Inspirationen für GitarristenThreads (die keiner braucht)

Leute - Ihr müsst die Bigsby Breitbandantennen nehmen, die sind weniger Richtungsgebunden, bringen in Verbindung mit nem hochwertigen Toggle den Sound richtig nach vorne …
DAS habe ich früher auch immer gedacht!
Aber dann habe ich festgestellt, dass das nur für diese amerikanischen Breitbandsender ausgerichtet ist, die ja sehr stark in die Breite streuen. Schon in Mexico (Wüste) hat die dortige Strat mit den dünneren Antennen dran viel besser funktioniert als diese breiten Bigsby-Dinger!
In Europa hat´s ja viel mehr Berge - da soll es noch mal anders sein. Deshalb habe ich mir ein Flyod-Rose gekauft - das kannst Du quasi kallibrieren auf die jeweiligen Gegebenheiten, da wo Du real bist! Läuft optimal eigentlich. Das geht so weit, dass ich vor einem Konzert auf die Bühne gehe und erst mal mein Floyd-Rose ausrichte. Das Publikum wird es Euch danken!
 
Es gibt gar keine Röhren Verstärker!
Das ist ein Märchen!
Ich hab noch keinen gesehen!
Röhren kann man nicht verstärken.
Es gibt Wandhalterungen, da könnte man von Rohr Verstärker sprechen
Oder Abluft Röhre mit Kasten drumm.
Das wird aber nicht so genannt.
 
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Der Röhrenverstärker wurde zufällig erfunden, als ein Bastler in den 40er Jahren OHNE Zugang zu einem fachkundigem Forum

an seiner defekten Röhrenheizung herumlötete............
 
Meine Tests sind noch nicht abgeschlossen. Folgende Röhrenverstärker wurden/werden getestet: Line6 POD, POD X3, GSP1101, HX Stomp, VG-800.
Sehr guter Ansatz!
Den sollte man gegebenenfalls noch etwas verfeinern. Ich denke, man kann folgende Stufen unterscheiden:
  • Frühphase:
    Die Sitten werden rauher, Schmalzlocken nehmen überhand, sogenannte Bands greifen um sich, Gitarristen müssen und wollen lauter werden, weil andere Remmi-Demmi-Instrumente wie das Hottentotten-Schlagzeug noch lauter sind. Irgend ein Gitarrist kommt dem Mikrofon des Sängers zu nahe und erkennt sofort die Chance, die darin liegt: Gitarren lassen sich künstlich lauter machen! Wie so oft, spielt König Zufall auch eine weitere entscheidende Rolle - irgendein Lümmel zweckentfremdet das Röhrenradio seines Opas zur Verstärkung und ist sofort fasziniert von der krankhaften Verformung des Sounds.
  • Hochphase:
    Die Haare werden länger, vier Musiker machen mehr Krach als es ein ganzes Orchester und dieser Lärm wird der neue stilprägende Goldstandard der sogenannten Beat- und Rockmusik. Irregeleitete Ingenieure basteln immer größere Röhrenradios und lassen schließlich diese störenden Ukw-, Kurz- und Mittelwellenempfangsteile ganz weg. Wattzahlen werden in Hunderter-Stufen gemessen und geraten in Blitzeseile zum Schwellenwert von Bekanntheit und Ruhm, Anerkennung oder Hohn.
    Folge: Alle überbieten sich dabei, "to be the loudest band of the world" zu sein bzw. zu werden. Mehrere Verstärker werden in Reihe geschaltet, Boxentürme bis zum Himmel bilden den Hintergrund jeder professionellen Bühne. Die so aufgewachsenen Kinder der irregeleiteten Ingenieure bauen kleine Kisten, die man mit dem Fuß treten kann und die den Klang auf vielfältigste Weise verderben, zerschreddern, komprimieren, zerbreien oder vermatschen oder tuen alles auf einmal - und alle stehen drauf. Ein Nebenzweig, die Transistorentechnik, tritt an, sich ihren Platz zu erobern, kommt aber bis auf Achtungserfolge nicht weiter und fristet ihr Dasein, in dem sie für irgendwelche Spinner bzw. Gitarristen, "die sich keinen Röhrenverstärker leisten können" zum billigen Drogenersatz werden.
  • Endphase - und Niedergang?
    Moderne PA-Systeme können ganze Berge und Täler beschallen und werden die Lieblinge aller Bühnentechniker, die sowieso die Hutschnur gestrichen davon voll haben, dass Gitarristen mit ihren fünfzig Kistchen vor turmhohen Wänden ihnen in ihrem egomanischen Irrsinn den Gesamtsound verderben. Sie tun sich mit Ingenieuren zusammen, welche den Röhren abschwören und all ihre Energie darein setzen, den mittlerweile komplett unnatürlichen Sound auf anderen Wegen zu erzeugen bzw. zu imitieren "weil wir es können". Zuvor hatten Synthiziser die Kunstwelt erblickt und Klänge erzeugt, die noch kein menschliches Ohr zuvor gehört hatte. In der Medizin begeisterte das Klonen die Visionäre. Digitale Zurichtungen (Null und 1 mit nichts dazwischen) und künstliche Intelligenzen hatten mittlerweile ihre Synapsen geöffnet und treten seitdem ihren Siegeszug an, mit dem Ziel "alles mechanische, reale, von schmutziger Materie geprägtes Zeug von der Erdoberfläche zu verbannen". Vor diesem kulturepochalen Hintergrund wurden in der Gitarren- und der Musikwelt die mittelweile infernalischen Klänge säuberlich analysiert und geordnet, künstlich erzeugt und dann wieder zu sogenannten Soundketten zusammengesetzt - und von dort in die Welt geblasen: ohne Eingriff irgendwelcher Röhren.
Seitdem ist die Welt gespalten in die Verfechter des "echten" künstlich verformten Klanges (analoge Röhrenverstärker und -Effekte) und des "unechten" künstlich verformten Klangs (digitale Modeller, Profiler, Wellenformer). Wie so oft sehen sich die ehemaligen "Revolutionäre des verstärkten Klangkörpers", die Verfechter des reinen Röhrensounds, in der Rolle von Traditionalisten zurückgesetzt, denen ein für alle Male der urlange Bart (ZZTop) abgeschnitten gehört, um dem weiteren, evolutionären Werdegang durch die digitale und "nicht-mechanische" Klangerzeugung und -verformung nicht im Wege zu stehen. Bezeichnenderweise geschieht dies aber nicht in einer Abfolge von Generationen - vielmehr werden in jeder Generation diese beiden Fraktionen wiedergeboren, um sich auf´s Heftigste zu befehden und einen Kulturkampf auszurufen, der "ein nun für alle mal entschieden werden muss". Die wenigen Toleranzbefürworter und Pazifisten werden erfolgreich zwischen diesen Fronten zermahlen und wenden sich sofort anderen Instrumenten zu, um ihre Würde zu bewahren.

Dr. William Phaser
Klangpsychologe
 
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Es gibt aber keine.
 
Egal Hauptsache prahlen!

Ich habe eine 1972 Gibson Les Paul Deluxe im originalen Goldtop Finish mit originalen Gibson USA Pickups und Potis (date to early 1972) in Sammlerzustand. Die Gitte geht durch einen Vintage Gibson Maestro Fuzz FZ-1A von 1967 in einen Vintage 1972 Vox AC30 Top Boost mit 2x 12 Celestion T2056.

Nun brauche ich einen neuen Hocker für mein Musikzimmer.
Was haltet ihr hiervon, besser gesagt welche Farbe würdet ihr wählen?

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„Im Traum ist meine Les Paul umgefallen, aber die Kopfplatte ist nicht abgebrochen. Man bin ich verwirrt…“
 
Nun brauche ich einen neuen Hocker für mein Musikzimmer.
Was haltet ihr hiervon, besser gesagt welche Farbe würdet ihr wählen?
Die Empfehlung für einen Hocker wäre natürlich vom verwendeten Gitarrenkabel abhängig.
 
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Eigentlich muss man ja gar nicht viel Musik machen, wenn man denn einfach immer genug Gear zum Testen und zum Rumspielen hat, oder?

Im Grunde reicht dann ja auch schon so ein Powerchord.
Ein bisschen hoch und runter auf dem Siffbrett/Griffbrett damit und dann hast du ja erstmal wieder lange Ruhe wegen der ganzen Tuning-Maßnahmen und der Auswahl der nächsten Gitarre.

Modeler finde ich in diesem Kontext auch sehr attraktiv.
Je mehr die können, um so länger bieten sie Spaß, um daran rumzufummeln.
Da hast du z.B. oft sehr viel schneller so eine Titanic aus Lego gebaut, als so einen Modeler zu bereifen und so eine Titanic ist ja nun echt auch nicht gerade billig!

Das Spielen selbst wird doch meistens völlig überbewertet!
 
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Eigentlich muss man ja gar nicht viel Musik machen, wenn man denn einfach immer genug Gear zum Testen und zum Rumspielen hat, oder?

Genauso ist das richtig.

Wenn die Gefahr zu groß wird, dass Du ernsthaft anfängst zu üben, dann einfach nochmal was neues kaufen.

Im Grunde reicht dann ja auch schon so ein Powerchord.

Kann man sich da nicht auch irgendwie behelfen? Zwei Töne sind ja schon eine gewisse Herausforderung die immer gleichzeitig zu treffen.

341350.jpg


Das Spielen selbst wird doch meistens völlig überbewertet!

So nämlich.
 
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Schaut ihr auch immer in die Röhre beim Spielen?
 
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Ich habe eine 1972 Gibson Les Paul Deluxe im originalen Goldtop Finish mit originalen Gibson USA Pickups und Potis (date to early 1972) in Sammlerzustand. Die Gitte geht durch einen Vintage Gibson Maestro Fuzz FZ-1A von 1967 in einen Vintage 1972 Vox AC30 Top Boost mit 2x 12 Celestion T2056.

Nun brauche ich einen neuen Hocker für mein Musikzimmer.
Was haltet ihr hiervon, besser gesagt welche Farbe würdet ihr wählen?

Anhang anzeigen 1018102
Mich irritiert da doch so einiges - und zwar abseits der Farbwahl (die natürlich noch mit dem umgebenden Ambiente abgestimmt sein müßte!):
  1. Durch die Löcher in der Oberfläche können Plektren fallen!
    Hier kann man natürlich leicht Abhilfe schaffen und unter den Löchern kleine Plektrenauffangsäckchen anbringen ... heißt aber wieder Eigenarbeit! Und eventuell Eingriff in den Aufbau und somit Verlust der Herstellergarantie! Obacht!
  2. Mir ist nicht klar, durch welches der Löcher das Instrumentenkabel geführt werden soll.
    Einerseits kann man das variabel halten - auf der anderen Seite: Ist das überhaupt praktisch? Klar, so ein frei schlackerndes Instrumentenkabel ist ein absolutes Ärgernis, aber wenn man mit dem Allerwertesten drauf sitzt, wird es ja auch nicht besser ... Auch hier wieder die mögliche Zugspannung beachten, die auftreten kann: ein Kabel verzeiht viel, aber wenig Zug!
  3. Wieso sitzen Gitarristen überhaupt?
    Eigentlich macht das nur Robert Fripp und irgendwelche Studiohupen, bei denen eh keiner hinguckt, geschweige denn hinhört ... Also: in welche eher zweifelhafte Tradition stellst Du Dich denn, wenn Du Dich setzt? Mal darüber nachgedacht oder lieber voreilig zu irgendeinem Billigheimer laufen und schnell-schnell ein Höckerchen noch zweifelhafterer Herkunft abschießen? Geiz ist manchmal gar nicht geil!
Also: noch mal in Ruhe über die ganze Gelegenheit nachdenken und auch ruhig das Feng-Shui-Büchlein zur Hand nehmen: rund kommt da nicht immer gut weg und so ein blasses Blau ist ganz schlecht für´s Gitarristen-Karma!
 
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🦈 kostet nix:

1769861375878.jpeg


oder:

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Sind die Hocker denn "Made in Indonesia", oder vielleicht aus China, Mexiko, USA oder gar von einem hochexklusiven und individuellen Meister-Hockerbauer aus Europa/Germany?
 
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Mir ist die Herkunft meines Gitarrenhockers egal....
 

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