Klavierunterricht geben

von SYQ, 10.10.07.

  1. SYQ

    SYQ Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.08.05
    Zuletzt hier:
    12.01.14
    Beiträge:
    134
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    123
    Erstellt: 10.10.07   #1
    Hallo zusammen.
    Ich will selber Unterricht geben und zu dem Thema habe ich mir schonmal diesen Thread durchgelesen: https://www.musiker-board.de/vb/plauderecke/132818-klavierunterricht-geben-koennt-ihr-helfen.html

    Für mich bleiben aber noch Fragen offen, denn meine Schülerin (erwachsen, Anfänger) möchte weder Klassik- noch Jazz-, sondern Popstücke spielen. Genau das mache ich auch, weshalb sie an mich gekommen ist, aber ich mache das alles nach Gehör und ich hätte gern ein systematisches Lehrbuch mit Konzept aus dem ich unterrichten kann. Gibt es da brauchbares Notenmaterial für Klavier ? Schon klar, dass ich dazu die ganzen Keyboardnotenbände nehmen könnte, aber das wird am Ende in den meisten Fällen scheisse klingen, außer man arrangiert die Stücke nochmal für Klavier um.
    Dann würde mich noch interessieren, welche Technikübungen ihr empfehlen würdet, um auf das Spielen von Popstücken vorzubereiten? Damit meine ich Melodiespielen und Akkordspielen und in der linken Hand eher einfach gehaltene Figuren - anders als in der Klassik, wo der linken Hand größere Bedeutung als bei Pop zukommt.

    Die zweite Frage bettrifft das Finanzielle: Wieviel soll ich für den Unterricht verlangen?
    Ich bin 20 und spiele seit ich fünf bin Klavier/Keyboard, habe seit ich sieben bin Unterricht. Ich verdiene mir zur Zeit ein paar Mäuse durch einstündiges Spielen von Popstücken im kleinen Rahmen, durch Begleitung von einem Chor und einem kleinen Gesangsensemble, habe in mehreren Coverbands gespielt und strebe ein Musikstudium an.
    Das wären dann meine Qualifikationen/Referenzen. :) In welchen Preisrahmen sollte ich für meinen Unerricht gehen?
    Wieviel Minuten der Unterricht jeweils gehen soll, weiss ich noch nicht.

    Ich bin dankbar für jede Antwort. ;)
     
  2. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.04.07
    Zuletzt hier:
    7.12.16
    Beiträge:
    910
    Ort:
    Köln
    Zustimmungen:
    233
    Kekse:
    3.988
    Erstellt: 10.10.07   #2
    ich als musikstudent nehme 15 euro die zeitstunde. das ist zwar recht wenig, aber für mehr möchte ich mich im moment noch nicht verkaufen, und es reicht, um über die runden zu kommen. was das notenmaterial angeht, würde ich versuchen, das ganze ein wenig mit klassischen stücken zu kombinieren. es gibt zwar auch viel einfachen pop-kram als noten, aber die klingen dann meist scheußlich. versuche lieber sowohl einfache klassische stücke (zum notenlesen lernen, und damit die linke hand ans arbeiten kommt) als auch akkorde zu üben. so kann man das technische, von noten gespielte mit dem spaß-freiheits-faktor des nach-akkorden-spielens kombinieren. der oder die schüler/in wird dann auch recht schnell merken, dass die klassischen stücken ihres zur koordination beim freien spielen beitragen.
     
  3. SYQ

    SYQ Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.08.05
    Zuletzt hier:
    12.01.14
    Beiträge:
    134
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    123
    Erstellt: 18.10.07   #3
    ok, ich danke für die antwort.
     
  4. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    07.10.03
    Beiträge:
    7.381
    Ort:
    "Rhinelunt"
    Zustimmungen:
    437
    Kekse:
    48.180
    Erstellt: 19.10.07   #4
    @ SYQ: 'LeGato's Workshop kann ich Dir als "Sekundärliteratur" ans Herz legen. Auch wenn es für die Bassfraktion geschrieben wurde, läßt sich der ein oder andere Hinweis sicherlich für Dich verwerten.
     
  5. pille

    pille Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.02.05
    Zuletzt hier:
    6.02.15
    Beiträge:
    689
    Ort:
    Hessen
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    244
    Erstellt: 19.10.07   #5
    Popnoten als Vorlage für Unterricht ist ganz ganz schlecht. Der Gund ist, das mindestens 80% er erhältlichen Popnoten für Klavier hundmiserable arrangiert und gesetzt sind, so daß es sich äußerst schlecht auf dem Klavier spielen läßt. Ich weiß nicht, wer dieses Zeugs zusammenschriobt, Pianisten sind das jedenfalls nicht! Zum Umarrangieren oder um zu den angegeben Akkoprden improvisieren wird Dein Schüler aber wohl noch nicht in der Lage sein.
    Einzige Ausnahme: Die Sachen von Heumann, allerdigns klingen die dafür schauderhaft :twisted:

    Cheers,

    Wolf
     
  6. SYQ

    SYQ Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.08.05
    Zuletzt hier:
    12.01.14
    Beiträge:
    134
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    123
    Erstellt: 20.10.07   #6
    Ahja, über den Bassunterricht-Thread bin ich auch gestolpert. Besonders das Festestellen des vorhandenen Levels werdeich mir zu Herzen nehmen, denn ein Totalanfänger ist die Schülerin auch nicht.

    Allem, was über die Popnoten gesagt wurde, kann ich auch zustimmen. Ich hab mich selber vor einiger Zeit hier nur zu ausführlich über solches Notenmaterial ausgelassen.
    -> Dann müssen die Popstücke halt nach Gehör laufen.
     
  7. marktheshark

    marktheshark Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.07.06
    Zuletzt hier:
    4.12.16
    Beiträge:
    220
    Ort:
    Seeheim near Frankfurt
    Zustimmungen:
    23
    Kekse:
    783
    Erstellt: 22.10.07   #7
    Zu den Preisen:

    nehme 75 Euro im Monat für wöchentlich 45min, Ferien/Feiertage sind durchbezahlt

    Gruss Mark
     
  8. Dextivity

    Dextivity Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.08.07
    Zuletzt hier:
    22.07.12
    Beiträge:
    33
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 23.10.07   #8
    Ohne pädagogische Ausbildung sollte man auch keinen Untericht geben.
    Schon gar nicht Kindern.

    My 50 Cents
     
Die Seite wird geladen...

mapping