Lieblings-Zugriegeleinstellungen

von Hans_Maulwurf, 18.08.06.

  1. Hans_Maulwurf

    Hans_Maulwurf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.06   #1
    Hi Leute,
    ich habs getan! Ich hab seit Mittwoch mein Nord Electro 73 und bin ganz begeistert!
    Nun, da es meine erste Orgel ist, und ich noch nicht die große Erfahrung hab, wüsste ich gerne, was so eure Lieblingseinstellungen sind (Zugriegel, Leslie, Percussion...), damit ich mal mit den Sounds rumprobieren kann.
    Was auch nicht schlecht wäre, wären ein paar ungefähre Einstellungen, wie sie von den Profis gespielt werden (z.B. J. Smith, J. Lord,...).

    Postet doch einfach mal was ihr so gut findet.

    Grüße
    Hans
     
  2. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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  3. TravelinLight

    TravelinLight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.06   #3
    Erstmal Herzlichen Glückwunsch zum Kauf des Electro und willkommen im Club. Bin ein bisschen neidisch, weil ich mir damals nur den 61 geholt habe. Da ich aber über mein Masterkeyboard das Untermanual spiele, ist es OK. Böhmorgler hat Dir ja schon Links mitgeteilt. Ich kann mich nur anschließen: ausprobieren! Und lass Dir Zeit, Deinen Electro richtig kennen zu lernen. Als Swell-Pedal kann ich ein ROLAND EV-5 empfehlen, spielt sehr gut mit dem Electro. Viel Spaß.
     
  4. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 20.08.06   #4
    Hi

    Die Zugriegeleinstellungen der Profis sind zum Beispiel auch auf der new CX3 verewigt, deren Presets und Orgeltypen groesstenteil von Orgeldinos programmiert wurden. Muesste es im www auch ein Liste geben, die angibt welche Kuerzel in den CX3 Presets welchem Organisten entsprechen.
    Das waeren dann die von dir gewuenschten Presets, sogar inclusice bevorzugtem B3 Typ.
    Joe de Francescos Preset / Orgel geafaellt mir bei der CX3 am besten.

    Den Sinn der Hammond (Clone) Zugriegel beschraenkt sich aber nicht darauf, dass man damit nur Presets einstellt, sondern dynamisch das Klangverhalten der Orgel waehrend dem Spiel steuert.

    Ausgangspunkt dabei sind sicherlich klassische Einstellungen der ersten drei Zugriegel wie 800, 850, 858 oder natuerlich 888.
    Genauso klassisch ist ganz einfach 008. Die Zugriegeleinstellung klingt bei einer Hammond fast Mini Moog artig mit geschlossenem Filter. Mit Zerre
    oder Ringmodulator dann gitarrenartig wobei man mit zusaetzlichen hoeheren Zugriegeln des Zuhoehres Ohr gerne noch mehr belasten kann.

    Bereits mit dem Ueberblenden von 888 auf 008 plus Zerre oder umgekehrt kann man sehr lebendige Effekte erzeugen. 008 ist auch die Zugriegeleinstellung mit der man einen Clone sehr gut testen kann.
    Oder clean ist es eben vorbei bei bei Julimond.

    Der einfachste Effekt auf einer Hammond (Clone).
    Mit 008 einfach mal ueber die Tastatur wischen.
    Es muss ein deutliches uoaei hoerbar sein.
    Vergleichbar mit dem Schreien einer bischen agressiven Katze.
    Kommt das nicht kannst du deinen Clone einstampfen.
    Wobei das Nord Electro hier sicherlich keine Probleme hat.
    Am geilsten bei Nord finde ich den Rhodes Sound.

    Hat der Clone den Katzentest bestanden, kann man zum
    Ausblasen des Gehoergangs uebergehen :-)
    Dazu legt man ganz einfach den Arm zunaechst mit 008 quer ueber die Tastatur. Auf Polyphonie muss man bei einer Hammond nicht achten.
    Je nachdem wie weit man das ganze treiben moechte zieht man nun weitere
    Zugriegel ueber dem 8 Fuss Zugriegel, eventuel auch in rhytmischer Ausstattung, damit auch dem letzten Zuhoerer klar wird, dass hier kein Pianist sondern ein Hammodspieler am Werke ist.
    Bei der Technik: Keine Zugriegel unter dem 8 ter !
    Old/new CX3 beherrschen das perfekt.

    Bei hartnaeckiger Verstopfung der Gehoergaenge ist bei dieser Technik der zusaetliche Einsatz von Overdrive Distortion oder Ringmodulator angebracht.
    Spaetestens damit wird dann der BRETT-Gitarrero seine Klampfe frustriert in die Ecke stellen :-)

    Fehlt noch die Hammond Registrierung wenn David mal wieder again on the road ist. Full Drawbar also. Wobei Manfred Man bis heute keine Hammond sondern eine old CX3 benutzt.

    Zieht man bei einer old CX3 alle Drawbars, dann ist das der Sound von Davies on the Road again. Bei einer Hammond klingt Full Drawbar aehnlich, vielleicht bischen kitschiger, da sie in den Baessen und Hoehen gegenueber einer old CX3 eingeschraenkt ist.

    So gesehen gibt es meiner Meinung auf einer Hammond gar nicht so viele Sounds:
    888, 008, 008xxxxxx, 888888888, 888 + irgendetwas
    Reggae oder Gospel kommt mit 888 000 xxx ganz gut.
    Der Rest liegt irgendwo dazwischen.

    Genaue Clones schalten den 1 Fuss Zugriegel hammondmaessig ab, wenn man Percussion verwendet. Bei der Hammond ist das wohl aufgrund der beschrankten Tastaturkontakte gegeben.
    Meiner Meinung nach muss das ein Clone aber nicht nachaeffen.
    888 000 005 ist auch mit Perc. ein sehr schoener Gospel Sound.
    ciao
     
  5. derLouis

    derLouis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.06   #5
    Ich finde cool:
    Alle geraden auf 0 und alle ungerade voll:D
     
  6. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #6
    Gerade fand ich folgende Seite(n) mit einer "kleinen" Liste von Zugriegeleinstellungen zur Nachahmung von (Pfeifen)orgelregistern.

    http://cc.ysu.edu/~dmsewell/hamstops.doc (als M$-WORD-Dokument)
    http://www.modempool.com/haldavis/hammond.txt (als Textdatei)

    :great:
     
  7. m-brose

    m-brose Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #7
    Hm, also ich bin ja nur Band-Orgler - mache also solistisch nicht viel sondern begleite eher...

    Spiele meistens im Obermanual 888 und für härtere Sachen 888888. Und wenns reinpasst ab und zu 3rd percussion...

    Vibrato hab ich meistens aus und wenn dann auf V2, weil mir V3 etwas zu viel Vibrato ist... und den Chorus-Effekt (Mix aus Vibrato und "normal") nutze ich gar nicht - gefällt mir irgendwie nicht, weiss auch nicht warum.

    Schönen Gruß Martin
     
  8. lenin01

    lenin01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #8
    Meine absolute Lieblings-Einstellung ist (auf meiner XK-1) 88 8832 211 mit C2, viel Overdrive und wenig Percussion. Ich spiele in einer Hard Rock (in Richtung Metal)-Band.
     
  9. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #9
    Dann brauchst Du ja eigentlich keine Zugriegel, sondern nur eine handvoll Presets. :rolleyes:
     
  10. Effjott

    Effjott Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.03.07   #10
    Moin, moin, verschiedene gebräuchliche Zugriegeleinstellungen und ne Menge guter Tipps zur Spieltechnik der Hammond sind in dem Buch "Hammond Organ Complete" von Dave Limina angegeben. Es wird samt CD mit Hörbeispielen geliefert. Ich kann es nur empfehlen, insbesondere für Neueinsteiger auf der Hammond. Vor allem, wenn du bislang kaum ne Orgel unter den Händen hattest und immer nur Klavier gespielt hast, dann haste mit dem Buch einen guten Lehrer für die Hammond-Spieltechnik gefunden. Auch "The Hammond Organ- Beauty in the B" von Mark Vail ist sehr hilfreich.
    Beste Grüße
    Effjott
     
  11. markus85

    markus85 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #11
    Stimmt, das Buch ist ganz nützlich. Hab ich mir auch mal (glaube vor nem Jahr oder so...) gekauft und durchgearbeitet.


    Am häufigsten verwende ich 888800000. Für Solos zieh ich dann zusätzlich die 2 2/3 und 2 raus. Das ganze noch mit 50% Overdrive versehen und schon rockts... ;)


    @Böhmorgler
    Streng genommen bräuchte ich auch keine Zugriegel. Gibt aber ne gewisse Optik/Atmosphäre her! Und falls man überraschenderweise doch in den Sound eingreifen muss, ist alles mit einem Handgriff erledigt. :D
     
  12. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #12
    Dann weiss ich jetzt endlich warum so viele Leute mit virtuellen Zugriegeln oder ähnlichem keine Probleme haben.
     
  13. AdrWgl

    AdrWgl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.07   #13
    Das kommt auf die Musikrichtung an und ob ich mit oder ohne Pedal spiele. Da hier ja alle bisher die "Lead" Sounds abgedeckt haben, wende ich mal mal dem anderen Extrem zu.

    So alten Schlager und Co spiele ich ganz gern mit folgender Zugriegelstellung:

    OM 888808668
    UM 808604004
    P 80

    Das ganze mit V2 ohne Perc und ohne Leslie. Klingt dann find ich ganz brauchbar für so TiAmo Sachen, hehe *inDeckungGeh*

    Oder:

    OM 048888440
    UM 808400000
    P 40

    Das ganze mit V1 ohne Perc oder mit 4UP und mit Leslie Slow. Klanglich finde ich kann man das als Hammond Streicherersatz im Obermanual gelten lassen. Im Untermanual finde ich diese Lösung ganz gut als Stringbass Ersatz. Pedal nehme ich dann nur zur Ergänzung und spiele den eigentlichen Bass mit der linken Hand.

    Für Jazz nehme ich gerne:

    OM 888000800
    UM 808000000
    P 08

    Das ganze mit C3 und Perc 4UP mit Leslie Fast.

    Für Rock finde ich fürs Obermanual

    888804444 und Perc. mit gerader Fusslage gut.

    Für so Cherry Wainer Vollgas Sachen achte ich darauf das ich auf keinen fall 5 1/3 verwende. Also 808888888 im Obermanual mit Vibrator nach Wahl und Leslie nach Wahl.

    Das ist natürlich jetzt noch so eine Sache welche Orgel man nimmt nicht jede Orgel klingt ja gleich. Meine Beispiele beziehen sich hierbei auf eine Hammond C3. Bei einer Wersi oder Böhm Orgel würde ich natürlich die Registrierung anderst wählen.

    Gruss
     
  14. marktheshark

    marktheshark Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.07   #14
    Hallo Orgler,

    ich wundere mich das fast alle ihre Zugriegel immer voll rausziehen. Ich nutze auch halbe Positionen um z.B die Lautstärken der beiden Manuale abzugleichen.

    Ein Standardsetting für Jazz / Funk bei mir ist z.B.

    unterManual 008800000 (also den 8ter und den 4er ganz raus)
    Obermanual 737000000 + second Percussion

    unten spiele ich dann Akkorde, für eine kleine Fillin Melodie wechsle ich nach oben, die ist dann aber nicht zu laut (das wäre sie bei z.B. 858000000)

    Ein ähnliches Set ist z.B
    unten: 008000000
    oben: 505000002

    Macht das noch irgendwer so.

    Gruss Mark
     
  15. Helmut

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    Erstellt: 15.03.07   #15
    ich mache das oft auch, aber nicht immer.
    Es kommt darauf an wie ich die beiden Manuale einsetze. Vielleicht ist das Ganze auch noch von der Musikrichtung oder der Besetzung, in der man spielt, abhängig. Manchmal ist der Einsatz der zweiten Hand nicht notwendig oder auch nicht erwünscht. In solchen Fällen setze ich dann schon mal das untere Manual quasi als zweites oberes Manual ein und erspare mir ein Umschalten/Umregistrieren. Bei einer B3 oder ähnlichem hat man halt keine 128 (oder mehr) Presets.

    Gruss Helmut
     
  16. AdrWgl

    AdrWgl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.07   #16
    Hi,

    also ich habe mir für das Manual eine Lautstärkeregelung gebaut, somit kann ich dennoch meine Wunschregistrierung durchführen und die Manuale zueinander von der Lautstärke dennoch anpassen. Manchmal ist das ganz nützlich.

    Wenn ich an einer anderen Orgel sitze, mache ich aber genauso wie du. Es ist bei mir stark abhängig ob ich alleine spiele oder nicht. Alleine benutze ich die Zugriegel und das Manualspiel im Untermanual viel intensiver.

    Gruss

    Gruss
     
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