Optimierung des Systems und Festplattenpartionierung

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trimpel

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Liebe Leute,

mein neuer Laptop ist da (Toshiba Tecra A10, mit flottem Prozessor T9400, 4 Gb Arbeitsspeicher, schnell drehender Festplatte usw.). Ich wil ihn (als Musiklehrer) für Office-Anwendungen, Internet und auch als Musikcomputer nutzen (z.B. Midi-Anwendungen mit VST-Instrumenten, mehrspurige Aufnahmen, z.B. Konzertmitschnitte). Cubase Studio 5 und ein ordentliches Firewire-Audiointerface wird demnächst bestellt.
Jetzt zu meinen Fragen:

Was sollte ich schon jetzt bei der Einrichtung des Rechners beachten, damit ich ihn problemlos als Musikcomputer verwenden kann.?
Vorinstalliert ist Vista. Eine Recovery-Cd von XP liegt bei.
Ich werde wohl XP installieren.
Reicht es, die Festplatte zu partionieren (z.B. 1. System und Programme 2. Daten 3. Musik 4. Backup), oder muss ich auf weitere Partitionen nochmals Xp aufsetzen?
Falls ja, wie geht das? Muss ich mir dazu ein neues XP kaufen?

Vorab danke für die hoffentlich zshlreichen Rückmeldungen.
 
Pfeife

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Günstig wäre es auf jeden Fall, zweimal das Betriebssystem zu haben. Weil gerade einige Dinge des täglichen Bedarfs wie Office oder internetbrowser und virenscanner nun mal die Angewohnheit habe, im Hintergrund irgendwelche Operationen durchzuführen. Das kann recht schnell zu Instabilitäten führen.
 
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humi

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moin moin,

ich stimm Pfeife zu und hätt ein paar kleine Ergänzungen:
- auf eine 4. Partition für Backups würde ich verzichten, es wiederspricht dem Sinn eines Backups ... die Daten sollten auf einem anderen physikalischen Gerät parken. Hierfür bietet sich eine 2,5" USB-Platte an, die läßt sich mit Boardstrom betreiben und z.Bsp. Iomega bietet gleich im Bundle einfache Einsteigerbackupsoftware an (Iomega wurde von EMC übernommen - einem der großen Storagehersteller)
- nach der Installation des 2. Windows als Erstes in der Datenträgerverwaltung (Systemsteuerung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Datenträger) die OS Partion des ersten Windows entfernen. Sonst kommt es regelmäßig dazu, das Programme sich auf der falschen Partion und somit Systemordner installieren (liegt meist an schlecht geschriebenen Installern). Dies natürlich in beiden OS Installationen machen.
- von der Verschiebung des Ordners 'Dokumente und Einstellungen' auf die Datenpartition kann ich in diesem Fall nur abraten (siehe vorherigen Stichpunkt). Sonst vereinfacht dies das Backup ungemein
- XP zieh ich Vista vor - bis auf ganz wenige Ausnahmen (64Bit)
- Du mußt keine 2. Lizenz kaufen, da Du immer nur eine gleichzeitig benutzt

grüße, humi

PS: wenn ich das richtig auf der Toshiba Seite les, ist es leider nicht möglich den DVI-Port der Dockingstation für Dualmonitoring mit der Intel Onboard-Grafik zu nutzen ???
 
pico

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richtig sauber wird es, wenn man einen Bootmanager verwendet, der die Systempartitio(en) die gerade nicht in betrieb sind, komplett versteckt. Dann ist die Systemplatte immer C: und man kann die anderen Systeme auch nicht zerschießen oder mit Viren und Co verseuchen.

Ich nutze diesen
http://www.boot-us.de/
 
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trimpel

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Liebe Musiker,
danke für die schnellen und kompetenten Rückmeldungen.
Einen kleine Schritt bin ich weiter: XP ist jetz auf dem Rechner installiert.
Trotzdem bleiben für mich Fragen und Probleme. (Stecke halt nicht so in der Computertechnik drin.)
Ich bekomme aber keine weiteren Partitionen hin. In der Computerverwaltung komme ich nicht zur Option "Neue Patition".
Und wie beäme ich dann auf die zweite Partition ein eigenes XP?
Muss ich dann noch mühsam irgendwelche Treiber zusammensuche oder wärs das dann erstaml.
Unsere Computerfachleute in der Schule raten mir von einer zweiten Installation eines Betriebssystem ab. Es sei kompliziert, würde Probleme verursachen und wahrscheinlich garnicht notwendig sein.
Wäre es eventuell eine Möglichkeit, ein besomderes Benutzerprofil einzurichten, in dem man alle Hintergrundtätigkeiten der benannten Programme (Office, Internet, Virenscanner, Firewall usw.) ausstellt. denn das scheint doch das eigentliche Problem zu sein, oder?
Ich hoffe, ich nerve mit diesen Fragen nicht allzu sehr.
Thomas
 
pico

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Ich bekomme aber keine weiteren Partitionen hin. In der Computerverwaltung komme ich nicht zur Option "Neue Patition".
Und wie beäme ich dann auf die zweite Partition ein eigenes XP?
da hast Du bei der ersten Installation von XP schon nicht aufgepasst. Ziemlich am Anfang wird gefragt wohin installiert werden soll - mit den Vorgaben wird dann die erste Platte genommen und die auch in voller Größe. Hier hättest Du die Größe beschränken müssen. Also um z.B. auf einer Platte 2 Systeme zu installieren, da dann erst mal 2 Partitionen mit ca. der hälfte der Plattenkapazität angelegt und das XP in die 1. Partition installieren. Das 2. XP dann bei der 2. Installation in die 2. Partition.

Man kann das auch im Nachhinein ändern mit entsprechenden Partitionierungs-Tools, aber dazu sollte man schon etwas tiefer in der PC/Windows Materie drinstecken. Vielleicht kennst Du ja jemand in Deiner Umgebung, der Dir dabei helfen kann.
 
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weissnich

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Ich benutze auch Boot-Us, ist eine saubere Lösung für 2x XP getrennt.
Bei 4GB Ram und Windows XP 32bit sollten auch im Hintergrund ablaufende Programme bei dem RAM nicht stören, die Prozessorlast ist auch zu vernachlässigen.
XP32 nutzt sowieso nur 2GB (mit Trick 3GB) für einen Prozess, d.h. für die Nebenprogramme wären noch 2GB übrig, was absolut ausreichend ist.
 
Pfeife

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Na, so einfach ist es nicht. XP 32bit kann von den 4 GB nur 3,5 adressieren. Davon rückt es in Grundeinstellung maximal 2GB für Anwendungen raus, den Rest blockiert es zum Eigenbedarf. Die Grenze kann man,it dem 3GB-switch nach oben verschieben.
Aber, je nach dem, was der Nutzer so machen will, kann das bei speicherhungrigen samplern z.B. schon mal knapp werden.
Es lebt sich definitv ruhiger, wenn auf dem boot nix läuft, außer den nötigen Programmen zum Musizieren. Schon allein die ganzen Treiber die man deaktivieren kann, und die damit nicht geladen werden machen XP gefühlte 30kmh schneller.
 
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weissnich

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Ja, kommt halt drauf an, deshalb hab ich zur Sicherheit auch zwei getrennte XP.
 
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humi

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XP 32bit kann von den 4 GB nur 3,5 adressieren. Davon rückt es in Grundeinstellung maximal 2GB für Anwendungen raus, den Rest blockiert es zum Eigenbedarf.
klares NEIN, nochmal:
- ein 32Bit OS kann 4GB adressieren
- für die Geräte (Graka, Netzwerk, HDDs, ...) werden von oben beginnend Adressräume reserviert für I/O oder bei SharedMemory Graka's als deren RAM -> rund 3,5GB sind für das OS verfügbar
- jeden Prozess stehen max. 4GB virtueller Adressraum zur Verfügung, die mittels Paging (meist durch die MMU) auf den physikalisch vorhanden Speicher (RAM, Swap) abgebildet werden
- Spezialfall Windows: im Standartfall gibt Windows 2GB virtuellen Speicher je Prozess, mittels "3GB Switch" läßt sich dies auf 3GB aufbohren

@trimpel:
Ich empfehl Dir 20GB für die Office Installation und 30+GB für die Muge Installation. Je nachdem welche VSTi's Du einsetzen willst, können auch 40GB sinnvoll sein - dies hängt von der Größe der Sampledatenbank ab. Denn Rest dann als Datenpartition.
Wenn Du kein Partitionierungstool zur Hand hast, wirst an einer Neuinstallation nicht vorbeikommen. Dann halt bei der Installation gleich die 3 Partitionen anlegen.
Ohne Boot-Us gehts auch, aber mit ist eleganter ^^

grüße, humi
 
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OK, Dank für die Info.:great:
Kein Tag, ohne was dazuzulernen......:eek2:
 

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