Dann will ich gerne du sein. WĂ€re das schön, wenn wir nur die guten Ereignisse behalten wĂŒrden...
@Limerick #17
Ich spreche ja von der Werbewirksamkeit des Clips ansich, dass es da Leute gibt, auf die die Sachen anders wirken, ist ja klar. auĂerdem snd wir hier sowieso die Kritiker-Elite *g*.
So wie ich das einschÀtze ist das Werbung von der Sorte stark polarisierend.
Dass du in deiner Erinnerung einen Unterschied zwischen guter und schlechter Werbung machst, glaub ich dir. Aber ist ja aus sicht des Werbenden ĂŒberhaupt kein Problem, oder sogar eingeplant. Wenn ich einzelne Personen fĂŒr ein Produkt sprechen lasse, bin bzw. muss ich mir dessen bewusst sein, dass nicht alle den Typen toll finden werden. Bekannte Persönlichkeiten, haben z.B. eigentlich immer irgendwelche durchgeknallten Eigenschaften, die sie zu etwas Besonderem machen. Und dabei gehen die Meinungen dann halt auseinander. Aber erst dadurch werden sie bekannt, weil die Leute ĂŒber sie sprechen.
Wichtig ist an der Stelle doch nur, dass man die Werbung nicht so langweilig gestaltet, dass man noch nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet.
Selbst, wenn du diese Werbung wieder vergessen solltest (was ich nicht glaube

), so hat sie doch irgendetwas gehabt, was dich dazu gebracht hat, darĂŒber nach zu denken, ob nun im positiven Sinn, oder nicht.
Ein gutes Beispiel dafĂŒr, welche Werbung bei mir nicht wirkt (mal davon abgesehen, dass ich eh kein Schlagzeuger bin). Wenn ich mich selbst beobachte, wirkt bei mir nur sehr wenig Werbung. Meist ist diese dann eher subtil, auf keinen Fall aber aufdringlich oder plump offensichtlich.
Wenn ich das GefĂŒhl habe, allzu offensiv umworben zu werden, gehe ich unbewusst auf Ignorier- bzw. Abwehrhaltung: Schotten dicht und verdrĂ€ngt
Will heiĂen, man muss mein BauchgefĂŒhl ansprechen indem man meine Ratio umgeht.
Genau sowas in der Art kann ich bei mir auch feststellen. Aber das ist eher in der Art, als dass ich mich absichtlich dagegen wehre, stark beworbene Produkte gut zu finden. Ich meide auch meistens Signature-Produkte, weil ich nicht mit der Person in Verbindung gebracht werden will. Ich will selber meine Entscheidungen treffen. Aber das ist ja auch schon wieder eine andere AbhÀngigkeit von Werbung
Zum Thema Werbung allgemein: Wer ein allgemeines Bildungsniveau hat, sollte eigentlich nicht von Werbung manipulierbar sein. Egal welchen Charakters die Werbung gemacht ist. Im Profi-Sektor werden Entscheidungen eben zum grossen Teil nach finanziellen Aspekten gefÀllt.
Bei solchen elitĂ€ren, arroganten Aussagen krĂ€useln sich bei mir die FuĂnĂ€gel. Limerick hat das ja schon ausreichend erklĂ€rt, leider ohne ausreichenden Nachdruck
