Kemper Profiling Amp - Pro und Contra

Von der Sache her ja, aber nicht das Prinzip. Der Klang eines Amps ist ebenso geistiges Eigentum seines Vaters. Daher...
Nope, die Schaltung ist geistiges Eigentum. Der Klang jst das, was der Anwender da rausholt.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Aber es funktioniert so einfach nicht. Der Session Olli hatte mich auch mal kontaktiert, damit ich mit ihm seine ganze Marshall Sammlung an einem Wochenende profile. Das würde aber nie funktionieren, weil man echt viel Zeit braucht, um wirklich gute Profile zu erstellen. Die Idee, mal eben an einem Tag die Amp Sammlung von Thomann oder Musik Produktiv zu profilen ist völlig abwegig, weil da höchstens hunderte Profiles rauskommen, die alle "so lala" sind.
Ein WE reicht doch fürn OD1 des JVMs aus ner Bogner Box :evil:
 
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So einfach ist es halt nicht mit dem Profilen. Da sind oft große Unterschiede zwischen den Kaufprofiles ala Michael Britt und den frei zugänglichen im Netz.

Das Argument mit den Ampherstellern greift meiner Meinung nach nicht. Abgesehen davon kenne ich schon den ein oder anderen Amphersteller, der Profiles von seinem Amp herstellt.

Die ganze Diskussion wurde schon mit Analog- und Digitalsynties geführt. Heute ist es nix ehrenrühriges mehr, wenn ein Softwarehersteller einen originalen digitalen Moog verkauft.

Ich denke, wenn die Argumente stichhaltig wären, dann hätten die großen Amphersteller schon Klagen eingereicht.
 
Der Klang jst das, was der Anwender da rausholt.

Zumal sich der Klang ja durch verschiedene Boxen dramatisch ändern kann.
Oder reden wir vom Amp DI Signal? Dann halt Reverb drauf und schon ist es was anderes :nix:
 
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wobei man wirklich nicht vergessen sollte, der Amp an sich bringt zwar den Wohlklingenden Namen mit, aber an klanglicher Relevanz in einem Kemper Profil steht immer noch an erster Stelle das KnowHow und die Kunstfertigkeit des Profil-erstellers. sprich seine Art zu Mikrofonieren und die gesamte Signalkette einzustellen.
Klangprägend ist extrem stark die Auswahl und Position des Mikrofons, gefolgt von Lautsprecher und Box, und dann kommt erst mal der Verstärker selber.
 
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Ein wirklich nicht zu kleiner Faktor ist da die Box. Profile die erst so 'meh' klingen, haben nen richtig guten Sound mit einer anderen Cabsim.
Wenn man seine Lieblingsbox hat kann man die Option auch locken und nur die Heads der verschiedenen Profile in Verbindung mit der Box testen.
 
Moin Moin,

Habe beides ......Einen Kemper für zu Hause und einen Röhrenamp für Studio und Gig´s.

Beim Kemper gibt es eigentlich nur eines richtig zu beachten " Shit in ,Shit out " haste ein ein Profil was nicht gut ist, klingt es auch dementsprechend.
Trotzdem möchte ich meinen geliebten Engl Savage nicht missen obwohl ich ihn schon mehrfach geprofilt habe ( wo auch jedes Profil mit der Zeit besser wurde :D )

Der Kemper ist für mich eigentlich eine Luxusoption um zu Hause über Monitore bei leiser Lautstärke auch meinen Sound zu fahren. Klar probiere ich auch hier und da mal andere Profile ( STL-Profile kann ich empfehlen )
aber da ich auch zu Hause Songs schreibe und Aufnehme , ist der Kemper einfach ein tolles und vielseitiges Gerät was ich nicht mehr missen will.

Auf der anderen Seite könnt ich es mir auch einfacher machen und den Kemper auch live benutzen aber irgendwie will ich da auf meinen Amp nicht verzichten.

Im Endeffekt sind beides Werkzeuge um genau den Sound wiederzugeben, denn ich brauche ....und das liefern beide.
 
Mal blöd gefragt: Wenn die Qualität des Profiles maßgeblich von der Mikrofonierung abhängt und der Kemper - das darf man mittlerweile annehmen - seine Mathe echt gut beherrscht:

Dann kann ich doch faktisch alle Amps die lineare Line-Outs/Slave-Outs bieten 1:1 für DI-Profile kopieren, right?

Also z.B. ein H&K, Redbox aus, DI-Out in den Kemper zum Profilen ---> authentischer Sound.
Oder ein Mesa Rectifier/Roadster/Road King, die haben ja Slave-Outs hinter der Endstufe.

Das wär nämlich dann schon ein sehr mächtiges Feature für alle die, die nicht auf Gitarrenboxen verzichten wollen würden.
 
Mal blöd gefragt: Wenn die Qualität des Profiles maßgeblich von der Mikrofonierung abhängt und der Kemper - das darf man mittlerweile annehmen - seine Mathe echt gut beherrscht:

Dann kann ich doch faktisch alle Amps die lineare Line-Outs/Slave-Outs bieten 1:1 für DI-Profile kopieren, right?

Also z.B. ein H&K, Redbox aus, DI-Out in den Kemper zum Profilen ---> authentischer Sound.
Oder ein Mesa Rectifier/Roadster/Road King, die haben ja Slave-Outs hinter der Endstufe.

Das wär nämlich dann schon ein sehr mächtiges Feature für alle die, die nicht auf Gitarrenboxen verzichten wollen würden.

Nicht ganz, du willst ja den Sound der Röhrenendstufe in den Profilen haben. Deswegen einfach eine DI Box, die Speaker Level verträgt zwischen Amp und Box beim Profiling. Das resultierende DI Amp Profil über eine neutrale Endstufe verstärkt klingt an einer Gitarrenbox dann exakt wie der originale Amp.

Mann kann natürlich auch ein Profil am FX Loop Send machen und das resultierende Profil in den Return geben, das Resultat verhält sich dann entsprechend genauso.
 
aber an klanglicher Relevanz in einem Kemper Profil steht immer noch an erster Stelle das KnowHow und die Kunstfertigkeit des Profil-erstellers. sprich seine Art zu Mikrofonieren und die gesamte Signalkette einzustellen.
Klangprägend ist extrem stark die Auswahl und Position des Mikrofons, gefolgt von Lautsprecher und Box, und dann kommt erst mal der Verstärker selber.

Denke ich auch. Es gibt nicht DEN Sound. Den hört man nur live. Sobald danach noch andere Komponenten ( Box, Raum, Mikro, Mic-Preamp, Kompressor etc. dazu kommen - und das muss ja so sein ), hat man nur den Sound aller Komponenten.

Deswegen ist die Frage nach Sounds von Künstler bei einer Studio-Aufnahme als Referenz nicht relevant, eigentlich ... Wer weiß was da alles zwischen Amp und fertiger CD hing
 
Nicht ganz, du willst ja den Sound der Röhrenendstufe in den Profilen haben. Deswegen einfach eine DI Box, die Speaker Level verträgt zwischen Amp und Box beim Profiling. Das resultierende DI Amp Profil über eine neutrale Endstufe verstärkt klingt an einer Gitarrenbox dann exakt wie der originale Amp.

Mann kann natürlich auch ein Profil am FX Loop Send machen und das resultierende Profil in den Return geben, das Resultat verhält sich dann entsprechend genauso.

Joa gut, bei den Rectos hat man den ja von Haus aus dabei, weil der Abgriff hinterm Ausgangsübertrager ist :). D.h. im Modern-Mode wird auch das Signal entsprechend lauter.

Gut zu wissen, da müsste es ja grade von Amps die sowas haben recht exakte Profiles geben.
 
Vielleicht ist das Produkt ja auch nicht der "AMP" sondern der "SOUND". Kemper, traditioneller Röhrenamp, Transistoramp, Modellingkiste, VST Plugins sind evtl. einfach nur der Vertriebsweg, mit dem der Sound an den Kunden verkauft wird.

Ähnlich hat sich das nun im Rückblick mit der CD verhalten:

Die CD Hersteller / Labels dachten auch eine lange Zeit, das Produkt wäre die CD - dabei war die Musik an sich das Produkt, die CD war lediglich der Vertriebsweg.

Irgendwann hat man gemerkt, dass die ursprüngliche Annahme falsch war. Das Produkt "Musik" wird mittlerweile kaum noch über den Vertriebsweg "CD" verkauft sondern über modernere Absatzwege wie iTunes, Spotify etc.
 
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Joa gut, bei den Rectos hat man den ja von Haus aus dabei, weil der Abgriff hinterm Ausgangsübertrager ist :). D.h. im Modern-Mode wird auch das Signal entsprechend lauter.

Gut zu wissen, da müsste es ja grade von Amps die sowas haben recht exakte Profiles geben.

Ist doch vollkommen egal, ob der Amp sowas hat. DI Amp Profile erstellt man zwischen Amp und Box, das klappt bei jedem Amp gleich gut, solange die Endstufe nicht verzerrt.
 
Ist doch vollkommen egal, ob der Amp sowas hat. DI Amp Profile erstellt man zwischen Amp und Box, das klappt bei jedem Amp gleich gut, solange die Endstufe nicht verzerrt.
Was passiert denn, wenn die Endstufe verzerrt?
 
Über einen DI Out würde man das nicht mitbekommen und wäre im Soundprofile nicht enthalten, da die meisten Outs nach Vorstufe und FX Weg gesetzt sind, aber vor der Endstufe... Der Rectifier im Modern Mode wäre da wohl eine Ausnahme... Aber wie gesagt, man will ja alle Komponenten des Amps im Profil haben, also auch Endstufe, AÜ usw
 
Was passiert denn, wenn die Endstufe verzerrt?

Die Profile sind dann manchmal nicht mehr so genau, weil der dynamische Einmessprozeß nicht zwischen Vor- und Endstufenzerre unterscheiden kann. Das passiert aber wirklich nur am Limit, wenn der Amp wirklich zerrt. Ein Grund mehr, Endstufenzerre zu meiden :igitt:
 
Ist so aber auch nicht ganz richtig... Bei Einkanalamps will ich doch genau das Zerrverhalten der Endstufe am Sweetspot mit dabei haben.. Hängt also vom Amp ab..
 
Ist so aber auch nicht ganz richtig... Bei Einkanalamps will ich doch genau das Zerrverhalten der Endstufe am Sweetspot mit dabei haben.. Hängt also vom Amp ab..

Muss man einfach ausprobieren. Einen Plexi habe ich mal auf Anschlag sehr gut profilen können. Alle anderen Amps laufen bei mir nie lauter als 20%.
 
Sehe ich auch so, man möchte ja aben die ausgelastete Endstufe leise kriegen. Damit würde für mich wieder n guter Teil des Einsatzgebietes vom Kemper sterben...
Aber das scheint ja eher ne geschmackliche Geschichte zu sein, die mit dem Kemper nicht direkt was zu tun hat, oder wie?
 

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