6-jähriger will E-Gitarre, "soll" aber im Unterricht klassisch beginnen - richtig/falsch?

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An den TE

Ich habe DIE LÖSUNG:

EINE SEMIHOLLOW ;)

50% E / 50% A ;)=

Der Kompromiss ;)
 
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Ich empfehle, so lange Familienaufstellungen zu verordnen, bis alle Beteiligten das machen, was das Forum für richtig hält. Es geht nicht an, dass man sich so einfach geschlagen gibt und einen sechsjährigen Jungen einfach so mal sein Wunschinstrument lernen lässt.:whistle:


Sagenhafte 120 Beiträge und eine kontroverse Diskussion, die bei vielen in der Hauptsache die jeweils eigene Deutungshoheit unterfüttern sollen. Man könnte hierüber eine Doktorarbeit verfassen - nicht über die grundsätzliche Fragestellung, sondern über den Umgang mit ihr. Man kann es aber auch lassen, denn der TE ist mittlerweile so hinreichend verwirrt und verunsichert, dass man an dieser Stelle keinen Wert mehr stiften kann (ein Ergebnis, das hier auffällig oft erzielt wird).

Hier wird wieder gnadenlos ein oder wenige Statements eines TE zerpflückt, analysiert, interpretiert und Annahmen ("assumptions", engl.) abgeleitet. Was ich an der englischen Sprache so unglaublich schätze, ist ihre Fähigkeit, durchaus komplex Sachverhalte kurz und knackig auf den Punkt zu bringen.

To assume makes an ass out of u and me.

oder auch:

There's three sides to every story: Yours, mine and the truth.

Der junge Mann will E-Gitarre lernen. Cool!!! Er interessiert sich für ein Instrument. Lasst ihn, unterstützt ihn sofern möglich und beschafft ihm einen guten Lehrer, damit er mit Spaß dabei bleibt und versucht nicht dauernd, das gelbe Fahrrad schlecht zu reden, weil Euch der rote Roller besser gefällt. Im schlimmsten Fall verliert er die Lust an der E-Gitarre wieder. So what?
 
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Der Hauptunterschied ist der Musikgeschmack und das Interesse des Kindes und last but not least: Spieltechnik, Genre und eine andere Gitarrenform.

Du legst aber ein sehr erwachsenes Denken an.

Ein Kind denkt nicht in Kategorien wie Musikgeschmack. Also zumindest kein 6 Jähriges. Ich wusste bei meinem ersten Instrument nicht mal, welche Musik man mal damit wird machen können. Hat mir trotzdem Spaß gemacht. Deswegen war ja mein Input in die Richtung, wenn der Bub meint "E-Gitarre", dann muss man das behandeln als wie wenn er in der Spielwarenabteilung auf den Teddy zeigt. Man kann sagen "Nein, du kannst nicht immer was bekommen", aber jeder, der in dieser Situation versucht, statt dem Teddy dem Kind ein anderes Plüschtier anzudrehen wird da nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen.

Was aber funktioniert, meist haben Kinder dann schon recht früh ein sehr spezifisches "Meins-Deins"-Denken. Gibt man ihm den Teddy, den es sich ausgesucht hat, hat der idR. dann einen (längerfristigen) Platz im "Spielzeuguniversum" des Kindes. Bei meiner Trompete wars damals auch nicht anders - auch wenn nur ein Leihinstrument, dass wusste ich damals nicht- es war "meine". Damit durfte (und konnte, im Gegensatz zu einer Gitarre bringt ein Vollanfänger aus einer Trompete kaum einen Ton hinaus) niemand anderer spielen. Zwar nicht ganz das, was meine ursprüngliche Wahl war, aber die Erklärung war einleuchtend, bzw. meine Eltern dürften sie mir auch etwa so verkauft haben, dass das mal sozusagen eine kleine Posaune ist bis ich die "echte" halten kann, sozusagen ein Babyteddy der noch wächst^^

Man darf da nicht "zu erwachsen" denken. Mein Hauptgrund "gebt dem Bub um Himmels willen eine E-Gitarre" zu rufen ist der, dass er alleine dadurch - vermutlich - wesentlich motivierter ist, das Instrument als "sein Instrument" wahrzunehmen, und den Rest übernimmt dann die kindliche Neugier.

Grüße
 
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Zu erwachsen? :) Als ich Kind war, war das bei mir nicht anders und die Vorlieben haben sich bis jetzt nicht verändert. Ich mochte als Sechsjähriger Chopin und Iron Maiden und das ist jetzt immer noch der Fall.
Und wir Erwachsenen verhalten uns typisch erwachsen, in denen wir hunderte Seiten voller Spekulation betreiben und erörtern, obwohl das Kind glasklar kommuniziert und wie jeder weiß sind Kinder brutal ehrlich. Und da stehen wir dann und fühlen uns berufen entscheiden zu müssen, obwohl das Kind die Entscheidung bereits traf.

Hier entgegengesetzt zu handeln, und dem Kind ob des Kindseins die Mündigkeit abzusprechen halte ich für typisch erwachsen aber auch gefährlich.
Ich verstehe auch nicht, warum das immer so ein großes Thema ist und man das alles zerphilosophieren muss.

Kind will E-Gitarre und gut. ‍♂️
 
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To assume makes an ass out of u and me.

oder auch:

There's three sides to every story: Yours, mine and the truth.

Der junge Mann will E-Gitarre lernen. Cool!!! Er interessiert sich für ein Instrument. Lasst ihn, unterstützt ihn sofern möglich und beschafft ihm einen guten Lehrer, damit er mit Spaß dabei bleibt und versucht nicht dauernd, das gelbe Fahrrad schlecht zu reden, weil Euch der rote Roller besser gefällt. Im schlimmsten Fall verliert er die Lust an der E-Gitarre wieder. So what?

Schade, Dein Einstieg klang vielversprechend. Am Ende scheiterst Du selber an dem von Dir skizzierten Dilemma. Da der junge Mann sich hier bisher nicht persönlich geäußert hat (können), kann es sich bei Deiner Aussage nur um Deine eigene Interpretation oder die (unreflektierte) Übernahme der des Vaters handeln. Und was ist jetzt die Warheit... ?!

Gruß,
glombi
 
@glombi Ja, mit dem "Schade" hast Du vollkommen recht. Danke für Deinen Beitrag
 
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..... und weiter geht sie, die Neverending Story ......

Sagt mal, ist dass den sooooo schwer zu kapieren was der JUNGE möchte?

Wer eine Xbox will, der will keine Playstation
Wer ein Nike Schuh möchte, der möchte keinen Puma
Wer ein Schlittschuh möchte, will keine Rollerblades
Wer LEGO will, möchte kein Playmobil
Wer in den Handballverein möchte, möchte nicht in den Fußballverein

.... alles ist irgendwie ähnlich, und doch anders ............ es gibt Tausende andere Beispiele ...

Ich hoffe einige der "Bevormunder" hier haben keine Kinder, denn dessen Kinder können einem echt Leid tun ....

Haben ein paar von euch eigentlich VERGESSEN wie es ist/war KIND zu sein?

Habt ihr vergessen wie SCHNELL die Zeit vergeht?

Und da wollt ihr jeden Mist, selbst ein Hobby, noch vorschreiben?

UNGLAUBLICH ..........
 
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Ich glaube nach den letzten Beiträgen wird das nix mehr. Daher :zu:, der TE kann sich ja bei der Moderation melden, wenn es neues zu berichten gibt.
 
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