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Mir ist die Logik dahinter nicht klar.
In Deiner Strophe hast Du Eb (oder D#), D, E, F - alles chromatisch. G kommt gar nicht vor.
Eb lokrisch enthält auch kein F und G. Oder?
Bzw ist lokrisch nur die Tonleiter, die Du über einen Akkord benutzt, in dem Fall über Eb/D#. Du hättest also Eb, Fb, Gb, Ab, Bbb, Cb, Db, Eb. Oder vielleicht doch lieber mit Kreuzen
Was ich wieder nicht verstehe, denn in lokrisch hast Du keine reine Quinte, Dein Powerchord passt also gar nicht ... ? (Btw wie nennt man eigentlich Bbb ... Heses oder Bes?)
Du hattest ja aber nach der Tonart des Songs gefragt. Das ist dann was anderes. Jeder Akkord kann seine eigenen passenden Skalentöne haben.
Und was sind "Hilfsakkorde"? Ich kenne die Bezeichnung gar nicht, finde nur das hier
"Tonische Hülfsaccorde (1840)
Tonische Hülfsaccorde werden in mehreren Lehrbüchern [um 1840] diejenigen Akkorde genannt, welche durch Umkehrung des Akkords der siebten Stufe entstehen und welche behufs schneller Ausweichung enharmonisch verwechselt werden."
Das wird ja wohl nicht gemeint sein. Behufs Lerneffekt meiner Wenigkeit bitte ich Ihro Durchlaucht um Aufklärung.
Es-lokrisch kann nicht sein. Du spielst ja einen Powerchord Es, und der besteht aus den Tönen Es und Bb. Das ist - wie es bei Powerchords immer ist, eine reine Quinte. Die "Tonika", wenn man sie denn so nennen will, bei lokrisch - also der Akkord auf der ersten Stufe - ist aber ein verminderter Akkord und hat eine verminderte Quinte. Die reine Quinte vom Grundton aus kommt im lokrischen Modus nicht vor.
Wenn auf der ersten Stufe ein Powerchord steht, kann es per Definitionem nicht lokrisch sein.
Abgesehen davon schreibt niemand von sich aus Stücke in lokrisch. Es geht natürlich irgendwie, aber wenn man das tun will, muß man das übers Knie brechen.
Danke, irgendwie hatte ich das auch schon mal gehört, war mir aber nicht sicher.
Wieder mal vollkommen unlogisch, da es doch kein Hes gibt ich liebe Musiktheorie
War mir an sich schon klar, aber "Hilfsakkord" ist überhaupt keine funktionale Bezeichnung, bzw wohl nur "Keine Ahnung, was das sein soll, nennen wir es mal ... hm ... Nebenakkord ... Zwischenakkord ... nee, Hilfsakkord" oder gibt es das?
Eine Doppeldominante könnte genauso ein Hilfsakkord sein, oder ein Subdominant-Quintsextakkord, der bei der Modulation in eine andere Tonart hilft.
Und warum nur G und F als "Hilfsakkorde" und nicht die anderen? ... Vielleicht meinte er ja die Andalusische Kadenz und Du hast das falsch verstanden? (Dann wäre es aber E-F-G ... passt also auch nicht wirklich)
Ich sag dann einfach mal: Das Stück beginnt und endet in D# Moll und hat die Hilfsakkorde A, F, E, B, G, C# und D.
Aber im Ernst, Du rückst halt hier einfach Quinten hin und her und singst was dazu. Es klingt ok, weil die Tonschritte und Intervalle nicht dissonant sind, aber für mich passt da keine klassische funktionelle Harmonielehre, bzw finde ich es nicht sinnvoll, die nachträglich "drüberzustülpen".
Lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen, wenn jemand einen Plan hat!