Modern vs. Vintage vs. Reissue - was bevorzugt Ihr?

von Exp4ndable, 04.02.17.

?

Vintage, Modern oder Reissue?

  1. Vintage!

    42 Stimme(n)
    19,5%
  2. Modern!

    50 Stimme(n)
    23,3%
  3. Reissue!

    27 Stimme(n)
    12,6%
  4. Egal!

    96 Stimme(n)
    44,7%
  1. Exp4ndable

    Exp4ndable Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #1
    Auf Grund von immer wiederkehrenden Diskussionen, die ich hier im Board immer sehr gern mitlese, denke ich, es ist angebracht, einen Diskussions-Thread zu eröffnen, der ein heißes Eisen in der Gitarristenwelt anfasst: Modern vs. Vintage.

    Die Fragestellung:

    Haltet ihr (persönlich) mehr von modernen, gut ausgestatteten und mittels CNC-Produktion bis auf den hundertstel Millimeter exakt gefräste Axt, oder seid ihr auf der Suche nach dem 50er - 60er Jahre Traum mit abgegriffenem Lack und ordentilch Patina? Und wo finden sich in diesem Mix die Reissues wieder, welche die großen Hersteller (insbesondere Gibson und Fender) in so gewaltiger Stückzahl und so variantenreich auf den Markt werfen?

    Mode vs. Qualität


    In verschiedenen Threads hier am Board habe ich es schon gelesen und auch selbst schon geschrieben: Der modische Trend geht im Moment ja, auch abseits der Gitarrenwelt, hin zum Vintage-Used-Shabby-Look. Ich bin mir sicher, dass diese Modeerscheinung eben das ist: Eine kurzzeitige Erscheinung, die sich in nahender Zukunft wieder umkehren wird.
    Dass so viele Menschen auf der Suche nach Instrumenten zu sein scheinen, die aus einer vermutlich goldenen Ära stammen und kein Käbelchen der 2000er enthalten dürfen, um den Charakter nicht zu verlieren, scheint mir jedoch zumindest untersuchenswert.
    Geht mit diesen raren und oft unbezahlbar teuren Instrumenten wirklich eine nie wieder erreichte Qualität einher, oder handelt es sich um eine zu unrecht hoch gelobte und, nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage, hoch gehandelte Marketing-Strategie?
    Betrachtet man die zahlreichen Reissue Modelle von namhaften Herstellern (Gibson und Fender sollen nur als Anschauungsbeispiele herhalten), scheint es aber nicht ausschließlich darum zu gehen, das tatsächliche Original in den Händen zu halten. Doch was soll hier erreicht werden? Der originale Look, das originale Gefühl, oder die originale Qualität? Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

    (Übrigens möchte ich keineswegs andeuten, dass es sich bei den Reissues und History-Modellen um Qualitativ mangelhafte Instrumente handelt!! Ich habe neulich eine 1958er Les Paul Std Historic spielen dürfen und hätte sie am liebsten sofort gestohlen...)

    Jetzt aber zu mir:

    Meine Erfahrung / Meinung

    Ich bin mit etwas mehr als 15 Jahren Spielerfahrung vermutlich eher ein Neuling als Profi, ich erwische mich aber dabei, immer mehr zum Nerd zu werden, was Gitarren angeht. Mich reizt es, verschiedene Modelle gegeneinander zu testen und zu vergleichen, Hersteller aller Couleur zu recherchieren und mich stundenlang über das für und wider diverser Modelle zu unterhalten.
    Was aber abseits vom Nerdtum nicht zu kurz kommen darf, ist das Spielen. Ich mag meine Gitarren, aber ich mag es vor allem, sie zu spielen. Dabei reichen meine Interessen vom Covern diverser Klassiker, Begleitungen und Improvisationen zu Backingtracks bis hin zur Eigenkomposition.

    Inspiration ist nun das Stichwort, mit dem ich zum Thema dieses Freds gekommen bin: Die Faszination, die von einer alten Gitarre ausgeht, die teils länger gespielt wird, als ich auf der Welt bin, ist manchmal förmlich greifbar. Ob ich mit einer alten Gitarre besser spiele oder klinge, das ist mit Sicherheit streitbar. Ich fühle mich aber in gewisser Weise "geleitet" - Philosophischer wirds nicht mehr. Keine Sorge.

    Kurzum: Ich persönlich habe weniger für teure Reissues übrig, die aussehen wie Gitarren aus den 50er, 60er Jahre, als für Originale, die vielleicht aus weniger spektakulären Jahrgängen kommen. Ich mag das Gefühl von Geschichte in den Fingern und bin dann eben doch anfällig für die aktuelle Mode.

    Bei all diesen Gedanken muss aber noch hinterhergeschoben werden, dass ich seit zwei Monaten fast ausschließlich eine PRS SE aus 2016 spiele...hat ja auch was für sich und relativiert das Thema vielleicht bereits wieder.


    Jetzt aber ihr: Muss die Gitarre alt sein? Sollte sie nach historischen Vorbildern modern gefertigt worden sein? Oder soll es die neueste Technik sein? - Ich bin gespannt auf eine bestimmt rege Diskussion!


    Beste Grüße


    Exp4ndable
     
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  2. nerdbitch

    nerdbitch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #2
    Kurz und knapp: Alter ist mir total egal, Hauptsache sie ist gut. Und mit diesem ganzen Relic Fake kann ich überhaupt nichts anfangen.
     
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  3. clone

    clone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #3
    Ich persönlich kaufe Gitarren gerne neu. Und damit meine ich auch ohne aging oder ähnliches. Ich finde es toll zu erleben wie sich eine Gitarre entwickelt und mit einem zusammen altert... .
     
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  4. käptnc

    käptnc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #4
    Eine Gitarre pflegt man normalerweise, d.h. auch eine alte Gitarre sollte gepflegt aussehen. Der Reissue Wahn ist für mich totaler
    Schwachsinn.
     
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  5. micharockz

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    Erstellt: 04.02.17   #5
    Mit Reissues oder auch völlig neuen Entwürfen wie z.B. von Fano, die auf alt getrimmt sind, sollen doch genau diese Gefühle bedient werden: “sich inspiriert/geleitet fühlen“ oder der nicht rein sachlich erklärbare “Mojo“. Schwachsinn? Für mich ganz klar nicht, denn der Bauch ist für mich ein ganz wesentlicher Teil beim Musizieren. Genauso klar ist für mich, dass auch neue Instrumente die neu aussehen inspirieren können. Das ist doch kein Widerspruch...

    Jeder darf doch ein Instrument auswählen, das ihn anspricht und das zu zahlen er bereit ist. Manche brauchen einen Gitarre ohne Macken fürs Gefühl (oder aus rein sachlichen Gründen:rolleyes:;)), anderen ist eine Hochglanz-PRS viel zu perfekt und sie wollen aus rein sachlichen Gründen (und vielleicht Imagegründen) ein Instrument, das authentisch vintage ist, denn schließlich klingen diese Instrumente am besten :rolleyes:;)
     
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  6. GeiGit

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    Erstellt: 04.02.17   #6
    Ich mag keine künstliche Alterung!
    Wenn, dann soll die Gitarre wirklich durch die Benutzung gealtert sein!
    Diese Gitarre habe ich vor 30 Jahren gebaut und jede Macke selbst verursacht!
    Sie klingt absolut super und ist meine Lieblingsgitarre!
    [​IMG]
    Ich mag aber auch meine moderne JTV-59 von 2013!
    [​IMG]
     
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  7. scth

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    Erstellt: 04.02.17   #7
    Reissue bzw. Relic mag ich gar nicht. Für mich sind das kaputte Gitarren :D Ich mag lieber neue Gitarren, die von den Formen zwar eher traditionell sind, aber auch mal moderne Specs haben dürfen.
     
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  8. 6L6

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    Erstellt: 05.02.17   #8
    Ich bin in Sachen Gitarren ein großer Traditionalist, daher kommen mir Reissues sehr entgegen. Aging, wenn es authentisch gemacht ist, ebenfalls.
    Dagegen empfinde ich so manche moderne Gitarre die sich anfühlt, und auch noch so aussieht, wie ein Plastikspielzeug eher schrecklich.
     
  9. shadok

    shadok Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #9
    Vintage in Bezug auf die Form. Modern in Bezug auf die Fertigung. Sowas zum Beispiel.
     
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  10. scth

    scth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #10
    Die sind noch jungfräulich und müssen erst eingespielt werden :D
     
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  11. SoundNomad

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    Erstellt: 05.02.17   #11
    Ich kann Relic,Aged, Distressed und wie man es sonst noch nennt nachvollziehen und finde es im Rahmen gehalten auch schön.

    Ich mag aber eher auch neue Gitarren und habe mehr Bezug zu eigenstverursachten Macken und Kratzern.

    Lege aber Wert auf traditionelle Formen.
    Die Hauptsache ist bei mir aber dass die Gitarre für mich gut aussieht,sehr gut gefertigt ist, viel viel Wert auf die Lackierung gelegt wurde (damit meine ich das Verfahren bzw die Dicke der Lackschicht usw / die Optik ist für mich zweitrangig, die Gitarre muss klingen können erst dann interessiert mich die Optik),die Auswahl der Hölzer und Materialien und im Gesamtpaket an aller erster Stelle der Sound. Und das nicht nur über den Amp.
    Relic Aged und Preis hin oder her.

    Warum ich das jetzt geschrieben habe ist um wieder zum Thema zu kommen: Gerade bei den 2 großen Traditionsherstellern finde ich die von mir gestellten Ansprüche in reinster Vollendung , leider nur in den sehr teuren (das ist eine Sache) ... Aber immer wieder in den kaputtausehenden Customdingern.

    Frage mich schon seit Jahren warum die das so machen. Das muss so auch ohne aging und relic gehen.

    Das ist natürlich nur meine eigene Meinung und mein eigenes Empfinden.

    Gruß... Nomad
     
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  12. nerdbitch

    nerdbitch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #12
    Authentisches Aging? Das wäre dann eine 40 Jahre alte, vollkommen runtergerockte Klampfe. ☺ Wenn mir nach so einem Instrument ist, dann suche ich mir so etwas, aber doch kein neues Ding, welches dann für viel Geld drei Mal durch den Schlamm gezogen wird. Das hat so ein bißchen was vom Neuschwanstein-Nachbau in China.
     
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  13. Paruwi

    Paruwi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #13
    Ich mag es, wenn alte Klassikerr weiterentwickelt werden, und dadurch modern und ergonomisch werden, ohne die 'Wurzeln' zu verlieren.
     
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  14. micharockz

    micharockz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #14
    Je nach Modell kosten doch gerade die abgerockten Originale Unsummen:eek:. Dagegen ist ein Customshopinstrument doch fast eine Vernunftentscheidung:D.
     
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  15. 6L6

    6L6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #15
    Ich denke du weißt was mit "authentischem Aging" gemeint sein sollte.
    Eine 40 Jahre alte Klampfe wäre dann aus den 70ern - auch nicht gerade die Krone der Gitarrenschöpfung. Dann doch lieber ein Instrument was an die goldenen Jahre anknüpft, aber kein Museumsstück, bespielbar und bezahlbar ist.
    Aging ist ja auch ein sehr dehnbarer Zustand und meint "von-bis".
     
  16. nerdbitch

    nerdbitch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #16
    Jupp, da bin ich voll bei dir, aber dann sind wir doch irgendwie eher bei den Reissues gelandet, oder nicht?

    Ich habe glücklicherweise Anfang der 90er angefangen. Da gab es, verglichen mit heute, im unteren Preissegment quasi nur Mist, und viele große Namen sind auch nicht mit dem zu vergleichen, was einem heute geboten wird. Da fällt es leicht, nicht in Nostalgie zu verfallen. ☺
     
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  17. schoscho

    schoscho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #17
    Auf meinem aktuellen Profilbild spiele ich eine "The Loar", die ein Nachbau einer Vorkriegsgibson ist. Ich habe die Gitarre wegen des tollen Klangs und der schönen Optik gekauft. Okay, und im Vergleich zum Reissue von G. war sie halt sehr viel billiger. :D
    Ich spiele ebenso gerne moderne Gitarren, seit einiger Zeit schaue ich mich nach einer vollmassiven E-Konzertgitarre um, was nun gar nix mit "traditionell" zu tun hat.

    Dass momentan viele Hersteller Modelle in traditionellem Stil auf den Markt bringen, dürfte eine Nachfrage befriedigen. Gitarristen sind sehr konservativ und gleichzeitig extrem experimentierfreudig. Tja, wir sind halt ein sonderbares Völkchen. :)
    Ich finde es sehr angenehm, dass ich heute beim Gitarrenbummel wählen kann, ob ich eine moderne Gitarre mit allem Pipapo oder eine im alten Stil gebaute "Kastenlaute nach Opas Art" kaufen kann.
    Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass es einige Gitarristen gibt, denen das immer mehr in der Vordergrund getretene Gerede über die wildesten technischen Details an den hypermegasupergeilen E-Gitarren des jeweils angesagtesten Herstellers, schlicht und ergreifend auf den Sack geht und solche Gitarristen einfach nur "ein Brett mit Tonabnehmern, muss gut klingen", haben wollen.
     
  18. Kawaii-Joan

    Kawaii-Joan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #18
    Ich hab bis jetzt nur eine Gitarre, fast neu und noch mit Folie auf dem Schlagbrett gekauft.
    Sie hatte noch keine Kratzer.
    Ich wäre fast gestorben, als ich bemerkte das ich der Halsplatte einen verpasst habe.
    Mit künstlich gealterten Gitarren habe ich keinerlei Beziehung, ich will den Schmerz spüren, wenn ich eine Kerbe rein hau. Bei aged Gitarren sind das nicht meine Macken, die erzählen nicht meine Geschichte...
    Wenn ich geagete Gitarren zu Custom Shop Preisen seh, bekomme ich Plaque. Aber hey, leben und leben lassen, wer das mag oder braucht...
     
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  19. Keyborg

    Keyborg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.17   #19
    Künstlich gealterte Gitarren halte ich für Schwachsinn. Ganz zum Anfang fand ich die Äxte von Vintage mal ganz toll... aber auch nur auf dem Bild.
    Dann ist mir am ersten Tag meine Jaguar runtergeknallt und es kommt die Erleuchtung "ach guck mal, kriegt man ganz von alleine hin" :-D
     
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  20. stoffl.s

    stoffl.s Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.17   #20
    Ganz versteh ich die Fragestellung ja nicht. Vintage und Reissue - wo siehst du da den Unterschied? Und was verstehst du unter modern.
    Wenn ich an die Stratocaster oder Tele denke, meine Hauptgitarren:
    Modern ist an denen auch in der neuesten Auflage gar nichts, es ist prinzipiell seit mehr als 60 Jahren die gleiche Technik die da drin steckt. Es gab und gibt Änderungen beim Halsshaping, bei den PUs, beim Tremolo. Aber an sich das gleiche Prinzip.

    Wenn Reissue eine Gitarre meint, die möglichst nach den Spezifikationen einer bestimmten Ära gebaut wurde: hab ich nichts dagegen, wenn es eine tolle Gitarre ist und man mir nicht einen Riesen Preisaufschlag dafür gibt, dass sie originaler als das Original ist. Ansonsten spiel ich eine ganz normale Standard Strat, mit CS69 Pickups. Klingt für mich und wenn sie wo Gebrauchsspuren hat, dann hab ich die schon selbst verursacht. Wobei die Polylacke so gut wie Panzer sind, die halten ewig.

    Dann würde ich wohl unter Vintage eine künstlich gealterte Gitarre verstehen - wem's gefällt, der soll das kaufen. Und da gibt es auch immer wieder sehr schöne Exemplare am Markt, keine Frage. Aber es wäre für mich kein Kaufkriterium.
     
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