kirchentonleitern und wozu sie passen

von reppeK, 29.03.08.

  1. reppeK

    reppeK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #1
    sers

    ich arbeite mich gerade in das thema kirchentonleitern ein. dabei ist mir folgende frage eingefallen:
    nehmen wir mal an, ich spiele ein solo/improvisation mit den tönen c,d,e,f,g,a,h. das wäre normalerweise c-ionisch. allerdings kann es auch gleichzeitig d-dorisch, e-phrygisch usw.. sein. wodurch entscheidet sich, welchen modus ich jetzt benutze? hängt das von den begleitakorden ab? also wäre mein solo bei den akkorden

    c, am,g, f -> ionisch
    d, hm,g, a -> dorisch
    e, cism,h,a-> phrygisch
    ... und so weiter?

    dann könnte man ja sagen, dass die töne c,d,e,f,g zu jedem akkordschema passen. zwar mit unterschiedlichen klangeigenschaften, aber nicht dissonant. oder?

    wäre nett, wenn mir das einer erklären könnte ;)

    grüße,
    reppek
     
  2. K.idle

    K.idle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #2
    !Wenn ich quatsch labere haltet mich auf!
    D-dorisch hat zwar die selben töne wie c-dur(ionisch) allerdings verschieben sich in diesem modus zusammen mit dem grundton (Tonika) , wie du richtig erkannt hast, auch alle anderen funktionen, was dann eben diesen typisch dorischen charakter ausmacht. Gehen wir also von der Standartkadenz I-VI-V-I aus. In d-dorisch wären dass dann die akkorde d-G-a-d (da dorisch ja aus den tönen von c-dur besteht ergeben sich durch terzschichtung die selben akkorde wie in c-dur, nur eben auf anderer stufe, bei c-dur wäre die standartkadenz C-F-G-C). Wenn du jetzt mit der d-dorischen tonleiter (schön bei d starten und als finalis wieder das d) darüber improvisierst hast du den typisch dorischen klang.

    Die töne der C-dur tonleiter passen dann auf jeden fall in einen modus, der von c-dur abgeleitet ist (aber aufpassen, gibt ja schließlich auch d-aeolisch(moll) oder c-lokrisch usw. wo die töne eben andere sind...dann einfach auf die passende ionische tonleiter zurückführen und du hast die passenden töne)
     
  3. reppeK

    reppeK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #3
    d.h. ich kann theoretisch IMMER c,d,e,f,g,a,h spielen und bin damit auf der sicheren seite? das kommt mir irgendwie zu einfach vor :-/
    wenn ich d-aeolisch hab, was sind dann die töne in der tonleiter? die gleichen wie in d-dur oder h-moll?
     
  4. konbom

    konbom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #4
    Die Töne bei D-Äolisch sind die gleichen wie die von F-Dur bzw. D-Moll (Moll=Äolisch!)

    Gruß,
    Max
     
  5. reppeK

    reppeK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #5
    hopla, stimmt ja. nicht richtig nachgedacht ;)
     
  6. K.idle

    K.idle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #6
    auf der sicheren seite bist du dann noch nicht....manche kirchentonarten klingen schon sehr strange. Hör dir mal den lokrischen Modus an. Sowas lässt sich jetzt nicht unbedingt im nächsten Popsong verarbeiten.
    Die Kirchentonarten haben allesamt eine andere Klangfarbe (der unterschied zwischen dur(ionisch) und moll(aeolisch) ist sollte ja gehörmäßig bekannt sein ;-)
    Zudem sollte man darauf achten, dass die Akkorde über die man Improvisiert Tonleitereigen sind. So hat (um eins der Beispiele aus deinem ersten Post zu verbessern A-Dur und h-Moll mit einem D-Dorischen Modus recht wenig zu tun. Wirklich Dorisch wäre das ganze wenn du stattdessen d-Moll; h-verm; G-Dur; a-Moll spielen würdest.
     
  7. reppeK

    reppeK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #7
    a-dur und h-moll sind doch laut quintenzirkel zu einer d-tonleiter passend..oder hab ich da was grundsätzlich falsch verstanden?
    h-moll ist die mollparallele zu d, oder?
     
  8. K.idle

    K.idle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #8
    Da fällt mir selbst eine Frage ein...wenn ich schon so klugscheiße ;-)
    Ist das überhaupt richtig was ich hier erzähle oder sind manche funktionen wie Subdominante und Dominante ersetzbar, also mit nicht Leitereigenen Tönen zu bilden. Hab die Kirchentonarten bis jetzt immer nur mit Kontrapunktischen und nie im Harmonischen Kontext benutzt (habe also keine ahnung von was ich hier rede ;-)
     
  9. K.idle

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    Erstellt: 29.03.08   #9
    wir reden aber von einer dorischen tonleiter, und nicht von einer Dur oder moll tonleiter... h-moll ist die paralelle zur d-dur tonleiter und nicht der dorischen
     
  10. foxy-s

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    Erstellt: 29.03.08   #10
    Ich würd doch mal

    die Kirche im Dorf lassen ..
    und von Modalen Scalen reden ..irgendwann kann mans nicht mehr hören
     
  11. reppeK

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    Erstellt: 31.03.08   #11
    nochmal ne kurze frage allgemein zu den modes:
    wenn ich das pattern hier (c-dur) nehme http://www.justchords.de/guitar/scales1.html
    also spiele ich in c-dur. wenn ich allerdings beim A und nicht beim C beginnen würde, hätte ich doch mit dem gleichen pattern A-moll. oder?
    also brauche ich doch theoretisch nur das c-dur pattern zu lernen und verschiebe das dann so, dass ich die jeweils richtige skala habe?
     
  12. Hans_3

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    Erstellt: 31.03.08   #12
    1. Pattern von C-Dur nicht verschieben = je nach Anfangston C-Dur oder A-moll

    2. Pattern verschieben 3 Bünde weiter unten als C-Dur = A-Dur / F#-moll
     
  13. foxy-s

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    Erstellt: 31.03.08   #13
    Grundlegend ist ein Musikstück in DUR oder MOLL geschrieben das sind die 2 verschiedene Tonarten .

    Wenn ein Song in Amoll geschrieben ist so ist die Amoll -Penta - Blues Penta minor zu verwenden.

    Wenn ein Song in A-Dur geschrieben ist so ist die A-DUR - Major Scale zu verwenden.

    Nochmal wenn ein song in C-Dur (Tonart ) geschrieben ist so ist die C-Dur Penta (es geht auch die minor Penta) das ist die Ausnahme .

    Oder der Song ist in C-minor= moll geschrieben dann ist die C- moll- bzw. die Bluespenta anzuwenden .

    Sehr gut zu sehen unter ..12bar.de Scalen mit das beste

    Keinesfalls C-Dur Tonart da kann ich ja A-moll anwenden , das geht NICHT man hört es ja auch .

    mfg
     
  14. reppeK

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    Erstellt: 31.03.08   #14
    das würde also bedeuten, dass ich nur die c-dur pattern lernen muss und die dann passend verschieben, um alle modi abzudecken?

    wäre c-dorisch dann c-dur-pattern 2 bünde nach oben verschoben?
     
  15. konbom

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    Erstellt: 31.03.08   #15
    fast ;)
    wenn du das C-Dur-Pattern 2 Bünde nach unten schiebst, spielst du ja Bb-Dur und somit auch C-Dorisch
     
  16. Hans_3

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    Erstellt: 31.03.08   #16
    Nein, nach unten, denn c-dorisch ist die II. Stufe von Bb-Dur.
     
  17. reppeK

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    Erstellt: 01.04.08   #17
    dieses hoch/tief verwirrt mich total :D
    also wenn ich bei c-dur den kleinen finger (grundton) auf dem 3.bund habe (a saite), hab ich ihn bei c-dorisch dann auf dem 1.bund?
     
  18. Hans_3

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    Erstellt: 01.04.08   #18
    Nö, auch auf C. Nur dass Du dann nicht CDEFGAHC spielst
    sondern C D Eb F G A Bb C (also ein Bb-Dur Pattern)
     
  19. foxy-s

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    Erstellt: 01.04.08   #19
    schau mal unter ...all-guitars-chords.com

    dort kannste alle Scalen darstellen z.B. Dorian usw...Pattern auswendig lernen .
    mfg
     
  20. reppeK

    reppeK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.08   #20
    ok...thx ;)
     
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