Neue Mixer für kleine Band und für daheim

  • Ersteller beate_r
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das Tascam Model 12 könnte auch einen Blick wert sein. Ebenso Presonus AR12c oder Mackie Onyx 12.
ach, da gibt man ein Haufen Geld aus für vergleichsweise wenig Funktion. Dann schon einen gebrauchten MixWiz3 oder so etwas und ein passendes Audiointerface für die Mehrspuraufnahmen.
 
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Wichtig: das neue Pult muss unbedingt für sich allein bedienbar sein, ohne Steuerung über Rechner oder Telefon.
Sowas ist für mich nice to have und sicherlich sehr hilfreich, aber ich will nicht drauf angewiesen sein, sondern direkt auf dem Pult "Knöbbscher drehe" können.

Mein Budget ist nicht genau bestimmt; wenn es gerade noch 3-stellig bliebe, wäre es aber gut.
Ich sehe für Dich, wie so manch anderer, bei einem Behringer x32 Compact oder meinetwegen auch producer.
 
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das Pult ist zur Zeit nicht so wichtig. Die Bandprojekte ruhen gerade eh, solange der Heilungsprozess noch nicht stabil ist.

Ich hab grad ganz andere Probleme; ich kann mich nämlich dank der unterschiedlichen Ohren kaum konzentrieren. Und ich bin frustriert, weil die Heilung so elend lahm vorangeht, dass man eigentlich nichts davon bemerkt. Die Lösung, um irgendwann auch mal wieder mit Kopfhörern hören zu können, gehört dazu.
 
Oh, das geht inzwischen? Als das rausram, war das m.W. noch nicht implementiert. Wieso muss die Maus Funk haben, wenn sie doch mit USB läuft?
MUSS sie nicht. Nur steht mein Monitor (eigentlich ein Flatscreen) weiter weg. Ein mehrere Meter langes Hdmi-Kabel ist kein Problem, eine Maus mit so einem langen Kabel schon, deshalb Funkmaus.
 
Bis 5 m ist USB kein Problem.
 
Ich sehe für Dich, wie so manch anderer, bei einem Behringer x32 Compact oder meinetwegen auch producer.
Das fand ich jetzt noch nicht so überzeugend; aktuell tendiere ich immer noch eher zum A&H CQ12T. Aber da geht es jetzt nur noch um mehr Aufnahmekanäle und ein paar unabhängige Monitor-Mixes. Equalizing der Monitore scheint ja in allen Fällen außerhalb des Mixers erfolgen zu müssen, wenn ich die bisherige Diskussion richtig zusammenfasse.

Das Thema Stereo Monitoring für den Proberaum schiebe ich erst mal in den Hintergrund. Aktuell geht es um die Ausstattung daheim:

gerade eben habe ich mir einen alten HiFi-Equalizer zugelegt, der stolze 7V verarbeiten kann. Fürs erste hängt er hinter dem Vorverstärker, und ich habe die Hörkurve des besseren Ohres eingestellt. Verbessert zumindest die Sprachverständlichkeit deutlich. Und wenn jemand mithören will, hat das Teil sogar einen Bypass.

So einen EQ kann ich auch direkt an den Monitor Out des ZED10 (den des ZEDi natürlich grundsätzlich auch) anschließen oder jedes beliebigen anderen Pults. Jetzt benötige ich eigentlich nur zwei (Mono) Kopfhörerverstärer, jeweils mit Pegelregler, und ich kann meine Kopfhörer angepasst betreiben.

Nicht bevor mein trauma-geschädigtes Ohr wieder belastbar ist. Ist es noch nicht.

Aber einen ersten Schritt bin ich schonmal mal weiter.
 
Moin,
das A&H CQ12T hat eine 4 Band Parametrik auf allen Mix Wegen. Sollte reichen für deine Anforderungen. Jeder Kanal kann auf 6 verschiedene Mix Kanäle senden, und noch auf 2 FX.
Zumindest in der offline Mixing Station version.

Lade dir doch mal die Mixing station app runter, in der freien Version geht die zwar nach 10min aus, aber du kannst bei fast allen erhätlichen Digitalpulten schauen, was die so können.

Ciao
Monkey
 
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Wichtig: das neue Pult muss unbedingt für sich allein bedienbar sein, ohne Steuerung über Rechner oder Telefon.
Sowas ist für mich nice to have und sicherlich sehr hilfreich, aber ich will nicht drauf angewiesen sein, sondern direkt auf dem Pult "Knöbbscher drehe" können.
Das A&H CQ12T hatt aber wenig "Knöbbscher". Da must Du mal schauen ob Du mit der bedienung rein am Gerät zurrechtkommst.
 
Lasst mich bitte mal den Faden wieder aufgreifen. Kurz zum aktuellen Heilungsstand: dank einer massiven Cortisonbehandlung haben die die Hörkurven halbwegs angeglichen, wenn auch auf dem geschädigten Ohr mit einem schallleitungsbedingten Höhenverlust (bei 6 kHz 15-20db schlechter als beim besseren Ohr). Unschön, aber zur Not kann ich so über Kopfhörer Bass üben ... höre halt links dumpfer, aber mit derlei Mißlichkeiten muss man als Bassist ja eh umgehen können. Insgesamt also ein wesentlicher Fortschritt.

Die oben angesprochenen Fragen bestehen allerdings grundsätzlich weiter.

Jetzt stehen die Themen Hörgeräte und ja seit längerem und unabhängig davon IEM im Raum. Kabelgebunden. Ich spiele meist über 3m-Strippen ins Effektboard, und Verena mit je einem Mikro für Gesag und Sax ... wir sind daher alle drei relativ ortsgebunden, auch auf der Bühne, sodass das klappen sollte.

Ergänzung: es geht nach wie vor darum, die Signale von 2 Mikros (Gesang und Sax) an den Main-Out weiter zu leiten und diese unmittelbar hinter den Eingangsverstärkern das DI-Signal vom Bassamp und ca. 2 Mikros vom Schlagzeug auf den USB-Bus zum Aufnehmen zu schicken. Und falls wir mal mit anderen Musikern zusammen die Anlage nutzen wollen, halt auch die übrigen Kanäle zu haben.


Beim Behringer X18 gäbe es die Variante mit Ultranet, da kannst du recht einfach (allerdings mit Extrakosten) je Musiker einen kleinen Monitormixer bereit stellen (P-16-hq).
Die Extrakosten werden ja so oder so anfallen. Also:
Wie funktioniert das genau? Wenn man z.B. drei Musiker versorgen will? Benötigt man dazu ein Hub (das gerade mal nicht lieferbar ist, und zudem den Strippenverhau mehrt) oder lassen sich mehrere P16HQ verketten? Wenn ja, wie siehts dann mit der Stromversorgung aus? Und was "können" die KH-Verstärker der Kistchen?

Pult: das X32 Producer ist immer noch nicht lieferbar. Und es ist leider ziemlich schwer, 11.5 kg. Zur Zeit würde das eher auf das X32 Rack (falls das notfalls ohne externen Rechner bedienbar ist) oder aber, um das Budget zu schonen, das XR18 hinauslaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie funktioniert das genau? Wenn man z.B. drei Musiker versorgen will? Benötigt man dazu ein Hub (das gerade mal nicht lieferbar ist, und zudem den Strippenverhau mehrt) oder lassen sich mehrere P16HQ verketten? Wenn ja, wie siehts dann mit der Stromversorgung aus?
Die P16-HQ haben ja jeweils einen Ultranet IN und einen Ultranet OUT. Somit kannst du, wenn wir ein XR18 als Mischpult annehmen, ein Netzwerk-Kabel vom XR18 zum ersten P16-HQ verlegen, dann mit einem zweiten Kabel vom ersten P16 zum zweiten und so weiter. Also ja, man kann die Kisten auch verketten (Daisy-Chain nennen das die anglophil Veranlagten). Da aber in ein solche Anordnung keine Stromversorgung über das Netzwerk-Kabel übertragen wird, muss man die dem P16 beiliegenden Stromadapter (a.k.a Wandwarzen) verwenden.
Und was "können" die KH-Verstärker der Kistchen?
Mangels Erfahrung damit kann ich das nicht wirklich beantworten.
 
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Die P16-HQ haben ja jeweils einen Ultranet IN und einen Ultranet OUT.
Hatte mir vor kurzen ja einfach nur zum ausprobieren einen P16-HQ bestellt und ihn in das System eingebunden.
Leider habe Ich mir dadurch Probleme eingefangen die Ich vorher nicht hatte.
Nach einer bestimmten Zeit so 1/2 bis Stunde gab es einen grossen Knall und die Stageboxen S8 sowie auch die S16 hatten die Verbindung zum X32 Rack verloren.
Habe dann die Stageboxen auf Firmware 3.1 geupdatet ,Ausfall bleibt der grosse Knall ist aber weg.
Ursache habe ich noch nicht gefunden.
Den Kopfhörer Anschluss habe Ich auch nicht wirklich laut hinbekommen,da hängt im Moment ein DT 770 M Pro mit 80 Ohm drann.
Mit einem 32 Ohm Hörer sollte es schon lauter werden.
Wie gesagt in der Praxis konnte Ich das noch nicht ausprobieren.
Alternative wäre das man sich den Monitormix über eine App MX-Q oder Mixingstation einstellt und dann als Kabel Alternative einen KH Verstärker
anschliesst.
Q-Mix und Mixingstation kann man dann ein Android Tablet oder ein Handy benutzen gibt es m.M.n auch für Apple Geräte
 
Bei einer kleinen Band, die man auch über die sechs AUX-Outs vom XR18 mit Stereo-IEM versorgen kann, würde ich mir die P16 schon überlegen, denn die bringt einfach einige nicht gerade bühnentaugliche Verkablerei mit sich. Warum Behringer da nicht auf Ethercon gegangen ist und Steckernetzteile... es bleibt ein Geheimnis... ;-)

Ansonsten würde ich uneingeschränkt zum XR18 für kleine Bands raten, denn die Kiste ist nicht nur bang for the buck, sondern durch das Stagebox-Design viel praktischer als ein X32 Producer (das zudem mit den zum Display verschobenen Encodern und ohne Channel-Displays echt mühselig ist) oder ein X32 Rack (bei dem man sich entscheiden muß, ob als Stagebox aufgestellt mit nicht zugänglichem Bedienfeld, oder alle Anschlüsse per Anschlußfeld nach vorne legen).

domg
 
Wenn ich diesen Zwischenstand jetzt zusammenfasse, haben wir grundsätzlich

- A&H CQ 12
- A&H CQ 18
- A&H CQ 20B
- Behringer X(R) 18
- Behringer X32 Rack
- Behringer X32 Producer
- Soundcraft UI24
- das Midas-Gegenstück zum Behringer XR18 (hat das wirklich bessere Preamps als das XR18?)

Den Geräten von Zoom traue ich nicht so ganz über den Weg, vor allem in bezug auf meine speziellen Wünsche bzgl Monitoring. Das wirkt so, als ob die Monitor-Wege ziemlich starr konfiguriert sein könnten. Und dann sind sie im Vergleich auch eher teuer.
Die von mir gewünschte Bedienbarkeit ohne Rechner oder andere Hardware bieten sonst wohl nur CQ12, CQ18, Behringer X32 Rack und X32 Producer. Bedienbarkeit von Linux-Rechnern aus scheint bei allen gegeben zu sein: die aktuellen Apps von Behringer habe ich runtergeladen und mal grob ausprobiert. Auf meinem aktuellen Devuan 6.

Beim Soundcraft UI12, das ich ja besitze, ist es mir seinerzeit nicht gelungen, einen Equalizer in den AUX-Kanal zu legen, der die Kopfhörerbuchse bedient. Dies ließ sich zwar im Interface konfigurieren, aber der EQ blieb wirkungslos. Was mich in bezug auf das UI24 zögern lässt.

Vom A&H CQ12 habe ich in einer Bewertung gelesen, dass da ein abgespecktes USB-Interface verbaut sei, das im Betrieb weniger stabil laufen solle als die Hardware in den größeren Modellen. Das finde ich genauso "lästig" wie das oben geschilderte Problem mit der überarbeiteten Version des P16-Systems.

Wenn ich weiter eingrenze, lande ich wohl beim CQ18 oder beim X32 Rack, jeweils ganz klassisch mit analogen KH-Verstärkern an den AUX-Bussen, also z.B. dem vorhandenen Millenium MA4, ggf einem zweiten MA4 oder einfach dem KH-Verstärker im Pult.
Den Millenium MA4 finde ich ganz ordentlich, wenn man ihn mit Kopfhörern von 32-64 Om nutzt. Für die ist das Teil ausgelegt. Als ich das noch hören konnte, fand ich ihn klanglich besser als den Rockboard HA1. Ist halt auf der Bühne doof zu handhaben.

Kopfhörer sollen zunächst geschlossene OverEars werden; wir wollen demnächst den Superlux HD660pro testen, weil der etwas stärker abschirmt als der Superlux HD662F.

Mit letzterem kommen meine Ohren zur Zeit übrigens am besten zurecht, sogar ohne Korrektur. Das Teil ist sehr konsequent linear abgestimmt.
 
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Hast du beim UI12 die neueste Firmware drauf?
Da hat sich seit Beginn wohl einiges getan.
Ich muss gelegentlich über eines mit alter Firmware mischen und da nervt am meisten, dass man Main und Aux am Kanal extra Muten muss. Da soll wohl in neueren FW Versionen behoben sein. Wenn dir deine Funktion abgeht, würde ich ein FW Update versuchen.
 
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Grundsätzlich würde ich zur Fernbedienung MixingStation verwenden. Gibt's für alle Plattformen und läßt sich so konfigurieren, daß man eine optimale Bedienoberfläche für die jeweilige Anwendung hat. Die Editoren z.B. von Behringer sind da ja recht starr.
Den Unterschied zwischen Behringer und Midas Preamps wirst Du im Livebetrieb nicht raushören können... da mußt Du Dir keinen Kopf drüber machen.

domg
 
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Die Editoren z.B. von Behringer sind da ja recht starr.
Auch wenn das vielleicht für die versierten Anwender ein Nachteil sein kann (nicht unbedingt muss) so kann genau das ein Vorteil für die Benutzer sein, die gerade erst mal damit anfangen. Da ist dann eben immer alles an einem gewohnten Platz und fertig. Es ist ja nicht so dass diese Editoren nicht bedienbar sind, eher so dass man mit wachsenden Kenntnissen sich das eine oder andere zurecht legen will.
BTW: die neue Versionen z.B von WING-Edit und Copilot (die hauseigenen Editoren für das WING) haben sich gegenüber den ersten Versionen deutlich verändert und sind auch um einiges flexibler geworden. Und selbst bei Mixing Station gibt es Limits, die nicht sein müssten. Aber das führt jetzt hier sicher zu weit.
 
Beim Wing kann ich nicht mitreden, aber x32 Edit hat zum einen einige Mankos, die auch nach vielen Updates nie behoben wurden (Speicherstruktur generell, Zugriff Library im Pult, Speichrrung Mixbusse...) und vor allem bei kleineren Displays wirds arg winzig, weil die ganze Kanalzug-Übersicht oben viel Platz frisst. Limits bei Mixing Station finde ich kaum, bis auf den Umstand, daß alles an der Verbindung zu Mischer hängt... da mal nachzubessern wäre sinnvoll.

Aber Du hast Recht... wir schweifen... mal wieder... 😉
 
Auch wenn das vielleicht für die versierten Anwender ein Nachteil sein kann (nicht unbedingt muss) so kann genau das ein Vorteil für die Benutzer sein, die gerade erst mal damit anfangen. Da ist dann eben immer alles an einem gewohnten Platz und fertig.
Eben. Erstmal Pult beschaffen und mit der Originalsoftware zumindest irgendwie zum Laufen bekommen und einen Endruck bekommen. Sowas wie Mixing Station wäre dann ja der zweite Schritt. Bei Behringer; bei A&H sieht das anders aus.
Den Unterschied zwischen Behringer und Midas Preamps wirst Du im Livebetrieb nicht raushören können...
Beim Testen des UI12 meinte ich, einen Unterschied zum ZED10 zu hören, damals noch mit intakten Ohren.

Hast du beim UI12 die neueste Firmware drauf?
Da hat sich seit Beginn wohl einiges getan.
Als ich jene Erfahrung machte, war es die damals neuste. Aber seis drum, das UI12 ist ja eh zu klein für das, was ich vorhabe.
 
Es ist nur ein analoger Schluß dahingehend, dass Unterschiede im analogen Teil der Hardware durchaus hörbar werden können.

BTW: wenn man die Thomannschen Erläuterungen zum XR18 genau liest, findet man irgendwo im Nebensatz, dass das Pult Midas-Preamps habe. Daher meine oben angehängte Frage.
 

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