Holzgewinde der Halsschraube ausgenudelt, wie reparieren?

  • Ersteller Uhu Stick
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Schon klar, ich hab nur den Wind etwas aus dem Segel genommen.
Einige Hersteller versprechen da ziemlich viel was Festigkeit und Bearbeitung betrifft
Und dennoch ist der Dübel mein Favorit.

Die KI liefert oft Werbung der Hersteller
Sogar wortgetreu

Rampamuffen sollen auch eingesetzt werden können.
Müsste man mal testen bezüglich Stabilität.

:gruebel: ( ich hab schon mal gefragt, was ist Palisander Optik für ein Material)
 
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... könnte es sein, dass @HIFI-KILLER es ebenfalls mit dem Fimo nicht ernst gemeint hat?!
Aber ob die KI, die alles findet, den Scherz versteht? Sonst kommt beim nächsten, der nach der ultimativen Lösung sucht, noch die KI-Antwort heraus, dass Fxxx zu empfehlen ist.
Also nochmal deutlich: Nein, Fimo ist nicht zu empfehlen, um damit ausgenudelte Gewinde im Holz und schon gar nicht bei Befestigungen von Hälsen von Gitarren und Bässen am Korpus zu reparieren und auszubessern! Solche Aussagen sind nur ein Scherz.

Gruß Ulrich
 
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Da hab ich ja was angerichtet 😅
 
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Kitt, Knete, Spachtelmasse nimmt man für optische Reparaturen.
Wenn überhaupt würde ich Kitt reindrücken und sofort verschrauben, damit das Ganze mit der Schraube härtet. Und das geht vermutlich genau einmal.
 
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An meinem Gitarren Hals wird endweder ein passendes Schaschlik Spieß oder Dübel mit Holzleim genommen.
Interessant ist das aber allemal was sonst noch möglich wäre oder auch besser nicht.
Für die PU Rahmen Verschraubung zu unterfüttern, hätte ich bestimmt auch den Spachtelknetekitt nehmen können.
Da hätte ich das Feilen und sprießen gespart.
Gibt's die Knete auch in schwarz?
 
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Wer es schafft die Einschraubmuttern (Rampa-Muffen) rauszureißen ...
Hi,

da gilt der alte Spruch: Nach fest kommt ab.
Also schrauben immer mit Gefühl!
Wenn die Rampamuffen schön plan in die Oberfläche des Halses eingelassen sind, sollte man merken, wann "fest" erreicht ist.

Gruß Ulrich
 
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Bei Radschrauben am Auto knaxt es manchmal.

Nicht schlimm

Bei Gitarre ( besonders Tonholz ) wäre ich ein wenig vorsichtiger
 
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Nach fest kommt ab.
Mal ein Bisschen was zum Umgang mit Rampa Muffen

Rampa Muffen sind ursprünglich dafür gedacht gewesen, belastbare Schraubverbindungen in weichen Hölzern herzustellen, die man mehrfach lösen und montieren kann, ohne dass es ausreißt. Man macht sich dabei zu Nutze, dass der große Durchmesser der Muffen eine erheblich größere Kontaktfläche im Holz hat als die dünnen Holzschrauben. Vor allem bei geringer Einschraubtiefe.

Meiner Ansicht nach kann man diese Muffen bei der Montage nicht aus dem Holz rausreißen. Für die Muffen gibt es ja Vorgaben, wie groß vorgebohrt werden soll, Die sind allerdings auf weiche Nadelhölzer (Fichte/Tanne) bezogen.
Bei üblichen Hölzern für Hälse wie Ahorn oder Mahagoni muss man minimal größer bohren, sonst kann es sein, dass man beim Eindrehen der Muffe den Hals "sprengt". Die gebräuchlichen Schraubendurchmesser sind M4 oder seltener M5.
Bei den dafür erhältlichen Muffen bohre ich 0,5mm größer als vorgegeben. Die Tiefe des Loches sollte ca. 5mm größer sein, als die Muffe lang ist.
In dieses Loch wird die Muffe dann oberflächenbündig eingedreht. Dabei kann man die nicht ausreißen!

Ausreißen geht nur, wenn man nicht tief genug vorbohrt und trotzdem versucht die Muffe komplett einzudrehen.
 
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Es eskaliert, aber ich find's lustig :)

@KlampfenTom:
"Meiner Ansicht nach kann man diese Muffen bei der Montage nicht aus dem Holz rausreißen....."

Geht auch gar nicht, da die Auflagenfläche des Body dieser Zugkraft entgegenwirkt.
WENN, dann reisst du das metrische Alugewinde weg, aber vorher reißt die Aluschraube.
Wer mit solchen ungebändigten Gewalten und womöglich noch mit KFZ-Drehmomentschlüssel zulangt, der sollte eh Buschtrommelsoli spielen :ROFLMAO:
Die Muffen sind ja hoffentlich im Hals montiert. Es geht auch anders herum, aber dann stehen die Schraubenköpfe oben aus dem Griffbrett raus :cool:

Jetzt bin ich mal gespannt.......:coffee:
 
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bei der Montage nicht aus dem Holz rausreißen....."

Geht auch gar nicht, da die Auflagenfläche des Body dieser Zugkraft entgegenwirkt.
Du hast mich da missverstanden.
Ich meinte nicht die Montage vom Hals am Korpus, sondern die Montage der Muffen im Hals.
Und bitte nicht die Alu-Muffen nehmen und erst recht keine Alu-Schraube. Eine Schraube M4 aus Alu reißt jeder halbwegs kräftige Mann mit einem Schraubendreher beim Festdrehen ab.
Wie ich an anderer Stelle schonmal schrieb, ist auch die Kombination von Edelstahlmuffen mit Edelstahlschrauben mit Vorsicht zu genießen, da die Gewinde leicht festfressen.
Die technisch beste Kombi sind m. E. Stahlmuffen mit Stahl- oder Edelstahlschrauben. Bei Stahlschrauben gerne glanzverzinkt, dann passen die optisch zu den üblichen Neckplates.

Übrigens hat mittlerweile jeder halbwegs gut sortierte Baumarkt Rampa-Muffen und passende Schrauben in beserer Qualität als der Chinese sie in der Bucht anbietet und in diesem Fall sogar noch günstiger.
Für die Länge der Schrauben gilt: Dicke des Korpus in der Halstasche + 10 bis 15mm und ein Kreuzschltz verringert gegenüber einem Innensechskant die Gefahr zu großer Krafteinwirkung
 
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Die Muffen überdrehen......ja, dann sollte man eh mit dem Gitarrespielen aufhören :)

Eher M5 .... M4 is ja winzig.
 
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Eher M5 .... M4 is ja winzig.
Warum ist eine Schraube mit M4 dafür zu winzig, wenn eine 4mm Holzschraube hält?
Mit einer normalen niedrigfesten M4 Schraube aus Stahl kannst du locker einen Mittelklassewagen hochheben.
 
Es geht hier wohl eher um Proportionen als um tatsächliche Zuglasten.

Ich würde mich unter dem von Dir an einer M4-Schraube aufgehängten Automobil nicht entspannt niederlassen wollen. Ist aber hier eh off topic.

*
 
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Ich würde mich aber andererseits unter einer an vier M4-Schrauben aufgehängten Gitarre tatsächlich entspannt niederlassen.
... um wieder die Kurve in Richtung on topic zu kriegen.
 
8.8er Stahl hat eine Zugfestigkeit von 800N/mm²
... und Bruchkraft ist Zugfestigkeit mal Spannungsquerschnitt,
d.h. 800 N/mm² x 8,78 mm² ≈ 7024 N entspricht ca. 716 kg

-> halt ein kleines Auto.
mit leerem Tank
 
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