kaufberatung?! (gibson vs. heritage vs. gibson-customshop)

  • Ersteller screamer04
  • Erstellt am
screamer04 schrieb:
so denke ich auch! ich werde ja sehen ob's die investitution wert ist, nachdem ich sie angespielt habe! ich denke man sollte den wiederverkaufswert auch nicht unterschätzen (auch wenn ich so eine gitarre nur im allergrößten notfall verkaufen würde)! wenn man irgendwann mal in extremer geldnot ist, kann soetwas sehr nützlich sein!
Geldnot sollte einen nicht zum Gitarrenverkauf führen. Wenn dann jemand merkt, daß Du das Geld brauchst, führt das wohl dazu, daß Du evtl. die Gitarre unter Wert verkaufen mußt.
Vielmehr wäre aufgrund der Knappheit, was gutes Mahagoni demnächst mal sinnvoll, sich ne gute Paula zu kaufen. Wer weiß schon, wie lange der Custom Shop noch hochqualitatives Mahagoni verbauen kann. Es könnte durchaus sein, daß in ein paar Jahren auch der Custom Shop auf schlechteres Tonholz zurückgreifen muß und nur noch extrem hochpreisige PAulas ( evtl. über 10000 € ) mit guten Holz ausstatten kann.
Dies wird dann zur Folge haben, daß die Preise für gebrauchte ältere Reissues auch ansteigen wird ( wegen der besseren Holzqualität ). Will jetzt keine Panik machen oder Öl ins Feuer gießen. Das sind jetzt nur Spekulationen meinerseits, aber der Rohstoff: gutes abgelagertes Mahagoni wird immer rarer und exklusiver und damit auch teurer.
Werd mir wohl dieses Jahr auch noch eine hochpreisige Paula ( wahrscheinlich R9 ) kaufen. Grund dafür: eben die Holzsache ( irgendwann wollt ich mir den Traum von ner Reissue sowieso erfüllen, jetzt wär dann mal der Zeitpunkt, da noch finanzierbar und qualitativ zu rechtfertigen. Wer weiß was in ein paar Jahren ist...) und weil ich momentan noch einigermaßen ungebunden und finanziell unabhängig bin, außerdem steigt nächstes Jahr die Mehrwertssteuer an.
Ich möcht auch nicht warten, bis die Guten mal über 10000 € kosten.

EDIT: Sorry, mein Computer gab mir kein Feedback. Mods: Bitte löscht die überflüssigen!
 
was heißt "unterschiedlich"?!
warst du insegesamt schon überzeugt oder hattest du was in punkto sound/verarbeitung e.t.c. auszusetzten?

mit unterschiedlich meine ich, dass jede von den klangeigenschaften her minimal unterschiedlich war. das waren allerdings alles semis. kp, wie das bei den paulas is.
jedenfalls war eine von den dreien sehr gut für harte sounds zu gebrauchen, eine hatte nen sehr sehr jazzigen tone und die, welche ich dann genommen hab, hat beides gemischt^^ also gute brettsounds sind locker möglich aber auf der anderen seite 1a cleansounds... nie nen besseren cleansound gehört... darum musstes die dann auch sein!

wie gesagt, bei verarbeitung ist The heritage top, da gibts kaum was bessres... alles handgearbeitet, keine cnc fräsungen... da steht der mann wirklich noch am schleifband und baut alles selber zusammn... die elektronik wird von einem der grüner eingebaut, dh der hat tierische erfahrung und kann damit die gute funktionalität sicherstelln...

beste grüße, björn
 
Keine Gitarre gleicht vom Klang her der anderen. Holz ist halt mal ein natürlicher Baustein.
Habe schon viele Les Pauls gespielt und einige A/B- Vergleichs hinter mir und kann sagen, daß in jeder Preisklasse im Klang eine Streuung ist. Zwischen einer Standard und der nächsten können Welten liegen, die eine liegt einem besser, die andere klingt ein bißchen spitzer etc. . Es gibt ( oder gab ) auch Standards, die eine teure Reissue ausstechen.
Bei den Custom Shop ist es übrigens ähnlich. Spiel drei verschiedene R9 an und Du hast drei verschiedene Charakteristika. Die Unterschiede haben allerdings nichts mit der Qualität an sich zu tun, sondern beziehen sich wohl eher auf den persönlichen Spielstil, tonalen Geschmack etc.. Es soll aber auch Reissues geben, die nicht besser klingen wie eine gewöhnliche Standard. Drum unbedingt antesten und ( noch wichtiger ) vergleichen.
Bei einer solchen Investition sollte man schon mal ein paar Läden abfahren, um einen Überblick über den Markt zu haben und Vergleiche zu ziehen.
 
MeinAnderesIch schrieb:
Vielmehr wäre aufgrund der Knappheit, was gutes Mahagoni demnächst mal sinnvoll, sich ne gute Paula zu kaufen. Wer weiß schon, wie lange der Custom Shop noch hochqualitatives Mahagoni verbauen kann. Es könnte durchaus sein, daß in ein paar Jahren auch der Custom Shop auf schlechteres Tonholz zurückgreifen muß und nur noch extrem hochpreisige PAulas ( evtl. über 10000 € ) mit guten Holz ausstatten kann.
Dies wird dann zur Folge haben, daß die Preise für gebrauchte ältere Reissues auch ansteigen wird ( wegen der besseren Holzqualität ). Will jetzt keine Panik machen oder Öl ins Feuer gießen. Das sind jetzt nur Spekulationen meinerseits, aber der Rohstoff: gutes abgelagertes Mahagoni wird immer rarer und exklusiver und damit auch teurer.
Das erinnert mich daran, wie Anfang der '90er manche panikartig ihre Röhrenamps verkauft haben, weil sie dachten es gibt bald keine Röhren mehr... Auch das Mahagoni in den CS Gibsons kommt seit Jahrzehnten aus Plantagenwirtschaft - die Plantagen wachsen wieder nach. Und die Trocknungsverfahren haben sich auch nicht mehr geändert in den letzten Jahren. Man könnte die sogar noch verbessern, wie das z.B. Ruokangas macht. Das Problem besteht zwar durchaus, aber es besteht kein Grund zur Panik oder irgendwelchen Spekulationen. Gitarren wie die RIs, von denen einige 10.000 im Umlauf sind, werden voraussichtlich auch nicht besonders an Wert gewinnen.

Eine Gitarre ist für so gut wie alle hier niemals eine Investition, sondern immer nur ein teures Spielzeug. Das braucht ihr euch gar nicht schönreden. :D Gibson RIs sind keineswegs Voodoogitarren sondern einfach nur hochwertige massenproduzierte Instrumente. Lasst Euch niemals einreden ihr bräuchtet *unbedingt* die Gitarre X von Firma Y weil da nix rankommt.
 
BF79 schrieb:
Das erinnert mich daran, wie Anfang der '90er manche panikartig ihre Röhrenamps verkauft haben, weil sie dachten es gibt bald keine Röhren mehr... Auch das Mahagoni in den CS Gibsons kommt seit Jahrzehnten aus Plantagenwirtschaft - die Plantagen wachsen wieder nach. Und die Trocknungsverfahren haben sich auch nicht mehr geändert in den letzten Jahren. Man könnte die sogar noch verbessern, wie das z.B. Ruokangas macht. Das Problem besteht zwar durchaus, aber es besteht kein Grund zur Panik oder irgendwelchen Spekulationen. Gitarren wie die RIs, von denen einige 10.000 im Umlauf sind, werden voraussichtlich auch nicht besonders an Wert gewinnen.

Eine Gitarre ist für so gut wie alle hier niemals eine Investition, sondern immer nur ein teures Spielzeug. Das braucht ihr euch gar nicht schönreden. :D Gibson RIs sind keineswegs Voodoogitarren sondern einfach nur hochwertige massenproduzierte Instrumente. Lasst Euch niemals einreden ihr bräuchtet *unbedingt* die Gitarre X von Firma Y weil da nix rankommt.

Hallo Axel!
Du hast natürlich recht mit der Spekulationssache. Als solche ist sie mit Sicherheit auch nicht geplant. Wenn ich die Gitarre kaufe, gebe ich sie auch nicht mehr her!
Tatsache ist, daß die Gibsons mit Sicherheit nicht mehr billiger werden, das Leben als solches ebenfalls nicht ( siehe Mehrwertssteuer, Rentenbeiträge, Krankenkasse, usw. ).
Die Planung, die Gitarre möglichst zeitnah zu kaufen, richtet sich danach ( außerdem stehts noch nicht 100 %ig fest, Alternativen wären da auch ne PRS Singlecut ). Ich spiel halt mit dem Gedanken und hätte sie gerne so bald wie möglich. Wenn ich gewußt hätte, wie krass sich der Preis entwickelt, dann hätt ich sie mir früher gekauft, aber so ist das halt im Leben.
Problem an der ganzen Sache ist wohl eher, daß mit Tonholz heutzutage schon ( fast ) wie mit Öl spekuliert wird. Gutes Tonholz wird teilweise zurückgehalten und als rar erklärt um den Preis zu manipulieren ( das ist jetzt nicht spekulativ von mir, sondern hab ich letztmals in einem amerikan. Akustikgitarrenforum gelesen; sorry für den
Halbwissen- Anteil der Information, hab die Webseite nicht mehr im Kopf ).
Ich mache aber jetzt kein Geheimnis daraus, daß ich besonders bei Les Pauls nicht mehr auf das Standard Programm zurückgreifen werde. Die neuen Standards haben mich einfach nicht überzeugt und ich bin bereit, ohne zu jammern etwas mehr Geld für ein Spielzeug auszugeben, wenn es mir meinen "Seelenfrieden" sichert. Für Geldanlagen gibt es andere Dinge, die mehr bringen.
 
BF79 schrieb:
Das erinnert mich daran, wie Anfang der '90er manche panikartig ihre Röhrenamps verkauft haben, weil sie dachten es gibt bald keine Röhren mehr... Auch das Mahagoni in den CS Gibsons kommt seit Jahrzehnten aus Plantagenwirtschaft - die Plantagen wachsen wieder nach. Und die Trocknungsverfahren haben sich auch nicht mehr geändert in den letzten Jahren. Man könnte die sogar noch verbessern, wie das z.B. Ruokangas macht. Das Problem besteht zwar durchaus, aber es besteht kein Grund zur Panik oder irgendwelchen Spekulationen. Gitarren wie die RIs, von denen einige 10.000 im Umlauf sind, werden voraussichtlich auch nicht besonders an Wert gewinnen.

Eine Gitarre ist für so gut wie alle hier niemals eine Investition, sondern immer nur ein teures Spielzeug. Das braucht ihr euch gar nicht schönreden. :D Gibson RIs sind keineswegs Voodoogitarren sondern einfach nur hochwertige massenproduzierte Instrumente. Lasst Euch niemals einreden ihr bräuchtet *unbedingt* die Gitarre X von Firma Y weil da nix rankommt.

Hallo Axel!
Du hast natürlich recht mit der Spekulationssache. Als solche ist sie mit Sicherheit auch nicht geplant. Wenn ich die Gitarre kaufe, gebe ich sie auch nicht mehr her!
Tatsache ist, daß die Gibsons mit Sicherheit nicht mehr billiger werden, das Leben als solches ebenfalls nicht ( siehe Mehrwertssteuer, Rentenbeiträge, Krankenkasse, usw. ).
Die Planung, die Gitarre möglichst zeitnah zu kaufen, richtet sich danach ( außerdem stehts noch nicht 100 %ig fest, Alternativen wären da auch ne PRS Singlecut ). Ich spiel halt mit dem Gedanken und hätte sie gerne so bald wie möglich. Wenn ich gewußt hätte, wie krass sich der Preis entwickelt, dann hätt ich sie mir früher gekauft, aber so ist das halt im Leben.
Problem an der ganzen Sache ist wohl eher, daß mit Tonholz heutzutage schon ( fast ) wie mit Öl spekuliert wird. Gutes Tonholz wird teilweise zurückgehalten und als rar erklärt um den Preis zu manipulieren ( das ist jetzt nicht spekulativ von mir, sondern hab ich letztmals in einem amerikan. Akustikgitarrenforum gelesen; sorry für den
Halbwissen- Anteil der Information, hab die Webseite nicht mehr im Kopf ).
Ich mache aber jetzt kein Geheimnis daraus, daß ich besonders bei Les Pauls nicht mehr auf das Standard Programm zurückgreifen werde. Die neuen Standards haben mich einfach nicht überzeugt und ich bin bereit, ohne zu jammern etwas mehr Geld für ein Spielzeug auszugeben, wenn es mir meinen "Seelenfrieden" sichert. Für Geldanlagen gibt es andere Dinge, die mehr bringen.
 
Soweit ich weiss, wurden bis Mai 2003 alle Reissues mit Rio-Palisander Griffbrettern produziert, genau wie die Originale aus den 50ern.

Im Mai 2003 eingte sich Gibson mit der Rainforest Alliance, künftig auf Rio-Palisander zu verzichten. Seitdem werden die Reissues aus dem CS mit ostindischen Palisandergriffbrettern ausgestattet und sind damit in einem wesentlichen konstruktionsmerkmal nicht mehr identisch mit den Vorbildern. Trotzdem sind sie Super-Gitarren. Allerdings wird deshalb die kleine bis Mai 2003 produzierte Serie von etwa 600 Stück R9 in Zukunft einiges an Wert gewinnen.

Wenn man eine solche Gitarre zum vernünftigen Preis bekommt, lohnt es sich durchaus, sein Geld so anzulegen.
 
RokhA schrieb:
Soweit ich weiss, wurden bis Mai 2003 alle Reissues mit Rio-Palisander Griffbrettern produziert, genau wie die Originale aus den 50ern.

Im Mai 2003 eingte sich Gibson mit der Rainforest Alliance, künftig auf Rio-Palisander zu verzichten. Seitdem werden die Reissues aus dem CS mit ostindischen Palisandergriffbrettern ausgestattet und sind damit in einem wesentlichen konstruktionsmerkmal nicht mehr identisch mit den Vorbildern. Trotzdem sind sie Super-Gitarren. Allerdings wird deshalb die kleine bis Mai 2003 produzierte Serie von etwa 600 Stück R9 in Zukunft einiges an Wert gewinnen.

Wenn man eine solche Gitarre zum vernünftigen Preis bekommt, lohnt es sich durchaus, sein Geld so anzulegen.
Das ist zum Beispiel ein gutes Argument für den rechtzeitigen Kauf eines Instruments.
Wobei es hier nicht mehr um Qualität und Klangverhalten geht ( vielleicht minimal ), sondern um die Tatsache, für teures Geld einen authentischen Nachbau einer Legende zu erhalten. Dies wäre z.B. auch nicht mehr gegeben, wenn eine Reissue einen zweiteiligen Mahagoni- Body hätte ( gabs mal kurzfristig ein paar ).
 
RokhA schrieb:
Soweit ich weiss, wurden bis Mai 2003 alle Reissues mit Rio-Palisander Griffbrettern produziert, genau wie die Originale aus den 50ern.

Im Mai 2003 eingte sich Gibson mit der Rainforest Alliance, künftig auf Rio-Palisander zu verzichten. Seitdem werden die Reissues aus dem CS mit ostindischen Palisandergriffbrettern ausgestattet und sind damit in einem wesentlichen konstruktionsmerkmal nicht mehr identisch mit den Vorbildern. Trotzdem sind sie Super-Gitarren. Allerdings wird deshalb die kleine bis Mai 2003 produzierte Serie von etwa 600 Stück R9 in Zukunft einiges an Wert gewinnen.

Wenn man eine solche Gitarre zum vernünftigen Preis bekommt, lohnt es sich durchaus, sein Geld so anzulegen.

von anfang 2003 bis ca. mai 2003 genauer gesagt...

aber wer weiß, was gibson in den nächsten jahren ebenso wie das brasilian-rosewood streichen wird...
könnte ja sein sie verwenden 2007 aus irgendwelchen gründen auf einmal eine andere sorte mahagony und alle die bis zu diesem zeitpunkt produziert wurden, steigen in den nächsten jahren stark an wert...:rolleyes:

aber auf soetwas verlasse ich mich bestimmt nicht!!!
ich will einfach nur eine super klingende schöne les paul! eine gitarre fürs leben, mit der ich immer spielen muss sobald ich sie sehe :)!
( aber wenn sie im wert steigt isses auch nicht schlecht :D )
 
screamer04 schrieb:
aber auf soetwas verlasse ich mich bestimmt nicht!!!
ich will einfach nur eine super klingende schöne les paul! eine gitarre fürs leben, mit der ich immer spielen muss sobald ich sie sehe :)!
( aber wenn sie im wert steigt isses auch nicht schlecht :D )

...,welche sich möglichst nah an das Original von 1958/59/60 hält. Denn das ist ja der Grundansatz der ganzen Historic Collection. Einteilige Mahagoni- Planken, Long Tennon, exakte PAF- Nachbildung etc. . Dafür wird ja schließlich der Mehrpreis verlangt und deswegen will ich auch das bekommen, was 1959 als Vorgabe geliefert wurde.
Ansonsten wär's ja auch witzlos.:D
 
das ist wahr!
kennt ihr denn einige shops, in denen man die gibson customshop modelle antesten könnte?
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben