Musikübungsräume online buchen

Was wurde gemacht: Es wurde eine Diskussion über ein spezifisches Problem initiiert und eine Lösungssuche angeregt. Ja, unsere bestehende Lösung gab mir aber indirekt den Anlass diesen Thread hier zu starten.
dann habe ich den thread missverstanden.
weiter oben schreibst, du willst rausfinden, wo der schuh drückt um reagieren zu können.
die leute schreiben also, wo genau sie einen stein um schuh haben.
jetzt könnte man antworten: "interessant, erklär mal genauer" oder "genau an der stelle tut's sicher fies weh."
tja, könnte man. du versuchst aber zu argumentieren, dass das ja gar nicht sooo weh tut, dass es kein problem ist, wenn man stiefel anzieht, und dass es leute gibt, die sich sogar extra ein steinchen in den schuhe legen.

entsprechend sind die reaktionen.

kleiner exkurs: man kann zuhören um zu verstehen, oder zuhören um zu antworten.
zuhören um zu verstehen hat viel mit marktforschung zu tun.
im debattierklub hört man zu um gescheit antworten zu können.

was ich damit meine: kommunikation heisst, dass ich verstanden werden will, aber auch, dass ich versuche, mein gegenüber zu verstehen.
 
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Kukoljan
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dann habe ich den thread missverstanden.
weiter oben schreibst, du willst rausfinden, wo der schuh drückt um reagieren zu können.
die leute schreiben also, wo genau sie einen stein um schuh haben.
jetzt könnte man antworten: "interessant, erklär mal genauer" oder "genau an der stelle tut's sicher fies weh."
tja, könnte man. du versuchst aber zu argumentieren, dass das ja gar nicht sooo weh tut, dass es kein problem ist, wenn man stiefel anzieht, und dass es leute gibt, die sich sogar extra ein steinchen in den schuhe legen.

entsprechend sind die reaktionen.

kleiner exkurs: man kann zuhören um zu verstehen, oder zuhören um zu antworten.
zuhören um zu verstehen hat viel mit marktforschung zu tun.
im debattierklub hört man zu um gescheit antworten zu können.

was ich damit meine: kommunikation heisst, dass ich verstanden werden will, aber auch, dass ich versuche, mein gegenüber zu verstehen.

Lieber Dubbel,

lieben Dank für Deine Reaktion sowie für die Aufklärung! Ggf. war ein oder anderer Punkt tatsächlich missverständlich, aber ich freue mich wirklich auf die zahlreiche Reaktionen und versuche auf jeden Punkt einzugehen. Dabei, wie Du dieses Mal korrekterweise schreibst, versuche ich Euch zu verstehen. Ihr seid die Band-Profis und Ihr weißt es am besten, wo der Schuh drückt. Bei solchen Reaktionen versuche ich nicht einmal zu argumentieren, sondern weitere Diskussionen anzuregen, um zu verstehen, warum und an welcher Stelle tatsächlich der Schuh drückt und ggf. mit Euch zusammen eine oder mehrere Lösungen zu finden.

Punkte, bei denen ich tatsächlich versucht habe, ein wenig zu argumentieren, betrafen (alle) tatsächlich das bereits bestehende Projekt. Dabei sah ich mich eher dazu gerungen, auf diese Punkte einzugehen, da diese ein komplett falsches Bild über das bestehende Projekte darstellten ohne das sich der Author in das Projekt eingearbeitet hätte oder zumindest grob angeschaut hätte. Aber nochmal: Das bestehende Projekt ist kein Thema für diesen Thread und aktuell für eine andere Zielgruppe angedacht (wird jedem sofort klar, wenn derjenige nur kurz einen Blick auf das bestehende Projekt wirft). Wie bereits beschrieben, das bestehende Projekt könnte ggf. auch auf Euren Bedarf ausgeweitet werden. Um das machen zu können muss man tatsächlich verstehen, wo Euch der Schuh drückt und ob es überhaupt möglich ist, das Problem zu lösen. Weder versuche ich in diese Richtung zu argumentieren noch kann ich das. Macht ja keinen Sinn, da ich sonst diese Diskussion nicht angeregt hätte.

Vlt. noch einmal zu Deiner Farge bzgl. Studien:

- Zwei Links zu den Externen-Umfragen habe ich hier platziert. Daraus sind z.B. folgende Fakten ersichtlich:

a) 20% DER BEFRAGTEN BANDS HABEN KEINEN FESTEN PROBERAUM, IN MÜNSTER SIND ES CA. 30%, USW.
b) DIE HÄLFTE DER BANDS OHNE PROBERAUM SUCHEN SCHON LÄNGER ALS EIN JAHR NACH EINEM PASSENDEN RAUM
c) 75% ALLER BANDS TEILEN SICH IHREN PROBERAUM –DIE MEISTEN MIT 5 ODER MEHR BANDS
d) ¼ DER BANDS STEHT DER PROBERAUM NUR STUNDENWEISE ZUR VERFÜGUNG.
e) RUND ZWEI DRITTEL ALLER BANDS MÜSSEN IHR EIGENES EQUIPMENT VOR BZW. NACH DER PROBE GANZ ODER TEILWEISE AUF-BZW. ABBAUEN.
f) 7% DER MÜNCHNER BANDS MUSSTEN SCHON MAL EINEN AUFTRITT ABSAGEN, WEIL IHNEN KEIN RAUM ZUR VERFÜGUNG STAND

Weiter habe 14.8% der befragten Bands angegeben, dass diese über keinen eigenen Schlüssel verfügen.
Weitere Erkenntnis:

1. "So sind Proberäume für Musiker*innen für den jungen musikalischen Nachwuchs in der Erprobung seines kreativen Potenzials ebenso bedeutend wie für bereits etablierte Bands, die in einem professionellen Umfeld ihre Karriere weiter vorantreiben möchten. Proberäume sind zudem notwendig, um ein breites Angebot an Musikunterricht durch professionelle Musiker*innen zu ermöglichen, die außerhalb etablierter Musikschulen arbeiten."
2. Während der Projektlaufzeit wurde der Versuch gemacht, den Umfang des Proberaum-Angebotes mithilfe einer Online-Recherche zu ermitteln. Dies gestaltete sich aufgrund nicht vorhandener Onlinepräsenzen der meisten dieser kleinen Anbieter jedoch schwierig. =>Sehr viele Angebote sind online gar nicht verfügbar
3. Ich lese auch, dass für manche Bands eine stundenweise Anmietung tatsächlich eine Lösung wäre.

Dies alles meinte ich ja auch mit "kleinem Widerspruch". Ich sehe aber auch, dass Ihr vieles aus diesen Studien noch einmal bestätigt.

Es sind auch viele weitere interessante Erkenntnisse, die mir zeigen, dass das Problem da ist und eine oder mehrere Lösungen möglich sein könnten. Ich bin aber nicht Band-Profi und deshalb, noch einmal, habe diese Diskussion angeregt.

Weiter zu Deiner Frage bzgl. unserer Marktforschung:

- Wir hatten bereits eine eigene Umfrage. Ergebnisse gingen in eine ähnliche Richtung, wobei die Fragestellung ein wenig andere war. Wir können aber gerne eine ähnliche Umfrage starten. Deshalb habe ich gefragt, ob Ihr Euch es wünscht. Es wäre für mich auch einfacher, da die Zielgruppe bereits hier ist.

- Wir machen natürlich eigene Recherchen und kaufen auch gewisse Studien. Auch diesen konnte ich entnehmen, dass das Problem da ist und Lösungen notwendig sind.

- Auch ich und meine Kollegen sind öfter draußen und versuchen in Kontakt mit Euch zu bleiben. Wir hören immer wieder ähnliche Sachverhalte. Zusätzlich hören wir, dass Musikern der administrative Aufwand zum einen zu viele Zeit kostet und zum anderen teilweiser auch überfordert. Viele würden möglichst viel davon auslagern.

Und noch einmal der letzte Punkt aus Deinem Beitrag: Ja, unser bestehendes Projekt gab mir den Anlass diese Diskussion hier zu starten. Die ersten Stimmen/Fragen kamen aus dem bestehenden Projekt und wir hatten bereits einen oder anderen Fall, der tatsächlich eine oder andere Band oder Bandmitglieder betraf. Und noch ein wichtiger Punkt: Es kann nicht sein, dass es keine Lösungen gibt (dies ist meine persönliche Überzeugung). Weiter Punkt: Lösungen entstehen nur aus der Diskussion (auch einer kritischen) heraus. Wenn man nicht über die "Herausforderung" spricht, wird man nie gehört. Wenn man nicht nachfragt, wird man selbst nie verstanden. Deshalb meinte ich: Es gibt hier keine blöden oder dummen Fragen. Alles ist willkommen. Und letzter Punkt: Wenn man nicht experimentiert oder was Neues wagt, wird es keine Innovationen geben. Ja, nicht jedes Projekt immer vom Erfolg gekrönt. Aber wenn es Leute gibt, die es versuchen, warum denn nicht.

Ich hoffe, dass nun alles geklärt sei. Wie gesagt, gerne können wir diese Diskussion fortsetzen. Wir können diese aber jederzeit beenden, wenn Ihr wirklich der Meinung seid, dass keine Lösung (u.a. im Sinne der "Sharing Economy" / Online) möglich sei.

Lieben Dank an alle!
 
Ich hoffe, dass nun alles geklärt sei. Wie gesagt, gerne können wir diese Diskussion fortsetzen. Wir können diese aber jederzeit beenden, wenn Ihr wirklich der Meinung seid, dass keine Lösung (u.a. im Sinne der "Sharing Economy" / Online) möglich sei.
Du gehst von der (in meinen Augen falschen) Grundprämisse aus, dass die Lösung, die in dieser Diskussion entstehen soll, grundsätzlich dem "Sharing Economy" Gedanken folgen soll - DAS ist das Problem. Wenn du ergebnisoffen diskutieren wolltest, wäre das ja was anderes, aber du suchst ausschließlich nach einer Erweiterung deiner Zielgruppe und einer Möglichkeit, wie DU daran was verdienen kannst.

Und mal abgesehen davon, dass ich deine Zahlen aus den Umfragen zumindest quantitativ für fragwürdig halte (die Mehrzahl der Bands teilt sich den Raum mit >=5(!) Bands?!?), so zeigen doch genau deine Umfragen, dass die "Sharing Economy" schon seit Jahrzehnten in der Szene der Bandproberäume angekommen ist: sie werden ja bereits geteilt. Nur hieß das eben früher nicht "sharing economy", und auch heute fehlt halt der "economy"-Teil: das Teilen funktioniert ohne App und ohne, dass da noch ein weiterer Zaungast die Hand aufhalten darf. Und das hat auch Gründe: Zwar zwingt einen eben die von Dir beobachtete Knappheit zum Teilen - aber eben mit Leuten, die man kennt und denen man soweit vertraut, dass man sein Equipment dort lässt, während die anderen proben. Und man weiß dann eben auch, wen man zur Rechenschaft ziehen muss, wenn was fehlt oder kaputt ist.
Wenn ich den Raum Dienstags selber nutze und den über eine App an mir unbekannte Leute Mi, Do,Fr, Sa, Mo untervermiete und dann am nächsten Dienstag feststelle, dass 4 Kabel fehlen und ein Poti am Mischer abgebrochen ist - an wen wende ich mich denn dann? Und jetzt komm mir nicht mit Versicherung...

Im übrigen - so interessant der "sharing"-Gedanke grundsätzlich ist und so gut das bei Autos, Fahrrädern, Zimmern etc. funktionieren mag: es ist immer wieder erstaunlich, wie selbstverständlich die Digital Natives Dinge teilen (und das auch von anderen erwarten), zu denen sie selber nicht so einen erlernten Bezug haben: eben Autos, Wohnungen etc. (ich hätte mein WG-Zimmer mit Anfang 20 sicher auch bei AirBnB vermietet - meine jetzige Wohnung im Leben nicht!). Wenn man aber mal den Gedanken aufwirft, warum denn jeder Mensch ein eigenes Smartphone braucht - auch das könnte man ja teilen - dann ernte ich bei 15-20 Jahre jüngeren Menschen völlig ratlose Blicke. Dabei (jetzt oute ich mich mal als "Alter Sack") war das Teilen eines Telefons noch vor 20 Jahren absolute Normailtät - es gab einfach pro Familie oder Wihnung nur eins, und das haben alle abwechselnd benutzt. Galt übrigens nochmal ein paar Jahre früher auch für Toiletten, die sich das ganze Haus geteilt hat. Da ist man doch heute einigermaßen froh, von der "Sharing Economy" wieder weg zu sein bzw. sich eben das Klo nicht mit anonymen Personen aus einer App teilen zu müssen, sondern eher nur mit den Mitbewohnern oder der Familie. Eben Leuten, die man gut kennt.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
PS: auch mir stößt jetzt langsam immer wieder seltsam auf, wer denn jetzt "du" oder dann doch eher "wir" eigentlich ist. Erst bist du das ganz alleine, dann hast du einen Geschäftsführer, dann klingt das wieder nach einer größeren Gruppe, die gemeinsam Konzepte entwirft - die Story ist mir zu nebulös. Vielleicht liegt das aber auch an mir...
 
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Lieber .Jens,

Du hast bereits einige wichtige Punkte angesprochen. Solche Comments haben wirklich eine sehr wichtige Aussagekraft. Können wir vlt. basierend auf Deinem Comment ein wenig differenzierter die Punkte angehen?

Zunächst vlt. eine kleine Klarstellung bzgl. Deines ersten Punktes (aus Erfahrung vorher, damit auch bei diesem Punkt klar ist, wie die Fragestellungen lauten):

Du gehst von der (in meinen Augen falschen) Grundprämisse aus, dass die Lösung, die in dieser Diskussion entstehen soll, grundsätzlich dem "Sharing Economy" Gedanken folgen soll - DAS ist das Problem. Wenn du ergebnisoffen diskutieren wolltest, wäre das ja was anderes, aber du suchst ausschließlich nach einer Erweiterung deiner Zielgruppe und einer Möglichkeit, wie DU daran was verdienen kannst.

Eigentlich umgekehrt:

a) Gibt's Lösungen?
b) Lassen sich diese im Sinne der "Sharing Economy" oder eines "Netzwerk"-Gedanke umsetzen?
c) Gibt's sonstige Lösungen? Auch hier habe ich meine Bereitschaft signalisiert mich ggf. an einem oder anderem Pilotprojekt zu beteiligen.

Und mal abgesehen davon, dass ich deine Zahlen aus den Umfragen zumindest quantitativ für fragwürdig halte (die Mehrzahl der Bands teilt sich den Raum mit >=5(!) Bands?!?), so zeigen doch genau deine Umfragen, dass die "Sharing Economy" schon seit Jahrzehnten in der Szene der Bandproberäume angekommen ist: sie werden ja bereits geteilt. Nur hieß das eben früher nicht "sharing economy", und auch heute fehlt halt der "economy"-Teil: das Teilen funktioniert ohne App und ohne, dass da noch ein weiterer Zaungast die Hand aufhalten darf. Und das hat auch Gründe: Zwar zwingt einen eben die von Dir beobachtete Knappheit zum Teilen - aber eben mit Leuten, die man kennt und denen man soweit vertraut, dass man sein Equipment dort lässt, während die anderen proben. Und man weiß dann eben auch, wen man zur Rechenschaft ziehen muss, wenn was fehlt oder kaputt ist.
Wenn ich den Raum Dienstags selber nutze und den über eine App an mir unbekannte Leute Mi, Do,Fr, Sa, Mo untervermiete und dann am nächsten Dienstag feststelle, dass 4 Kabel fehlen und ein Poti am Mischer abgebrochen ist - an wen wende ich mich denn dann? Und jetzt komm mir nicht mit Versicherung...


Hier wäre m.E. sehr hilfreich, wenn wir einige wichtige Punkte differenzieren würden:

a) Ich habe absichtlich Zahlen aus den Studien als Beispiel genannt, da diese sich nachweisen lassen. Diese Studien stammen nicht von uns, sondern basieren auf den Umfragen Externer, die seit Jahren in der Branche vernetzt sowie tätig sind. Worauf basiert Dein Gefühl, dass die Zahlen falsch sind? Nicht missverstehen: Ich benötige keine Nachweise. Es wäre m.E. interessant zu wissen, warum Du so denkst? Sprichst nur aus eigener Erfahrung, oder weißt Du, dass z.B. auf Deine Region diese Zahlen gar nicht zutreffen? Diese Info wäre sehr hilfreich.
b) Teilen JA. Allerdings ist eben diesen (und auch weiteren) Studien zu entnehmen, dass dieses Teilen eben:
1. nicht immer funktioniert, da viele Räume online nicht auffindbar sind;
2. Dies ist meine Vermutung: Durchs Vernetzen im Netz ist es ggf. einfacher genau das umzusetzen, was Du eben beschrieben hast. Durchs Feedback anderer Nutzer hättest Du mehr Info über die Band, Raum, Austattung, etc. Denkst Du, dass ich bei diesen meinen Gedanken falsch unterwegs bin?
3. Meine These: Durchs Netz lässt sich administrativer Aufwand wesentlich verringern (dies ist aus meiner Erfahrung). Denkst Du so nicht?
c) Man muss zwischen Äpfeln und Birnen unterscheiden: Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Smartphone ist mit einem Raum vermutlich nicht vergleichbar. Auch zwischen den Usern muss m.E. differenziert werden (z.B. eine Profi-Band ist ggf. nicht unbedingt mit einer Hobby-Band zu vergleichen). Ist diese These falsch?

PS: auch mir stößt jetzt langsam immer wieder seltsam auf, wer denn jetzt "du" oder dann doch eher "wir" eigentlich ist. Erst bist du das ganz alleine, dann hast du einen Geschäftsführer, dann klingt das wieder nach einer größeren Gruppe, die gemeinsam Konzepte entwirft - die Story ist mir zu nebulös. Vielleicht liegt das aber auch an mir...

Hast Du völlig Recht! Erklärung ist einfach: Es sind u.a. einige freiberufliche Experten am Board, deren Meinung mir sehr wichtig ist! Dies hat aber mit unserer Diskussion nichts zu tun. Wollte bloß auch diese Deine Frage beantwortet haben, da auch eine berechtigte Frage ist.

Ich denke wir haben allmählich einige interessante Punkte genannt zu denen sich viele, basierend z.B. auf eigenen Erfahrung, äußern können. Zusätzliche Punkte sind jedes Mal willkommen.

Noch einmal: Kritische aber sachgerechte Meinungsäußerungen sind ebenfalls willkommen. Ich nehme nichts persönlich und es geht hier um nichts persönliches.

Ein letzter Punkt: Ich sehe nichts tragisches daran, dass ich vom investierten Kapital eine gewisse "Rückzahlung" erhoffe. Dies aus folgenden Gründen (um nur paar zu nennen):

- Jede Idee benötigt halt eine Investition. Dieses Kapital muss ja erst einmal irgendwoher stammen;
- Eine "Rückzahlung" kann man nur dann erwarten, wenn die Idee oder das Produkt einen gewissen Nutzen einer spezifischen Zielgruppe stiftet. Ich sehe daran nichts verwerfliches.

Auch dieser letzter Punkt hat mit unserer Diskussion eigentlich nichts zu tun. Ich versuche bloß jedes Mal möglichst transparent auf Eure Fragen bzgl. meiner Absicht sowie eines der meinen bestehenden Projekte einzugehen, um genau diesen Punkt endlich Mal abzuschließen. Dies alles hat hier wirklich keine Relevanz.
 
Also ich kenne das von Auftritten eher, dass, solange man kein hochbezahlter Act ist, die Box nimmt, die als Backline gestellt wird.

Und ein Topteil mit Effekten ist m. E. auch schnell aufgebaut.
Ja. Wenn man eine einfache Rockband mit b/dr/g/g/voc ist, die Amps nutzt.

Wir nutzen aber keine klassischen Verstärker. Für gar nichts. Bei uns läuft der Baß über Multieffekt und die Gitarre über Kemper und ein paar Tretminen (darunter ein Vocoder!) direkt ins Pult, ebenso das Stagepiano meines Tastenkollegen/des Leadsängers und meine eigene subgemischte Synthesizerburg. Auch im Probenraum.

Wenn wir irgendwo auftreten, bleiben etwaige vorhandene Verstärkerboxen ungenutzt. Bis auf PA, Monitore und manchmal das Schlagzeug bringen wir alles mit. Und das ist im Vergleich zu Gitarrenrock-/Metalbands irre viel. Aufbau ohne eigene PA und Monitore dauert 30 Minuten, und dann kommt der Soundcheck dazu. Aufbau mit eigener PA und Monitoren dauert eine Stunde, und dann kommt noch ein um so längerer Soundcheck dazu.

Liebe musiker-board Gemeinde ;)Lieber Martman, lieben Dank Dir für Deine konstruktive Meinungsäußerung! Kann Dich gut verstehen. Vlt. nur eine kurze Frage: Wie übt Ihr, wenn Ihr z.B. im Urlaub seid oder mal einen Musikertreffen habt und einen potenziellen Bandmitglied oder ein neues Projekt in einer "fremden" Umgebung mal testen wollt? Und noch eine kurze Frage: Ihr probt immer montags von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr. Steht der Raum ansonsten die ganze Zeit ungenutzt?
Wenn einzelne Bandmitglieder Urlaub haben, wird ohne sie geprobt, so gut das eben geht.

Wenn eine größere Anzahl an Bandmitgliedern Urlaub hat (wie jetzt um das Jahresende herum) oder anderweitig verhindert ist, gibt's keine Probe.

Musikertreffen haben wir nicht. Wir sind völlig isoliert. (Social Media? Bitte! Die Band besteht fast nur aus Boomers.)

Neue Bandmitglieder gibt's alle Jubeljahre (zwei von uns sechs sind seit 40 Jahren in der Band, und im jetzt ausgehenden Jahrzehnt haben wir nur zweimal den Drummer gewechselt). Und die haben dann bei uns im Probenraum anzutanzen, und zwar außer reinen Sängern mit eigenem Equipment (weil das ausgeschiedene, zu ersetzende Bandmitglied natürlich sein Equipment mitgenommen hat).

Neue Projekte testen wir auch nicht, weil wir keine machen. Das Bandkonzept steht seit Jahren.

Zu deiner anderen Frage, erstens: Außerhalb der Probenzeiten ist der Raum mitnichten ungenutzt. Auch wenn da kein Mensch drin ist, sind darin unsere Anlage und unsere Instrumente nebst Peripherie permanent aufgebaut und verkabelt, und wir lagern da Zusatzequipment für Gigs, Ersatzteile usw. ein. Von daher nutzen wir den Raum 24/7/365.

Zweitens: Da kann sowieso keine andere Band mit rein, weil der Raum schon voll ist. Eine andere Band könnte ihr Zeugs da überhaupt nicht mehr aufbauen. Da ist kein Platz mehr dafür. Und auf gar keinen Fall lassen wir eine etwaige andere Band unser Equipment mitbenutzen.

Drittens: Mehrere Bandmitglieder haben einen Schlüssel für den Probenraum, auch weil sie die Möglichkeit haben wollen, jederzeit an anderen Wochentagen in den Probenraum zu gehen und Sachen vorzubereiten – seien es Umbauten oder Einstellungen an der Anlage seitens derjenigen, die sich darum kümmern (Bassist, Drummer), sei es, daß ich in den Raum gehe und an meinen eigenen Einstellungen für neue oder vorhandene Songs arbeite (kann ich zu Hause nicht, dafür müßte ich zu Hause 1:1 exakt dasselbe Equipment stehen haben und jedes Mal aufwendig auf fünf verschiedene Arten die Daten von einem Setup zum anderen transferieren), sei es, daß wir vor Gigs Proben außerhalb der Reihe einschieben, sei es, daß wir generell einen Probentag verlegen (montags paßt es zuvielen Leuten nicht, es steht aber ein Gig an, wir müssen also proben, und am Dienstag oder Mittwoch würde es in dieser Woche allen passen).

Also: Nein, der Raum steht außerhalb unserer regulären Probenzeit sonst niemandem zur Verfügung.


Martman
 
Eigentlich umgekehrt:

a) Gibt's Lösungen?
b) Lassen sich diese im Sinne der "Sharing Economy" oder eines "Netzwerk"-Gedanke umsetzen?...
Da machst du es schon wieder: eine Lösung kommt (für dich) nur in Betracht, wenn sie den "Netzwerk-Gedanken" umsetzt.

Du suchst keine Lösung für ein Problem (Proberaum-Mangel), sondern Du suchst ein Problem zu deiner Lösung (Proberaum-Vermittlung).

Meiner Erfahrung nach gibt es keinen Mangel an stundenweise zu mietenden Proberäumen, Untermietangeboten, oder allgemein Proberäumen für Gelegenheitsnutzer. Woran es einen Mangel gibt, sind feste (und dabei noch bezahlbare) Proberäume, in denen eine Band sich auf Dauer einrichten kann und zumindest die großen und schweren Equipmentteile auch lagern kann. Genau dieses Problem gehst du aber mit deinem "Sharing Economy"-Gedanken der fallweisen / stundenweisen Vermittlung überhaupt nicht an.

a) Ich habe absichtlich Zahlen aus den Studien als Beispiel genannt, da diese sich nachweisen lassen. Diese Studien stammen nicht von uns, sondern basieren auf den Umfragen Externer, die seit Jahren in der Branche vernetzt sowie tätig sind. Worauf basiert Dein Gefühl, dass die Zahlen falsch sind?
Das ist kein Gefühl, sondern entstammt fast 30 Jahren Erfahrung. Ich kenne die Proberaumsituation in Städten mit 30.000, 300.000 und 2 Mio Einwohnern (darunter übrigens auch Münster und Hamburg). Und es ist eigentlich überall gleich: Proberäume werden typischerweise nicht von einer Band allein genutzt - aber eben auch nicht von 5+x. In 90% der Fälle sind es 2, maximal 3 Bands und ggf. noch ein paar Einzelmusiker (Saxofonist, der keinen Platz braucht, oder ein Drummer, der nach Absprache eins der beiden Drumkits in dem Raum mitbenutzten darf - so oder ähnlich). 5 oder gar mehr Bands habe ich noch NIE gehört (außer eben die besagten stundenweise vermieteten Räume oder ggf. der eine Proberaum, den sich im örtlichen Jugendzentrum die dort "generierten" Bands teilen).

b) Teilen JA. Allerdings ist eben diesen (und auch weiteren) Studien zu entnehmen, dass dieses Teilen eben:
1. nicht immer funktioniert, da viele Räume online nicht auffindbar sind;
Das Teilen funktioniert - warum sollten die Räume dazu "online auffindbar" sein? Es gibt schwarze Bretter, echte Reallife-Bekanntschaften, es gibt Facebook-Gruppen (hey, ONLINE!), es gibt Angebote wie Bandnet etc. - da sind die Kleinanzeigen voll von Angeboten und Nachfragen. Das Teilen - so wie es derzeit abläuft - passt einfach nicht in dein Konzept oder deine Denkschublade. Das ist aber was anderes.

2. Dies ist meine Vermutung: Durchs Vernetzen im Netz ist es ggf. einfacher genau das umzusetzen, was Du eben beschrieben hast. Durchs Feedback anderer Nutzer hättest Du mehr Info über die Band, Raum, Austattung, etc. Denkst Du, dass ich bei diesen meinen Gedanken falsch unterwegs bin?
Was soll ich denn damit? Ausstattung interessiert keinen - weil selbst in den geteilten Proberäumen niemand pauschal sein Equipment anderen Unbekannten zur Benutzung überlässt. Dazu nimmt man sich in Augenschein, und wenn man da ein gutes Gefühl hat, dann stimmt man sich hinsichtlich der Mitbenutzung von z.B. PA, Bassverstärker oder "Drums ohne Becken/Snare/FuMa" eben Aug in Aug ab.

3. Meine These: Durchs Netz lässt sich administrativer Aufwand wesentlich verringern (dies ist aus meiner Erfahrung). Denkst Du so nicht?
Nein. Der Aufwand ist ja jetzt verschwindend gering.
Aber wo du von administrativem Aufwand sprichst: Wie stellst du dir denn bitte z.B. sowas wie eine Schlüsselübergabe vor? Nehmen wir an, ich vermiete den Raum übermorgen unter. Soll ich da an dem Tag zweimal 15km hinorgeln, um die Untermieter in Empfang zu nehmen und kurz vor Mitternacht nochmal, um hinter denen wieder abzuschließen? Oder soll ich gar meinen eigenen Schlüssel, für den ich in der Regel ja beim Vermieter unterschrieben habe, wildfremden Menschen in die Hand drücken (und habe bei Verlust selbst keinen Zugang mehr zum Raum)?! Selbst wenn: dann kriege ich den auch wieder mitten in der Nacht zurück, wenn die Band fertig mit Proben ist?

Dein Konzept mag funktionieren für Leute, die a) in ihren eigenen Räumen (Musikschulen, Klavierhäuser) und b) zu üblichen Geschäftszeiten, wo sowieso jemand im Haus ist, Kapazitäten freihaben. Oder bei sich zu Hause. Das funktioniert sicher NICHT in den Industriegebieten in Randlage am Wochenende oder spätabends/nachts, wo die "Besitzer" der Proberäume in 99.9% der Fälle nicht Eigentümer sind, sondern selbst Mieter - und wo im Übrigen der Vermieter, sollte er Wind von der Umsetzung deiner Geschäftsidee in seinen Räumen bekommen, sicher prompt erstmal die Miete verdoppelt, wenn der Raum plötzlich nicht 2-3, sondern 7 Tage die Woche genutzt wird.

c) Man muss zwischen Äpfeln und Birnen unterscheiden: Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Smartphone ist mit einem Raum vermutlich nicht vergleichbar. Auch zwischen den Usern muss m.E. differenziert werden (z.B. eine Profi-Band ist ggf. nicht unbedingt mit einer Hobby-Band zu vergleichen). Ist diese These falsch?
Ja. Es gibt zwar Unterschiede zwischen Hobby- und Profi-Bands. Aber nicht so sehr im Nutzungsverhalten des Proberaums. Vielleicht noch bei den Zeiten - am ehesten aber wird eine Profi-Band im Zweifel das Geld eher locker machen, um sich einen Raum für sich alleine zu gönnen, damit sie dort vernünftig und ungestört arbeiten können.
 
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Noch ein Nachtrag: Du behauptest, einen Mangel beheben zu wollen. Bei Wohnungen gibt es ja das Sharing-Konzept schon (AirBnB). Nun ist es aber gerade da so, dass in den Städten wie Hamburg oder Berlin, wo es einen echten Mangel an Wohnraum gibt, durch die "Sharing Economy" genau dieser Mangel massiv verschärft wird - statt ihn zu beheben. Aus Sicht von AirBnB ein Bombengeschäft, dass ehemalige Wohnungen in "Undercover-Hotels" umgewandelt werden - den Einwohnern der Städte hilft das nicht, im Gegenteil.
Wieso sollte das bei deinem Konzept anders sein? Wenn dein Konzept granatenmäßig einschlägt, dann ist es doch für Eigentümer von Proberäumen viel lukrativer, den Raum stundenweise anzubieten als auch nur eine Band als Dauermieter zu akzeptieren - es sei denn, diese ist bereit, selbst im Vergleich zu heute horrende Preise zu bezahlen!
 
Hab mich jetzt mal durch den mittlerweile langen und teilweise verwirrenden Thread gekämpft. Meine Erfahrung und daraus resultierend meine Meinung dazu spiegelt sich mit den meisten Antworten wieder. Für die meisten festen Bands kommt dieses Konzept aus den mehrfach hier erwähnten Gründen nicht in Frage.

Eindeutige Fakten:
  • es gibt in den meisten Städten zu wenig Proberäume, entsprechend hoch die Kosten
  • die vorhandenen Proberäume sind nicht ausreichend ausgelastet, auch wenn sie von mehreren Bands genutzt werden
genannte Fakten, die ich - genau wie @.Jens in Frage stellen würde:
  1. Viele Proberäume werden bereits von Bands gemeinsam genutzt, wobei die Aussage von 'die meisten von 5 oder mehr Bands' in keiner Weise meiner Erfahrung entspricht
  2. 'zwei Drittel aller Bands müssen Ihr eigenes Equipment vor bzw. nach der Probe ganz oder teilweise auf- bzw. abbauen'
  3. vielen Bands ist der 'administrative Aufwand zu hoch und würden das gerne auslagern'
zu 1: in ländlichen Bereichen haben sicher mehr Bands die Option, einen eigenen Proberaum für sich zu nutzen als dies in den Städten der Fall ist. Wenn ich aufgrund der hohen Kosten oder der Verfügbarkeit meinen Raum mit anderen teilen muss, dann mit max. einer oder zwei weiteren Bands, im Optimalfall spielt einer der Musiker in mehreren dieser Bands und ist dann auch bei einer anderen Probe anwesend. In den meisten Fällen würde es am vorhandenen Platz scheitern, und dann wäre man wieder an dem Punkt, dass man jeweils auf bzw. abbauen müsste. Ansonsten wäre auch das Risiko bei Recherchen 'wer war's' wenn was kaputt oder abhanden gekommen ist, zu groß.

zu 2: sorry, definitiv zu hoch. Wenn ich für jede Probe eine Stunde Auf- und Abbauzeit oder sogar mehr in Kauf nehmen müsste, wäre das ein no-go, und ich bin mir sicher, dass ich da nicht nur für mich spreche. Natürlich nehme ich immer irgendwas mit, und sei es nur meine Gitarre, mein Bass, mein Laptop ggf. auch mal ein Keyboard. Das sind dann aber nur 10min Zeitaufwand, und das würde ich auch in meinem eigenen Proberaum, den nur ich nutze, so machen.

zu 3: Aufgaben extern auszulagern bedeutet, dafür Geld zu zahlen. Musik ist eh schon ein teures Hobby. Das Equipment kostet Geld, der Proberaum kostet Geld, der Sprit, den ich für Fahrten zum Proberaum verfahre, da gebe ich doch nicht zusätzlich Geld für jemanden aus, der mit meine Terminplanung macht, mir meinen Proberaum bucht, meinen Schreibkram erledigt. Sorry, wenn ich Profi wäre, würde das vielleicht anders aussehen, dann verdiene ich aber auch mein Geld damit. Im Moment zahl ich nur einmal im Jahr den Steuerberater, was sein muss, weil wir über Kleinunternehmerregelung liegen, und das reicht mir schon. Mir kräuselt sich immer gleich die Stirn, wenn ich sehe, dass irgendwer von dem bisschen Geld, was ich durch die Musik bekomme, auch noch seinen Teil abbekommen möchte. Und das am besten, ohne großen Aufwand, ohne großes Risiko.
@punkadiddle hat's schon auf den Punkt gebracht:
Was da die Parteien untereinander absprechen, bestimmen sie. Ich halte mich da raus. Ich vermittele den Kontakt und nach mir die Sintflut. Dafür will ich 15 %. Ich frage mich ernsthaft: Für welche Leistung denn?
Ist ähnlich wie bei den Gig-Vermittlern, die mal eben einen Anruf tätigen, weil sie irgendwelche Beziehungen haben.

Hier hat er dann eine Alternative geschrieben, die für manche eine Option sein könnte, wenn auch nicht für mich:
Ganz andere Geschichte wäre Folgendes. Der Anbieter mietet die Räume selber. Stattet sie mit einer Grundversorgung aus: Backline und Drumset von Behringer und Magnum, Sofa und Lampe von Ikea und ein Klo aus Edelstahl. Alles angekettet und gesichert. Das ganze vermiete ich dann für 20 € / Stunde oder 200 € / Tag oder 800 € / Monat und nach jedem Nutzer geht ein Reinigungsdienst und ein Elektriker durch, die selbstredend auch der Anbieter bezahlt. Ob dieser da was versichert oder nicht. Dem Mieter wurscht. Würde ich sowas im Bedarfsfall mieten? Könnte sein. Gibt es Menschen, die sowas anbieten? Ganz sicher nicht!
Es wäre tatsächlich eine Option, ähnlich wie der Vergleich beim Handy-Tarif: fester Vertrag vs. PrePaid, wo ich auch schon oft nachgedacht hab, ob PrePaid nicht oftmals günstiger wäre. Ist bei uns manchmal ähnlich mi dem Proberaum. Wir teilen uns den mit einer anderen Band, haben einen festen Abend in der Woche dort für uns reserviert, wie oft die andere Band probt - keine Ahnung, eher weniger. Wobei bei uns auch relativ häufig die Probe ausfällt. Daher meine Überlegung, ob für die vielleicht 30-40 Proben im Jahr - wenn überhaupt - sowas wie im Vergleich ein Prepaid unter'm Strich günstiger wäre. Ist halt ne gewisse Bequemlichkeit, dass wir für eine Probe nichts arrangieren und organisieren müssen. Ich wäre trotzdem nicht bereit, den Raum für andere Bands weiterzuvermieten, weil das zum einen offiziell aufgrund des Mietvertrages schon gar nicht geht und ich auch nicht bereit wäre, den damit verbundenen Aufwand und Stress einzugehen. Vor allem würde ich das auf keinen Fall einer Agentur überlassen!

Du gehst von der (in meinen Augen falschen) Grundprämisse aus, dass die Lösung, die in dieser Diskussion entstehen soll, grundsätzlich dem "Sharing Economy" Gedanken folgen soll - DAS ist das Problem. Wenn du ergebnisoffen diskutieren wolltest, wäre das ja was anderes, aber du suchst ausschließlich nach einer Erweiterung deiner Zielgruppe und einer Möglichkeit, wie DU daran was verdienen kannst.
Vermiete Fahrräder, Autos, Wohnungen oder E-Roller - das scheint sich bewährt zu haben. Du müsstest aufgrund der Rückmeldungen hier verstanden haben, dass Proberäume zu vermieten kaum ein funktionierendes Geschäftsmodell werden wird.

Was funktionieren kann - und das auch nur, weil kein kommerzieller Gedanke dahinter steckt - ist eine Art Verein, wie in Celle die Rockmusik Initiative. Dort gibt es ein paar Proberäume, die man als Mitglied im Verein gegen eine Gebühr nutzen kann. Der Verein hat die Proberäume ausgebaut, stellt ein gewisses Grundequipment zusammen, das von allen genutzt werden kann. Es gibt feste Zeitpläne, wer wann wo rein darf. Diese Leute sind dann auch verantwortlich, gehen erfahrungsgemäß vernünftig mit dem Equipment um, weil es gewissermaßen ihrem Verein gehört. Das bisschen Schwund, Verschleiß oder Defekt wird durch den verein getragen, dafür wird u.a. auch der zusätzliche Beitrag für die Proberaum-Nutzung verwendet.
 
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Lieber Martman, lieber .Jens und lieber dr_rollo,

vielen Dank für Eure sachlichen Meinungsäußerungen! Sehr wertvoll und genau so eine Diskussion wurde angestrebt! Nachfolgend werde ich versuchen auf paar Fragen von oben einzugehen (Eure Meinungen werde ich nicht kommentieren, da ich es nicht kann und genau deshalb diese Diskussion zwischen Euch anregen wollte):

Da machst du es schon wieder: eine Lösung kommt (für dich) nur in Betracht, wenn sie den "Netzwerk-Gedanken" umsetzt.
Wie gesagt, alle Lösungen (auch ohne "Netzwerk-Gedanken") sind willkommen. Jede Meinung ist wichtig. Wenn sich dabei eine oder andere Meinung im "Online"-Sinne realisieren lässt, dann würde ich über diese Lösung nachdenken, da ggf. einfacher Umzusetzen wäre. "Offline"-Lösungen wären grds. ebenfalls vorstellbar. Aber wie gesagt, Lösung muss an erster Stelle für Euch sein. Ich lese alles mit und lerne dabei! Das ist für mich das wichtigste! Selbst negative Meinung sind sehr wertvoll, da diese ebenfalls eine wertvolle Kenntnis vermitteln. Zusammenfassend: Wenn Lösungen gefunden werden, die für primär für Euch in Betracht kommen, dann ist das schon klasse!

Du suchst keine Lösung für ein Problem (Proberaum-Mangel), sondern Du suchst ein Problem zu deiner Lösung (Proberaum-Vermittlung).
Wie bereits mehrfach erwähnt: Genau umgekehrt. Wenn ich bei einer oder anderen Lösung noch irgendwie behilflich sein kann, dann wäre das eine reine win-win-Situation. Nochmal: Am einfachsten wäre für mich, wenn ich Euch durch Ausbau einer verwandten Lösung helfen könnte (diese verwandte Lösung gab mir auch den Anlass diese Diskussion hier zu starten. Diese stand aber nie im Vordergrund). Grds. wäre ich aber auch für andere Lösungen zu haben. Aber es geht hier primär um Lösungen für Euch! Für mich persönlich habe ich schon jede Menge an Infos mitgenommen, wofür ich wirklich sehr dankbar bin!

Meiner Erfahrung nach gibt es keinen Mangel an stundenweise zu mietenden Proberäumen, Untermietangeboten, oder allgemein Proberäumen für Gelegenheitsnutzer. Woran es einen Mangel gibt, sind feste (und dabei noch bezahlbare) Proberäume, in denen eine Band sich auf Dauer einrichten kann und zumindest die großen und schweren Equipmentteile auch lagern kann. Genau dieses Problem gehst du aber mit deinem "Sharing Economy"-Gedanken der fallweisen / stundenweisen Vermittlung überhaupt nicht an.
Sehr gut auf den Punkt gebracht! Gebe zu, der Primärgedanke im Rahmen meines bestehenden Konzeptes ist eine Art "Effizienzsteigerung", "Neztwerkgedanke" sowie Abbau des administrativen Aufwandes. Vlt. nur paar Beispiele: Das Projekt soll zum Einen den Zugang zu Proberäumen erleichtern und zum anderen Wettbewerb zwischen den Anbietern schaffen, was zu einem ausgewogenen Verhältnis von Qualität und Preis beitragen soll. Durch detaillierte Informationen und Bilder des Anbieters sowie die Bewertungen der einzelnen Räume durch andere User der Plattform können sich Interessierte vorab ein realistisches Bild des Proberaums machen. Zudem sollen sich Musiker auf der Online-Plattform vernetzen und so eine starke Community bilden können, um ihre Interessen zu vertreten. Aber es sollen sich nicht nur für die einheimischen Musiker vor Ort neue Chancen zum Proben ergeben. Da Musiker naturgemäß viel unterwegs sind, schafft eine Online-Plattform auch Gelegenheiten für jene, die in der Stadt zu Gast sind, sich stundenweise und unkompliziert beispielsweise auf Auftritte vorzubereiten. Dabei wird auch der organisatorische und administrative Aufwand erleichtert, den die Proberaumsuche meistens mit sich bringt. Was können Musiker erwarten, wann genau ist der Raum verfügbar, wie wird bezahlt? All diese Fragen lassen sich mit wenigen Klicks beantworten. Ich kann nur sagen, dass diese Idee zu funktionieren scheint. Ich könnte hier viele Geschichten, ebenfalls aus dem Real-Life, schreiben (u.a. wie es bereits zu einem oder anderen internationalen Projekt zwischen den Musikern kam). Aber wie gesagt, es soll hier keine Werbung für das bestehende Projekt sein. Wir schaffen aber aktuell keine neue Räume (ich bin auch selbstkritisch ;)). Vlt. aber noch nicht! Das Projekt ist noch wirklich sehr jung und das Konzept wird permanent weiter entwickelt. Bei der Weiterentwicklung des Konzeptes spielt das aktuelle Real-Life eine besonders wichtige Rolle. Das ist der Hauptgrund, warum ich hier, aber nicht nur hier, bin. Damit sich der Kreis schließt: Es müssen wirklich Lösungen sein, die Euch helfen. Ich lese mit und mache bloß meine Rückschlüsse. Um meine Rückschlüsse geht es hier aber wirklich nicht! Ich habe schon wirklich paar sehr nutzvolle Punkte für mich mitgenommenen ;)

Das Teilen funktioniert - warum sollten die Räume dazu "online auffindbar" sein? Es gibt schwarze Bretter, echte Reallife-Bekanntschaften, es gibt Facebook-Gruppen (hey, ONLINE!), es gibt Angebote wie Bandnet etc. - da sind die Kleinanzeigen voll von Angeboten und Nachfragen. Das Teilen - so wie es derzeit abläuft - passt einfach nicht in dein Konzept oder deine Denkschublade. Das ist aber was anderes.
=> Bei diesem Punkt bin ich dagegen nicht ganz bei Dir! regional mag das funktionieren (aber eben auch in einem begrenzten Umfang). Überregional sowie international eher nicht (weiß Du wo Du schwarze Bretter in Berlin, Hamburg, München, Paris, Amsterdam, Miland, New-York, etc. auffinden kannst oder welche regionale Netzwerkportale da gibt. Selbst wenn Du eine oder andere Anzeige finden würdest, wie beurteilst Du die Qualität des Raumes?). Diese meine Rückmeldung sollte nur als ein kleiner Denkanstoß für eine möglicherweise weitere Diskussion in diese Richtung dienen und stellt auf keinen Fall Kritik dar! (Diese Rückmeldung basiert übrigens auf meinen Erfahrungen aus dem Real-Life, bzw. nicht meinen persönlichen, aber ich diese zumindest mit Euch teilen).

Noch ein Nachtrag: Du behauptest, einen Mangel beheben zu wollen. Bei Wohnungen gibt es ja das Sharing-Konzept schon (AirBnB). Nun ist es aber gerade da so, dass in den Städten wie Hamburg oder Berlin, wo es einen echten Mangel an Wohnraum gibt, durch die "Sharing Economy" genau dieser Mangel massiv verschärft wird - statt ihn zu beheben. Aus Sicht von AirBnB ein Bombengeschäft, dass ehemalige Wohnungen in "Undercover-Hotels" umgewandelt werden - den Einwohnern der Städte hilft das nicht, im Gegenteil.
Wieso sollte das bei deinem Konzept anders sein? Wenn dein Konzept granatenmäßig einschlägt, dann ist es doch für Eigentümer von Proberäumen viel lukrativer, den Raum stundenweise anzubieten als auch nur eine Band als Dauermieter zu akzeptieren - es sei denn, diese ist bereit, selbst im Vergleich zu heute horrende Preise zu bezahlen!
=> Auch dies ist eine wirklich sehr gute und berechtigte Frage! Zum Teil habe ich bereits diese Frage beantwortet:
a.) Sprechen wir hier nicht von Ferienwohnungen (es geht nicht um Hotels);
b.) Es soll Wettbewerb zwischen den Anbietern geschaffen werden, was zu einem ausgewogenen Verhältnis von Qualität und Preis beitragen soll.
c.) die Bewertungen der einzelnen Räume durch andere User sollen bereits zusätzliche Informationen liefern, die eine Entscheidungsfindung erleichtern sollen
d.) bestehende Räume sollen effizienter genutzt werden (ich lasse hier absichtlich außer acht, dass es vlt. nicht für alle Musiker in Betracht kommt, wobei für eben solche Musiker ändert sich ja dann auch nichts).

Man könnte nun Deine Meinung in die andere Richtung lesen: Diejenige Vermieter, die den Raum aktuell "fest" vermieten, würden auf eine stundenweise Vermietung "umsteigen". Wenn ich Euch aber richtig verstehe, würde es für Bands nicht funktionieren. Somit wäre keine Nachfrage nach solchen Räumen da. Daher stellt auch diese "Richtung", wenn ich Euch richtig verstehe, dann keine Gefahr dar.

dass irgendwer von dem bisschen Geld, was ich durch die Musik bekomme, auch noch seinen Teil abbekommen möchte. Und das am besten, ohne großen Aufwand, ohne großes Risiko.
Scheint eine Mentalitätsfrage zu sein: Kein Unternehmen dieser Welt würde bestehen können, wenn seine Produkte/Dienstleistungen nicht gefragt werden. Dabei tragen alle Unternehmen ein unternehmerisches Risiko und die sind keine Räuber. Das wollte ich nur am Rande erwähnt haben ;) Aber ist ja klar, es wird immer eine böse Absicht unterstellt... und wenn so eine nicht besteht, dass ist der Author blöd und/oder Verrückt.. :rolleyes::D

Es wäre tatsächlich eine Option, ähnlich wie der Vergleich beim Handy-Tarif: fester Vertrag vs. PrePaid, wo ich auch schon oft nachgedacht hab, ob PrePaid nicht oftmals günstiger wäre. Ist bei uns manchmal ähnlich mi dem Proberaum. Wir teilen uns den mit einer anderen Band, haben einen festen Abend in der Woche dort für uns reserviert, wie oft die andere Band probt - keine Ahnung, eher weniger. Wobei bei uns auch relativ häufig die Probe ausfällt. Daher meine Überlegung, ob für die vielleicht 30-40 Proben im Jahr - wenn überhaupt - sowas wie im Vergleich ein Prepaid unter'm Strich günstiger wäre. Ist halt ne gewisse Bequemlichkeit, dass wir für eine Probe nichts arrangieren und organisieren müssen.
Auch sehr gut auf den Punkt gebracht!
 
as Projekt soll zum Einen den Zugang zu Proberäumen erleichtern und zum anderen Wettbewerb zwischen den Anbietern schaffen, was zu einem ausgewogenen Verhältnis von Qualität und Preis beitragen soll.
Den Wettbewerb zwischen den Anbietern gibt es schon. Wir reden von einem Markt mit extremer Angebotsknappheit. Da bringt "Wettbewerb" dem Nutzer des Angebotes gar nichts, außer steigenden Preisen. BWL Grundvorlesung, 1. Semester. Entweder hast du von simplen Marktgesetzen keine Ahnung, oder aber von dem Markt, den du zu adressieren versuchst.

urch detaillierte Informationen und Bilder des Anbieters sowie die Bewertungen der einzelnen Räume durch andere User der Plattform können sich Interessierte vorab ein realistisches Bild des Proberaums machen.
Du gehst immer noch fälschlich davon aus, dass Bands ihre Proberäume gerne "mal hier, mal da" mieten möchten. NEIN, VERDAMMT! sie wollen am liebsten einen Raum, und den langfristig! Again: du hast keinen blassen Schimmer von dem Markt, den du anpeilst. Learn your Lesson!

Da Musiker naturgemäß viel unterwegs sind, schafft eine Online-Plattform auch Gelegenheiten für jene, die in der Stadt zu Gast sind, sich stundenweise und unkompliziert beispielsweise auf Auftritte vorzubereiten.
Nochmal, Du hast keine Ahnung. Nicht die geringste. NIEMAND will sich am Ort des Auftritts noch "stundenweise vorbereiten". Wenn es gut läuft, hat man in der Venue genug Zeit nicht nur für einen ausgedehnten Soundcheck, sondern auch um 2-3 Songs nochmal anzuspielen. Aber kein denkender Mensch mietet sich vorher noch irgendwo in der Stadt seines Auftritts einen Proberaum. NIE-MAND!. Wurde hier auch schon x-mal geschrieben.

=> Bei diesem Punkt bin ich dagegen nicht ganz bei Dir! regional mag das funktionieren (aber eben auch in einem begrenzten Umfang). Überregional sowie international eher nicht (weiß Du wo Du schwarze Bretter in Berlin, Hamburg, München, Paris, Amsterdam, Miland, New-York, etc. auffinden kannst oder welche regionale Netzwerkportale da gibt. Selbst wenn Du eine oder andere Anzeige finden würdest, wie beurteilst Du die Qualität des Raumes?).
Was soll ich in einem Proberaum in Paris? Proberäume SIND ein absolut regionales Geschäft. Nochmal: du hast nicht die geringste Ahnung! Und noch schlimmer: dir erzählen alle übereinstimmend, wie falsch du liegst - aber Du kapierst es nicht!
Es ist folglich absolut vergeudete Zeit, dir deinen Markt erklären zu wollen.

Ich werde hier nichts mehr auseinanderdröseln. Bevor wir hier weiterdiskutieren:

Beweg bitte deinen Hintern in die reale Welt und besuch mal eine Band in ihrem Proberaum vor Ort. Damit du wenigstens EINMAL in deinem Leben sowas gesehen hast. Hamburg in den Musikbunkern oder in Billbrook hinter Franke + Pahl, Münster am Haverkamp, Celle in der CD-Kaserne (gibt es da noch welche?). Vorher brauchen wir hier nicht weiterzureden.
 
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Wie gesagt, alle Lösungen (auch ohne "Netzwerk-Gedanken") sind willkommen. Wenn sich dabei eine oder andere Meinung im "Online"-Sinne realisieren lässt, dann würde ich über diese Lösung nachdenken, da ggf. einfacher Umzusetzen wäre. "Offline"-Lösungen wären grds. ebenfalls vorstellbar. Aber wie gesagt, Lösung muss an erster Stelle für Euch sein.
...
Grds. wäre ich aber auch für andere Lösungen zu haben. Aber es geht hier primär um Lösungen für Euch!
Ich hab’s immer noch nicht kapiert: welches Problem soll den gelöst werden? Geht es um die Proberaumknappheit? Geht es darum wie man online und per share community Räume finden kann? Oder geht es um eine neue Anwendungen im Bereich share community?
Die erste Frage würden die meisten hier anders lösen wollen, das zeigen mir die Antworten. die zweite Frage findet nicht besonders viel Resonanz, und die dritte ist hier vermutlich viel am Platz.
 
Lieber Jens, lieber dubbel,

lieben Dank noch einmal.

@jens: Lieben Dank für Deine Ratschläge! Kann leider nicht annehmen, da wieder mal an allem vorbei ist, was ich/wir hier schreiben. Es tut mir leid, aber noch einmal alles zu erklären, habe ich wirklich keine Lust mehr. Ich weiß nicht, wie oft ich bereits geschrieben habe, dass es nicht um mich geht und nicht um meine Kenntnisse oder Erfahrung, sonst hätte ich hier bereits sehr viel schreiben können. Ich nehme auch nichts persönlich. Es geht hier wirklich nicht um mich! Ich weiß nicht, warum es so schwer ist, das zu verstehen, aber es scheint wirklich sehr schwer zu sein.

ABER: Vlt. bin ich tatsächlich der "Störfaktor". Die Idee war: Wir haben ein Problem (und hier scheint Ihr Euch einig zu sein). Lasst uns über mögliche Lösungen diskutieren. Weder ich noch mein Projekt waren für diese Diskussion als Kernthema angedacht. An einer oder anderen Stelle habe ich lediglich versucht Denkanstöße zu geben.

NOCH EINMAL: Diskussion war primär für EUCH angedacht. Was ich ggf. für mich mitgenommen hätte: Wenn es Lösungen aus der "Online"-Welt herausgekommen wären, hätte ich mir Gedanken darüber gemacht, ob ich Interesse an so einem Projekt hätte, da ich eine verwandte Idee aktuell weiterentwickele. Auch eine oder andere Offline-Lösung als Pilotprojekt hätte ich mir vorstellen können.

Und am Rande: Ich bin nicht nur hier aktiv. Und auch nicht nur in der Online-Welt sondern auch draußen bei Euch, im Real-Life, unterwegs.

Ich merke aber: Hier gibt's paar, die einfach nicht über eigenen Tellerrand hinaus schauen wollen. Es ist halt, wie es ist und nichts ist zu ändern. Das ist auch eine Erkenntnis.

Ich bedanke mich bei allen, die mitgemacht haben! Wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
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Wenn Du "passend" zum Thema "das unternehmerische Risiko" meinst, dann in der Tat zu 100% passend ;):D

Ansonsten kann man den ganzen Artikel m.E. folgendermaßen zusammenfassen: Geld alleine ist kein Garant für Erfolg! Die Idee muss nicht nur innovativ sein und eine Lösung für das Problem darstellen, sondern muss auch vom "Verbraucher"/"Nutzer" akzeptiert werden! Dafür muss diese Idee vom "Verbraucher"/"Nutzer" "mitentwickelt" werden!

Und dies erklärt auch, warum ich hier bin (und nicht nur hier, oder besser gesagt bei Euch bzw. erst bei der angedachten Zielgruppe des Projektes bin, bevor ich mich an das Konzept des Projektes dransetze) und warum ich diesen Grundgedanken grds. bei allen meinen Projekten verfolge. Und wie gesagt, wenn keine Lösung notwendig ist, dann ist das auch eine Aussage sowie eine wertvolle Info (was ich ehrlich gesagt nicht sehr oft erlebe, aber man lernt immer dazu). Dann werden limitierte Ressourcen in eine andere Idee oder ein anderes Projekt gelenkt. So einfach ist das...

Es ging nie um das persönliche oder um irgend ein von meinen bestehenden Projekten ;)

Einen lieben Dank noch einmal an alle für Eure zahlreichen Meinungsäußerungen sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
Ich habe so ein Maß an nicht-zuhören-wollen und totaler Beratungsresistenz selten erlebt.

Wie es übrigens gehen kann, als Company oder Startup mit Support aus dem Board, zeigt zB der „Rombo“-Thread zu Plektren.

Wenn mir hier quasi mehrere hundert Jahre Band-Erfahrung sagen, dass gewisse Dinge einfach anders sind... klar, dann muss ich nicht drauf hören, aber dann darf ich mich nicht wundern, wenn keine Zustimmung kommt.

Aber klar, für iPhone und Tesla gab es auch keine brauchbare MaFo, also viel Erfolg beim großen Durchbruch.
 
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Lieber DerZauberer,

habe deinen letzten Beitrag nicht ganz verstanden. In meinem letzten Beitrag steht doch

Und wie gesagt, wenn keine Lösung notwendig ist, dann ist das auch eine Aussage sowie eine wertvolle Info

P.S.: Aus UK muss Du aber einige Lösungen kennen... ;)
 
Sag mal, bist du wirklich so begriffsstutzig?

JA, es werden Lösungen gebraucht, und zwar vor allem mehr Proberäume. Wenn du helfen willst, dann kauf ein Gebäude in einem Industriegebiet, mach es schick und vermiete die Räume. Meinetwegen ein paar auch online und stundenweise. Das würde wirklich helfen.

Und ja, auch stundenweise vermietete Proberäume können für einen kleinen Teil der Musiker eine Lösung sein - aber zum 1000. Mal: an der stundenweisen Untervermietung privat ausgestatteter Proberäume gibt es weder Bedarf noch Interesse auf der Angebotsseite.

Nur, weil deine Lösung nicht auf fruchtbaren Boden fällt, heisst das nicht, dass es kein Problem gibt.

Ich schlage vor, du bleibst erstmal bei deinen Klavierräumen und siehst zu, dass das läuft. Wenn es deinen Laden in einem Jahr noch gibt, dann können wir nochmal drüber reden...

Ich vermute ja eher, dass deine ominösen “externen Experten“ Investoren sind, die dir gesagt haben “nur Klavier ist uninteressant als Investment Case, komm wieder, wenn du einen größeren Markt adressierst“. Kommt das in etwa hin?
 
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Lieber .Jens,

Sag mal, bist du wirklich so begriffsstutzig?
Was meinst Du damit? Hier soll eine sachliche Diskussion stattfinden und nicht personenbezogenen Fragen gestellt werden. Über mich haben wir zudem mehr als genug gesprochen. Hätten man diese Zeit nur bloß produktiver genutzt...

JA, es werden Lösungen gebraucht, und zwar vor allem mehr Proberäume. Wenn du helfen willst, dann kauf ein Gebäude in einem Industriegebiet, mach es schick und vermiete die Räume. Meinetwegen ein paar auch online und stundenweise. Das würde wirklich helfen.
Ist ja eine sachliche Meinung! Werde mir wirklich Gedanken dazu machen, ob ich nicht ein Pilotprojekt daraus mache.

Und ja, auch stundenweise vermietete Proberäume können für einen kleinen Teil der Musiker eine Lösung sein - aber zum 1000. Mal: an der stundenweisen Untervermietung privat ausgestatteter Proberäume gibt es weder Bedarf noch Interesse auf der Angebotsseite.
Ebenfalls eine sachliche Meinung! Danke!

Nur, weil deine Lösung nicht auf fruchtbaren Boden fällt, heisst das nicht, dass es kein Problem gibt.
Über welche meine Lösung sprichst Du? Ich habe hier keine Lösungen für Euch vorgeschlagen (absichtlich). Und auch deshalb diese Diskussion hier initiiert, um Euch zu fragen, ob Ihr Lösung für Eures Problem sieht. Eine bzw. mehrere Antworte habe ich erhalten. Habe mich bereits auch mehrmals geäußert. Lösungen für Bands stehen bei meinen Projekten nun nicht auf der Agenda. Das mein aktuelles Projekt aus einem verwandten Bereich für diese Diskussion keine Rolle spielt, habe ich bereits mehrfach hier geschrieben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie oft ich dies noch erwähnen soll und was diese Fragen bezwecken sollen. Anstatt zu schreiben würde vlt. manchmal helfen, diese Zeit in das Lesen der vorherigen Beiträge zu investieren. Somit wird nicht nur Authoren Zeit gespart sondern auch potenzielle Leser geschont.

Ich schlage vor, du bleibst erstmal bei deinen Klavierräumen und siehst zu, dass das läuft. Wenn es deinen Laden in einem Jahr noch gibt, dann können wir nochmal drüber reden...
Gerne können wir so machen. Es freut mich sehr, dass einer meinen Projekte so viel Interesse weckt!

Ich vermute ja eher, dass deine ominösen “externen Experten“ Investoren sind, die dir gesagt haben “nur Klavier ist uninteressant als Investment Case, komm wieder, wenn du einen größeren Markt adressierst“. Kommt das in etwa hin?
Auch diesbezüglich muss ich Dich leider enttäuschen. Ich entwickele meine Projekte selbst (habe auch das bereits mehrfach hier erwähnt). Wenn Investoren angesprochen werden, dann wirklich zu einem sehr späten Zeitpunkt und wenn wirklich ein reifes Produkt da ist und ich weiß, dass ab jetzt diese "kleine" Lösung wirklich "Größere"-Maßstäbe benötigt und ich alleine das nicht mehr stemmen kann.

Vlt. ist es ein wenig ungewöhnlich, dass einer seine Projekte sowie Ideen so transparent breitem Publikum präsentiert und von Anfang an an einem direkten Draht zu der Zielgruppe interessiert ist. Und auch noch Mal: Zu meinen "externen Experten" bzgl. möglicher, ich unterstreiche das Wort "möglicher" Projekte, zählt auch Ihr und nicht die Investoren. Und das ist auch der Grund, warum ich persönlich hier bin und nicht einmal einer der Geschäftsführer. Und auch zum tausenden Mal: Diese Diskussion wurde für Euch initiiert. Weder ich noch meine Projekte noch sonst was oder wer ist hier so was von irrelevant. Nun seid Ihr der Meinung, dass eine Lösung nicht möglich ist. Das war eine wertvolle Info. Wenn Ihr weitere Fragen zu meiner Person oder zu meinen Projekten habt, dann ist diese Diskussion ein falscher Ort dafür.

Eure Meinungen habe ich verstanden und entsprechende Notizen für mich längst gemacht. Ich werde dem Wunsch von Jens in einem Jahr nachgehen. Ansonsten werde ich hier keine Fragen bzgl. meiner bestehenden Projekte beantworten.

Lieben Dank noch einmal an alle!
 
dubbel
  • Gelöscht von Banjo
  • Grund: Userwunsch, vertan
Über welche meine Lösung sprichst Du? Ich habe hier keine Lösungen für Euch vorgeschlagen (absichtlich). [...] Lösungen für Bands stehen bei meinen Projekten nun nicht auf der Agenda. Das mein aktuelles Projekt aus einem verwandten Bereich für diese Diskussion keine Rolle spielt, habe ich bereits mehrfach hier geschrieben. [...]
Anstatt zu schreiben würde vlt. manchmal helfen, diese Zeit in das Lesen der vorherigen Beiträge zu investieren.
Ich habe deine Beiträge gelesen - alle. Und das ganze ging los unter der Überschrift "Musikübungsräume online buchen", und du hast deine Plattform "PianoMe" vorgestellt. Und dann erwähnt, dass du das in ganz ähnlich auch für Bands anbieten willst (was inzwischen leider wegeditiert wurde). So hat die Diskussion mal begonnen - so ehrlich sollte man dann schon sein.

Dass manch ein Threadstarter, wenn die Diskussion nicht so verläuft, wie er sich das wünscht (hast du ja auch ein paar mal so geäußert und versucht, die unliebigen Seitenstränge zu benden), dann hinterher zurückrudert und das alles von vornherein ganz anders gemeint sein sollte, das passiert hier in diesem Forum nicht zum ersten Mal. Gerade Kleinfirmen, die sich hier über die zigfache Platzierung ihres URL (Signatur...) eine billige SEO-Optimierung versprechen, sind da immer wieder ganz vorn dabei, wenn dann nicht nur Lobhudelei kommt, sondern kritisch nachgefragt wird.

Mehr sag ich jetzt mal dazu nicht.
 
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