@solartron:
jawoll

ich schraub es dann von den holzbeinen ab, und stells auf nen keyboardtisch. Für die fehlenden Seiten habe ich momentan noch Pappkartons die ich dran ranklebe, werde mir aber bald bei einem schreiner zwei seitenteile in der Art wie beim Nord Electro anfertigen lassen, zum Anschrauben...
Ohne Holzbeine und Speaker ist das Piano dann nicht mehr ganz so schwer.
Ist aber so ziemlich die (für mich) angenehmste Tastatur die ich je an einem E-Piano gespielt habe (hatte schon einige leihweise unter den Fingern, auch bei längeren Auftritten, unter anderem Roland RD-700GX, Kawai MP4, MP5 und MP8, Yamaha P-140, Yamaha P-90, und ein Clavinova (Typbezeichnung weiß ich jetzt nicht))
Die Tastatur des MO-8 hat mir auch sehr gut gefallen, aber ich kann mir ins Wohnzimmer kein Stagepiano reinstellen, wegen Optik, und außerdem brauch ich Speaker. Deshalb bleib ich bei meinem Roland F 90, das eh nur zu ca. 3 auftritten im Jahr dann eben mobil gemacht wird. Denn meistens leihe ich mir entweder von meinem Kumpel das MP4, von unserer Kirchengemeinde das 700er, oder von meiner (bald ehemaligen) Schule das Yamaha.
Was ist denn nun "besser", oder "mehr zu empfehlen"?
Korg TR61 oder Yamaha MO-6?
Ich hatte mal kurze Zeit den TR-61, bin allerdings kein so großer Korg-Fan (obwohl er sehr gute Sounds hat). und um Samples nutzen zu können, muss man auch noch einige 100 auf den Tisch blättern für die Sampling-Option.
Ich habe jetzt seit über einem Jahr den/die
ALESIS FUSION 6HD im Einsatz, der/die über MIDI-IN (auf einem anderen MIDI-Kanal) noch von einem
FATAR studiologic VMK-88plus angefahren wird:
Für jeden Song (oder Medley) habe ich in der FUSION ein eigenes
MIX-Setup mit teilweise über 10 Einzel-Sounds, welche über die 149 Tasten (88+61) verteilt (vielfach auch gelayert) sind. Diese lassen sich wiederum in 8 Favoriten-Gruppen bequem einsortieren und "Runden-bezogen" abrufen.
Ich habe dies aus (1) Kosten- und (2) Effizienz-Gründen so gemacht:
(1) - ALESIS FUSION 6HD, 3 Monate alt (wie neu!) für 570.- incl. Versand;
(1) - VMK-88plus NEU für 269.- bei MusicStore
(2)
GEWICHT: FUSION => ca. 13kg + VMK88plus => weniger als 7kg, beide Teile in professionellen GigBags (statt Cases) auch wg. des Gewichts. [+ 2 Notenständer + RUKA Alu-KB-Ständer + VOL-Pedal + Sustain-Pedal + FootSwitch (für Leslie) + Mischpult + Stehhilfe]
(2) VMK88 =
leichtgewichtete Tastatur, d.h. a) keine Schmerzen im Unterarm, wenn man mehrere Stunden beim GIG spielen muss, und b) trotzdem kein "Billig-Plastik-Tasten-mit-Federgefühl" wie bei anderen Standard-(61er)-Tastaturen.
Mit der Fusion kann man sehr viel machen, vorausgesetzt, man beschäftigt sich intensiv mit der Kiste und holt sich zusätzliche Sounds (meist Sample-basiert) aus dem Netz.
Und 'pfrimelt' halt selber ein wenig...
=>
http://www.hollowsun.com/
=>
http://failedmuso.blogspot.com/search/label/Fusion
=>
http://en.wikipedia.org/wiki/Alesis_Fusion
wer sich nur die
Werksounds der Fusion anhört, liegt sowieso schief.
ich sehe bei der heutigen Leistungsfähigkeit moderner 'Worksations' eigentlich keinen Grund mehr,
3 Geräte (DigitalPiano+Workstation+Vintage-Spezialist (NordElectro)) mitzuschleppen, wenn's auch eine Workstation + 88er Masterkeyboard tut.
Das Publikum hört's in 99,9% aller Fälle nicht (evtl. die 0,1% Musiker-Polizei in der ersten Reihe...

) sondern merkt eher, ob einer spielen kann oder eher nicht.
Wenn ich wechseln würde, so würde ich die Fusion durch einen Fantom-G6 oder Motif XS 6 oder eben eine gute Plugin-Sammlung und Rechner ersetzen.
Aber das muss jeder für sich selber klären, was ihm (und dem Publikum) guttut...
grüsse
sol