Die bieten einfach Geräte an die ungleich mehr können als die "Marktbegleiter" und das auch wirklich gut und stabil.
Dass sehe ich ja durchaus auch so. Und zwar tendentiell tatsächlich genau wie Du. Als ich das UI12 kaufte, war das übrigens sogar etwas billiger als das XR12, und ich finde das Interface auf dem Webbrowser grundsätzlich durchaus gelungen. Aber ich finde auch, dass man sich einen Gefallen tut, den Markt selbst auch zu checken, um einen Eindruck zu gewinnen.
Hab grad nochmal einen Blick auf das Presonus 16.0.2 geworfen. Für den Preis des X32 Producer bringt das knapp das, was das CQ12 zu können scheint. Ich habe so den Verdacht, dass es mit dem Gerät zumindest schwierig werden könnte, da irgendwas wie zwei unterschiedlich entzerrte Mono-Signale aufzusetzen, die man dann in einem externen KH-Verstärker zusammenführt, auf dem man dann den Pegel einstellt (damit könnte ich schon ganz gut leben)
Noch eine Anmerkung zum Preis-Leistungverhältnis: bei den Behringers läuft die Digitalisierung mit max 48 kHz, auch beim X32. Die A&H-Pulten sind mit 96 kHz Abtastrate implementiert (übrigens bereits beim Interface des ZEDi10...). Was entsprechend höhere Anforderungen an den DSP stellt. Ich weiß, dass 48 kHz im Normalfall ausreichend ist und vermute, dass man von höheren Abtastraten vor allem im Studio profitieren wird.
(Ich habe aber auch schon mal sin(x²) bei einer Abtastrate von 44.1 kHz bis zur Nyquistfreqnz gerechnet, war beindruckend ... Einbrüche bis 12 dB ab ca 5 kHz). Sollte man aber bei der Beurteilung von Preis/Leistung im Hinterkopf behalten.
Weil ich ja das Thema Ein- und Ausgänge aufgebracht hatte: beim X32 sind die Ausgänge symmetrisch ausgelegt, auch die Klinkenbuchsen. Beim XR18 ebenfalls, aber nur als XLR (würde also bedeuten, dass ich da Strippen löten müsste). Über symmetrisch ausgelegte Anschlüsse mit Klinkensteckern wie beim hatte ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht ... auch wenn ich weiß, dass das elektrisch kein Problem ist, bringe ich Klinkenstecker gewohnheitsmäßig mit asymmetrischen Signalen in Verbindung.
Klappt das denn, wenn ich da eine Mono-Klinke einstecke, weil ich eh auf einen asymmetrischen Line-Eingang möchte oder wird dann die "falsche" Ader auf Masse gezogen?
Und wie ist das mit den Eingängen: die sind ebenfalls symmetrisch, haben also zwei massefreie Signalleitungen und separaten Massebezug. Kann ich da einfach über eine Mono-Klinke "asymmetrieren" oder passieren dann seltsame Dinge wie bei den (pseudo-) symmetrischen Eingängen eines Dynacord Eminent (ich weiß, sehr antik, aber da ändern sich Eingangsempfindlichkiet und -Impedanz)?
EDIT: Ergänzung. Lt. Blockschaltbild im Handbuch sind die AUX-Klinkenausgänge asymmetrisch und nur die Klinkeneingänge symmetrisch ausgelegt.
Im Text steht aber was anderes; daher mein Einwurf. Naja, im Zweifelsfall glaube ich eher Schaltbildern.