les paul standart vs. studio?!

von m0rt1, 29.06.06.

  1. m0rt1

    m0rt1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.06   #1
    meine neue gitarre soll eine les paul sein. habe gehört das bei der studio der klang nicht so wirklich toll sein soll. und bei der standart hab ich nicht die ahnung was das gerade sein soll. für mich zählt der klang. also um das nötige kleingeld mach ich mir gerade nicht so die sorgen drum. nur welche jetzt; standart oder studio?!

    wäre nett wenn mir jemand weiter helfen kann
     
  2. Harlequin

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    Erstellt: 29.06.06   #2
    Standard, ist aber höchst subjektiv. Für alles weitere siehe FAQ in meiner Signatur.
     
  3. m0rt1

    m0rt1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.06   #3
    was wäre denn eure/deine (Harlequin) wahl?
     
  4. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.06   #4
    Wie wäre es wenn du uns erstmal sagst welcher Hersteller: Gibson oder Epiphone. Welche Serie genau - Elitist?....

    Gruß
     
  5. derYosh

    derYosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.06   #5
    Moinsen!!
    Ich rede jetzt von den Gibson Modellen. Zum einen von der Studio Ebony mit Chrome Hardware und der Standard Ebony mit 50s-Neck.
    Bei Gibson sind das zwei verschiedene Gitarren, nicht nur auf optischer Ebene!! Die Studio hat nämlich einen dünneren Korpus als die Standard.

    Wenn für dich der Klang entscheidend ist, dann kommst du um das ausprobieren der Instrumente nicht herum, da sich der Klang der beiden Gitarren MEINER MEINUNG nach nur im Nuancenbereich unterscheidet. Vielleicht habe ich zu schlechte Ohren, aber so massiv ist der Unterschied nicht.
    Mir gefällt jetzt zum Beispiel die Standard besser, weil sie einen geringfügig "saftigeren" Ton raushaut. Aber vielleicht suchst du ja genau das nicht.
    gruß
    -yosh

    PS: Mein [​IMG]ster Beitrag! ;)
     
  6. AintNoEddie

    AintNoEddie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.06   #6
    Neeeeeeeeeeeeeein, das ist kompletter Unfug! Studio klingt nicht automatisch schlechter als Standard!

    Die Studio ist eine - vor allem optisch - etwas abgespeckte Version (kein Binding, Decke), ist etwas dünner vom Korpus her und hat die "alten" Standard Pickups (490/498). Vom Klang her ist sie sicher nicht genau gleich wie die Standard, aber hey - zwei Standards nebeneinander klingen auch nicht gleich... Daher: ausprobieren bis die Finger wund sind ;)

    Wenn das nötige Kleingeld egal ist dann schau vielleicht auch mal in die Historic-Ecke, da gibt's dann wirklich einige Unterschiede, und tendenziell klingen diese Modelle besser (kosten aber auch ordentlich mehr). Siehe Hoss' Les Paul FAQ.
     
  7. 68goldtop

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    Erstellt: 30.06.06   #7
    kann ich aintnoeddy nur beipflichten.
    ich hab´ne standard UND ne studio und die klingen beide gut - aber beide verschieden. deswegen kann ich auch keine von den beiden verkaufen - mist! ;)
    allerdings ist meine studio von ca. ´94 und ich kann nicht feststellen, daß der body irgendwie dünner wäre... wahrscheinlich wär ich aber froh drum, denn sie ist schon ganz schön SCHWER...
    cheers - 68.
     
  8. JPage

    JPage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.06   #8
    Genau. Geschnitten oder am Stück? ;)
     
  9. .:buLLi:.

    .:buLLi:. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.06   #9
    Ich würde mich für ne Standard entscheiden.
     
  10. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 30.06.06   #10
    Damals war der Body auch noch nicht dünner. Die Studio war in den
    Mitt- bis Spätneunzigern eine großartige Gitarre, die den Namen Les Paul wirklich voll und ganz tragen konnte. Damals hatte sie nämlich noch die Normalmaße. Dann, etwa zur Jahrtausendwende ( hört sich in dem Zusammenhang schräg an:cool: ), wurde sie überarbeitet. Es gab sie erst nur noch mit Dot- Einlagen und normalen Bodymaßen ( mit den Maßen jetzt nicht so festnageln. Weiß nicht, ob sie 100%ig übereinstimmten ). Die Gitarre floppte total und wurde schnellstens wieder vom Markt genommen. Dann entschied man sich für eine weitere Überarbeitung. Es gab sie wieder mit den Crown Einlagen, dafür ist der Korpus etwa nur noch 4/5 so dick wie bei einer Standard oder alten Studio. Klanglich, würde ich sagen, ist sie nicht schlecht, wobei ich sie nicht gegen meine Endneunziger Studio tauschen würde. Ich mag nämlich schwere Paulas.

    Die neuen sind halt wegen der geringeren Masse etwas straffer im Klangverhalten und auch etwas schneller in der Ansprache, jedoch fehlen ihnen die prägnanten Mitten und das Sustain. Und das macht eine typische LP ja aus. Also anspielen und selbst entscheiden, ob Dir das fehlt.

    An den Threadersteller mein Tip: Wenn Du irgendwo ne ( gebrauchte )Mittneunziger Studio rumstehen siehst, probier sie mal aus. Das könnte eine sehr gute und günstig zu habende Alternative darstellen.

    @68goldtop: Verkauf die Studio bloß nicht! Du wirst es irgendwann bereuen. Wenn Du nicht in Geldnöte kommst, dann behalt sie. Du bekommst nie das Geld dafür, was sie qualitativ noch wert wäre. Schlimmstenfalls nimmt sie daheim ja nur Platz weg.
     
  11. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 01.07.06   #11
    hi mai!
    danke für die infos + den guten rat ;)
    nee, ich werd sie nicht verkaufen! tatsächlich spiele ich sie z.zt. (sg-wahn-bedingt) nur selten, aber jedes mal wenn ich sie spiele bin ich wieder platt wie gut sie klingt!
    cheers - 68.
     
  12. LesterW.Polfus

    LesterW.Polfus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #12
    Ich würde mich auf jeden fall für die Standart entscheiden, weil in ihr besseres holz verbaut worden ist, sie besser aussiehr und auch bessere pu in ihr sind. ausserden braucht man sich mit dem gewicht auch keine sorgen machen weil ja löcher zur gewichtsverminderung in ihr sind.

    Gruß Lester
     
  13. JPage

    JPage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #13
    Nö.

    Ansichtssache.

    In den neuen Standards sind Burstbucker drinnen. Ob das aber bessere PUs sind als die alten bleibt dahingestellt. Ich hab bis jetzt auch schon ordentlich was schlechtes über Burstbucker gehört....

    Die Löcher sprechen nur für schlechteres Holz im Allgemeinen, weil das Mahagoni schon fast zu schwer ist.
    In dem Fall würde ich eher auf eine R7 oder R8 aus der Historic Collection (Also eine 1957 Goldtop Reissue oder 1958 Reissue) zurückgreifen, die ebenfalls in der Preisklasse der Standards liegen, aber besseres Holz verbaut haben. ( Ich hab hier glaub ich hoss zitiert... :rolleyes: )

    MfG
     
  14. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 01.07.06   #14
    Die Frage ist halt, wieviel Geld Du wirklich ausgeben willst. Wenn Du meinst, daß das Geld Nebensache ist und vor allem der Sound zählt, dann wird es sich lohnen, auf eine 57er Goldtop oder eine 58er Plaintop aus dem Custom Shop zu sparen ( sofern Du den Unterschied auch real raushörst, dazu später mehr ). Diese kosten um die 3000€ und sind somit im Preisbereich der Standards ( 2600€).
    Stellt sich die Frage, ob Du die Riegelahorndecke der Std brauchst oder darauf verzichten kannst. In den Custom Shop Modellen ist auf jeden Fall das bessere Holz verarbeitet. Wie JPage schon geschrieben hat, sind die Standards vom Holz her eher zweifelhaft ( das Indiz sind eben die gewichtsreduzierenden Löcher, welche bedeuten, daß schweres Mahagoni verwendet wurde; und schweres Maha sprich entweder für eine allgemein schwere Art oder für zu kurze Lagerung/Trocknung ).

    Das bedeutet jetzt nicht allgemein leichtes Holz=besserer Klang, aber im A/B Vergleich zwischen den Gitarren hat bei mir fast immer die Custom Shop ( 98 % der Fälle ) klanglich den Vorzug erhalten. Und ich hab mich nicht vom Custom Shop Logo beeinflußen lassen. Das heißt jetzt nicht, daß die Standards schlecht sind ( manche sind auch auf Augenhöhe mit den Custom Shops, positive Ausreißer nach oben, aber da muß man viel testen und vergleichen ), aber wenn ( relativ gesehen ) so wenig Preisabstand zwischen den beiden Serien ist, dann lohnt es sich evtl., auf eine Custom Shop zu sparen.

    Mir persönlich waren die Standards, die seit 2000 gebaut wurden, größtenteils zu topfig im Klang und wenn man sie zum Singen gebracht hat, fehlten ihnen etwas der letzte Mittenanteil. Sie klingen relativ drahtig, fast schon etwas zu schlank in den Mitten, haben aber eine relativ schnelle Ansprache. Die Custom Shop haben ebenfalls dieses direkte Ansprechverhalten, sind aber im Mittenanteil sehr rund. Umso mehr man mit ihnen kämpft, desto mehr holt man aus ihnen raus, bei der Standard hat man dann mal sein Limit erreicht und dann tut sich nix mehr, wenn man noch mehr damit kämpft. Die Custom Shop hat einfach ein breiteres Spektrum und reagiert immer mehr auf das Spiel des Spielers. Man bekommt halt von Anfang ( dem sanften Spiel ) bis zu Ende ( die Gitarre zum Kreischen bringen ) immer was unterschiedliches und abgestuftes geboten. Bei der Standard ist die Bandbreite geringer. Sie macht irgendwann nix anderes mehr.

    Dies sind jetzt subjektiv empfundene Eindrücke und letztendlich muß jeder für sich entscheiden, ob er die 400 € Mehrpreis für Nuancen ausgeben will. Mein Tip: Spiel beide Arten mal an, und wenn Du selbst klanglich keinen Mehrwert in der Custom Shop hörst, ist es für Dich auch nicht sinnvoll, mehr Geld auszugeben.

    Die Burstbucker sind so ne Frage: ich persönlich würde keinen € Aufpreis dafür hinlegen. Ich hab in meiner 99er STD Plus noch die damals verwendeten 490R / 498T Pickups drinnen und muß sagen, sie sind mir auf jeden Fall lieber. Die Burstbucker sind jetzt nicht gerade das Überfeature, auch wenn sie von Gibson so hingestellt werden. Wenn sie sowieso in der Gitarre drin sind, meinetwegen. Sie klingen nicht schlecht, aber nicht viel besser als die alten. Somit kann ich persönlich nicht eine Kaufentscheidung aufgrund der anderen Pickups abhängig machen. Für den Preis, was sie als Replacement Artikel kosten, bekommt man selbst aus dem Seymour Duncan Katalog bessere ( meine Meinung ).
     
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