Musikrichtung finden

von Denny Weit, 17.01.17.

  1. Denny Weit

    Denny Weit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.17   #1
    Hallo Zusammen,

    ich kann meine Musikrichtung immer noch nicht beschreiben. Selbst in meinem Bekanntenkreis weiß Niemand rat.
    Könnt ihr mit weiter helfen?








    Vielen Dank im vorraus. Ich gespannt...
     
  2. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 17.01.17   #2
    Hallo und willkommen,

    Ich fürchte, du hattest dich etwas verlaufen. Bei Feedback geht es um "Feedback zum Board", nicht um "Feedback zu Songs". ;)

    Ich habe dich mal zu den "Hörproben->Singer-Songwriter" geschoben.

    Das passt wohl em ehesten, da bei dir mehrere Stilelemente zusammenfließen und du (vermutlich?) alles allein machst.

    Ich würde es mit "Deutschsprachiger Skiffle-Chanson mit Wave-Retromantik" beschreiben. Letzteres wegen der ungekünstelten, minimalilstischen Sprache und des leicht montonen, halbgesprochenen Gesangsstils.

    Gefällt mir ganz gut.

    Gruß
     
  3. Souljacker

    Souljacker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.17   #3
    Hi Denny.

    Du hast auf jeden Fall einen unverkennbaren Stil. Das gefällt mir ziemlich gut.
    Deinen Wunsch, deine Lieder in eine bestimmte Genre-Schublade zu verstauen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Man muss ja nicht alles ordnen und Etiketten drauf kleben. Das könnte nur dazu führen, dass man sich selbst in der Kreativität einschränkt. So nach dem Motto: "In die Dose auf der "Kaffee" steht, darf nur Kaffee rein."

    Gruß
    Daniel
     
  4. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.17   #4
    Wieso willst du unbedingt in eine Schublade?
    Ist es nicht vollkommen Banane ob sich schon jemand die Mühe gemacht hat dein Genre zu ettikettieren?
    Wenn die Industrie Verwendung dafür hat, wird sie schon ein ihr genehmes Ettikett draufpappen,
    ob dir das dann gefällt ist eine andere Schublade.

    Aber hey, wenn du ein Etikett willst, hier ist eins von mir: Schlager
     
  5. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 18.01.17   #5
    Manchmal ist man in seiner Wahrnehmung, etwas Ungewöhnliches oder gar Neues geschaffen zu haben, geneigt, dieses Alleinstellungsmerkmal zu benennen bzw darauf aufmerksam zu machen.

    Ich bin aber auch der Meinung, dass man diese Entdeckung besser den Schreiberlingen überlassen sollte. Das schützt auch vor Selbstüberschätzung.

    Ganz ehrlich gesagt habe ich aber eher die Vermutung, dass der Einleitungstext nur pro forma da steht und Denny schlicht und einfach nur ein wenig Promo für seine Musik machen wollte – was ja auch okay wäre. ;)
     
  6. Denny Weit

    Denny Weit Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.17   #6
    Vielen Dank für euer Feedback. Ich kann euch versichern, dass es mir hier nicht um Promotion geht.
    Ich werde einfach von sehr vielen Leuten gefragt, was ichd enn für Musik mache. Wenn ich dann 10 Musikrichtungen aufzähle, denken die meisten ich will mich aufspielen oder sie können damit überhaupt nichts anfangen. Meistens reduziere ich es dann einfach auf "deutschen Gitarrenpop". Was meiner Meinung nach überhaupt nicht zutrifft. Genauso muss doch bei Youtube oder auf meiner Webseite irgendeine Musikrichtung stehen, damit die Leute mich halbwegs zuordnen können. Zum Beispiel wird man ja bei youtube auch in irgend eine Schublade gesteckt, damit ähnliche Künstler vorgschlagen werden.

    Was meint ihr? Welchen anderne Musikern würdet ihr mich zuordnen?



    Auf meiner Webseite habe ich es so umschrieben:

    Denny Weit aus München bevorzugt Musik der 60er Jahre. Aber auch Rockabilly oder New Wave der 80er Jahre schenkt er gerne Gehör.
    Inspiriert von Chuck Berry, The Sonics, The Smiths und auch Depeche Mode.
    Muss Denny Weit deshalb den Rock 'n' Roll kopieren?
    Darf Jazz nicht ruhig poppig und strukturiert sein?
    Kann nicht eine Spieluhr eine Orgel ersetzen?
    Warum nicht auch auf Deutsch und modern?
     
  7. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 19.01.17   #7
    Ja - diese Frage kriegt man leider immer wieder gestellt - ich hasse sie. Wenn ich sage "Liedermacher mit deutschen Texten", denken die Leute sofort an Reinhard Mey oder Knut Kiesewetter, wo ich mich rein musikalisch aber nicht heimisch fühle.

    Man kann sie im Prinzip nur beantworten, wenn man sich ganz eindeutig für ein Genre entscheiden hat. zB in einer Jazz-, Metal- oder Bluesband spielt. Daher habe ich mich für folgende Presseinfo entschieden:

    Nahezu jeder Liedermacher oder Singer-Songwriter gibt als Hauptinspirationsquelle für sein Werk wohl persönliche Erfahrungen und die eigene Erlebniswelt an. Das ist bei Lars Rheinstedt genauso, klingt aber anders. Hinzu kommt nach eigenen Worten noch eine Portion "temporärer Einfallslosigkeit, die aber ebenfalls ein Recht haben soll, gehört zu werden".

    In seinen deutschsprachigen Alltagsminiaturen treffen liebenswürdiger Spott, Absurditäten des Zusammenlebens, Trink- und Liebeslieder, sinnlose Lautmalereien und eigene Wortkreationen aufeinander. Als lyrische und/oder musikalische Einflüsse nennt Lars Rheinstedt Cole Porter, Heinz Erhard, Tom Waits, Frank Zappa und Dieter Hallervorden. Ob und wie viel davon tatsächlich zur Geltung kommt, hängt aber auch von der Tagesform ab: "Manchmal klinge ich auch wie Roland Kaiser".



    Das finde ich eigentlich völlig ausreichend - es deckt sich ja sogar teilweise mit meiner Beschreibung.

    So etwas finde ich eher ungünstig und kaum aussagekräftig. Denn es suggeriert, dass es da irgendwelche Beschränkungen und Verbote gäbe - und die gibt es in der Welt der Popularmusik ja eigentlich nicht. Pop mit Jazz/Brazil/Latinelementen hatte schon in den 80ern einen wahren Hype (Sade, Victor Laszlo, Matt Bianco ... usw). Eine Spieluhr habe ich selbst mehrfach seit in den 90ern eingesetzt. Und was heißt "deutsch und modern"? Dass andere Musiker, die deutsch singen, unmodern sind? Dass andere moderne Künstler nicht deutsch singen? Das sind alles keine wirklichen Alleinstellungsmerkmale.

    Pop kennzeichnet sich eben dadurch, dass er von vielen Bewegungen und Stilen beeinflusst wird, ohne aber die unflexible "Strenge" des Einflusses einzuhalten, damit es konsumierbar bleibt. Schon immer und immer wieder. Das ist das Wesen der Popularmusik.

    Ich habe ja oben schon auf den Sprach- und Gesangsstil hingeweisen, den ich ebenfalls einigen wavigen Vertretern der 80/90er zuteilen würde. Meine ersten Assoziationen waren Andreas Dorau, Grauzone, Rheingold ...
     
  8. Denny Weit

    Denny Weit Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.17   #8
    Naja in die Wave-schiene passe ich ja nun auch nicht wirklich. Also da kommt meine Musik nicht an, dass kann ich dir garantieren. ;-) Und Rheingold usw. wird gleich mit NDW in Verbindung gebracht. Ich glaube auch bei diesen Leuten werde ich keine Freunde finden. Wobei natürlich die Rockabillys mich genauso wenig akzeptieren... hmmm

    alles nicht so einfach. Deine Aussagen und Argumente stimme ich schon zu. Man merkt auch sofort, dass ich hier mit Jemanden schreiben der wirklich Ahnung hat!

    Ich werde wohl wirklich abwarten müssen bis mich irgendjemand irgendwo einordnet.
     
  9. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 19.01.17   #9
    Ich meinte mit den Beispielen nur den Gesang.

    Das ist aber auch alles nicht so schlimm, weil die Zeiten, wo das eine ernste Sache war und man sich entscheiden musste, ob man nun Waver, Punk oder Jazzer oder Psychobilly ist, so ziemlich vorüber sind. Das Publikum ist heute mehr oder weniger komplett auf "Crossover" eingestellt. Da stört sich keiner mehr an irgendwas.
     
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