Les Paul - Hassliebe?

  • Ersteller acidjazzer
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Und es ist auch nicht unbedingt einfach das zu beurteilen.
Klar, eine absolute Gurke wird man womöglich erkennen.
Aber bei den „guten“ Gitarren kann das von der Tagesform, vom aktuellen Geschmack und Kenntnisstand sowie von der Menge an Vergleichen liegen.
 
Hey,
weiss noch gut - wir hatten nen Showroom voller CS im Laden wo ich arbeitete...dabei habe ich ein Phänomen beobachtet: es gab immer wieder Modelle die n gutes Stück besser waren als andere und die schienen alle die gleiche "Handschrift" zu haben. Auch deren Aging und andere Details waren sehr ähnlich...kann mich noch gut an an ne Robbie Krieger SG erinnern, ne weisse SG Custom, eine in Grün Metallic, ne Jimi Page, ne 59er Burst und die 58er Plain Top die ich kaufte (hatte vorher schon n Bild hier mit ihr drin #122).
Sozusagen als "Erkennungsmerkmal" hatten diese CS eine seltsam halbrund eingestellte Linie der Böckchen auf der Bridge, während die anderen diese typische versetzte 2mal 3er Reihe hatten.
Ich denke, dass die vom gleichen Team gebaut wurden (!?) die diesen Bogen als ihr Erkennungsmerkmal einstellten.
Das war zwischen 2009 und 2016.
Gruß,
Bernie
 
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Was ist den ergonomischer bzw. im sitzen einfacher zu spielen. Les Paul oder Telecaster ?
 
Total Geschmackssache !!
Für mich aufgrund des geringeren Gewichts Tele.
 
Im sitzen ist für mich ganz klar die Les Paul einfacher zu spielen, der Korpus ist schwerer und die Einbuchtung ausgeprägter, damit ruht sie satt auf dem Oberschenkel während meine Telecaster leicht zum kippen neigt und der 1. Bund auch ca. 5cm weiter weg liegt.
Für mich ist die Les Paul komfortabler zu spielen.
 
Wenn ich Lust auf Tele habe, spiele ich die Tele.
Wenn ich Lust auf Les Paul habe, spiele ich die Les Paul.
Oder die Strat oder oder oder.

Ich finde, es gibt es keinen großen Unterschied wenn man an das Instrument gewöhnt ist.

Als Anfänger kann es durchaus Unterschiede geben, die evtl anfangs noch einen Ausschlag geben. Später relativieren sich diese Punkte jedoch.
 
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Da sieht man mal wieder wie unterschiedlich es jeder empfindet. Es muss halt jeder selbst für sich rausfinden.
Aber wenn mich jemand fragt sage ich Les Paul. Griffbrett und Hals passen auch für mich besser. Natürlich rein subjektiv.
 
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Der 1. Bund ist bei der Tele 5cm weiter weg ? Dann hat die LP einen wesentlich kürzeren Hals ? Das ist schon eine Menge...:rolleyes:
Ja es scheint so, als sieht das jeder irgendwie anders...Dachte die gibt es eine klare Tendenz :)
 
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Das musst du selber für dich entscheiden.

Was viele vergessen, ist auch der angewinkelte Hals bei der LP. Das sorgt für eine andere Haltung. Ich finde das angenehmer als bei der Tele mit dem geraden Hals.

Und LP ist nicht gleich LP. Ich habe eine, die Korpuslastig ist, was im sitzen unangenehm sein kann.
 
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Die Tele ist im Schnitt ca. 1 Kg leichter als eine LP. Dazu hat sie einen dünneren Korpus. Wenn meine Recherche richtig ist. Alles was dick ist, müßte eigentlich nicht so angenehm sein. Ich hatte neulich eine Akustikgitarre probiert. Kam ich überhaupt nicht mit zurecht. War mir richtig unangenehm am Körper.
 
Das ist auch eine Frage der Gewohnheit... hab mit A-Gitarre gestartet, da war der Umstieg zur E-Gitarre auch nicht so toll.

Was ist denn damit gemeint?
Bei einer LP ist der Hals zum Korpus in einem Winkel, bei ST/Tele verläuft der Hals (ziemlich) parallel zum Korpus.

Das macht die LP für mich leichter bespielbar, vorallem im Stehen. Im Sitzen hilft es auch, jedoch ist für mich im Sitzen die LP am Körper etwas unangenehmer als eine moderne ST, deren Korpus Aussparungen hat um sich besser an den Körper und Arm anzuschmiegen.
Tele hab ich leider (noch) keine...
 
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So könnte ich mir das auch vorstellen. Das höhere Gewicht und der bauchigere Korpus sind im sitzen vielleicht ein wenig unangenehmer als ein dünner Korpus mit weniger Gewicht. Nur eine Vermutung ?
 
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genau, das was @DarkStar679 sagt.

Und Theorie ist schön. Praxis ist leider besser ;).

Es gibt sehr viele Faktoren, die das Wohlbefinden beeinflussen können. Halswinkel und damit auch die Höhe der Brücke, Halsbreite, Halsprofil, Korpusgröße, Position der Brücke, Form des Korpus, Position der Schalter, Position der PUs, etc.
All kann einen Einfluss auf die Körperhaltung haben.
 
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Solange irgendeine Ausbuchtung halbwegs als Auflage auf dem Bein dienen kann, komme ich im Sitzen mit fast allem gleich zurecht, sprich erstmal eher mäßig. Was für mich dafür viel wichtiger ist, ist nämlich auch im Sitzen ein Gurt. Beim Antesten im Laden habe ich meistens keinen um, und da merke ich immer, dass mir die Gitarre viel instabiler erscheint, und wie mich das beim Spielen doch gelegentlich aus dem Konzept bringt. Freiwillig würde ich nie ohne Gurt üben.

Als Jungspund hatte ich die Gitarre bzw. den Bass noch tiefer hängen, Rock'n'Roll halt - und da hatte ich für daheim immer auch kürzer eingestellte Gurte, oder ein freies Loch benutzt, damit auch im Sitzen Zug drauf ist. Nichts nervt mich mehr, als wenn die Greifhand zusätzlich noch den Hals an Ort und Stelle halten muss. Ich finde, dass sich LP und Tele in soweit auch nicht viel schenken.

Was zur Not auch ohne Gurt gut geht, ist mMn übrigens ausgerechnet die Flying V: Schenker-mäßig das V zwischen die Beine geklemmt und ab, vorzugsweise eine 58er mit Gummibelag in der unteren Zarge.

Gruß, bagotrix
 
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Ähnliche Geschichte bei mir. Komme aus der Fender Ecke. Hab mit einer Strat begonnen und dann mal eine Tele angespielt und seitdem hat mich die Tele aufgrund Ihrer "Einfachheit" und dem Sound in den Bann gezogen.
Trotzdem erwische ich mich immer wieder, wenn ich mal Richtung Slash schiele und Knockin in heavens door spielen möchte, dass das mit einer Fender "nicht richtig" klingt, ihr wisst was ich meine :)
Daher hab ich mir bereits 2 Paula´s zugelegt (Studio / Greeny), die ich recht schnell wieder verkauft habe, weil sie einfach nicht ausreichend gespielt wurden.
Letzte Woche hat es mich wieder gejuckt und ich habe mal eine Inspired by Gibson Epiphone angespielt. Optisch und von der Verarbeitung gesehen absolut top Niveau aber anatomisch kommen wir einfach nicht zusammen.
Der dicke Hals (50s Vintage, gibt es nur in Kombi mit P90s) und das hohe Gewicht mit fast 5KG ... ich merke da sofort, dass die wieder nur an der Wand hängen oder im Koffer liegen wird. Das ist für mich wie ein hübscher Schuh, der nicht so richtig passt. Wenn ich nur mal ein paar Meter gehen muss und es schön aussehen soll, zieht man ihn an. Wenn ich jedoch weiß, dass der Weg ein paar KM beträgt dann zieh ich einen bequemen Schuh an, der mir keine Schmerzen bereitet - so geht es mir auch bei Gitarren.
Daher hab ich jetzt mal zur Seite geschielt und die SG-Special gesehen, wo die Kombi P90 mit Slim-Neck für mich ein "perfect match" ist. Und ja was soll ich sagen, es ist in der Tat so, dass ich mit der Gitarre sofort "per Du" war. Lediglich die Verarbeitung vom Griffbrett hat mich enttäuscht aber vermutlich wird es da auf einen Tausch der Gitarre hinauslaufen. Das Modell SG ist auf jeden Fall für mich perfekt und es muss nicht immer Les Paul auf der Kopfplatte stehen.

Nur meiner bescheidene Meinung :)

Grüße
Angus ähhh Marko
 
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Nur so als Gedanke, @Marko1103

Wäre da nicht auch ein Blick zur Les Paul Special DC mit Humbuckern lohnenswert (ich habe Dich so verstanden, dass Du keine P90 willst, richtig?)???

Epiphone Les Paul Special DC Fig BB

Ist ja in der Ausführung auch eher eines der günstigeren Modelle (was nicht immer heißen muss, dass sie weniger gut verarbeitet wären)
Da kein Maple-Top, sollte sie auch leichter sein als eine "dicke Paula"

Ästhetisch ist natürlich die klassische Special unerhört sexy und wäre immer meine erste Wahl - noch vor einer Standard oder einer SG - aber halt P90 (which I LOVE)

Hier als DC auch von Epi (recht günstig)
Epiphone Les Paul Special DC TV Yellow


Und Music Store schein noch ein paar SC von Epi in der Einflugschneise zu haben (wurden seinerzeit hart gefeiert, als sie auf den Markt kamen)
https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Epiphone-Les-Paul-Special-TV-Yellow/art-GIT0051906-000
 
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