Kemper Profiling Amp - Pro und Contra

Cola light kostet auch das gleiche wie die normale :ugly:

Aber jetzt wieder ernst:
Ich denke auch nicht, dass die Hardware viel günstiger wäre und die Entwicklungsarbeit muss ja auch immer mitgezahlt werden. Auch wenn der Light vielleicht nur Profile wiedergeben kann steckte ja doch mehr oder weniger die gleich Technologie drin. Und beim Helix
 
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Mesa Boogie Mark V ca. 3900 €
Fender 65 Twin Reverb ca. 1700 €
Friedmann Small Box Combo ca. 2700 €
Marshall JVM 410C ca. 1700 €
Victory Amplifiers RK50C 112 ca. 1900 €
ToneKing Imperial MkII ca. 2800 €

Nur ein paar rausgesuchte Thomann-Preise und da sind noch keine Effekte dabei bis auf Hall vielleicht.

Ich finde da ist der Kemper eigentlich nicht überteuert.

Ich hätte auch gerne ne CS Strat und CS Gibson oder den ToneKing-Amp für 300 €. Aber scheinbar sind diese Sachen halt für den Preis nicht herzustellen.

Ich glaube einfach, das ist die Gitarristenkrankheit.

1. Nur Röhre ist das Wahre
2. Warum hab ich mit meiner Epiphone nicht so einen geilen Sound wie Gary Moore
3. Mein Amp ist so flexibel, da kann was digitales nie und nimmer mithalten
4. Wenn ich meine Squier umbaue, hab ich eine genauso gute Gitte wie die CS-Teile. Die anderen sind Idioten die so ,,,,viel Geld ausgeben.
5. Jimmy Hendrix würde nie einen Kemper spielen.
6. Ich hole jede Nuance aus meiner Gitarre und natürlich erst recht aus dem Amp raus. Wie ging gleich nochmal der ....Barreegriff?
7. Die Mädels aus der 1. Reihe lachen mich aus, wenn ich nicht mit Zentnerschweren Marshalltürmen aufwarte, dann ....muss ich wieder verreisen und mein Liebesleben beschränkt sich wieder auf die Durchsuchung am Flughafen.
8. Wenn erst mal ein fetter Röhrenamp mit 4x12 Box hinter mir steht und meine Harley Benton gepimpt ist, dann fange ....ich endlich an zu üben.

Allgemeine Krankheit:

Ich bin Amateur, also reicht für mich der Harley Benton HB 10 G für 39 €

Sorry für das bisserl OT.


 
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Ich gebe auch nicht allzu viel auf YT Videos, da denke ich immer an Olli, bei dem der Marshall MG genauso klingt wie der JCM 800 ( nichts gegen Olli )

Ich stimme dir voll zu, dass man so etwas immer persönlich begutachten sollte. Letztendlich geht es darum, ob man eine emotionale Bindung zu der Gitarre, dem Amp, dem... was auch immer aufbaut oder nicht. Und das erfährt man nicht auf Youtube.

Zu Olli nur ganz kurz:
1. Nicht der Marshall MG klingt genau so wieder JCM 800, sondern dank seines Sounds klingt der JCM 800 wie der Marshall MG :igitt:
2. Es gibt auch gute Youtube-Kanäle zu dem Thema. Andertons z.B. finde ich schonmal besser, auch wenn ich mit dem Sound und Spiel von Rob Chapman nicht viel anfangen kann.
 
Röhrenamps reagieren auch nicht alle gleich (gut) auf unterschiedlichen Anschlag / Volume Potistellung.
deshalb haben/ hatten die weniger dynamischen bei mir keine Chance.

Andertons z.B. finde ich schonmal besser, auch wenn ich mit dem Sound und Spiel von Rob Chapman nicht viel anfangen kann.
dabei wäre halt immer zu beachten, die wollen verkaufen.
Chapman ist, für mich, eigentlich ein sehr guter Gitarrist.
Auch Olli ist ein Guter, bloß die Amps oder was auch immer er da vorstellt,klingt irgendwie immer gleich.
 
7. Die Mädels aus der 1. Reihe lachen mich aus, wenn ich nicht mit Zentnerschweren Marshalltürmen aufwarte, dann ....muss ich wieder verreisen und mein Liebesleben beschränkt sich wieder auf die Durchsuchung am Flughafen.
Jetzt hätt' ich doch schon fast überlegt einen Kemper anzudenken. Aber unter diesen Vorausetzungen... nie, nimmer, nicht :redface:
 
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Mal eine ganz blöde Frage bzgl. "Kemper light ggf. von anderem Hersteller":
ist da dieser BIAS evtl. so etwas? - Ist der vergleichbar mit dem Kemper oder ist das auch wieder "nur ein Modeler"?

Positive Grid Bias Head Processor

Den gibt es ja - wie den Kemper - auch als Rack Version und offenbar mit und ohne Endstufe.
So, wie ich das sehe, halt ohne die ganzen Effekte, sondern nur die Ampsimulationen /- Profile oder was auch immer das technisch ist.

Hier die Version mit Endstufe:
https://www.musik-produktiv.de/positive-grid-bias-head.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Bias Head ist halt kein waschechter Profiler, sondern kann nur vorprogrammierte Amps an eingehende Signale anpassen.
 
Mal eine ganz blöde Frage bzgl. "Kemper light ggf. von anderem Hersteller":
ist da dieser BIAS evtl. so etwas? - Ist der vergleichbar mit dem Kemper oder ist das auch wieder "nur ein Modeler"?

Positive Grid Bias Head Processor

Den gibt es ja - wie den Kemper - auch als Rack Version und offenbar mit und ohne Endstufe.
So, wie ich das sehe, halt ohne die ganzen Effekte, sondern nur die Ampsimulationen /- Profile oder was auch immer das technisch ist.

Hier die Version mit Endstufe:
https://www.musik-produktiv.de/positive-grid-bias-head.html

Genau, Bias ist sowohl in der Hardware und Software Version nur ein Modeller, der mit der EQ Matching das Frequenzspektrum des Sounds kopieren kann, allerdings nicht so gut wie ozone das als Plugin in der DAW kann. Die Eigenschaften des Amps werden hier nicht analysiert. Wer einen guten Modeller zum schmalen Preis sucht, dem kann ich den Mooer GE200 empfehlen. Der kommt in Punkto Spielgefühl und Dynamik nicht an den Kemper ran, aber bietet solide Amp Simulation und die Möglichkeit, eigene IRs zu laden. Habe das Teil für meinen Bassisten konfiguriert und auch testweise ein paar IRs aus meinen Kemper Sounds gemacht. Das konnte sich echt hören lassen.
 
Vielen Dank für die Antworten.
Ich habe inzwischen auch das Review zum BIAS Head gelesen. So ganz klar war mir der Unterschied aber doch nicht...
 
Ähm... Als Forenneuling und begeisterter Kempernutzer...

Für mich gibt es eigentlich kein dagegen - Was aber definitiv sein muss - Für das Profilen müssen in meinen Augen Lizenzgebühren an den Bauer des eigentlichen Apms gehen. Ansonsten gibt es bald keine Boutiqueamps zum Profilen mehr, einfach weil keiner mehr welche baut.

Ansonsten ist der Kemper für einen gearhead wie mich das gefundene Fresse - Was auch das Hauptargument war, ihn meiner Frau schmackhaft zu machen. :evil:

Es spart einfach eine Menge Geld und Platz.
 
Sehe ich anders... man erstellt ein Profil einer bestimmten Aufnahmesituation bestehend aus AMP --> BOX --> Mikrofontyp inkl. Positionierung --> Mic Preamp --> ggf Mischverhältnis sofern mehrere Mikrofone genutzt wurden --> ggf EQ sofern das ganze durch ein Mischpult geht... dazu hat der Raum ggf. auch noch einen Einfluss auf das Profil.

Nach der Logik müsste man dann auch Lizenzgebühren an den Hersteller des Mic´s, der Preamps etc zahlen.

Technik verändert sich halt -sollte digitale Amptechnologie tatsächlich einmal die analoge Röhrentechnik komplett verdrängen, dann ist das so (ich glaube da zwar zumindest in absehbarer Zeit nicht dran aber....).

Der Amp und Markenname als solches ist geschützt - der Sound der in Verbindung mit einer beliebigen Aufnahmekette herauskommt eben nicht. Als Musiker zahlt man ja auch nicht dafür, dass man den Sound eines Marshall Amps für eine Aufnahme verwendet.

Weiterhin glaube ich, dass dadurch, dass man einen Boutique Amp durchaus via Kemper & Co. testen kann, doch Begehrlichkeiten bei etwaigen Käufern geweckt werden.

Ich hatte selber einen Kemper, nutze momentan das AX8 - trotzdem besitze ich zwei Röhrenamps, die ich in passenden Situationen einsetze. Der Klang von Amp / Kemper kann gleich klingen, ist aber nicht das gleiche sondern nur eine Annhäherung an eine bestimmte Aufnahmesituation.
 
Der Amp und Markenname als solches ist geschützt - der Sound der in Verbindung mit einer beliebigen Aufnahmekette herauskommt eben nicht.

Stimmt. Aber genau deshalb befinden sich vermutlich einige kommerzielle Profil- und IR-Verkäufer in einer rechtlichen Grauzone, wenn sie (und viele machen das) die Original-Namen der Amps oder Boxen verwenden.
 
Das sehe ich anders... die Boutique-Hersteller bauen doch zu einem großen Teil auch nur modifizierte Fender, Marshalls und VOXs und die anderen übliche Verdächtigen. Ein bisschen Voodoo, die Schaltung ein wenig modifiziert, andere Kondensatoren, Trafos, hinten ein PPIM, etc. .. fertig ist der Boutique-Amp.
Für das Profilen müssen in meinen Augen Lizenzgebühren an den Bauer des eigentlichen Apms gehen.
 
Das sehe ich anders... die Boutique-Hersteller bauen doch zu einem großen Teil auch nur modifizierte Fender, Marshalls und VOXs und die anderen übliche Verdächtigen. Ein bisschen Voodoo, die Schaltung ein wenig modifiziert, andere Kondensatoren, Trafos, hinten ein PPIM, etc. .. fertig ist der Boutique-Amp.

So wie Rose Tattoo und Airbourne eigentlich nur AC/DC spielen und ein paar Grooves verändern?

Der Punkt ist doch hier das geistige Eigentum derer, die Unmengen an Zeit und Geld in die Entwicklung eines Amps stecken.

Einen Amp dann zu bestellen, zu Profilen und dann wieder retour zu schicken ist schlicht und ergreifend... naja, fragwürdig. Und wenn schon dann wenigstens die obligaten 5€ - Wenn schon nicht als Lizenz, dann wenigstens als Anerkennung der geleisteten Arbeit. Ähnlich einem Song - Wenn ich ein Album mit meiner Band aufnehme, kann ich klar keine xxx Euro verlangen. Aber freue mich über ein paar Mark der Anerkennung. Denke du verstehst was ich sagen will?
 
Einen Amp dann zu bestellen, zu Profilen und dann wieder retour zu schicken ist schlicht und ergreifend... naja, fragwürdig.

Die Diskussion gab es vor einiger Zeit schonmal hier im Board und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das die gängige Methode ist. Die kommerziellen Profile werden ja meist von Studios gemacht wo die Verstärker eben auch rumstehen, also schon mal gekauft wurden. Und Schaltungen und Namen kann man sich schützen lassen, einen Ton aber nicht. Der kommt ja durch viele Faktoren zustande.

Und im Gegensatz zu manch anderen Firmen hat Kemper keine Schaltung stibitzt.
 
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Die Diskussion gab es vor einiger Zeit schonmal hier im Board und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das die gängige Methode ist.

Stimmt - Wäre aber das, was ich tun würde, wenn ich ein geldgeiles A-Loch wäre. Sicherlich eine gute Einnahmequelle.

einen Ton aber nicht

So nicht ganz richtig, siehe div. Plagiatvorwürfe, z.b. Bushido - Dimmu Borgir. denke durchaus, dass man sich auch ein gewisses Klangbild schützen lassen kann. Die Frage ist, ob es sich lohnt. Denn solange es genug Menschen gibt, die sagen dass eine Röhre das einzig wahre ist (zu denen gehörte ich vor meinem Kemper auch), dann ist es den Aufwand wohl sicherlich nicht wert, auch wenn es ginge.

Und im Gegensatz zu manch anderen Firmen hat Kemper keine Schaltung stibitzt.

Das ist genau das, worauf ich mit meinem AC/DC vergleich hinwollte - Es gibt halt nur so viele Möglichkeiten, etwas in einer gewissen Art klingen zulassen - Da kommt man zwangsläufig irgendwann mal auf eine bereits vorhandene Schaltung zurück, ebenso wie es irgendwann einen Song gibt, der wie Back in Black klingt. Isso.

Und damit wir uns nicht falsch verstehen - Ich bin absoluter Kemperfanatiker. ;-)
 
Wäre aber das, was ich tun würde, wenn ich ein geldgeiles A-Loch wäre.
Naja, würds Dir so viel bringen? Ich krieg die Sweetspots nicht so schnell gefunden und eingestellt, bei mir wärs definitiv mehr Arbeit als Erfolg.
So nicht ganz richtig, siehe div. Plagiatvorwürfe, z.b. Bushido - Dimmu Borgir.
Da gings ja nicht um die Kopie des Klanges eines Geräts, sondern um den Diebstahl des geistigen Eigentums des Künstlers, hier direkt ums Sampling eines Dimmu Borgir Songs. Ganz andere Ecke.
 
Naja, würds Dir so viel bringen? Ich krieg die Sweetspots nicht so schnell gefunden und eingestellt, bei mir wärs definitiv mehr Arbeit als Erfolg.

Da gings ja nicht um die Kopie des Klanges eines Geräts, sondern um den Diebstahl des geistigen Eigentums des Künstlers, hier direkt ums Sampling eines Dimmu Borgir Songs. Ganz andere Ecke.

Von der Sache her ja, aber nicht das Prinzip. Der Klang eines Amps ist ebenso geistiges Eigentum seines Vaters. Daher...
 
Stimmt - Wäre aber das, was ich tun würde, wenn ich ein geldgeiles A-Loch wäre. Sicherlich eine gute Einnahmequelle.

Aber es funktioniert so einfach nicht. Der Session Olli hatte mich auch mal kontaktiert, damit ich mit ihm seine ganze Marshall Sammlung an einem Wochenende profile. Das würde aber nie funktionieren, weil man echt viel Zeit braucht, um wirklich gute Profile zu erstellen. Die Idee, mal eben an einem Tag die Amp Sammlung von Thomann oder Musik Produktiv zu profilen ist völlig abwegig, weil da höchstens hunderte Profiles rauskommen, die alle "so lala" sind.
 

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