Clothwire-Kabel sind da eben ein historisch korrekter Bestandteil der sehr ordentlich seinen Dienst verrichtet, vorher hatte ich viel zu dünne Drähte dran. Ich habe nie behauptet das es andere Kabel mit ordentlicher Isolierung nicht auch tun. Genau so mit der Buchse, ich habe jetzt einfach eine gute Buchse verbaut die gut zupackt und die einen hochwertigen, langlebigen Eindruck macht. In meinem Fazit habe ich ja geschrieben das es sich lohnt hochwertige Teile zu verbauen, in welcher Form auch immer! Ich bin mit meinen Modifikationen zufrieden, das wollte ich damit ausdrücken. Ich zitiere mich mal selbst...

...

Mein Fazit zum Thema ist das man Kondensatoren nicht überbewerten sollte. Einfach einen anständigen zulegen oder von mir aus ein paar testen, aber viel wichtiger ist eine ordentliche elektrik, gescheite Kabel (clothwire o. ä.), Schalter, gute Potis, Buchse usw. Bei meiner Strat sind weitere wichtige Komponenten das Tremolo mit den alten Blechreitern und dem Block aus kaltgewalztem Stahl, Knochensattel... Eben die ganzen "Kleinigkeiten".

LG, p78

Aber..., wieso kommen eigentlich jetzt die ganzen Ratschläge, wegen dem ganzen Fachchinesisch (für mich) habe ich ja vorher gefragt :confused: Und jetzt wird mein Beitrag zerlegt weilch ich keine Ahnung von Fachbezeichnungen habe :rolleyes:

@Ingenieur ;) Du hast aber Recht, es muss heißen 0,047...

Ich denke alles technisch zu erklären ist zwar toll, aber das Ohr ist ja auch nicht ganz schlecht um das Thema Sound zu bewerten. Lest nochmal mein Fazit!

LG, p78
 
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Imho bleiben da für mich nur ursprünglich schlechte Lötstellen und Autosuggestion als Gründe.
Wenn man Bedenkt das im Tonabnehmer ewig langer haarfeiner Draht verbaut ist, durch den das Signal durch muss, kann man Leitungsdurchmesser in der restlichen Schaltung sicher auch vernachlässigen, vor allem weil das Anschlusskabel so oder so zig-Mal dicker ist, auch wenn man dünnere Kabel nimmt.

Die alte Buchse könnte korrodierte Kontakte gehabt haben, sonst fällt mir da auch nichts ein.

Ich habe aber schon auch erlebt, dass eine Gitarre nach komplettem Neuaufbau der Elektrik viel besser geklungen hat, bzw. so wie sie sollte. Allerdings hatte da der Vorbastler seltsame Dinge gemacht, wie z.B. falsche Potis eingebaut, irgendeine Spezialschaltung mit dem Ton-Poti umgesetzt, usw. :)

In meinem Fazit habe ich ja geschrieben das es sich lohnt hochwertige Teile zu verbauen, in welcher Form auch immer! Ich bin mit meinen Modifikationen zufrieden, das wollte ich damit ausdrücken.
Ist ja bestens und in Ordnung. :)
 
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Wenn man Bedenkt das im Tonabnehmer ewig langer haarfeiner Draht verbaut ist, durch den das Signal durch muss, kann man Leitungsdurchmesser in der restlichen Schaltung sicher auch vernachlässigen, vor allem weil das Anschlusskabel so oder so zig-Mal dicker ist, auch wenn man dünnere Kabel nimmt.

Die alte Buchse könnte korrodierte Kontakte gehabt haben, sonst fällt mir da auch nichts ein.

Ich habe aber schon auch erlebt, dass eine Gitarre nach komplettem Neuaufbau der Elektrik viel besser geklungen hat, bzw. so wie sie sollte. Allerdings hatte da der Vorbastler seltsame Dinge gemacht, wie z.B. falsche Potis eingebaut, irgendeine Spezialschaltung mit dem Ton-Poti umgesetzt, usw. :)


Ist ja bestens und in Ordnung. :)

So sehe ich das auch, ...und ist doch toll wenn es mit historisch korrekten Teilen so ist :cool: Vinnitätsch hin oder her, aber irgendwas muss auch dran sein das Andreas Kloppmann für seine PUs Cloth Wire empfiehlt. Muss eben jeder für sich wissen :great:
 
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aber irgendwas muss auch dran sein das Andreas Kloppmann für seine PUs Cloth Wire empfiehlt.
Weil es besser und edler aussieht, würde ich meinen. ;)

Ganz allgemein, bin ich schon der Meinung, dass es in Bezug auf Klang nicht so sehr auf die Qualität dieser Bauteile ankommt, sie sind ja passiv. Allerdings zahlt sich hier sparen nicht aus, so hält z.B. ein gutes Poti, das auch nur ~5 € kostet einfach länger und macht mehr Freude, als ein billiges um ein paar Cent.
 
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Aber..., wieso kommen eigentlich jetzt die ganzen Ratschläge, wegen dem ganzen Fachchinesisch (für mich) habe ich ja vorher gefragt :confused:
....

Ich denke alles technisch zu erklären ist zwar toll, aber das Ohr ist ja auch nicht ganz schlecht um das Thema Sound zu bewerten.
Haste meine Posts mit den Links denn nicht gelesen? Da steht exakt das gleiche drin.

Ich denke du bekommst hier etwas mehr Frust ab, als du allein erzeugt hättest, wie du vielleicht gar nicht weißt, gibt es Leute, die für Vintage-Kondensatoren über 500€ oder nochmehr ausgeben. Und das erzeugt auch bei mir leichte Aggressionen. :D

Zu dem Höreindruck kann ich nur folgendes sagen: das Auge/der Geldbeutel hört mit, daher misstraut man solchen nicht ganz technisch belegbaren Höreindrücken, wenn vorher nicht die Kapazität genau bestimmt worden ist, und die ganze Sache nicht wie bei Helmut Lemme mit Schwingspule und konstantem Signal durchgeführt wurde.
Nichtsdestotrotz ist dein subjektiver Höreindruck der wichtigste für deine Equipmentfragen, das soll hier auch nicht in Frage gestellt werden. Das einzige Problem ist die verallgemeinernde Transferleistung der nicht-elektronisch-versierten Gitarristen, die dann denken, deine Erfahrung sei universell übertragbar.
Peace.:great:
 

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