Online Kurse E-Gitarre

Aber wäre das theoretisch möglich, dass man falsch abdämpft und dadurch versehentlich einen dominant sept Akkord spielt? Also falls ja, was wäre daran so unglaubwürdig, dass er sowas mal erwähnt? Das wäre eine einfache Antwort nach dem Motto, was könnte passieren, wenn du das falsch abdämpfst - Theorie halt. Oder es ist unmöglich, versehentlich einen dominant sept Akkord zu spielen beim Abdämpfen von Powerchords :unsure:.
 
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das kann natürlich sein. Ich dachte irgendwie einfach nur an die Schlaghand, die für das Abdämpfen verantwortlich ist und dachte was hat das mit Emaj7 zu tun.
 
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Aber wäre das theoretisch möglich, dass man falsch abdämpft und dadurch versehentlich einen dominant sept Akkord spielt?
Also wenn man den Powerchord nicht abdämpft (und vorausgesetzt man greift einen Barree), dann hat man mit Grundton auf der E Saite einen Moll Akkord, mit Grundton auf der A Saite einen Sus2 Akkord und wenn man hier den Ton über der A Saite noch mit greift und spielt z.B. einen D/A Akkord (5.Bund).

Wenn die Finger der Greifhand locker auf den Saiten aufliegen und schlampig greifen, kann es auch passieren das du ein Flageolett spielst.

Wenn die Finger der Greifhand generell nicht wissen was sie tun, dann kannst auch einen dom sept Akkord spielen, oder auch ein F#m7b5...
 
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Warum muss mittlerweile fast jeder Thread schon nach kurzer Zeit völlig vom eigentlichen Thema weg manövriert werden? Hier sollte es gem. Titel und Startbeitrag eigentlich um Online-Kurse für E-GItarre gehen. Warum mittlerweile Detailfragen zu Powerchords, Fingersätze, Greifen, Abdämpfen und was sonst noch alles kommen wird, mitverwurstet werden, treibt jedem strukturiert Denkenden heftiges Stirnrunzeln in's Gesicht. In unseren Regeln steht doch nicht umsonst klar und deutlich
6. Vorgaben für das Erstellen von Beiträgen
  • Neu eröffnete Diskussionen (Threads) benötigen einen aussagekräftigen Titel, und Beiträge in Threads müssen beim Thema bleiben.
Über kurz oder lang werden so die Ergebnisse von Suchmaschinen zu kompletten Irrwegen mutieren, aber nur, weil die User selbst dies offensichtlich so gewollt haben.

Wenn Euch im Zuge einer Diskussion also mal etwas "nebenbei" diskussionswürdig erscheint, dann eröffnet doch bitte ein neues Thema mit Linkverweis zum Entstehungsort Eurer "gedanklichen Kurve", also z.B. diesem Thread, um dort unter passendem Titel später wiederfindbar Eure "Spontanergüsse" zu kanalisieren.

LG Lenny
 
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Soo off-topic ist das noch nicht. Aus den Antworten kann ich schließen, dass der Lehrer die Theorie-fakten eher beiläufig erwähnt und gar nicht so gezielt Theorie macht. Der Einsteiger wird freilich im Dominate 7 und co noch nix anfängen können und viele Fragezeichen im Kopf haben...

Doch zur eigentlichen Frage. Grundsätzlich bin ich Anti-Online. Da wird viel versprochen und viele Einsteiger verstehen gar nicht was die wollen... Der realer Lehrer mit direktem Kontakt ist eher in der Lage zuerkennen, wo er mit dem Schüler ansetzen muss und kann viel geziehlter zum Ziel führen. Eine Gerantie ist das freilich auch nicht.

Was bei Online aber voll nach hinten losgeht, dass man sowas nur dann macht, wenn man mal Zeit hat. Wichtig beim Erlernen von Musik ist es regelmässig zumachen. Das ist überhaupt das Wichtigste ... Wenn man sich den Onlinekram mal aller 2, 3 oder gar 4 Wochen mal anschaut... Da kommen die Finger nie in Bewegung... oder nur sehr sehr langsam.

Zu den Gebühren ... Versteh die Schulseite. Wenn du da nur alle 14 Tage da bist... und du nur diese Stunde direkt bezahlst... Dann hat der der halbe Einkommen. (Außer er aht noch einen anderen Schüler in der Form... was selten passen wird) Wenn man in einem Sportverein ist und da seine Gebühren monatlich zahlt und diesen auch nur jede 2 Woche nutzt... machen die auch keine Halbengebühren... Bei solchen Sachen immer auch die Gegenseite bedenken.
 
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Den TE scheint's aber nicht zu interessieren ob's nun On- oder Off-Topic ist, wenn er am 23. zuletzt hier reingeschaut hat.
 
Zum Thema von @Mollemoppi:

Als ich vor 6 Jahren wieder eingestiegen bin, hab ich zuerst mal die Gratis Lektionen bei Bernd Kiltz durchgemacht. Nicht alle, aber so hatte ich schon mal einen Einstieg. Kurzfristig war ich sogar Abonnent, hab mich dann aber schnell in dem völlig aufgeblähtem Content verloren. Bin dann dazu übergegangen mir zu überlegen, was ich eigentlich spielen will, was mir gefällt und interessiert und habe mir dazu gezielt die verschiedenen Tutorials bei Youtube gesucht. Dauert ne Weile bis man den Bullshit vom Nützlichen zu unterscheiden lernt, aber da gibt's schon sehr viel gutes.

Wichtig ist, dass du dir auch die Software holst, um gezielt üben zu können.

Also eine DAW oder ein Audioprogramm wo du das, was du üben willst im Tempo verlustfrei runter skalieren kannst, bis hin zu "gaaanz langsam" um mitzuspielen oder zu Backing Tracks zu spielen. (Bsp: Audacity oder Ableton)

Guitar Pro oder ähnliches um Tabs einzulesen, so siehst du, wie greift man das usw.

Ne Youtube Download Browsererweiterung um die Video-Tutorials zu speichern und

nen Player, mit dem Du bestimmte Stellen repeaten und im Tempo runter skalieren kannst. Ich nehm dazu den "PotPlayer". Da kannst du dann in Zeitlupe sehen "wie greift der das, wie spielt der das, wie, wo, in welchem Bund usw"

Hat bei mir bis jetzt gut gepasst. Ein Abonnement oder einen Online-Kurs kann ich dir jetzt nicht konkret empfehlen.
 
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VIele haben ohne Lehrer bzw. Unterricht gelernt, vor allem in der Pre-Youtube-Zeit. Mir fällt da spontan Peter Burschs "Gitarrenbuch" ein.
Es sollte also auch mit Online-Kursen gehen, wenngleich es wohl bessere (effektivere?) Lösungen gibt.

Zu Bernd Kiltz, ich habe ja u. a. auch ihn empfohlen:
Macht auf mich in letzter Zeit einen sehr, sehr kommerziellen Eindruck, insbesondere was seine Tests und Empfehlungen angeht. Ich vermag bei seinen Videos nicht mehr zwischen ehrlicher Meinung, kommerzieller Werbung bzw. bezahlter? Lobhudelei zu unterscheiden.
Die Kurse sind schon zahlreich geworden. Ich kenne durch Söhne, Töchter von Bekannten einige, und finde sie sowohl vom Video- als auch Pdf-Material her recht gut.
Man sollte sich aber mehrere Online-Kurse anschauen, fast alle bieten ja kostenlose Probeabonnements an.

Allgemeine Ratschläge, die mir auf die Schnelle einfallen, nicht vollständig:
Finger aufwärmen. Das können einige Minuten Fingergymnastik sein, gefolgt von Übungen wie sie z. B. Michael Morenga in seinen Heften anbietet oder auch YT-Videos.
Sauberes Spielen, Greifen üben. Langsam!, bis die Bewegungen sitzen, auch wenn's frustet. Zwischendurch immer wieder mal eine Pause machen, Hände ausschütteln, Muskeln lockern, entspannen.
Ein leicht bedienbarer Medienplayer, ich nutze VLC.
Eine Software um Backingtracks oder andere Titel in der Geschwindigkeit zu regeln. Der Riff-Generator wird zwar nicht mehr unterstützt, schwirrt hier und da aber immer noch im Netz zum runterladen rum.
Eine Drum-Software, z. B. Hydrogen (Freeware).
Ein Programm zum Audio-Aufnehmen. Manche Fehler und Unsauberkeiten fallen erst später beim Abhören auf. Wenn man noch eins draufsetzen möchte: Videoaufnahme.
Je schwieriger das Stück, desto kleinteiliger die Übung. U.U. taktweise üben, langsam, und erst wenn die Bewegungen sitzen schneller werden und den nächsten Takt dazunehmen. Langsames und sauberes Spiel ist wichtig, damit man sich nicht Fehler antrainiert.
Erlerntes immer wieder wiederholen. Kann man gut in die Aufwärmphase einbauen.
Lieder aussuchen, die dem persönlichen Niveau entsprechen und Spaß machen. Überforderung läßt einen leicht verzweifeln.
Zu Backingtracks einfach drauflosdudeln.
Regelmäßig üben, besser 5 x die Woche 1 Stunde als 4 Stunden am Sonntag.
Und: Spielen, spielen, spielen, egal was, hauptsache sauber.

Sich hier und da mit Musiktheorie und dem Instrument (Wartung, Einstellung) zu befassen kann auch nicht schaden.
 
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