Kaufberatung Portable / Stage Piano

von barac, 31.05.07.

  1. barac

    barac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.07   #1
    Hallo, auch ich möchte mal meine Anfrage loswerden. Das Instrument soll für meine Tochter sein, als Übegerät auf Reisen. Zuhause übt sie auf einem akustischen Yamaha U5, und ab und zu auf ihrem ersten Instrument, dem Yamaha CVP103.
    Hier das Formular:
    (1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?
    ___ bis 1.100 €
    [ ] Gebrauchtkauf möglich

    (2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
    [ ] ja: __________________________
    [x] nein.

    (3) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein?
    [ ] Anfänger
    [ ] Fortgeschrittener
    [x] ambitionierter Fortgeschrittener
    [ ] Profi (Berufsmusiker)

    (4) Wo setzt du das Instrument ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...) Wie oft wird es bewegt? Wie viel Gewicht willst du maximal schleppen?
    auf Reisen. Gewicht max. 20kg, lieber sogar noch weniger, da noch ein stabiles flightcase dazu soll...

    (5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (Klavierersatz, als Workstation für die Band/für Musikproduktion, als Alleinunterhalter-Board...)
    Klavierersatz auf Reisen

    (6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
    Klassik

    (7) Welche Sounds benötigst du? Welche davon besonders wichtig? Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
    Klavier

    (8) Welche Erwartungen stellst du an die Soundqualität?
    [ ] Naja, man soll schon das Klavier vom Banjo unterscheiden können...
    [x] Gute Sounds
    [ ] Nur das Allerbeste!
    [ ] Besonders wichtige Aspekte: ___________________

    (9) Welche Instrumenttypen suchst du / kommen für dich infrage?
    [x] Hardware-Klangerzeuger mit Tastatur
    [ ] Hardware-Klangerzeuger ohne Tastatur (Rack)
    [ ] MIDI-Masterkeyboard
    [ ] Software-Klangerzeuger

    (10) Welche Features sind die besonders wichtig?
    [x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser)
    [ ] Synthese / Soundbearbeitung
    [ ] Sampling
    [ ] Sequencing
    [ ] Begleitautomatik
    [ ] Masterkeyboardeigenschaften
    [ ] Orgeldrawbars
    [ ] Lesliesimulation
    [x] Eingebaute Lautsprecher
    [ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
    [ ] sonstiges: ________________________________________

    (11) Welche Tastaturgrößen kommen für die infrage?
    [ ] 25
    [ ] 37
    [ ] 49
    [ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
    [ ] 73/76
    [x] 88 (Standardgröße Klavier)

    (12) Welche Tastaturgewichtungen- und Typen kommen für dich infrage?
    [ ] ungewichtet
    [ ] (leicht-)gewichtet
    [ ] Waterfall
    [x] Hammermechanik (eher schwer oder leicht gewichtet? leicht bis mittel)

    (13) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich, cooles Design...)
    nein

    (14) Sonst noch was? Extrawünsche?
    Das passende Flightcase: gibt es hierfür eine Empfehlung? So eine Stofftasche käme nicht in Frage.
     
  2. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.05.07   #2
    Hi,

    vom Preis und vom Gewicht her: Roland FP-4 (15 kg, ca. 1000,--€).

    Case: Dann wohl Kunststoff-Alu-Verbund

    Vllt. tut´s auch schon ein Roland EP 880? (ca. 899,-- und 20 kg) oder ein Korg SP 250 (ca. 890, Gewicht?)
     
  3. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.05.07   #3
    Das Case könnt ihr einfach beim Händler mitbestellen, wenn der einen guten Lieferanten hat. Bei meinem gibts z.B. standardmäßig ML-Cases.
    Ein klassisches Flightcase ist in der Tat zum Reisen am besten. Die Taschen schützen deutlich weniger und arbeiten sich mit der Zeit auf, wo ein Case gerade mal gebraucht aussieht. Kunststoffwände sind leichter (15% wenn ich mich nicht irre), Multiplexholz dafür stabiler - ich persönlich würde mich für Holz entscheiden, das muss man halt abwägen.
    Ebenfalls wichtig: Butterflyverschlüsse gehen nicht mal eben auf wie diese Kofferschlösser und sind versenkt und damit geschützt.
    Haubencases sind ganz praktisch, weil das Piano im Caseboden stehen bleiben kann und nur die Haube weg muss - spart das Herausheben des Pianos aus dem Case.
     
  4. barac

    barac Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.07   #4
    Was wiegen ungefähr Cases aus Holz und was aus Kunststoff? Und, wie ist es mit Alu? Ist das Blech über das Holz geklebt, oder sind die Wände wirklich aus Alu? Ist das noch leichter? Welches Material ist am günstigsten?
     
  5. Aepsylot

    Aepsylot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.07   #5
    das roland fp4 macht vielleicht sinn..
     
  6. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.05.07   #6
    Also wenn du magst, dann wieg ich mal meine beiden Cases. Wie das mit den Aluwänden ist, weiß ich grad auch nicht, aber vielleicht steht da im Katalog von MGM-Cases mehr drin - ich schau mal nach.
     
  7. hugo_aka_oguh

    hugo_aka_oguh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.07   #7
    Wenn wir schon bei Roland sind: mein ehemaliges FP-8 hat über 300 Konzerte miterlebt und wurde immer ohne Case transportiert. Am Tage der Verabschiedung (als ich es der Heilsarmee schenkte) sah es zwar aus, als wäre eine Kamelkarawane über das Gerät marschiert, aber hey, das FP-8 funktionierte trotzdem immer noch tadellos! ;)
     
  8. barac

    barac Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.07   #8
    Wir waren heute Abend in einem Musikhaus und haben uns ein Paar Portable Pianos angespielt. Meiner Tochter haben gute gefallen das Kawai ES4 und das Roland ep880. Komischerweise war sie vom FP4 nicht so begeistert. Eventuell ist es der etwas dünnere Klang der eingebauten Lautsprecher im Vergleich zu dem ep880. Ich selber tendiere eher zum Kawai, meine Tochter zum Roland. Da sie die Klavierspielerin ist muss ich mich doch auf ihre Wahl einstellen, wobei ich befürchte, dass sie wegen dem Preisunterschied von 300,- der Familienkasse etwas gutes tun will...
     
  9. stuckl

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    Erstellt: 31.05.07   #9
    Ja, witzig, MIR geht es auch so, ich finde das EP 880 besser und möchte deine Tochter bestärken, es zu kaufen. Habe es gerade für einen Schüler bestellt.

    Werde berichten, freue mich, wenn ihr auch nach dem Kauf berichtet (natürlich auch, wenn ihr es 4 oder FP nehmt).

    Ich glaube nicht dass deine Tochter aus Rücksicht auf die Familienkasse für das EP ist.

    Ich war auch überrascht dass da scheinbar einfach alles stimmt bei dem Teil. Auch Fachzeitschriften bescheinigen sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

    In der Preisklasse könntet ihr sonst noch das Korg SP 250 antesten und das Casio Privia PX 200, ganz neu rausgekommen....
     
  10. barac

    barac Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.07   #10
    Ich überlege, mein Yamaha CVP103 zu verkaufen, umd dadurch ein wenig "Luft" für den Neukauf einzuholen. Was für einen Preis kann man erwarten? Das Instrument ist sehr gepflegt und hat keine Fehlfunktionen oder Fehler.
     
  11. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.06.07   #11
    Zum Thema Cases: Ich bevorzuge Softbag. Man muss zwar vorsichtiger beim Transport sein im Vergleich zum Case, aber das ganze ist nicht gleich so sperrig-schwer.

    Mein Roland-V-Combo passt so z.B. gerade im Softbag auf die Rückbank, im Case müsste ich im Auto hinten alles umbauen damit das klappt und hätte Zusatzgewicht.
     
  12. barac

    barac Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.06.07   #12
    Guter Hinweis. Nur, wenn man mit Bus/Bahn/Flug verreist denke ich ist ein hardcase besser angesagt. Aber für Auto denke ich auch, dass ein Softbag reicht.
     
  13. andi.k

    andi.k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.06.07   #13
    Aber auf keinen Fall Warwick nehmen, egal wie "Premium" das Ding heißt, und darauf achten dass ein gescheiter Tragegriff dran ist (am besten aus Metall, wie bei der Stagg KTC-Serie oder bei den GEWA-Trolleys) und dass das Aussenmaterial reissfest ist (schweres dickes Nylongewebe wie bei Trekkingrucksäcken).
     
  14. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 01.06.07   #14
    Mit dem Gewicht hast du natürlich recht, Stuckl. Selbst leichte Keyboards wie meine XB-2 willst du im Case nicht mehr wirklich allein über längere Strecken schleppen. Gut, ich bin auch ein Kletzensepp :)
    Allerdings überzeugt mich die Robustheit der Taschen nicht gerade. Ich hab mir damals für mein SP-76 (12,5kg) einen Rockbag Premium für 80€ geholt. Nach ein paar Einsätzen (schonend im Auto, nix draufgeschmissen etc.) gehts schon los: Die Verkleidung am Griff reißt, den Stoff bringst du schon mit einem Mikrostativ kaputt, und die Standflächen aus Gummi sind auch schon ein paar Mal mit Gaffa geflickt.
    Die zwei ML-Cases daneben sehen nur etwas gebraucht aus.

    EDIT: Wenns mit Hammermechanik sein soll, würde ich grundsätzlich ein Case nehmen. Damit sollte man schon ein wenig vorsichtig sein (ich spreche aus Erfahrung).
     
  15. andi.k

    andi.k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.06.07   #15
  16. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 01.06.07   #16
    Sowas ist für mich auch keine Tasche sondern ein Trolley. Dass zwischen sowas und einer Warwick-Tasche ein großer Unterschied ist, sehe ich schon, keine Frage.

    Mit den Trolleys habe ich aber keine Erfahrungen - kann gut sein, dass die für Hammermechanik taugen.
     
  17. andi.k

    andi.k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.06.07   #17
    Oh, sorry. Ersetze sämtliche Vorkommen von "Tasche" in meinen Postings durch "Trolley" :o

    Ne simple rollenfreie Trage-Tasche würde ich niemals nehmen für Hammermechanik, da geb ich Dir Recht. Sowas laesst sich mit schwerem Inhalt ganz besch** tragen und hat meistens keine Seitenversteifung...

    Leider handelt sich bei dem Warwick-Teil von dem ich rede jedoch um solch einen Trolley :mad:
     
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