Kaufberatung: E‑Drum-Set bis 1000,00 € für Wiedereinstieg

justamusician

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Hi zusammen,

mein Hauptinstrument ist die E-Gitarre*, doch schon mit 12, 13 "damals" hatte ich ein eigenes Drumset im Keller meiner Eltern stehen und brachte mir "alles" selbst bei. "Alles" ist nichtssagend, ich weiß. Ich kann keine Noten lesen, aber damals konnte ich einige Metallica Songs von Kill em All, Ride the Lightning, MOP einigermaßen "in Time" spielen. Für den Spaß an der Freude hats allemal gereicht.

Im Alter von ca. 20 bis 23 Jahren hatte ich ein Millenium MPS 425, was vom Vorbesitzer mit Mesh Heads aufgewertet wurde. Das hatte allerdings ein Schattendasein bei mir,
da es (sorry für Formulierung mangels Fachbegriffen) Schläge erklingen lassen hat, wo keine waren und Schläge die eigentlich da waren "verschluckt" hat (besonders bei schnellerem Spiel). Die Sounds fand ich außerdem immer sehr klinisch/weit entfernt von echter Dynamik. Bei Double Base wurde es dann ein wilder Wust aus verschluckten und gar nicht vorhandenen Noten (der anderen Pads die offenbar "mitwackelten"/auch getriggert wurden).

Nun will ich mich wieder "in den Sattel schwingen", auch wenn ich vermutlich etwas eingerostet bin (inzwischen 30). Aufgrund Lärm und Platz soll’s wieder ein E-Drum werden. Must have wären für mich Mesh Heads, gern auch mit "halbgroßen" Kesseln (das Auge isst bzw. spielt ja mit). MIDI USB wäre auch cool, hab damals darüber mein MPS 425 an den Mac/Garageband angeschlossen und da gefielen mir die Sounds auch wesentlich besser als im Drumcomputer selbst.

Gerne gebraucht, auch für die Gitarre kauf(t)e ich zu 95% gebraucht. Es sollte schon ein Set aus min. 2 Becken, 3 Toms (inkl. Stand), Base, Hi Hat, Snare sein.

Um hier nicht ganz unwissend reinzustarten habe ich mal den lieben Gemini bemüht und ihm die Situation geschildert.

Seine Empfehlung ging in Richtung gebrauchtes Roland TD17.
Ein TD12KV ist mir auch vor die Flinte gesprungen, da habe ich aber Angst, dass es schon "zu alt" ist - hat ja z.B. auch kein MIDI USB.

Ein Millenium MPS750x Pro wurde auch in den Raum geworfen. Da habe ich durch meine Vorgeschichte etwas Angst, dass es auf "wer billig kauft, kauft zweimal" hinausläuft.

Eine Option, die ich auch gern hier die Profis validieren lassen würde, wäre ein Set mit ordentlichen Pads/ordentlichen Triggern und "schlechtem" Drumcomputer aber mit USB Midi zu kaufen und dann nur über den Mac zu spielen.

Freue mich auf eure Antworten/über eure Hilfe im Voraus. Und sorry für die holprigen Formulierungen, ich komme wie zuvor erwähnt eigentlich aus der Gitarrenecke und habe da meine Hauptrennstrecke.
 

da es (sorry für Formulierung mangels Fachbegriffen) Schläge erklingen lassen hat, wo keine waren und Schläge die eigentlich da waren "verschluckt" hat (besonders bei schnellerem Spiel)
Das kam manchmal vo, abhängig vom triggern und Soundmodul.

Das ist nun gar kein Grund ... :cool:

Aufgrund Lärm und Platz soll’s wieder ein E-Drum werden. Must have wären für mich Mesh Heads, gern auch mit "halbgroßen" Kesseln (das Auge isst bzw. spielt ja mit)
Kannst Du das bitte etwas ausführen, ggf. mit Skizze oder Foto? Insbes.: Wohnst Du in einem Mietshaus?

MIDI USB wäre auch cool, hab damals darüber mein MPS 425 an den Mac/Garageband angeschlossen und da gefielen mir die Sounds auch wesentlich besser als im Drumcomputer selbst.
Das müsste mittlerweile eher Standard sein. Ansosnten gibt's MIDI auf USB Umsetze und umgekehrt. Solange die Verkabelung (inkl. drahtlos) klappt, sollte das machbar sein.

Um hier nicht ganz unwissend reinzustarten habe ich mal den lieben Gemini bemüht und ihm die Situation geschildert.
Erst einmal: Sehr gut, dass Du das reinschreibst. Seit gestern gibt es im Editor den KI-Button, um Lesern* deutlich zu machen "das ist nicht von mir, sondern von KI xyz." Kannst Du bitte Deinen Beitrag an der entsprechenden Stelle einmal editieren? Danke

P.S.: Hier kannst Du sehen, was sich dadurch ändert: https://www.musiker-board.de/threads/bekanntmachung-von-boardregelaenderungen.144695/#post-9965915
 
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  • #3
@MS-SPO danke für den Hinweis zur KI! Also, keiner der Texte aus meiner Ursprungsnachricht ist 1:1 aus KI kopiert, lediglich die Modelle, die ich erwähnte, hat auch die KI erwähnt. Sollte ich diese dennoch kennzeichnen?
Kannst Du das bitte etwas ausführen, ggf. mit Skizze oder Foto? Insbes.: Wohnst Du in einem Mietshaus?

Wir haben ein Eigentumshaus, das Drumset soll im Keller stehen. Mit "halben Kesseln" meinte ich sowas:

*​

Also nicht ganz die Größe eines akustischen Sets aber eben auch nicht "flach wie ne Flunder". Wobei "flach wie ne Flunder" bei Mesh Heads an sich auch OK wäre.
 
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Da ich erst vor wenigen Tagen mal mit den Gedanken gespielt hatte, ein E-Drumset für´s Homestudio zu kaufen, habe ich mit Thomann* und einem anderen Musikgeschäft telefoniert. Die Aussagen wären identisch:

Die günstigen E-Drumsets der Thomann*-Eigenmarke funktionieren soweit ganz gut, mit einer Einschränkung: Die Hihat. Da sollte man sich nicht zuviel erwarten. Es könne sein, dass diese Schläge verschuckt bzw. das öffnen und schließen nicht richtig abgebildet wird, etc. Roland haben das irgendwie hin bekommen. Aber da zahlt man dann auch 1900 EUR oder mehr.

Das war dann der Grund, warum ich mich dagegen entschieden habe. Denn wenn, dann muss es für mich auch so funktionieren, dass ich es ohne große Nachbearbeitung für Aufnahmen verwenden kann.
 
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  • #6
Wenn es Dir gefällt, bestelle es doch

Ja optisch gefällts mir, aber obs mir vom Spielgefühl/Qualität der Trigger zusagt, weiß ich eben nicht. Das ist ja am Ende wichtiger. Da bin ich einfach durchs MPS 425 etwas vorgeschädigt, was die Marke Millenium angeht. Andererseits liegen da jetzt sicher 10 Jahre Entwicklungszeit dazwischen.

Roland haben das irgendwie hin bekommen. Aber da zahlt man dann auch 1900 EUR oder mehr.

Ja Roland soll da einen echten "Sprung" bieten in der Qualität. Leider eben auch im Preis.

Das bringt mich nochmal zurück zum TD12KV, was ich gebraucht für um die 850€ gesehen habe.
Ist das heute noch eine Empfehlung wert oder unterliegt es inzwischen sogar den neueren Millenium Dingern?

Falls da jemand was zu sagen kann, würde das weiterhelfen. Danke
 
Ich spiele ein Td-12 seit vielen Jahren. Was die Triggereigenschaften und die Einstellmöglichkeiten angeht, halte ich es auch heute noch den günstigen Hausmarken-Sets deutlich überlegen. Der Modulsound ist aber sicher deutlich weniger "frisch" als bei neueren Modulen. Wobei in meinen Ohren eigentlich fast alle Module ziemlich synthetisch klingen und das Td-12 da jetzt sicher nicht abgeschlagen ist. Das Modul hat keine neueren Schnittstellen wie USB oder Bluetooth. Aber mit dem Midi-In/Out lässt sich auch ganz wunderbar mit Rechner und Drum-Libraries spielen. Oder einfach Mid aufnehmen. Mit den vielen Triggereingängen (ohne Kabelpeitsche) und Einstellmöglichkeiten ist so ein Set hierfür schon eine sehr gute Wahl. ich nutze meins sehr gerne genau so. Die Td-12 und Td-20 sind aber bekannt dafür, dass oft die Displays mit der Zeit ausbleichen. Darauf sollte man beim Gebrauchtkauf achten.
Die Komplettsets mit Meshpads haben meist PD-100 und ähnliche Pads. ich persönlich mag die nicht, weil die einen einzelnen Mittentrigger haben und sie dadurch sehr unter Hotspots leiden. Schläge in die Mitte sind entsprechend unproportional lauter. PDx oder PDA Pads von Roland sind für mich dagegen die eindeutigen Platz- und Preisleistungssieger. Die triggern einfach problemlos und lassen sich gut spielen.

Deshalb würde ich persönlich kein Td-12 Komplettset für den Preis kaufen.
Deutlich günstiger könnte ich mit den Kompromissen leben. Denn Spaß haben und darauf lernen kann man definitiv. Für bis 1000€ würde ich aber ein aktuelleres Roland Set suchen. Oder Modul, Pads und Hardware selbst zusammenstellen und einzeln beschaffen.

Meine persönliche Empfehlung deckt sich mit der von dir oben: Schau' mal nach gebrauchten Td-17 Sets. Oder auch Td-25.

Hier noch eine Übersicht über alle bisherigen Rolandmodule mit Vergleichstabelle (runterscrollen nötig). Das hilft vielleicht bei der Auswahl.
 
Falls noch aktuell würde ich Dir zum Roland TD12 raten. Es ist einfach die bessere Technik als die günstigen Milleniums, die übrigens auch keine wirklich guten Drumsounds haben.
Wenn dir dann der Sound nicht zusagt, dann könntest du das TD12 via Midi an einen PC/Mac hängen und eine Sample Library triggert - z.b. Toontrack. Das klingt dann richtig gut.
Meine Drumschüler klagen wirklich alle über die Millenium Hihat…
 
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  • Ersteller
  • #9
Danke euch für die Tipps und Ratschläge. Ich habe inzwischen zugeschlagen, anders als geplant allerdings:


IMG_7945.webp


IMG_7946.webp


Am Ende gewann dann doch die (Un-)Vernunft :ROFLMAO:

Ich dachte mir einfach, um den Sound bzw. eher die Dynamik von so einem Set digital ideal abzubilden, bräuchte ich ein E‑Drum‑Set, das jenseits der 2000€ (vermutlich auch im Gebrauchtpreis) liegt. Und das wars mir nicht wert. Bin sehr happy mit der Entscheidung, genau so habe ichs mir
gewünscht vom Sound und der Bespielbarkeit. Und der Preis für alles zusammen (aus zwei gebrauchten Schlagzeug-Komplettsets 1 gemacht und den Rest verkauft), wenn man die Verkäufe gegenrechnet ... da fehlen mir die Worte. Vor allem im Vergleich zu TD 12 und Konsorten gebraucht.
 
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  • #10
Bravo
Wenn die Möglichkeit für ein akustisches Set besteht, dann ist das eh die 1000 mal bessere Wahl.
Genau genommen erlebt man beim E-Drum nur in der absoluten Oberklasse ein akzeptables Spielgefühl. Da reden wir dann noch von viel mehr als nur 2000€...

Kleiner Tipp am Rande, weil ich mir deine Bilder genauer angeschaut habe und dann der Schlagzeuglehrer in mir sofort anspringt:
Bitte hebe die Bassdrum vorne ca 2cm an. Das verbessert das Spielgefühl der Bassdrum erheblich. Dein rechtes Bassdrumbein (von vorne gesehen), steht etwas seltsam zur Seite. Es muss so wie links stehen und dann so ausgerichtet werden, dass sich die Bassdrum vorne ca 2cm vom Boden abhebt.
die Ride Position ganz rechts außen würde ich auch nochmals überdenken. Das ist schon sehr ungewöhnlich. Tausche die Position besser mit dem Crash davor.
Viel Spaß mit dem Set ;-)
 
  • Ersteller
  • #11
Vielen Dank @Dirk Leibenguth für deine Tipps!

Ich war von der Sonor Bassdrum beim Aufbau auch etwas irritiert, dass der (von vorn) gesehene Standfuß sehr viel "enger" an der Bassdrum steht und auch kürzer ist, als der rechte. Als hätte das mal einer ausgetauscht aus Platzgründen oder so.

Das Tama Pedal auf dem Bild von oben ist die Hi Hat, eng rechts daneben das linke Bassdrum Pedal der Millenium Doppelfußmaschine. Die stehen beide leider so aus Platzgründen. Ich hab ein bisschen rumgefrickelt und getestet aber besser als so hab ichs nicht hinbekommen.

Ja das Ride ist in der Tat etwas unkomfortabel zu bespielen. Ich wollte halt alle Becken, die bei beiden Sets dabei waren und die ich für gut befunden habe unterbringen. Das war dann ebenfalls wieder ein Platzthema :ROFLMAO:
 
  • #12
Ah ok, dann besorg dir besser ein passendes Bein bzw zwei gleiche. die sind zum Glück nicht so teuer. Bei Thomann* zb. nur 16€ das Stück ;-)
 

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