Kaufhilfe f. Gibson Custom Shop Klampfe

von ChristopherK, 23.07.06.

  1. ChristopherK

    ChristopherK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.06   #1
    Hey,

    da mich nun auch mein Lehrer auf die Idee gebracht hat meine Erbschaft für eine Custom Shop Klampfe aus dem Hause Gibson rauszuschleudern, wollte ich euch um ein paar Tipps bitten:

    Möchte mich für eine der angeführten Gitarren entscheiden:
    R7 - Goldtop
    R8 - sunburst
    eventuell Zakk Wylde Signature Gitarre.

    Werde Morgen mal die R7 im Linzer Musikhaus lange testen (hab diese Woche endlich mal Urlaub).

    Wieviel Geld muss ich für diese Gitarren zahlen? -Würde mich freuen, wenn ihr reelle Preise schreibt (also nicht den Listenpreis, -den weiß ich ohnehin). Anscheinend gehen die R7 ja auch schon um die 2.500.- aus dem Laden.

    Kennt ihr vielleicht ein paar gute Shops in Österreich (od. auch in D)? die nicht zu weit von Linz entfernt sind, die diese Gitarren zu vernünftigen Preisen führen?

    Da ich seit ca. einem halben Jahr auf dem "ZW-Trip" bin, wollte ich euch fragen, ob die ZW Signature eine gute Entscheidung ist? (mich ärgert halt der 3-teilige Hals und der short-nek tennon - ist halt irgendwie nicht für die Ewigkeit).

    Generell taugt mir ja der Vintage-Klang der R7 od. R8 auch total, aber kommt ein ZW-Solo mit den BurstBuckern auch noch authentisch rüber? (Habe selber noch keine Paul mit BurstBuckern gespielt! -nur von einem Kollegen mal kurz vorgespielt).:confused:

    Christopher
     
  2. SoЯRoW

    SoЯRoW Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.06   #2
    hi christopher!

    also 2500 ist durchaus ein realistischer preis für eine r7

    wegen den shops würd ich mal hoss fragen der kennt sich gut mit shops im ösiland aus >>link zum forum<<

    die zw signatur ist sicherlich keine schlechte wahl, wobei ich glaube daß es einfacher sein wird eine r7/r8 zu einem guten preis zu bekommen. allzuviele shops werden die zw nicht auf lager haben. welche zw denn? >>die<< oder >>die<<?

    der long neck tenon hat zwar seine vorteile, aber deswegen ist es kein unbedingtes muß. haltbarer macht es die gitarre auch nicht. da brechen sowieso eher die kopflatten als der hals. also keine sorge deswegen.

    naja burstbucker sind im gegensatz zu emg nicht unbedingt DIE high gain pickups. wie du schon sagst eher "vintage" orinetiert. ob nun ein solo authentisch rüberkommt...hm ich sag mal das liegt nicht unbedingt nur an den pus. zakk würde auch mit denen noch nach zakk klingen.

    ich persönlich würde kein unnötiges geld für eine signatur gitarre ausgeben. und von unlackieren anhornhälsen halte ich auch nichts. aber das musst du und dein bankkonto beurteilen.
     
  3. NovemberRain

    NovemberRain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #3
    Hallo Christopher!
    Bin selber aus OÖ und muss dir leider sagen, dass mMn die einzig "wahren" Shops (die auch solche Gitarren führen bzw. auf Lager haben) in Wien sind:

    - Klangfarbe --> Klangfarbe
    - Musik Produktiv --> Musik Produktiv

    Ansonsten müsstest du einmal einen Kurztrip nach Deutschland machen. Leider kann ich dir dort keinen Shop zum Anspielen empfehlen ... Sorry!
    Allerdings sollte dir die "Reise" schon wert sein bei einer solchen Gitarre ...

    Edit:
    Klick mich! hier spielt er auch eine LP ohne EMGs ... und ob es authentisch rüberkommt kannst du ja jetzt selber entscheiden ...
     
  4. Valvetronix

    Valvetronix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #4
    BTM-Guitars in Nürnberg haben alle deine Gitarren da! Allerdings müsstest du schon ein ganzes Stückchen fahren!

    Tobi
     
  5. ChristopherK

    ChristopherK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #5
    Habe soeben die R8 Plaintop (aged) und die R7 Goldtop getestet. -Im Linzer Musikhaus.

    War total erschreckt als ich feststellen musste, dass die Goldtop um sehr viel leichter als meine Elitist LP Standard ist!
    Die Goldtop lag wunderbar in meinen Händen; komischerweise mochte ich die R8 nicht so. -Der Hals der R8 war für mich nicht so gut zu bespielen.
    Unplugged gespielt sind die Gitarren auch echt der Hammer. Man merkt direkt wie die Teile schwingen.

    Da mir der von mir gespielte Amp nicht gefallen hat, kann ich leider nicht viel über den Klang der BurstBucker schreiben. Der Sound war für mich total scheiße.
    Leider hat es dem Verkäufer nicht sonderbar interessiert mir einen Marshall hinzustellen -oder meinen Peavey Classic.

    Wenn ich mir eine der genannten Gitarren kaufen werde, gehe ich auf jeden Fall mit einem LP Spezialisten einkaufen. -Sonst mache ich echt noch was falsch. (Die hatten dort 5 Custum Shop Gitarren und alle hatten massive Gewichtsunterschiede!).

    Auf jeden Fall möchte ich auch noch eine ZW mal testen.

    Falls jemanden die Preise interessieren: (Kassapreis den ich bekommen würde).
    - R7 Darkback: 2.850.-
    - R8 Plain Top: 3.150.-
    - ZW: 4.299.- :screwy:

    Die R7 ist ein 2004er Modell.
    Der Preis der ZW ist schon zeimlich hoch....:evil:
     
  6. Fl4sh_danc3r

    Fl4sh_danc3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #6
    Darf ich fragen warum du unbedingt eine Zw möchtest?
    Wie gesagt, gefällt dir an der, der short neck tenon nicht und sie hat einen 3 teiligen Hals (Das wusste ich auch noch nicht). Das einzige was dir da zu gefallen scheint sind die EMGs.

    Eine R7 hingegen sollte von Verarbeitung und Materialien her als Perfekt zu bezeichnen sein und ist außerdem historisch korrekt.
    Ich würde auf jedenfall die R7 nehmen, wenn du unbedingt den ZW sound haben willst, kannste ja in deine Elitist (Die ist schließlich auch genial) 2 EMGs reinpacken.
    Dann hast du was du willst, den ZW Sound (auch wenn die Gitarre nicht alles ist, ich weiß, aber bevor wieder welche ankommen ;) ) und eine historisch korrekte "richtige" Les Paul.

    Edit:

    Achja, historisch am "korrektesten" ist soweit ich weiß die R9 und das auch nur aufgrund der gemaserten Decke. Sie stellt wohl daher am ehesten die "Ur Les Paul" dar.
    Ich habe jedoch gelesen (Wie gesagt, dass habe ich alles nur gelesen, ich selbst habe noch keine custom Shops angespielt), dass klanglich, die R7 Goldtop den anderen vorzuzíehen ist, da die schöne Decke der R9 zwar toll aussieht, aber klanglich wohl den Sound negativ beeinflusst.
    Vom Preisleistungsverhältnis würde ich persönlich die R7 nehmen, obwohl mir die Elitist gereicht hätte ;) .
    Frag ansonsten nochmal die Experten hier im Board.
     
  7. SoЯRoW

    SoЯRoW Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #7
    ja die historics sind in der regel schon spürbar leichter...und das ohne löcher und dem richtigen holz ;)

    testen solltest du die auf alle fälle mit deinem amp oder einem der deinem sehr nahe kommt, sonst kann es überraschungen geben.

    das mit dem jemanden mitnehmen ist eine gute idee.

    sicher daß die R7 darkback von 2004 ist? dachte die darkbacks kamen erst 2005 ins programm. zumindest sind sie nicht in der 2004er liste.

    die zw (welche denn?) ist schon recht teuer, aber wenn das genau deine gitarre ist, spricht auch nix dagegen...also testen!
     
  8. L4cK5

    L4cK5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #8
    ich wollte nur anmerken, dass diese HBs nach meinem wissen schon EMGs sind, allerdings mit Kappen.

    MfG
     
  9. madeye

    madeye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #9
    gitb es überhaupt EMGs ohne PU-Kappen? ich glaube nicht.
     
  10. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 24.07.06   #10
    Historisch korrekt sind sie alle. In den ersten Jahren wurde sie ja immer wieder überarbeitet. 1957 bekam sie Humbucker, 1958 bekam sie die Sunburst- Lackierung ( die Modelle varierten von ungemaserten Ahorn bis zu Riegelahorn, man nahm was da war ), 1959 wurde der Hals ein klein wenig dünner, man bemühte sich, einheitlich Riegelahorn zu verbauen ( gab auch Ausnahmen ), 1960 gab es den dünneren Hals.

    Der Riegelahorn gilt soundlich im promillebereich als nachteiliger gegenüber einem Plaintop, da es sich um eine Anomalie des Holzes handelt und die Riegel dadurch abwechselnd unterschiedliche Dichten aufweisen, also die Holzstruktur durch die Riegelung über die gesamte Decke nicht gleichmäßig ist und somit ( jedenfalls in der Theorie ) die Schwingungsausbreitung nicht gleichmäßig verläuft.
    Kurz: man wird den Unterschied bei einer Gitarre nicht feststellen können, da man ja nicht schnell die Decke wechseln kann und vergleichen kann. Zwei verschiedene Gitarren miteinander zu vergleichen wär jetzt evtl. möglich, wenn der Rest aus dem selben Baum Mahagoni wäre und nur einmal Plain- und einmal Flametop wäre. Also alles nur Theorie.

    Eine 58er Plaintop klingt schon aufgrund ihres dickeren Halses ganz anders als eine 59er Flametop. Die 59er ist ja trotz ihrer ( schlechtklingenden ? ) Riegelahorndecke die Legende schlechthin. Das manche Customshop Gitarren total unterschiedlich klingen, liegt schlicht und ergreifend am unterschiedlichen Holz ( hauptsächlich wohl aber eher am Mahagoni ), aber die Riegelahorndecke als negatives Soundkriterium zu erfassen, ginge wohl zu weit. Es ist halt wichtig, seine anzuspielen und dann erst zu kaufen. Weil, wenn man schon die Auswahl zwischen mehreren hat, warum soll man sich dann nicht die Beste nehmen.;)

    Die 57er war lange Zeit dadurch anderen Reissues vorzuziehen, weil der Custom Shop eine übliche Verkaufspolitik anwandte. Die gutklingenden 59er Paulas mit schönen Decken landeten lange Zeit in amerikanischen Läden. Die hatten eine Art Vorwahlrecht und pickten sich die besten heraus. Nach Europa kamen dann die, die entweder gut klangen, aber keine schöne Decke hatten, oder eine schöne Decke hatten, aber nur durchschnittlich klangen. Naja, die USA sind halt der wichtigste Markt, und vor allem der, der das Image der Marke aufrechterhält. Bei den Goldtops war halt die Decke egal, weil ja sowieso deckend lackiert, also bestanden gute Chancen, auch gutklingende in Europa zu bekommen. Das Gold ist halt Geschmackssache.

    Diese Verkaufspolitik hat sich übrigens 2006 geändert: mit Einführung der VOS ( Vintage Original Stock ) Serie gibt es diese Vorselektion ( angeblich ) nicht mehr. Die Gitarren werden jetzt nur noch auf Order von Händlern bzw. des Vertriebs gebaut und verschickt. Außerdem gibt es nocht Detailänderungen zugunsten der Authentizität. Ach ja, die Preise sind auch angepaßt worden, nach oben. Dennoch halt ich es für sinnvoll, eine 2006er zu kaufen, oder wenn man Les Pauls kennt, nach 2001-2005er Ausschau zu halten und sich eine gute rauszusuchen. Schlecht ist definitv keine von ihnen.
     
  11. ChristopherK

    ChristopherK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #11
    @ So&#1071;RoW:

    hab falsch von meinem "Angebots-Zettel" abgeschrieben. (Der Verkäufer hat mir die Preise gleich schriftlich als Angebot gegeben).
    Ist keine darkback - hast schon recht.
    Wenn eine ZW, dann die bullseye. (Auf diese Optik stehe ich schon lange). -Obwohl ich schon eher zur Goldtop tendiere.:o Möchte schon mal ein Original besitzen (ich weiß- die R7 ist auch nur eine Kopie, aber eine gute).

    Christopher, der nun mal die "The Infinite Steve Vai - an Anthology" CD einlegen wird. (Heute neu gekauft).
     
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