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... ich glaube, es würde erst sehr fruchtbar werden, wenn die konträren Meinungen direkt von den Leuten diskutiert werden würden.
...
Wir sind hier schon auf dem richtigen Wege, aber alles ist noch nicht aus der Welt geräumt. Mir fehlen ein wenig noch die Erfahrungsberichte, die begründen, warum ihrer Meinung nach die früheren Instrumente besser gewesen sein - und das sachlich begründet. Denn auf emotionale Dinge wie "der Klang war besser" brauchen wir uns nicht einlassen, da sie nunmal sehr subjektiv und geschmacksabhängig sind.

- Was wäre wenn Slavko Avsenik (oder ein anderer Profi) auf A oder B spielen würde ?
Dies sollten wir auch mal überlegen, wenn wir uns fragen warum es da oder dort nicht schön klingt. Der Musiker / die Musikerin ist für den Ton verantwortlich - auch beim Akkordeon.
Zum Klang eines Akkordeons mal eine (provokative) Frage: Tönt das Akkordeon oder machen wir die Töne ?
> Welche Töne würden wir wohl mit einer Geige von Anne-Sophie Mutter erzeugen?
> Oder mit einer Querflöte von James Galway?
...
Dies sollten wir auch mal überlegen, wenn wir uns fragen warum es da oder dort nicht schön klingt. Der Musiker / die Musikerin ist für den Ton verantwortlich - auch beim Akkordeon.
Gruß - Musikatz
( Und jetzt hagelt´s dann vielleicht mit Vorwürfen oder Einwänden ...... macht nichts )

... wobei man beim Akkordeon nicht den eigentlichen Ton, sondern eigentlich nur die "Hüllkurve" beeinflussen kann, das allerdings deutlich besser als bei anderen "mechanischen" Instrumenten... und hier zeigt sich die künstlerische Qualität des Akkordeonisten.
Die Kunst des Bajanspiels - ist das auch für Piano-Akkordeon geeignet?
- Ja -
Inhalt des Buches: Tonbildung / Artikulationsarten / Balgführung / Registereinsatz / Spieltechnik / Interpretation eines musikalischen Werks - um nur einiges zu nennen.
Dies alles ist nicht spezifisch auf den russischen Bajan (B-Griff Knopf-Akkordeon) bezogen (und so auch in den Vorbemerkungen des Herausgebers erwähnt).
Friedrich Lips - ein Russe mit deutscher Abstammung - gilt als einer der besten Vertreter der Bajankunst weltweit. Wie gesagt - ich bin seeeehr weit davon entfernt ein Bajan-Könner zu sein, doch ich denke, dass jeder hier was dazulernen kann.
Gruß - Musikatz
Bin auch dieser Meinung.
In Prospekten wird immer noch auf Made in Trossingen hingewiesen.
Allerdings ist es so, dass die Stimmplatten aus Italien stammen:
Nach aktuellen Herstellerangaben:
Handarbeit 2 = Hersteller Cagnoni
Handarbeit 1 = Hersteller Voce Armonice
Zur Bauqualität von Morinos:
Für Morinos wird gerne Hartholz (Gehäuse meist aus Buche) verarbeitet
Italiener verwenden eher Linde (feine Faserstruktur / leichter als Buche)
Linde ist etwas weicher als Buche - das merkt man spätestens dann, wenn man die Balgnägel mehrmals herausgezogen hat !
( Auch ein kleines Anstoßen an irgend einer Kante mag die Morino eher verkraften )
Also mir gefällt die Optik und Bauqualität meiner ca. 2-jährigen Morino und ich glaube noch an die Trossinger Wertarbeit ..........
( mal abgesehen vom Problem Stimmplatten - siehe Suche Töne )
Gruß von Musikatz
Bei Pigini z.B., ah ja die Sirius ist das Top-Instrument, kostet so und so viel, noch Fragen? Können ja vorbeikommen und Probe spielen, Credit Card oder cash? Was aber jetzt wenn mir dieses oder jenes bei der Pigini nicht gefällt (dieser Balkan Sound z.B.), was dann? Wird die Stimmung ab Werk geändert? Wer berät mich da? Muß ich dafür nach Italien fliegen? Ändern die das hier oder in Italien, oder wie oder was? Ist an mich noch nie herangetragen worden? Ist mehr ein "What you see is what you get" business. Das ist der Teil der mir bei Hohner so gut gefällt, mit denen kann man reden. Da kann man das Instrument nach seinen eigenen Wünschen und Ansprüchen "designen lassen", die sind auch nicht genervt nach der xy-ten Nachfrage.




Auch dein Trauminstrument kannst du dir bei italienischen herstellern bauen lassen- nach deinen Wünschen)
...es ging ja darum, dass man bei den Italienern genauso auswählen kann wie bei Hohner...
). Selbst das Probe spielen mit einem bestimmten Instrument bereitete schon "Problemchen". Nun gut, kommt vor.
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