Kein Besserer Sound durch Humbucker-Tausch?

von metalfreak666, 10.12.07.

  1. metalfreak666

    metalfreak666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #1
    AHoooi an alle!!

    Ich habe vor, bei meiner Jackson Warrior wrxt die Humbucker zu Tauschen!!

    Derzeit sind noch die Standart (Duncan Designed Detonator PU´s) drin!!

    Ich möchte aber jetzt auf EMG 81 bzw. 85 umsteigen!!

    Nur jetzt wurde mir eingeredet das das nicht viel bringt, da der Sound viel mit der Lackierung und dem verwendeten Holz der Gitarre zu tun hat!!

    Stimmt das???

    MFG ICH =)
     
  2. hassi_james

    hassi_james Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #2
    ^^ nicht wirklich (also das das Holz mit für den Klang verantwortlich ist stimmt schon) - grade das mit dem Lack hört sich sehr lustig an (ohne jetzt mit unwissen glänzen zu wollen)

    aber das verändert den sound schon - zumindest bei meiner Epiphone Explorer hat man das deutlich gemerkt! - bzw. generell sind ja die EMGs auch ziemlich ich sag mal "soundominierend" bzw. überschreiben sie in gewisser weise ja auch in stücken den eigensound jeder gitarre und klingen so immer recht ähnlich..
     
  3. Marco290991

    Marco290991 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #3


    Das stimmt schon, aber trotzdem werden bessere Tonabnehmer den Klang (zumindest ein bisschen) verbessern.
     
  4. lax_flow

    lax_flow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #4
    Ehrlich gesagt hört sich dein Post für mich nicht so an als hättest du dich viel mit der Thematik beschäftigt, geschweige denn wüsstest warum du ausgerechnet die neuen PUs möchtest und nicht etwa andere. Vielleicht irre ich mich ja. Falls nicht würde ich an deiner Stelle noch warten.
     
  5. SickSoul

    SickSoul HCA - Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.12.07   #5
    Sers!

    Der Lack hat schon nen gewissen Anteil am Sound. Aber das liegt im E-Gitarren-Bereich schon in der Flöhe-husten-hören-Liga ;) Bei akustischen Instrumenten, wo das Holz nur 2 bis 3mm dick ist, macht es halt schon nen Unterschied, da die Verhältnisse da ganz andere sind. Aber gerade bei Metaläxten, die vorzugsweise mit viel bis sehr viel und manchmal auch zu viel Gain gespielt werden, ist der Unterschied nicht mehr wirklich auszumachen.
    Da sind die verwendeten Hölzer, die Konstruktion (also Hals-Korpusverbindung und -Übergang), Hardware und natürlich die Tonabnehmer und nicht zu letzt die Verarbeitung des Instruments schon eher die klangentscheidenden Parameter.
    Aber generell verschwimmt der Charakter der Gitarre mit höherem Gainlevel immer mehr, außer du hast nen wirklich guten, ehrlichen und dynamischen Amp ala Rivera Knucklehead, VHT Deliverance oder Soldano SLO. Da hörst du auch bei (sehr) hohen Gainsettings noch sehr viele Details (und Spielfehler ;)).

    Warum genau hast du denn vor die PUs zu tauschen? Was stört dich und was erhoffst du dir? Versuch am besten mal ne ähnliche Gitarre (also gleiches Holz, gleiche Hals-Korpusverbindung, gleiche Brücke etc...) mit EMGs 1:1 mit deiner zu vergleichen.

    MfG
     
  6. metalfreak666

    metalfreak666 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #6
    Ich habe sowieso noch vor zu warten und zu überlegen ob ich das überhaupt angehe!!

    und zum direkten vergleich ---> habe mit der gitarre eines freundes (ESP - LTD Viper-400) gespielt (EMG 81/85) und dann mit meiner vergliechen!!

    ich weis nicht wie ichs ausdrücken soll, aber sie hat einfach besser geklungen, einfach "druckvoller und Mächtiger" !!

    ich weis einfach nicht wie ichs beschreiben soll..

    aber ich wollte durch diesen thread einfach einmal erfahrn ob es stimmt mit der lackierung mit dem holz!!!
     
  7. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #7
    Ich könte mir vorstellen, dass "Der Onkel" jetzt ein wenig provokativ fragen würde: "Was sind bessere Tonabnehmer ?" ...

    Pickups die in einer Gitarre gut klingen, klingen nicht automatisch mit allen Gitarren gut. Das kann z.B. auch mit der für den jeweiligen Tonabnehmer charakteristischen Resonanzfrequenz zusammenhängen. Die Instrumente haben ja auch bestimmte Resonanzeigenschaften die von der Konstruktion des Instrumentes und den verwendeten Hölzern auch abhängt.
    So kann z.B. eine Gitarrre, die eher zu stark die Höhen betont evtl. besser klingen mit einem Pickup, der die Höhen ein wenig "wegbügelt". Dieselben Pickups dagegen, könnten dagegen zusammen mit einer Gitarre die von Haus aus ärmer an Höhen ist "dumpf" und vielleicht auch "matschig" klingen.
     
  8. DerOnkel

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    Erstellt: 11.12.07   #8
    @Bluesmaker: Der Onkel kann dem nichts hinzufügen! ;)

    Ulf
     
  9. Marco290991

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    Erstellt: 11.12.07   #9
    :rolleyes::D

    Naja bessere Tonabnehmer........ ich sag jetzt mal zum Beispiel wenn man die Humbucker aus einer Harley Benton für 50 € mit zum Beispiel Gibson-Humbucker für 150 € vergleicht. Da würd ich sagen dass sind bessere Tonabnehmer. Ich würd aber nicht sagen dass wenn man die Gibson-Humbucker in die 50€-Gitarre einbaut der Klang sich sehr viel mehr zum positiven entwickelt ;)

    Ach hoffentlich versteht ihr wenigstens ein bisschen was ich mein :D :rolleyes:
     
  10. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #10
    Hi Ulf, menno bist Du schnell ! :great:
    Eine Reaktion hätte von Dir hätte ich erwartet,aber so schnell, whow.

    Ich habe Dich nicht vergessen. Wir hatten einen familiären Gau hinter uns ... es besteht aber die Hoffnung, dass ich bald mehr Zeit habe ... Wir schnacken, gell.

    Gruß

    Ron
     
  11. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #11
    Ok, hab schon verstanden, alles roger. :):great:
     
  12. _xxx_

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    Erstellt: 11.12.07   #12
    Zum Thema Lack, der hat sehr wohl einen Einfluß auf den Klang. Wer es nicht glaubt, darf gern eine Strat mit dick lackiertem Griffbrett in die Hand nehmen oder eine mit dickem Polyester lackierte Klampfe. Im vergleich zum dünnen Lack bzw. unlackiert sind das zwei völlig verschiedene Welten. Auch an einem ultra-high-gain Amp.

    Zu Deinem Fall, so ziemlich alle Pickups namhafter Hersteller sind besser als die Duncan Designed in Deiner Klampfe - es sind einfach Billigpickups, natürlich klingen die auch entsprechend.
     
  13. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #13
    Ob eine positive Änderung stattfindet ist Geschmackssache. Meine Erfahrung ist jedoch, dass man mit einem PU-Tausch den Sound - sogar den einer ganz billigen Gitarre - dramatisch (und in diesem Sinne meistens positiv) beeinflussen kann.

    Vorausgesetzt natürlich, dass man die Charakteristik des Austausch-PUs kennt und ihn genau wegen dieser Charakteristika verwendet.


    Wie definierst Du "besser"? Klang kann gefallen oder nicht, aber nicht besser oder schlechter sein.
     
  14. DerOnkel

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    Erstellt: 11.12.07   #14
    Was die anderen Dinge betrifft:

    Lack kann man als wirklich beeinflussendes bei einer massiven Elektrogitarre getrost vergessen. Das kann man auch so bei Walter Kraushaar nachlesen.

    Das Schwingungsverhalten des Korpus spielt auch bei einer massiven Gitarre eine Rolle. Bei den Korpusresonanzen entzieht nämlich der Korpus der Saitenschwingung Energie.

    Wenn also ein Korpus beispielsweise bei 2500Hz eine starke Resonanz hat, dann fehlt dieser Bereich im Tonabnehmersignal.

    Geht man jetzt davon aus, daß ein PU seine Resonanz bei 2,3kHz hat (Beispiel), so werden 2,5kHz eh nicht mehr so gut übertragen. Ein Tonabnehmer mit einer Resonanz bei 2,5kHz wird sich dann also nicht grundsätzlich anders anhören!

    Wenn man sich dieses Beispiel einmal verinnerlicht, so kann man sich vorstellen, wie unterschiedlich sich der gleiche Tonabnehmer auf verschiedenen Instrumenten anhören kann. Dieses Verhalten ist auch der Grund dafür, warum ich mich in der Regel nicht an irgendwelchen Diskussionen zum Thema Tonabnehmerempfehlungen beteilige.

    Kommen wir jetzt zur Antwort auf die Frage, was denn nun (objektiv) einen guten Tonabnehmer ausmacht? Hier meine (persönliche) Antwort:

    1. Mikrofoiniearmut
    2. Geringe Störempfindlichkeit (-> Humbucker)
    3. Große Güte (ermöglicht eine Absenkung durch Tonblende oder Lastwiderstand auf gewünschte Höhe)
    4. Hohe Resonanzfrequenz (ermöglicht eine Absenkung durch parallelen Lastkondensator auf gewünschte Höhe)
    5. Geringe Störung der Saitenschwingung.
    Ein zu "geringer" Output ist kein wirkliches Kriterium, da man das durch geeignete Booster oder etwas mehr Gain am Verstärker leicht ausgleichen kann.

    Ulf
     
  15. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #15
    Hier bedarf es keine tiefe Phyllosophie. Eine S-Klasse ist objektiv besser als ein Suzuki Swift, auch wenn es wie immer diverse Exoten geben wird die das Gegenteil behaupten. Die Duncan Designed sind eine billige Kopie der Duncans für billige Importgitarren, der Rest ist wirklich keine Wissenschaft.

    Zum Herrn Kraushaar, er verkündet großmündig seine "Wahrheiten", einiges davon ist aber völliger shit (wie z.B. das mit dem Lack). Wieder der typische Extremfall, einfach einen dick lackierten Ahorn-Strathals in die Hand nehmen, mit einem unlackierten vergleichen und sich wundern.
     
  16. [HWOS] g30rG

    [HWOS] g30rG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #16
    auch für parkplatzsuchende?

    EDIT:
    PS: sry musste sein, aber trifft den kern der sache
     
  17. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #17
    @ _xxx_

    Ein "besser" kann es nicht abstrakt, sondern nur unter Bezugnahme auf eine bestimmte Eigenschaft und im Vergleich zur selben Eigenschaft einer anderen Sache geben - und da hat mein Vorredner mir schon mit einem schönen Beispiel, warum "besser" eben nicht immer "besser" ist, das Wort aus dem Mund genommen.

    Meiner Meinung nach ist insbesondere im Bezug auf Klang das Wort "besser" fehlangebracht.


    http://www.seymourduncan.com/products/duncan-designed/

    The Korean-built Duncan Designed pickups are intended for OEM use on guitars and basses with retail prices between US$300 and $800. The Duncan Designed club members include Squier, Jackson, ESP Ltd, Schecter Diamond Series, Daisy Rock, Hamer, Aria Pro II and Samick's Greg Bennett series.
     
  18. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #18
    Warum zitierst Du jetzt den Werbespruch von deren Seite? :confused: Wenn man sich danach orientieren würde, würde man auch für eine billige Epi gern 2000+€ ausgeben wollen :D Fakt ist, das sind Billigpickups eher mäßiger Qualität.

    Natürlich darf man diese auch mögen, aber der Threadsteller scheint hier die Ansichten der großen Mehrheit zu teilen da ihm der Klang offensichtlich nicht so gefällt. Und Du möchtest ihm nun klar machen dass er sich täuscht weil die Duncan Designed laut Duncan für 800€ Gitarren gedacht sind, oder was denn genau?
     
  19. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 11.12.07   #19
    Jo!

    Ja, aber was heißt denn in diesem Zusammenhang "eher mäßige Qualität"?

    Ulf
     
  20. _xxx_

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    Erstellt: 11.12.07   #20

    Muss man so was denn überhaupt diskutieren? :confused: Ich habe den Eindruck, einigen geht es nur um das Recht, Recht haben zu dürfen. Eher Realitätsfremd.

    Wenn Du schon den Kern treffen willst: wenn ich Dir eine S-Klasse und einen Corsa oder sonst so was anbiete, was würdest Du nehmen und warum?

    Wenn ich Dir eine Epi und eine Custom Shop Gibson anbiete, was würdest Du nehmen und warum?
     
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