Line 6 Variax als "Wandergitarre" ?

  • Ersteller Martin Hofmann
  • Erstellt am
Heute kam auch das Paket mit den Saiten an:)
Vielen Dank an Ernie Ball und Martin Hoffmann für die Saiten und die Überaschung, gleich 2 Extra Saitensätze dabei, Cobalt und Beschichtete, und Magnete DANKE, habe mich sehr über die Überraschung gefreut..

EBMM_Saiten.jpg


lg und ein musikalisches Wochenende:
Chris
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
Ja das die A-Gitarren Simulation an den E-Gitarren Amps nicht so klingen wird, war mir schon klar :)
Deshalb schrob ich ja, das ich schauen werde ob ich eine A-Verstärker für den Mustang II finden kann um das erneut zu testen.

Wäre schade wenn diese Simulationsbank am ende das Fazit bekommt "Spielt es über eure HIFI Analge oder direkt ins Mischpult", das wäre mMn der komplett falsche Ansatzt.
 
Der Mustang II hat doch auch einen AUX Eingang!? Kannst ev. darüber mal probieren?
 
Das bezweifle ich, da AUX-Eingänge meist für "Kopfhörerlevel" gemacht sind, das unverstärkte Ausgangssignal einer E-Gitarre dürfte da zu schwach sein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Naja ok, war ja auch nur so eine Idee. Direkt auf einen Eingang der HiFi Anlage ist ja im Grunde auch nix anderes :gruebel:. Wenn ich hier meine Gitte (aktive EMG's) über den AUX meines Yamaha THR einspiele kommt zumindest etwas raus und das auch nicht soooo leise. Um zumindest mal den Akustik Part zu testen reicht es ja vielleicht schon!?

LG Kay
 
Ich bin ja mal gespannt wie die gemodelten Akustiksounds der Wandergitarren über einen Akustikgitarren-Amp bzw. Fullrange-System klingen. Also lasst mal hören. ;)

Letztendlich würde ich aber schon erwarten, dass diese Sounds auch über den E-Gtarren-Verstärker ordentlich klingen sollten, sonst habe ich den Vorteil keine Akustikgitarre mit zur Probe oder Gig nehmen zu müssen, durch den Nachteil einen Akustikgitarren-Verstärker zu kaufen und mitnehmen oder für einen zweiten Signalweg sorgen zu müssen, wieder relativiert. Just my two cents.

Bei Gelegenheit - wird leider noch etwas dauern - werde ich mal meine Akustikgitarre und die gemodelten Akustikgitarren meiner Line6 Variax JTV-59 TSB an meinem E-Gitarren-Amp vergleichen.

Beste Grüße
Dieter
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Wäre schade wenn diese Simulationsbank am ende das Fazit bekommt "Spielt es (...) direkt ins Mischpult", das wäre mMn der komplett falsche Ansatzt.

Für mich ist das nicht nur kein falscher sondern mit Abstand der beste Ansatz. Ich spiele schon seit Jahren direkt in den Mischer und über die PA. Und allen Unkenrufen der Vintagefetischisten zum Trotz, bin ich mit meinem Sound total zufrieden.

Dank der bahnbrechenden digitalen Revolution von Line6 bin ich seit der Jahrtausendwende nicht mehr auf Röhrenamps & Acoustic Amps und - was in diesem Thread diskutiert wird - neuerdings vielleicht sogar nicht mal mehr auf unterschiedliche Gitarrenmodelle angewiesen.

Ein herzliches Dankeschön an die Leute von Line6, die genialen Sound für echt kleines Geld möglich machen. :great:

Über die PA krieg ich den E-Gitarrensound über Emulation und die Steelstring direkt ohne störende Beilagescheibe (=Amp) sehr gut in den Bandmix eingebunden und erspar mir diverse Amps und die ganze Palette an Tretminen. Nachdem ich gerne zwischen Fender Bassman, VOX AC30, Marshall Plexi, Marsall JCM800 und Hiwatt 100 switche, sind die POD Simulationen ein sehr preiswerter, effizienter und platzsparender Lösungsweg. Wenn es jetzt überzeugend auch noch Les Paul, Strat, Nylonstring und Western in einem gibt, sehe ich künftig wenig Notwendigkeit, mich mit Altlasten des vergangenen Jahrtausends herumzuschlagen.

Eine PA ist wesentlich günstiger als all die Amps und Gitarren zusammen und als Band benötigt man sowieso eine Lösung, um den Gesang lautstärketechnisch sauber und klar über die 1.000 & 1 Insellösungen der Instrumentalisten zu bringen.

Wahrscheinlich liegt meine Einstellung auch daran, dass ich neben Gitarre auch Bass spiele und vor allem auch singe. Der Gesang ist für mich immer am wichtigsten und die PA bringt mir damit nochmals einen direkten Vorteil: optimales Abmischen zwischen Vocals und Instrumenten.

Coole Sounds sind eine Frage der eigenen Kreativität, des persönlichen Geschmacks und der Fähigkeit, aus dem was man hat was Cooles zu machen. Und keine Konsequenz aus vermeintlich einzigartigem Equipment, mit dem die Helden im letzten Jahrtausend auskommen mussten. Gerade die würden heute mMn auch mit den digitalen Möglichkeiten experimentiert. Die wurden nicht zu wegweisenden Vorbildern, weil sie sich mit den verfügbaren Möglichkeiten und Sounds der Vergangenheit aufgehalten haben.

Wobei die Modulation des Gitarrenmodells ja nicht zwangsweise aus der Gitarre kommen muss, wie man beispielsweise auch an Al Di Meola, Sting & Co mit dem Roland VG-8 und seinen Nachfolgemodellen sehr eindrucksvoll sieht.

In diesem Sinne: Danke den neuen und sehr aufschlussreichen Einsichten von exoslime, die dem Thema hier für meinen Geschmack eine interessante Note verliehen haben. :great:

Ich bin ja mal gespannt wie die gemodelten Akustiksounds der Wandergitarren über einen Akustikgitarren-Amp bzw. Fullrange-System klingen. Also lasst mal hören. ;)

Letztendlich würde ich aber schon erwarten, dass diese Sounds auch über den E-Gtarren-Verstärker ordentlich klingen sollten, sonst habe ich den Vorteil keine Akustikgitarre mit zur Probe oder Gig nehmen zu müssen, durch den Nachteil einen Akustikgitarren-Verstärker zu kaufen und mitnehmen oder für einen zweiten Signalweg sorgen zu müssen, wieder relativiert. Just my two cents.

Wie soll das gehen?

Nachem ein modulierter Akustiksound primär authentisch nach einer echten Akustikgitarre klingen soll und eine Akustikgitarre über einen E-Gitarrenverstärker nun mal nicht gut klingt ... wie soll dann die Simulation plötzlich beides können? Authentisch nach Akustikgitarre und gut über einen E-Gitarrenverstärker?

Die Quadratur des Kreises?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 10 Benutzer
Dank der bahnbrechenden digitalen Revolution von Line6 bin ich seit der Jahrtausendwende nicht mehr auf Röhrenamps & Acoustic Amps und - was in diesem Thread diskutiert wird - neuerdings vielleicht sogar nicht mal mehr auf unterschiedliche Gitarrenmodelle angewiesen.
Damit hast du sicher Recht und es ist absolut nicht so das ich da innovationen im weg stehen möchte oder sie gar ablehne.
Das Konzept der Variax finde ich bisher auch super :great:

Aber ich denke da gerade an "Mich", also den "Daheim" Spieler.
Und ich hab kein "ins Mischpult" spielen, also bin ich auf die gängigen Verstärker angewiesen. Somit bleibt mir nur, den cleansten Sound zu wählen und mich mit dem "zufrieden" zu geben.
Was mir aber bei der Akustikbank nicht gelingen will.
Ich werde versuchen gerade aus dieser Bank das "beste" raus zu holen und hoffe das ich entweder eine Simulation für meinen Mustang II finde oder aber einen VSTi Akustikamp finde damit ich über ein Interface
direkt in den PC spielen kann.
Wenn das dem Sound gut tut hab ich überhaupt keine Probleme diesen Weg zu gehen!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
... Aber ich denke da gerade an "Mich", also den "Daheim" Spieler.
Und ich hab kein "ins Mischpult" spielen, also bin ich auf die gängigen Verstärker angewiesen. Somit bleibt mir nur, den cleansten Sound zu wählen und mich mit dem "zufrieden" zu geben. ...

Das ist doch okay, dem interessierten Mitleser helfen solche Erkenntnisse auch weiter. Eine Gitarre, die für jeden Zweck optimal ist, wird es wohl nie geben. ;)
 
Aber ich denke da gerade an "Mich", also den "Daheim" Spieler.
Und ich hab kein "ins Mischpult" spielen, also bin ich auf die gängigen Verstärker angewiesen. Somit bleibt mir nur, den cleansten Sound zu wählen und mich mit dem "zufrieden" zu geben.
Was mir aber bei der Akustikbank nicht gelingen will.

Das ist für mich der entscheidende Punkt. Klingt sie ohne allem für Dich gut, nur akzeptabel oder nicht gut?

Im gleichen Setup, dass man zum Recording einer Akustikgitarre mit Tonabnehmern verwendet. Also ein Interface ohne eigener Klangfärbung.
 
@relact
Ein weiterer entscheidender Punkt ist, ob man beim Gitarre spielen dieses Feeling des Flatterns der Hosenbeinen braucht.

Nach meiner bisherigen Erfahrung - ich lasse mich gerne eines Besseren belehren ;) - ist das etwas, was nur beim Spielen über einen Gitarren-Amp mit den passenden Boxen/Speakern rüberkommt, aber über eine PA bzw. Fullrange-Box nicht so richtig.
Als hack_meck und ich am Tag vor der NAMM 20014 bei Line6 waren (siehe https://www.musiker-board.de/board-...rd-besucht-die-namm-2014-a-8.html#post6842469, https://www.musiker-board.de/board-...d-besucht-die-namm-2014-a-14.html#post6848718, https://www.musiker-board.de/board-...d-besucht-die-namm-2014-a-22.html#post6860063, https://www.musiker-board.de/board-...d-besucht-die-namm-2014-a-25.html#post6890205, https://www.musiker-board.de/board-...d-besucht-die-namm-2014-a-22.html#post6860993) hatten wir dieses Thema dort bei einem der Line6-Mitarbeiter, der gerade an Sounds tüftelte (siehe erstes Foto beim letzten Link zu unserem Line6-Besuch), angesprochen. Er hörte und kontrollierte nämlich die Sounds über Studio-Monitore und da fiel mir auf, dass da dieses Flattern der Hosenbeine (Amp-Feeling) fehlte.

Ich gehe davon aus, dass das einer der wesentlichen Gründe dafür gewesen sein dürfte, dass Line6 auch Amps mit Röhren-Endstufe und Gitarren-Speakern (DT-Reihe) auf den Markt brachte.

Beim Kemper-Stand auf der NAMM war mir übrigens auch aufgefallen, dass das Amp-Feeling bei dem Vorführer auch nur zu hören war, als er eine 4x12er Gitarrenbox mit dran hatte. Über die Studioboxen, die ebenfalls angeschlossen waren, fehlte dem Klang einfach der Druck.

Beste Grüße
Dieter
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Moin Moin,

ich finde Backsteins Argumentation auch recht, nicht jeder hat so ein Equipment rumstehen damit man bei alles und jedem das passende für den Richtigen Sound zur Hand hat. und es gibt sicher eine Menge Gitarristen die eben genau keinen Acoustic-Amp, oder PA, etc zur Verfügung haben, und dann enttäuscht wären das die Variax Westerngitarrensimulationen für sie eigentlich so nicht wirklich brauchbar sind.
Letzendlich, in einer Professionellen, oder Semiprofessionellen Situation, analysiert man immer, was ist das Ziel, und was brauche ich dazu um mein Ziel mit bestmöglicher Effizienz und geringstem Aufwand, in der, dafür bestmöglichsten Qualität zu erreichen, Kompromisse wird man immer auf die ein oder andere Weise eingehen müssen. als Hobbymusiker sieht man das je Ambition natürlich komplett anders und hat auch oft gar nicht die Möglichkeiten entsprechende Umstände zu schaffen, weil zb. nur begrenzt Zeit oder Geld, oder beides kaum vorhanden ist. der Aufwand muß ja auch immer in einer Relation stehen, und braucht man dieses oder jenes überhaupt wirklich?

Ich mag warscheinlich zum geringen Anteil der Gitarristen gehören, die einen lauten Amp und das damit verbundene Hosenbeineflattern als störend und nervig empfinden, für mich ist der ideale Gitarrensound der, den ich zu meiner gewünschten Lautstärke im Kopfhörer/Inear höre, und nicht eine laute 2 oder 4x12 Box 3m vor mir stehen haben möchte. Klar ticken die meisten Gitarristen anders, und brauchen eine 4x12er, und den Raumklang für ihren Sound, was ja auch sehr OK, nur mir ist ein Inearsound mittlerweile einfach viel lieber!
Aber das ist auch ganz klar eine Gewöhnungssache, ich habe vor 7 Jahren damit angefangen eine für mich gehbare Lösung zu finden, und das habe ich auch mit Damage Control Womanizer und Demonizer recht gut hinbekomme, mittlerweile bin ich bei Kemper und Axe FXII angelangt und hier wunschlos glücklich. da sind dann natürlich auch solche komplexeren Setups, wie zb E-Gitarren und Akustikgitarren Signalwege ein Klacks und nur eine Einstellungssache von wenigen Minuten.

Mein Splawn Pro Mod 100W Röhrentop steht seit einer Weile unbenutzt im Flightcase rum, ich könnte ihn auch im Moment nicht mehr spielen weil ich gar keine Box mehr für ihn hier habe.
und ein Marshall Valvestate 80W Combo habe ich auch noch hier, der ist auch schon in die Jahre gekommen, und spiele ich eigentlich so gut wie gar nicht mehr

So, gleich wieder Probe, die Variax ist schon bereit ;)
lg
Chris
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
Ein weiterer entscheidender Punkt ist, ob man beim Gitarre spielen dieses Feeling des Flatterns der Hosenbeinen braucht.

Höhrgewohnheiten sind wohl individuell. Die einen hören mit den Ohren, die andern mit den Hosenbeinen. :whistle: Es denkt ja auch nicht jeder mit dem Kopf, sonst stünde es um die Welt ewas anders, meine ich. :mampf:

Nach meiner bisherigen Erfahrung - ich lasse mich gerne eines Besseren belehren ;) - ist das etwas, was nur beim Spielen über einen Gitarren-Amp mit den passenden Boxen/Speakern rüberkommt, aber über eine PA bzw. Fullrange-Box nicht so richtig.

Aber im Ernst: es geht überhaupt nicht um Belehrung, sondern einfach um einen Austausch der Meinungen. Und die sind unterschiedlich, so wie Wahrnehmungen auch. Wenn Dir ohne Amp was abgeht, dann ist das ok. Ist das Deiner Meinung nach eine Frage der Lautstärke oder eine Klangeigenschaft? Dieses Amp-Feeling.

Mein Eindruck ist, in 15 bis 30 m2 Proberäumen klagen viele Gitarristen, dass ihre Amps abstinken, wenn sie banddienlich unter der Lautstärke der Vocals spielen müssen/wollen. Bei kleinen Gigs können sie mit der PA gut mithalten aber bei großen Gigs steht die Frage im Raum, wie man das Hosenbein-Amp-Feeling am besten in den FOH Mix bekommt.

Ich find Bands cool, die auch bei gemäßigter Lautstärke einen guten Sound haben.

Beim Kemper-Stand auf der NAMM war mir übrigens auch aufgefallen, dass das Amp-Feeling bei dem Vorführer auch nur zu hören war, als er eine 4x12er Gitarrenbox mit dran hatte. Über die Studioboxen, die ebenfalls angeschlossen waren, fehlte dem Klang einfach der Druck.

Schalldruck ... kann man auch über die PA gut erzeugen. Das kann man bei jedem Rockkonzert so wahrnehmen. Studioboxen haben einen anderen Zweck und sind keine PA Boxen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Aber im Ernst: es geht überhaupt nicht um Belehrung, sondern einfach um einen Austausch der Meinungen. Und die sind unterschiedlich, so wie Wahrnehmungen auch. Wenn Dir ohne Amp was abgeht, dann ist das ok. Ist das Deiner Meinung nach eine Frage der Lautstärke oder eine Klangeigenschaft? Dieses Amp-Feeling.
Eine gute Frage und ich kann da nur gefühlsmäßig antworten:
Also das Amp-Feeling setzt m.E. schon eine gewisse Mindestlautstärke voraus, sonst tut sich im tieferen Frequenzbereich einfach nichts. Das reicht mir Zuhause zum Üben aber völlig. Ich glaube aber, dass es überwiegend den Klangeigenschaften von Speakern (i.d.R. 12") geschuldet ist.

Übrigens gibt es sowohl beim alleine Spielen nicht nur ein zu leise oder zu laut, sondern auch beim Zusammenspiel in einer Band. Es gibt auch eine Höchstlautstärke. ;)

Beste Grüße
Dieter

- - - aktualisiert - - -

Schalldruck ... kann man auch über die PA gut erzeugen. Das kann man bei jedem Rockkonzert so wahrnehmen. Studioboxen haben einen anderen Zweck und sind keine PA Boxen.
Das ist richtig, aber einen guten Gitarrensound aus einem Gitarren-Amp über eine PA zu erzeugen, ist nicht so einfach.
Ich hatte mal mit meinem POD X3Live über eine PA gespielt und das Ergebnis war für mich suboptimal. Das ist schon über 3 1/2 Jahre her und mag auch meinen mangelnden PA-Kenntnissen geschuldet sein. Mag sein, dass da andere Gitarristen geduldiger und erfolgreicher beim Soundeinstellen mit Modeling-Amps über eine PA sind, für mich ist es keine Lösung, da ich Zuhause keine PA habe und dann passen die Sounds Zuhause und im Proberaum nicht zusammen.

Das Beispiel mit den Studioboxen bei Line6 sollte übrigens nur verdeutlichen, dass das nun mal halt anders klingt als über einen Gitarrenamp (Amp-Feeling).

Beste Grüße
Dieter
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
Also das Amp-Feeling setzt m.E. schon eine gewisse Mindestlautstärke voraus, sonst tut sich im tieferen Frequenzbereich einfach nichts.

Das kann ich nur bestätigen, insbesondere ich auch Bass spiele. Nachdem das Höhrempfinden alles andere als liniear ist, klingen Bässe bei geringen Lautstärken oft dünn im Vergleich und benötigen mehr Lautstärke.

Bei PA Anlagen trennt sich die Streu vom Weizen neben anderen Faktoren auch bei den tiefen Frequenzen. Bei einer guten PA spiele ich meine Bässe (aktive PUs) direkt in die PA und sie klingen sehr gut und druckvoll. Da ist nicht mal ein Bassverstärker notwendig. Bei billigen PAs gibt es auch welche, die nicht auf gute Basswiedergabe ausgelegt sind, da klingen dann auch die Gitarren unten rum mau.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
Moin,
habt ihr aktuellen User eigentlich schon das neuste Update draufgezogen? Für mich kam es leider ein wenig zu spät und ich hatte ehrlich gesagt auch gar nicht geschaut, mit welcher Software-Version ich arbeite. Vielleicht erklärt das auch nochmal ein paar Unterschiede zwischen Strat und Paula?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Hey,

Bei mir wird das vor nächster Woche nichts. Samstag is ein wichtiger Tag und Sonntag geht die Variax mit auf Probe (allerdings schaff ich wohl vorher kein Update).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Wie soll das gehen?

Nachem ein modulierter Akustiksound primär authentisch nach einer echten Akustikgitarre klingen soll und eine Akustikgitarre über einen E-Gitarrenverstärker nun mal nicht gut klingt ... wie soll dann die Simulation plötzlich beides können? Authentisch nach Akustikgitarre und gut über einen E-Gitarrenverstärker?

Die Quadratur des Kreises?

Jain … Gehen wir mal davon aus Line 6 baut eine Gitarre in Form einer E-Gitarre und versieht sie mit POD Simulationen verschiedener Gitarren. Sie hat einen Ausgang, der wohl bei einer E-Gitarre zu 99 % eine Verbindung zu einem E-Gitarren Verstärker herstellt. Mit anderen Worte, sie wissen ziemlich genau, was in der Kette als nächstes kommt. Sofern man einem E-Gitarren Verstärker überhaupt einen "akustischen Gitarren Sound" entlocken kann, dann doch wohl am ehesten, wenn das Eingangssignal so "moduliert" ist, dass ein cleaner E-Verstärker da so etwas wie einen akustischen Sound draus macht.

Bei allen E-Modulationen gehen sie davon aus, dass ein E-Verstäker (real oder simuliert) kommt, nur bei dem A-Sound soll es nur mit PA oder A-Verstärker klingen. Verstehe ich nicht, weil umstecken wird keiner für den Fall.

Nach meiner bisherigen Erfahrung - ich lasse mich gerne eines Besseren belehren ;) - ist das etwas, was nur beim Spielen über einen Gitarren-Amp mit den passenden Boxen/Speakern rüberkommt, aber über eine PA bzw. Fullrange-Box nicht so richtig.

a) Es geht hier viel um Hörgewohnheiten. Miles Smiles und InTune sind jeweils im Blues Jam Beispiel dafür, dass man auch mit Kopfhörer sowohl inspiriert, als auch mit fettem Sound spielen kann. Dabei gehen sie komplett andere Wege. Miles via POD, InTune via Grossmann ISO Box und Kopfhörer Monitoring am Rechner.

b) Ich habe ja die Line6 Stage Source PA Boxen. Die verfügen über einen DSP der den E-Gitarren Verstärker Sound (also mitten betont) simuliert. Sowohl das Amplifi, als auch mein ME-70 klingen mit der Box ziemlich fett und sind als Bodenmonitor direkt vor dir jederzeit in der Lage dir mit 1100 Watt einen Scheitel zu föhnen…

Jedoch spiele ich gerne Röhre, weil ich mit wenigen Knöpfen schneller zu meinen 3-5 Wohlfühl-Sounds komme. In den Optionen eines POD, Amplifi, Axe, Kemper würde ich mich verlaufen. Ich liebe anschalten, Boost +/- Zerre, Reverb und los-spielen. Peter55 wird das bestätigen können - wir haben letztes zwar 10 Gitarren durchgespielt, aber nicht 1 mal Knöpfe am Amp gedreht, obwohl ein Mesa Mark V dafür auch sehr verlockend wäre. Vol + Tone an der Gitarre hat uns jedoch gereicht.

Gruß
Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
Ja, ich gebe zu, dass ich auch bei mir zu Hause recht selten an den Ampeinstellungen schraube ... egal, welche Gitarre dranhängt.
Früher habe ich mir penibel aufgemalt, wie ich den und den Amp für die und die Gitarre einstellen muss ... i-wann, wenn man seinen Amp ein wenig kennt, schraubt man nur noch wenig an ihm rum - geht zumindest auch mir so.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 8 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben