Neue Mixer für kleine Band und für daheim

  • Ersteller beate_r
  • Erstellt am
Das XR18 hat wohl andere Preamps als das MR18.
Beim XR18 sind die Klinkeneingänge auf Ch1 und Ch2 HiZ, beim MR18 nicht. (und durch die beiden HiZ Eingänge habe ich die DI Boxen kaum noch im Einsatz, weil das Pult ja auf der Bühne steht).
Allerdings konnte ich noch nichts Negatives zum XR18 sagen, auch nciht zu dne Preamps, wobie ich das sowohl Live als auch zuhause für's Recording nutze.
Auch da bin ich froh, wenn ich meinen passiven Bass direkt in den HiZ Eingang spielen kann - und da hört man definitiv den Uterschied zu den normalen Line Eingängen.
Wenn was nicht klingt, liegt es sicher nicht am Pult ...
 
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- das Midas-Gegenstück zum Behringer XR18 (hat das wirklich bessere Preamps als das XR18?)
Ich kenne das MR18 nicht, aber wenn sich das so verhält wie bei den Stageboxen von Behringer und Midas für das X32 bzw WING, so kann ich aus eigener Erfahrung sagen, ja es gibt einen Unterschied aber den hört man de facto nur, wenn man beide nebeneinander stellt und einen A-B Vergleich macht. Wenn ich bei einem Live Einsatz die eine oder andere Stageboxen benutze, könnte ich nicht sagen, dass man diesen kleinen Unterschied hören könnte.
wenn man die Thomannschen Erläuterungen zum XR18 genau liest, findet man irgendwo im Nebensatz, dass das Pult Midas-Preamps habe.
Also in der BDA vom XR18 steht
Programmierbare Mikrofonvorverstärker, entworfen von Midas
und in der vom MR18
Programmable mic preamps, designed by MIDAS PRO
Also sind die nicht die selben auch wenn die vom Behringer X-Air (und auch vom X32) von Behringer in einer Zusammenarbeit mit Midas entwickelt wurden.
Ist aber am Ende für 99% der Anwendungsfälle nicht von Bedeutung, wie ich finde.
Ich kenne Leute die das XR18 für Klassik Aufnahmen benutzen. Und das ist sicher eine der anspruchsvolleren Anwendungsfälle (außer vielleicht ASMR oder die Aufnahme vom Käferkrabbeln usw.)
 
Auch da bin ich froh, wenn ich meinen passiven Bass direkt in den HiZ Eingang spielen kann - und da hört man definitiv den Uterschied zu den normalen Line Eingängen.
Aber das ist ja sowieso klar und vollkommen unabhängig von der Qualität der Preamps. Die Impedanz der Line-Eingänge ist einfach viel zu gering für die allermeisten passiven Gitarrentonabnehmer (ausgenommen niederohmige, aber mit sowas gibt es gerade mal eine handvoll Konstruktionen, und die benötigen dann eher echte Mikrofoneingänge. Ich hab sowas mal selbst gebastelt).

Zurück zum Thema: für mich geht es gerade darum, ob das XR18 mit einem über Ethernet angebundenene Steuerrechner für uns ausreicht oder ob ich vielleicht doch mit dem X32 besser bedient bin. Also letztlich darum, was man z.B. mit der rudimentären Oberfläche auf dem lokalen Monitörchen machen kann und was nicht. Die Kiste ohne Rechner mal schnell irgendwo aufbauen zu können und zumindest das gewohnte Setup abrufen und einfach nur den Main-Pegel und ggf den für den oder die Monitore justieren zu können (darauf reduziert sich die Bedienung des ZEDi10 in unserer Praxis meistens, wenn man sichergestellt hat, dass keines der Potis beim Transport verstellt wurde)

Oder vielleicht doch mit dem CQ18 und MixingStation auf irgendwelchen Endgeräten.
 
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Ob Du ein Pult mit Bedienelenenten brauchst oder Mischen per Touchscreen ausreicht, ist eine Frage, die nur Du selbst beantworten kannst. Da können hier nochmal drei Seiten posts kommen ohne einen Schritt weiter zu führen.

Wir hatten einige Jahre das große X32 am Start, sind aber mit dem Wechsel auf digitale Stageboxen auf das damals noch erhältliche Core umgestiegen, weil der Mischer eh nur am Bühnenrand stand und der FoH ein mit Tablet durch die Bude laufender Mensch ist. Aber das ist nur meine Sicht der Dinge, wer gerne Regler in der Hand hat, sieht das anders...
 
Du ein Pult mit Bedienelenenten brauchst oder Mischen per Touchscreen ausreicht, ist eine Frage, die nur Du selbst beantworten kannst.
Klar. Mir geht es aber auch wesentlich darum, ob ich mit dem XR18 das Monitoring hinbekomme. Vermutlich ja. Kann ich ja so nach und nach schon mal mit der Bedienoberfläche ohne Hardware austesten.

Und ich werde mir diesbezüglich sicher den Anfang dieses Threads nochmal anschauen.

Ich war vor allem froh, dass hier von einem aktuell potentiellen Problem mit dem P16-System berichtet wurde - danke sehr, @Rockopa. So lange das nicht geklärt ist, sollte ich wohl mit dem Kauf zurückhaltend sein und versuchen, fürs erste so weit wie möglich mit der vorhandenen Hardware auszukommen.
 
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Drei Leute stereo IEM plus FoH Mix geht mit dem XR18. WLAN Router braucht man halt dann noch, wenn alle Musikanten via Wischtelefon Zugriff auf ihren Mix haben sollen, aber da tut's ein Consumer-Gerät a la Netgear o.ä. locker.
 
So wie ich das sehe stellt sich nur die Frage ob mittel- bis langfristig die 18 Eingänge und insgesamt acht Ausgänge reichen werden. Wenn ja, dann reicht ein XR18. Wenn aber eventuell noch Mitmusiker dazu kommen sollen oder mehr Instrumente, dann ist man zu.B eben mit einem X32 Rack flexibler aufgestellt. Das WING Rack wollen wir Mal ausklammern, obwohl es sicher auch eine Alternative ist.
 
Das XR18 kostet unter 400.- Euro, die Technik ist wie beim x32 15 Jahre alt... langfristige Zukunftsplanung auf dieser Basis? Hmmm.... in fünf Jahren kriegst das Wing für 1500.- oder so. 😉
 
Stimmt.

Aber es ist immer noch fast doppelt so teuer wie dasX32-Rack.

Anyway, nohmal ganz praktisch zur Auswahl so einer Kiste und unabhängig von meiner speziellen Anforderung gedacht, dass ich aller Voraussicht nach wg eines Hörschadens auf Stereo In-Ear angewiesen sein werde:

es hat durchaus auch Sinn, einfach mal nach Anzahl und Art der Ein- und Ausgänge zu schauen und zu prüfen, inwieweit die jetzt zur Anwendungssituation passen. Gerade, wenn man vom analogen Kleinmixer her kommt (und sei es sowas wie ein größeres ZED).
Da sieht man, dass zwischen den beiden X(R)18 und dem X32 schon teilweise erhebliche Unterschiede bestehen, z.B. dem Fehlen von Line-Eingängen bei den X32 zugunsten relativ weniger AUX-Eingänge (keine Kritik, gerade das ergibt sich m.E. ganz natürlich daraus, dass das X32 dafür ausgelegt zu sein scheint, von einem eigenständigen FOH-Platz aus bedient zu werden und eben eher nicht von den Musikern auf der Bühne, während die X(R)18 doch eher als kleine Alleskönner für Amateurbands gedacht zu sein scheinen. Die doch recht deutlichen Unterschiede zwischen den beiden kommen mir jedenfalls grundsätzlich plausibel vor).

Also: was will bzw muss ich anschließen können und wie passt das zu den persönlichen Anforderungen bzw. zu dem bisherigen Setup. Was muss ich ggf adaptieren und wenn ja, wie.
 
Das XR18 kostet unter 400.- Euro, die Technik ist wie beim x32 15 Jahre alt.
Ja und?
Einigermassen ausgereift und sehr verbreitet,wo liegt da der Nachteil.
Das war beim Computer auch so ,hast Du einen gekauft kam nächsten Tag ein neuer raus.
in fünf Jahren kriegst das Wing für 1500.- oder so.
Sie wollte aber nicht erst in 5 Jahren etwas sondern jetzt.
Ich finde die Variante X18 gar nicht so verkehrt.
@beate_r Ich arbeite Tag und Nacht daran das Problem mit dem P16 zu klären,bin schon auf einem guten Weg.
Warscheinlich falsche Rackverkabelung(falsches Netzwerkkabel für AES 50)warum es aber bisher funktioniert hat und erst mit dem P16 zusammmen ausgestiegen ist k.A.
 
Du hast mich falsch verstanden Rockopa.
Mir ging es ebenfalls um das jetzt bezogen auf die Anmerkung von Mfk0815 daß einem das x32 mittel- oder langfristig größeren Spielraum bietet.
Da sage ich: Entweder langt das XR18 jetzt oder man nimmt das X32. Mit Blick auf ein paar Jahre in die Zukunft ist bei so alten Mischern längst schon was neueres zum günstigen Kurs am Start.

domg
 
Sie wollte aber nicht erst in 5 Jahren etwas sondern jetzt.
Und das Wing ist für unsere Zwecke wohl tatsächlich überdimensioniert.

Ich habe jetzt einiges an Informationen zum Thema gesammelt und werde wohl in aller Ruhe über die Optionen nachdenken, die ich so sehe. Auch unabhängig vom Hersteller Behringer.

Und wenn irgendjmandem noch was einfällt, von dem vor allem all die anderen profitieren können, die diesen Faden irgendwann mal lesen, fände ich das supercool.
 
dass ich aller Voraussicht nach wg eines Hörschadens auf Stereo In-Ear angewiesen sein werde:
Ich habe so ein Thema für eine Band, bei der die Sängerin einen massiven Hörschaden erlitten hat, mit einem WING gelöst. So etwas geht auch mit einem X32 noch ganz gut aber nicht mit einem X(R)18 oder einem CQ.
Da habe ich einen Stereo IEM Bus eingerichtet, damit die Sängerin über eine App ihre Mischung für das IEM einstellen kann. Dieser Stereo-Bus geht dann im WING auf zwei Stereo Matrix Wege. Von einer Matrix sende ich nur deren linkes Signal auf ihre Ohren und von der anderen nur deren rechtes Signal. Und dann habe ich die beiden EQs von den beiden Matrix Wegen entsprechend ihrer Hörproblematik unterschiedlich eingestellt und auch die Pegel so angepasst, dass sie so halbwegs auf beiden Ohren etwas gleichwertiges hört. Jetzt fühlt sie sich deutlich besser auch wenn es nicht 100% sind, aber vorher waren es eben für sie gefühlt maximal 5%. Das ist, wie ich finde, schon mal ein Fortschritt. Übrigens muss sie die Matrix Wege selbst gar nicht einstellen, das habe ich quasi als Set-It-And-Forget-It eingerichtet.

Wie gesagt, bei WING einfach, weil man so viele Stereo Busse hat, beim X32 ist es aber, zumindest in eurem Fall, auch so. Beim X(R)18 geht der Trick nicht, weil es keine Matrix-Wege hat. Und das ganze mit zwei Mono-Aux-Wege zu machen, die dann umständlich einzustellen sind um quasi einen Stereo Mix zu erstellen, ist auch nicht soo prickelnd. Ok, man kann beim X-Air noch global die Link-Präferenzen einstellen, damit man z.B den EQ der verlinkten Kanäle nicht verknüpft, also getrennt einstellen kann. Aber das ist dann eben global für alle verlinkten Kanäle und nicht nur für den einen.

Auch unabhängig vom Hersteller Behringer.
Die Sache ist die, dass speziell im unteren bis mittleren Preissegment Behringer, zusammen mit Midas, einfach aktuell den Ton bezüglich Entwicklung angibt. Die bieten einfach Geräte an die ungleich mehr können als die "Marktbegleiter" und das auch wirklich gut und stabil. Und sind dann auch noch so frech, weniger dafür zu verlangen. "Oiso, dei san oba echt fui fix oarg, sog I" wie man in Österreich das ausdrücken würde. Und so ist es schwer um diesen Hersteller herum einen Bogen zu machen. Ich habe nach dem X/M32 gedacht, dass ich auch z.B bei A&H fündig werde. Aber da denke ich mir beim Arbeiten mit deren Pulten immer wieder "Ach warum können die das nicht so wie Behringer machen" oder "da fehlt mir aber das Feature X von Behringer". Irgendwie sind die zwar an sich knapp dran und bauen gute Pulte, die, wäre Behringer nicht da, sicherlich die erste Wahl für mich wären. So aber sind sie nur zweite. Und dann wird es sowieso noch schütterer. Presonus, nein Danke, die haben das nie auf die Reihe gekriegt. Soundcraft wäre digital komplett weg, wenn die nicht das UI24 hätten. Und Yamaha ist für das, was die Teile bieten, einfach hoffnungslos zu teuer.
 
Die bieten einfach Geräte an die ungleich mehr können als die "Marktbegleiter" und das auch wirklich gut und stabil.
Dass sehe ich ja durchaus auch so. Und zwar tendentiell tatsächlich genau wie Du. Als ich das UI12 kaufte, war das übrigens sogar etwas billiger als das XR12, und ich finde das Interface auf dem Webbrowser grundsätzlich durchaus gelungen. Aber ich finde auch, dass man sich einen Gefallen tut, den Markt selbst auch zu checken, um einen Eindruck zu gewinnen.
Hab grad nochmal einen Blick auf das Presonus 16.0.2 geworfen. Für den Preis des X32 Producer bringt das knapp das, was das CQ12 zu können scheint. Ich habe so den Verdacht, dass es mit dem Gerät zumindest schwierig werden könnte, da irgendwas wie zwei unterschiedlich entzerrte Mono-Signale aufzusetzen, die man dann in einem externen KH-Verstärker zusammenführt, auf dem man dann den Pegel einstellt (damit könnte ich schon ganz gut leben)

Weil ich ja das Thema Ein- und Ausgänge aufgebracht hatte: beim X32 sind die Ausgänge symmetrisch ausgelegt, auch die Klinkenbuchsen. Beim XR18 ebenfalls, aber nur als XLR (würde also bedeuten, dass ich da Strippen löten müsste). Über symmetrisch ausgelegte Anschlüsse mit Klinkensteckern wie beim hatte ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht ... auch wenn ich weiß, dass das elektrisch kein Problem ist, bringe ich Klinkenstecker gewohnheitsmäßig mit asymmetrischen Signalen in Verbindung.

Klappt das denn, wenn ich da eine Mono-Klinke einstecke, weil ich eh auf einen asymmetrischen Line-Eingang möchte oder wird dann die "falsche" Ader auf Masse gezogen?

Und wie ist das mit den Eingängen: die sind ebenfalls symmetrisch, haben also zwei massefreie Signalleitungen und separaten Massebezug. Kann ich da einfach über eine Mono-Klinke "asymmetrieren" oder passieren dann seltsame Dinge wie bei den (pseudo-) symmetrischen Eingängen eines Dynacord Eminent (ich weiß, sehr antik, aber da ändern sich Eingangsempfindlichkiet und -Impedanz)?

EDIT: Ergänzung. Lt. Blockschaltbild im Handbuch sind die AUX-Klinkenausgänge asymmetrisch und nur die Klinkeneingänge symmetrisch ausgelegt.
Im Text steht aber was anderes; daher mein Einwurf. Naja, im Zweifelsfall glaube ich eher Schaltbildern.
 
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