Lautstärke in der band

  • Ersteller the_mov
  • Erstellt am
@steelwizard
wenn du nicht für den ottonormalverbraucher spielst und auf profis scheisst,dir ein plattenvertrag oder sonstiges egal istu und du dir eh von niemandem auch nur irgendwas sagen lassen willst,dann brauchst du ja aus d einem übungsraum nicht rauskommen.aber sobald du vor anderen leuten spielst,die nicht deine freunde sind und die womöglich auch noch dafür bezahlen,dass hast du die anwesenden ottonormalverbraucher zu bedienen,und zwar in angemessener art und weise.
aber was rede ich,du weisst ja wo der hase läuft...
 
Ich mach halt wirklich in erster Linie für mich Musik.
Klar, sollte ich/meine Band irgendwann Fans haben werden mir die sicherlich was bedeuten, die werden mich/meine Musik dann aber gerade deswegen lieben, weil ich genau das mache worauf ich Bock hab und nichts anderes.
Und wer meine Musik magt ist mein Freund ;). "Ottonormalverbraucher" können mich allerdings mal gepflegt am Arsch lecken. Erstens ist meine Musik nicht "normal", zweitens ist Musik kein Konsumgut sondern Kunst. Ich mach sie wenn dann also in erster Linie für Leute, die sich noch LPs kaufen, ganze Alben am Stück hören und den sterilen, überproduzierten und totkomprimierten Sound den aktuelle Alben oft haben ablehnen.
Brocas Helm haben mit ihrer Musik auch keinen Mainstreamerfolg, machen aber trotzdem seit Jahrzehnten was sie wollen. Muss man halt nebenher noch arbeiten gehen, ja mei? Wenn man mit seiner Musik zufällig Erfolg hat und sein Geld damit verdient ist das okay, man sollte es aber auch nicht auf Teufel-komm-raus versuchen und sich den musikalischen Trends anbiedern.
 
Und wenn wir jetzt von den persönlichen Sticheleien und Trveness vs. kommerzieller Erfolg-Diskussionen mal wieder zurück zum Thema fänden, fänd ich das eigentlich ganz nett ;)
 
also,unabhängig von geschmack,komerziellem erfolg und allem anderen sind zu hohe lautstärken scheisse.die ballern sich und den zuschauern in den clubs die ohren weg.wenn mann sich selbst taub machen will,isses jedem selbst überlassen im proberaum 100 watt auszureizen und bei voller lautstärke zu proben.besser wird man davon jedenfalls nicht.aber ich fände es schon fair gegenüber dem publikum sie nicht taub zu machen.dass leute auf konzerte gehen um lautstärke abzubekommen glaub ich einfach nicht.klar wollen besucher eines metalkonzertes druck haben,aber eben auch was hören ausser klangbrei.und dass druck und lautstärke untrennbar zusammenhängen ist ein weit verbreiteter irrglaube.sagen wir es gibt da gewisse corelationen.
ich war mal vor 2 jahren oder so auf nem gig von black rebel motorcycle club und die waren so unglaublich laut,dass du von den songs überhaupt nix mehr gehört hast.ich kannte die band vorher nicht und hab mir nach dem konzert mal ne cd von denen angehört weil ich wissen wollte wie die klingen.der gig war totale scheisse.das war schlicht und ergreifend nur krach,zumindest hab ich nur krach gehört,kein plan wie sich das bei ziviler lautstärke anhört.ich war auf jeden fall sauer,weil ich 25 euro bezahlt habe um nix zu hören.seit dem versetzte ich mich immer in die lage der besucher.
 
Hi,

ich würde mal zu folgendem Selbstversuch raten. Einfach mal die Gelben Ohrstöpsel (z.B. vom Hörgeräteakustiker) tief in beide Ohren stecken und dann mal den ganzen Tag damit rumlaufen. Sozusagen ein bisschen Taubsein simulieren.

Man bemerkt dann unweigerlich wie wenig man von seiner Umwelt mitbekommt, wenn das Gehör eingeschränkt ist, und was ein funktionierendes Gehör doch für eine gute Sache ist.

Nach so einem Selbstversuch kommen einem bestimmt auch ein Paar Einsichten und Ideen wie man Sein und das Gehör seiner Mitmenschen vor übermäßiger Lautstärke besser schützen kann.

Grüße

convoice
 
Nicht unbedingt im Straßenverkehr zu empfehlen XD
 
also,unabhängig von geschmack,komerziellem erfolg und allem anderen sind zu hohe lautstärken scheisse.die ballern sich und den zuschauern in den clubs die ohren weg.wenn mann sich selbst taub machen will,isses jedem selbst überlassen im proberaum 100 watt auszureizen und bei voller lautstärke zu proben.besser wird man davon jedenfalls nicht.aber ich fände es schon fair gegenüber dem publikum sie nicht taub zu machen.dass leute auf konzerte gehen um lautstärke abzubekommen glaub ich einfach nicht.klar wollen besucher eines metalkonzertes druck haben,aber eben auch was hören ausser klangbrei.und dass druck und lautstärke untrennbar zusammenhängen ist ein weit verbreiteter irrglaube.sagen wir es gibt da gewisse corelationen.
ich war mal vor 2 jahren oder so auf nem gig von black rebel motorcycle club und die waren so unglaublich laut,dass du von den songs überhaupt nix mehr gehört hast.ich kannte die band vorher nicht und hab mir nach dem konzert mal ne cd von denen angehört weil ich wissen wollte wie die klingen.der gig war totale scheisse.das war schlicht und ergreifend nur krach,zumindest hab ich nur krach gehört,kein plan wie sich das bei ziviler lautstärke anhört.ich war auf jeden fall sauer,weil ich 25 euro bezahlt habe um nix zu hören.seit dem versetzte ich mich immer in die lage der besucher.

Definitiv, zu laut ist nicht gut, aber gestern hab ich auch das gegenteil gehört:

es war zu leise. ich war in meiner stammkneipe (die auch einen kleinen dancefloor angeschlossen hat) und die war (logisch, kurz nach weihnachten) rappelvoll.

leider waren die stimmen der masse in ihrer gesamtheit selbst auf der tanzfläche noch deutlich (!) lauter als die musik. das hat mir dann meine Lieblingssongs (die immer gespielt werden, kontakte zum DJ sei dank :D) richtig vermiest.

auch ein kürzlich besuchtes konzert war deutlich zu leise, ähnlicher effekt wie oben.

Wenn es um die musik an sich geht (also auf dem Tanzparkett und vor der Bühne) Muss schon eine gewisse Lautstärke (jedoch nicht übertrieben, da muss der rechte pegel gefunden werden) herrschen, denn es interesiert mich nicht ob liese meier schulze sich vom Rolfie hat aus ihrer wohnung werfen lassen, ich bin für die mucke da, reden kann man am rand oder n raum weiter/nach dem Konzert.
 

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