... In diesem Bezug meine ich gerade sowat wie Peavey Windsor...das Ding klingt für meine Begriffe richtig gut und Schwächen konnte ich bei umfangreicheren Test auch nicht feststellen. ...
Der Windsor ist im Gegensatz zum Valveking etwas diffiziler einzustellen. Ohne dass es das jetzt genau trifft, aber: Es gibt Amps, die klingen gut, wenn man "alle Knöppe auf 10" stellt, und es gibt Amps, bei denen liegt das Optimum eben nicht bei "10". Je komplexer ein Amp (und der Line 6 Spider Valve ist eben schon vom Ansatz her komplex), desto mehr besteht eben auch die Möglichkeit, den Amp so einzustellen, dass er sch*** klingt.
Nun ist aber eben ein Amp nicht deswegen schlecht, weil irgend ein Dilettant eine Einstellung gefunden hat, die schlecht klingt. Und wer alle Knöppe auf 10 stellen will, sollte sich eben besser einen Amp kaufen, bei dem eben genau dies gut klingt.
nachdem ihr den amp ja schon live erlebt habt. wie schneidet er im vergleich mit dem H&K Switchblade ab? ist schon klar dass die sicherlich nicht auf einer höhe liegen ( 1. Preis, 2. bietet der Switchblade einfach noch ein bisschen mehr) aber wäre der Spidervalve eine günstigere Alternative?
Es ist exakt so wie Du es formuliert hast: Der Switchblade bietet einfach noch ein bisschen mehr. Und es gibt sicher auch noch bessere Amp/FX-Kombinationen, die noch ein bisschen mehr bieten als der Switchblade... alles nur eine Frage des Preises ... oder eine Frage, wie viel mehr das bisschen mehr denn kosten darf.
Das sensationelle am Line 6 Spider Valve ist das Einläuten einer neuen Preiskategorie. Vermutlich werden das andere Firmen nachmachen... aber jetzt liegt da erst mal eine Messlatte - und die liegt verdammt gut.
Sei mir nicht böse, aber wie oft habe ich Verkäufer bei neuen Artikeln schon so reden gehört ?
Klar . . . ein Verkäufer wäre ein Trottel, wenn er ein neues, sehr viel Erfolg versprechendes Produkt nicht erkennen und diese Erkenntnis nicht publik machen täte
Ich denke genau diesen Aspekt, ob der Amp einem das Geld wert ist sollte jeder Gitarrist für sich selbst beurteilen.
Was wir hier tun, ist nichts anderes, als Leute darauf aufmerksam zu machen, dass sie in ihre eventuellen Erwägungen ein neues Produkt mit einbeziehen könnten. Natürlich treffen sie dann ihre Entscheidung selbst. Und das geht so weit, dass sie uns das Zeuch wieder zurück schicken, wenn sie enttäuscht sind.
Wenn wir uns in besonderem Maße für Produkte engagieren, dann sind es meist solche, bei denen die Gefahr der Frustration und somit die Gefahr des Zurückschickens verschwindend gering ist
