Neue SL MK2 Masterkeyboards von Studiologic

  • Ersteller Ersteller hervshahn
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  • #182
Ja es soll eine Hammermechanik sein.

Der von Dir verlinkte Controller würde perfekt auf das SL passen, ich dachte jedoch an ein paar Tasten um die Möglichkeit zu haben, mit 2 Decks zu spielen. ZBsp. Akkorde mit links und rechts auf dem SL 73.

Hatte mit dem Yamaha* CP73 Stagepiano geliebäugelt, aber das kostet alleine knapp 1.900 Euro und ich hätte dann noch keinerlei Drums oder Softwarelösungen

Vielen Dank für deinen Input
 
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  • #183
ich dachte jedoch an ein paar Tasten
Dann nochmal kurz zum KeyLab:
hat aber erheblich weniger Softwareumfang als das

KeyLab Essential 49 mk3 - 49 Keys MIDI Controller
Wenn die Software eine wichtige Anforderung ist, dann bist du mit den KeyLabs gut bedient, da bei diesen Analog Pro dabei ist. Das ist ein super Einstieg in die Arturia Welt.
Wenn das Budget für das KeyLab 49 mk3: Das hätte eine bessere Tastatur, kostet aber auch mehr und ist etwas größer.
 
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  • #184
Hallo zusammen, ich hatte vor einiger Zeit mal das SL88 MKI - da konnte man 4 Pedale/Fusschalter anschliessen und benutzen. Das MkII hat ja nur noch drei Buchsen.
Gretchenfrage: lassen sich über den PED3 / SLP3-D Anschluss trotzdem insgesamt wieder 4 echte MIDI Funktionen realisieren?
Das Manual schweigt sich dazu aus, bzw. finde ich dort nur Switch A/B, Expression A/B sowie die "Pianopedal" für PED3 und immer den Verweis 1-3

Kann mich hier jemand erleuchten? Bzw. hat das jemand gemacht? Die Schaltung des SLP3-D ist ja dokumentiert, so dass man hier selbst was bauen könnte...

Wenn ich mir ein mkII zulege, würde ich gerne 1x Expression Pedal (CC11), 1x Sustain (CC64) sowie zwei weitere Switch/Taster CCs realisieren wollen (bisher CC65, CC66 - bin da aber flexibel)

Zusatzfrage: wenn ich mir das SL73 so anschaue: passt da ein SL Mixface zwischen die Sticks und die A/B Encoder? Beim SL88?
 
  • #185
ich dachte jedoch an ein paar Tasten um die Möglichkeit zu haben, mit 2 Decks zu spielen
Wäre dann ein MODX M6 auf dem Studiologic SL73 keine Möglichkeit?

Du bekommst damit jede Menge (Yamaha* Montage) Sounds, Drums (samt exotischen), Apeggios und Klangformung in einer Kiste.
Außerdem gibt es dazu kostenfrei den MODX M als "Expanded Softsynth Plugin" für die DAW. Das ist eine Nachbildung des MODX M direkt auf dem (Win-)Notebook und Macbook.

Gruß Claus
 
  • #186
Moin!
Zu dem MODX M Plugin mal eine Frage: Das funktioniert komplett ohne die Hardware? D.h. man könnte auch live dieses Plugin statt der Hardware nutzen?
Also da hätte ich natürlich schon Interesse dran, allerdings scheint es das Plugin ja nicht separat zu geben. Schade, da gäbe es bestimmt einige Interessenten.

Viele Grüße
HD
 
  • #187
...allerdings scheint es das Plugin ja nicht separat zu geben
Natürlich nicht, wer sollte dann noch Geld für die Hardware ausgeben?
Ich finde es recht großzügig von Yamaha*, dass man ein so leistungsstarkes Plugin kostenfrei beziehen kann.

Das "Expanded Softsynth Plugin" ist ein VST/AU Softsynth und der MODX M kann zu Hause bleiben. Es ist für jeden Controller offen, man sollte genug Fader für die zugewiesenen Part-Lautstärken haben, ein Drehregler als Super-Knob ist auch sinnvoll und das Expression- sowie Sustain-Pedal sowieso, Perfomances des MODX M können geladen werden.

Um es zu bekommen, braucht man einen Account (Yamaha* Music ID) und die Produktregistrierung.

Gruß Claus
 
  • #188
Andere Hersteller machen das ja schon seit einiger Zeit so, siehe Korg* mit dem multi/poly. Die Hardware kostet 879,- mit Tasten, das Module ohne Tasten ist 50 EUR günstiger und als Software kostet das 199 EUR.

Ich hätte überhaupt keine Lust, mir noch ein drittes Tastenbrett hinzustellen, auch ein Modul ist dann wieder extra Kabelsalat, Netzteil etc. Das iPad oder MacBook ist aber auf jeden Fall immer dabei. Für so einen MODX M Plugin alleine würde ich bei 300-400 EUR schon nervös werden ;-)
 
  • #189
Für so einen MODX M Plugin alleine würde ich bei 300-400 EUR schon nervös werden ;-)
Wer würde das nicht? :D

Allerdings, ein Studiologic SL88 mk2 mit TP/110 kostet derzeit ca. 499 Euro, als Studiologic Numa X Piano 88 ca. 1.299 Euro bei fast gleicher Hardware, aber inklusive Klangerzeugung.
Die wird dem Kunden also mit bis zu 800 Euro berechnet, vielleicht auch knapp darunter.

Ich mag Studiologic, aber eine vergleichbare (Preset-)Klangvielfalt des Yamaha Montage M -> MODX M und die kreativen Möglichkeiten der verschiedenen Synth-Engines sehe ich beim Numa X nicht.

Zum Glück muss ich mir aber auch nicht überlegen, was ein realistischer Preis für ein frei verkäufliches Yamaha Softsynth VST wäre, ich fand ja schon den MODX M7 an und für sich "attraktiv und preiswert". 🥂 🍾

Gruß Claus
 
Grund: Kleine Anpassung im Nebensatz zum Preisunterschied SL vs Numa X
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  • #190
Ich mag Studiologic, aber eine vergleichbare (Preset-)Klangvielfalt des Yamaha Montage M -> MODX M und kreativen Möglichkeiten der verschiedenen Synth-Engines sehe ich beim Numa X nicht.
Ich hab ja das Numa X Piano, die Klavier/Flügel-Sounds sind aus meiner Sicht praxistauglich, aber nicht in der obersten Liga. Also vielleicht 8 von 10 für die Klaviere. (Bei Keys, Orgeln usw. kenne ich mich nicht so gut aus und kann das nicht beurteilen.)

Deshalb spiele ich in der Regel mit externem Sound (pianoteq) und bin mit der Kombi aus TP/110 und Sound sehr zufrieden. Die internen Sounds habe ich vor allem aus einem Sicherheitsbedürfnis heraus mitbezahlt - aber 800 Euro ist schon eine Stange Geld dafür.

Ich kenne mich ja, evtl lass ich mal irgendeinen Adapter fürs iPad zu Hause liegen und dann steh ich vor Publikum doof da. Oder wenn's halt mal nicht so drauf ankommt, packe ich halt nur das Board ein.
Wobei das interne Interface die Sache ja sehr vereinfacht, man braucht ja nur ein USB-Kabel.

Hat man dieses Sicherheitsbedürfnis nicht, sind mit dem SL mk2 und Sound über Computer / Tablet ja quasi alle Möglichkeiten gegeben, auch was Synths angeht - wenn man die externe Sounderzeugung OK findet.
Vermutlich ist das auch die deutlich preiswertere und flexiblere Variante. Aber ich kann auch gut nachvollziehen, wenn man alles in einem Gerät haben möchte, s.o.
 
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  • #191
Hat man dieses Sicherheitsbedürfnis nicht, sind mit dem SL mk2 und Sound über Computer / Tablet ja quasi alle Möglichkeiten gegeben
Das Argument "Sicherheit" ist tatsächlich auch bei mir gerade das einzige Hindernis, mir das SL 88 mk2 als Controller-Keyboard für Gig Performer sowie als Hammermechanik zum Stage 3 Compact zuzulegen... Das RD88 als Alternative hat mich aber auch nicht 100%ig überzeugt.
Was mir beim ausführlichen Test beim großen T negativ aufgefallen ist, sind die beiden kleinen Sticks, da wären mir ein richtiges Pitch Bend und Mod Wheel wesentlich lieber. Naja, mal sehen ☺️
Für so einen MODX M Plugin alleine würde ich bei 300-400 EUR schon nervös werden ;-)
Das passiert hoffentlich nicht zu bald, sonst sehen wir uns alle sehr schnell im G.A.S. Thread 🤣
 
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  • #192
Ich schleife das MK I seit gut sechs Jahren live mit und hat da noch nie Probleme mit. Ich denke mal, das MK II wird dem in nichts nachstehen. Hatte anfangs immer ein Backup mit dabei, aber das habe ich dann nach gut einem Jahr auch daheim gelassen. Ich habe aber Pitch- und Modwheel am Arturia KeyLab dran, deshalb stören mich die Joysticks nicht.

Viele Grüße vom HammondToby
 
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  • #193
Ich hab mal eine Frage zu der Fatar TP 110 im Vergleich zur Roland G-Ivory Feel / GHS-4 Standard. Hat da jemand einen Vergleich zwischen den Beiden? Welche bevorzugt ihr?

Hintergrund: Ich nutze ein Roland RD-64 als reine Midi-Tastatur – für die Proben und Auftritte würde ich mir gerne eine Zweittastatur zulegen. Nun habe ich die Wahl zwischen RD-64 (ca. 500–550 Euro gebraucht) vs. SL 75 (479 neu). Anspielen konnte ich ein Studiologic Numa X 88. Ich fand die Tastatur OK – aber jetzt auch nicht so viel besser als die vom RD-64 (soweit man das halt sagen kann, wenn man nicht beide Tastaturen nebeneinander stehen hat).
 
  • #194
Da würde ich das SL 73 nehmen, da neu.

Die Gebrauchtpreise fürs rd 64 sind doch frech.

Du hast ja schon ein rd, mit dem SL hast du dann "das beste beider Welten".
 
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  • #195
Vermutlich meinst Du das SL 73 mk2?

Wie man mit Tastaturen klarkommt, finde ich sehr individuell. Ich würde beide ausprobieren.

Ansonsten bin ich mit der TP/110 (im Numa X) zufrieden, die GHS-4 habe ich nur mal kurz ausprobiert, finde die TP für meine (!) Zwecke besser.
 
  • #196
...die GHS-4 habe ich nur mal kurz ausprobiert, finde die TP für meine (!) Zwecke besser.
Kreative Bezeichnung, nur ist GHS ist der Name für die Segment-Tastatur von Yamaha.

Yamaha GHS-Action.webp

Bild: Yahama GHS

Im Roland RD-64 wurde die Ivory Feel-G verbaut, zeitlich ein Vorgänger der PHA-4 und im Standarddesign mit achsgelagertem Drehpunkt am hinteren Ende konstruiert.
Ein Foto der nach Beiträgen im Netz weniger beliebten Ivory-G habe ich nicht. Zum optischen Vergleich der Mechanik ist hier ein Bild von der Roland PHA-4 Standard, die seit 2016 in etlichen Roland Tasteninstrumenten verbaut wird.

Roland PHA-4 Mechanik.webp

Bild: Roland PHA-4

Gruß Claus
 
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  • #197
  • #198
So, nun habe ich das Studiologic SL 73 MK II mit der TP-110-Tastatur (im Folgenden als SL bezeichnet) mit der 30-Tage-Money-Back-Option beim „großen T“ bestellt, um es mit meinem Roland RD-64 mit G-Ivory-Feel-Tastatur / PHA-4 (im Folgenden als RD bezeichnet) zu vergleichen.

Ich denke euch interessieren auch meine Eindrücke:
Insgesamt sind sich beide Geräte bzw. Tastaturen sehr ähnlich – angefangen bei den Abmessungen. Im Detail gibt es doch ein paar interessant unterschiede.

Was mir am SL besonders gefällt:
Es ist ein ausgewachsener MIDI-Controller mit unzähligen Einstellmöglichkeiten und diversen Verbindungsoptionen (MIDI In/Out und USB-MIDI), die sich auf unterschiedlichste Weise kombinieren lassen. Zudem unterstützt es MIDI 2.0.
Weiterhin gefallen mir die leicht gerundeten Kanten der Tasten, was das Spielen, insbesondere bei Glissandi, angenehmer macht.

Dann gibt es einige Aspekte, die einfach anders sind – aber weder besser noch schlechter:
Beim RD habe ich integrierte Sounds. Beim SL muss ich ein Handy anschließen, kann dafür den Klang in der App genauer auf meine Bedürfnisse einstellen.
Der Anschlag ist bei beiden Tastaturen unterschiedlich, aber jeweils stimmig und sehr gut. Das SL fühlt sich eher wie eine Keyboard-Tastatur an – der erforderliche Druck bleibt über den gesamten Tastenhub hinweg konstant. Das RD hingegen erinnert stärker an einen Flügel – man spürt einen leichten Druckpunkt, den man überwinden muss (ich hoffe, ihr versteht, was ich meine).
Die Bedienelemente sind beim RD links angeordnet – ideal, wenn man ein weiteres Keyboard so nah wie möglich darüber platzieren möchte. Beim SL sind sie mittig positioniert, was praktischer ist, wenn man sie auch mit der rechten Hand bedienen möchte.
Die Spielhilfen beim SL sind – nennen wir es einmal – sehr gewöhnungsbedürftig. Ob der Roland-Joystick jedoch wirklich so viel besser ist, sei dahingestellt.
Das SL verfügt über neun Tasten mehr. Das ist zwar nicht viel, erspart aber bei ein bis zwei Songs die Nutzung der Oktavtaste.
Wie gesagt: Das sind keine Vor- oder Nachteile, sondern lediglich Unterschiede.

Was mir am RD besonders gefällt:
Das Spielgefühl ist durch die Ivory-Feel-Oberfläche deutlich angenehmer – es fühlt sich einfach weniger nach Plastik an.
Die Hammermechanik vermittelt ein wesentlich authentischeres Klaviergefühl (z.B. links schwerer Anschlag als rechts).
Die Abstimmung ist feinfühliger und besser gelungen, insbesondere bei leisem Spiel. Ein sehr leicht angeschlagener Ton erklingt leise, ein etwas stärkerer entsprechend lauter. Beim SL kann es vorkommen, dass ein Ton gar nicht ausgelöst wird.
Zudem ist die Tastatur deutlich leiser – so leise, dass man im darunterliegenden Stockwerk sofort hört, auf welcher Tastatur ich spiele. Ich habe dies mit einer Handy-App auf Ohrhöhe gemessen: Die Tastatur des RD ist etwa 7–9 dB(A) leiser, abhängig vom gespielten Stück.

Zu welchem Schluss komme ich für mich:
Bei den Instrumenten selbst (also ohne Berücksichtigung der Tastatur) bevorzuge ich eindeutig das SL. Es ist moderner, bietet aktuelle Technik und deutlich mehr Möglichkeiten.
Bei der Tastatur hingegen ist die G-Ivory-Feel / PHA-4 der TP-110 überlegen.
Außerdem ist mir die TP-110 beim Spielen schlicht zu laut.

Daher verliert für mich das SL und geht zurück.

Und falls sich jemand fragt: Ja, es wäre wirklich interessant, die TP-400 aus dem Studiologic SL 88 GT MK II gegen die Roland-Tastatur antreten zu lasse. Für meine Zwecke ist sie jedoch schlicht zu groß und zu schwer.
 
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  • #199
G-Ivory-Feel-Tastatur / PHA-4
Diese Verknüpfung ist mir unklar.
Ich dachte bislang, dass die PHA-4 Standard als Rolands Digitalpiano-Tastatur bis in die untere Mittelklasse seit dem FP-30 von 2016 aus der PHA-4 Concert Konstruktion käme, aber mit kürzeren Tasten und ggf. weiteren Anpassungen. Die G-Ivory Feel-Konstruktion kam nach meiner Erinnerung an Berichte im Pianoworld-Forum (USA) im Vergleich weniger gut an.
Nachfolger wäre die PHA-4 damit nur in historischer Hinsicht und bezüglich einiger Modellreihen.
Falls Du dazu mehr erfahren konntest, fände ich das interessant.

Gruß Claus
 
  • #200
Bei den Instrumenten selbst (also ohne Berücksichtigung der Tastatur) bevorzuge ich eindeutig das SL. Es ist moderner, bietet aktuelle Technik und deutlich mehr Möglichkeiten.
Bei der Tastatur hingegen ist die G-Ivory-Feel / PHA-4 der TP-110 überlegen.
Außerdem ist mir die TP-110 beim Spielen schlicht zu laut.
Vielen Dank für das Teilen deines Fazits - genau diesen Vergleich habe ich schon länger gesucht!
Nachdem ich aktuell immer noch im hin und her zwischen Studiologic SL MK2 und Roland RD88 bin, hilft das wieder ein Stück weiter bei der Entscheidung. Beim direkten Vergleich beim Thomann war für mich das Roland ebenfalls der Gewinner hinsichtlich Klaviatur. Die Lautstärke der TP/110 ist mir auf Grund der Geräuschkulisse im Verkaufsraum gar nicht aufgefallen 😊
 
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