Kobliczek-Flöten

von Dora, 27.04.16.

  1. Dora

    Dora Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.16   #1
    Hallo,

    irgendwie lese ich so selten etwas von Kobliczek-Flöten bzw. viel mehr von Anderen wie Mollenhauer, Moeck, Fehr, Küng, Huber, Yamaha, Aulos, etc. . Sind die Kobliczek-Flöten weniger gut oder was könnte der Grund dafür sein? Am Preis kann es eigentlich auch nicht liegen, da sie mir sogar günstiger als einige andere Flöten erscheinen. Hat jemand eine Idee oder Erfahrung mit diesen Flöten?

    Grüße, Dora.
     
  2. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.04.16   #2
    Die Kobliczek-Flöten werden vom Team-Hamman gebaut.
    Im letzten Jahr lernte ich Christoph Hammann auf den Blockflötenfesttagen in Stockstadt kennen. Da mir seine Instrumente gut gefielen, besuchte ich die Werkstatt und das Atelier und suchte mir dort in aller Ruhe eine Tenor-Blockflöte "Studium" und eine Garklein aus. Ich spiele diese Flöten sehr gerne.
    https://www.musiker-board.de/search/11955144/?page=2&q=Hammann&o=relevance&c[user][0]=229196

    Gruß
    Lisa
     
  3. Dora

    Dora Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.16   #3
    Okay. Danke. Ich finde, auf den Seiten von den Blockflötenläden, stehen wenig Kobliczekflöten bzw. ohne Bild da. Ich dachte, das hätte vielleicht eine Bedeutung.
     
  4. Oktober

    Oktober Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.16   #4
    Ich hab eine Bassflöte von Koblicze, die ich gerne spiele.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass die Firma kleiner ist als z.B. Mollenhauer oder Moeck.
    Dann gibt es auch weniger Flöten davon.
     
  5. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.04.16   #5
    Es ist jedenfalls eine kleine, überschaubare Werkstatt. Ich denke, man kann sich an wenigen Fingern abzählen, dass man von den Preisen, die Hamman für seine Instrumente verlangt, eigentlich nur leben kann, wenn er sie von seinem Atelier aus direkt vermarktet. Die Gewinnspanne der Händler reduziert den Erlös der Flöte vermutlich so sehr, dass es sich für eine kleine Werkstatt nicht lohnt, über Händler zu verkaufen. Wer sich für die Kobliczek-Blockflöten interessiert, ruft am besten dort an und fragt nach, auf welchen Blockflöten-Verkaufsausstellungen er anzutreffen ist.

    [​IMG]

    Ich hoffe, die TelNr. stimmt noch.

    Gruß
    Lisa
     
  6. Gast 2197

    Gast 2197 Inaktiver Benutzer

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    Erstellt: 28.04.16   #6
  7. Dora

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    Erstellt: 28.04.16   #7
    Wie meinst Du das?

    Spielst Du die von oben an (als diesen kleinen Schlitz am graden Ende des Rohrs) oder mit Anblasrohr?
    Ich habe in Schwelm einen solchen Bass ausprobiert. Ich fand den ganz gut zu greifen, wobei ich nicht weiß, ob ich den dauerhaft spielen könnte, wenn man den so nah am Körper hält (das war einer, wo man am graden Rohrende reinbläst, also ohne Schnabel und ohne Metallrohr).
    Laut der Blockflötenshopseite gibt es von Kobliczek auch Groß- und Subbässe, nur leider gibt es keine Fotos davon auf der Seite.
     
  8. moniaqua

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    Erstellt: 29.04.16   #8
    Wenn etwas gefertigt ist und man eine Kalkulation macht, was das Teil kosten soll, muss man diverse Sachen einrechnen. Material, Arbeitszeit, Maschinen und Werkzeug anteilig etc., was man selber gezahlt hat. Und eben auch das, was am Ende übrig bleiben soll. Das ist die Gewinnspanne. Die scheint bei der Kobliceck recht klein zu sein. Nun möchte ein Händler ja auch etwas verdienen. Nur wenn die Gewinnspanne schon klein ist und der Preis der Flöte nicht höher werden soll, rentiert sich das nicht. Das kann man machen, wenn man hohe Stückzahlen hat, dann macht (viel) Kleinvieh auch viel Mist. Aber wenn man nur ganz wenige Flöten herstellt, ist selber vermarkten tatsächlich oft besser, vor allem in Zeiten des Internets, in dem man mehr potentielle Kunden erreichen kann.
     
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  9. Oktober

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    Erstellt: 29.04.16   #9
    Mein Bass hat einen Knickkopf und einen Schnabel.
     
  10. Dora

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    Erstellt: 29.04.16   #10
    Okay. D.h. von jeder verkauften, hergestellten Flöte erhält der Händler auch noch seinen Teil, so dass es für den Hersteller zwar leichter ist, die Flöten über einen Händler, Laden zu verkaufen, er aber dafür dem Händler, Laden einen Teil des Gewinns abgeben muss. Alles klar.


    Prima, dass es so einen da auch gibt!!!! :)
    Von den anderen Bassflöten habe ich noch keine Bilder von diesem Hersteller gefunden.
     
  11. Lisa2

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    Erstellt: 29.04.16   #11
    Hier sieht man Christoph Hammann mit seinen Blockflöten in Stockstadt.



    Dies hier sind Fotos aus 2011 von seinem Facebook-Account. Da kann man auch verschiedene Blockflöten mit geknickten Kopfstücken erkennen.

    [​IMG]

    [​IMG]

    Von Modell Meister gibt es auch auf der Homepage Bilder:
    http://www.team-hammann.de/index.php?option=com_content&view=article&id=52&Itemid=61&lang=de

    Die Bässe in F und C

    [​IMG] [​IMG]




    Gruß
    Lisa
     
  12. Dora

    Dora Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.16   #12
    Danke. Ich erinnere mich auch daran, dieses Flötenregal in Pyramidenform beim Recorder Summit gesehen zu haben.
     
  13. Raverii

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    Erstellt: 04.05.16   #13
    Der größte Vorteil und zugleich der größte Nachteil von Herrn Hammann ist, dass keine seiner Flöten ist wie die andere. Auch zwei Flöten, die äußerlich genau gleich aussehen können durch unterschiedliches Voicing ganz unterschiedlich klingen und ganz unterschiedlichen Spielern gefallen. Kleine Abweichungen von den Standardgriffen kommen auch immer mal wieder vor. Entweder man liebt das oder man hasst es. Im besten Fall erhält man dadurch eine sehr individuelle, farbenreich klingende Flöte.

    Für Händler mit Auswahlsendungen und Rückgaberecht ist sowas natürlich ein Albtraum.
    Am besten probiert man seine Flöten vor Ort oder auf Ausstellungen oder lässt sich direkt von ihm eine Auswahlsendung zuschicken.
     
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  14. Lisa2

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    Erstellt: 04.05.16   #14
    Ich sehe das als Vorteil. Ich war bei ihm und habe mir eine Auswahl auf den Tisch legen lassen.

    Auch andere Flötenbauer richten das Voicing von Hand ein und gehen dabei obendrein auf Wünsche ihrer Kunden ein. Das ist meines Erachtens ein Service und kein Nachteil.
     
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  15. Gast 2197

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    Erstellt: 05.05.16   #15
    Das würde ich aber auch so sehen. Selbst Flöten "von der Stange" variieren ja schon teilweise. Da ist es doch prima, wenn man einen Flötenbauer zur Hand hat, der mal flott regulieren kann. Für mich ist jede Flöte ein Unikat... :rolleyes::D
     
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