Overdrive Pedal Settings

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Hey,

welche Settings bei einem Overdrive Pedal z.B. SD1, Tube Screamer etc benutzt man wenn man einen JCM 800 (2210) boosten möchte? Vorallending um einen Metal Sound hinzubekommen bzw in die Richtung Zakk Wylde. Viele Gainreserven hat der Amp ja nicht also wie stellt man dann sein Boost Pedal ein um einen wirklich fetten, punchigen SOund zu bekommen?


LG
 
Eigenschaft
 
Level voll, Tone etwas über Mitte, Gain komplett raus.
Wobei es auch sehr geil bei einem Tubescreamer ist, den Gainregler am Pedal ein kleines(!) bisschen aufzudrehen und stattdessen am Amp die Verzerrung etwas runterzuregeln. Das gibt nochmal einen extra Punch.
 
Level voll, Tone etwas über Mitte, Gain komplett raus.
Wobei es auch sehr geil bei einem Tubescreamer ist, den Gainregler am Pedal ein kleines(!) bisschen aufzudrehen und stattdessen am Amp die Verzerrung etwas runterzuregeln. Das gibt nochmal einen extra Punch.


Genau diese Settings habe ich ja probiert aber irgendwie fehlt da trotzdem der nötige Punch und nach Metal klingt es auch noch nicht unbedingt.
Kommt das erst wenn ich den Amp weit aufreiße, sprich daß es bei geringer Proberaumlautstärke noch garnicht zur Geltung kommt oder mach ich was anderes falsch?
 
Eigentlich geht das auch bei geringen Laustärken. Daran wird es wohl nicht liegen.
Du hast das Pedal ja vor dem verzerrten Amp hängen bzw. wenn der Boost Kanal aktiv ist?
 
Eigentlich geht das auch bei geringen Laustärken. Daran wird es wohl nicht liegen.
Du hast das Pedal ja vor dem verzerrten Amp hängen bzw. wenn der Boost Kanal aktiv ist?


Ganz genau.
 
Vielleicht liegts ja nicht an Amp und TS, sondern an anderen Größen; Pick, Anschlag, Box, Lautsprecher und noch 1001 Variable mehr spielen hier auch eine Rolle.

Fehlende Aggressivität im Ton kommt aber tatsächlich oft von fehlender Aggressivität im Spielstil.
 
Spielst Du denn mit den Settings in der Band oder zuhause? Oder vielleicht im Proberaum ausprobiert ohne Band (oder ohne Bassist)? Die Kombi Marshall + TS ist so beliebt, weil es mit der Menge an Mitten im Bandkontext wirklich gut funktioniert. Ohne Bassisten kann das gerne mal ein wenig "dünn" klingen. Für Zuhause wäre ein TS für mich persönlich auch nicht unbedingt was vor einem Marshall.

Ansonsten, wie schon gesagt, gibt es noch tausend andere Faktoren. Was für eine Box, Gitarre usw. hast Du denn? Ansonsten wurde die Saitenstärke schon angesprochen. Der Wechsel von 9-46er auf 10-52er Saiten hat meinen Sound mal enorm nach vorne gebracht vor einigen Jahren.... vielleicht reicht das ja bei dir auch schon?
 
(Bitte löschen, falschen Tab erwischt)
 
Spielst Du denn mit den Settings in der Band oder zuhause? Oder vielleicht im Proberaum ausprobiert ohne Band (oder ohne Bassist)? Die Kombi Marshall + TS ist so beliebt, weil es mit der Menge an Mitten im Bandkontext wirklich gut funktioniert. Ohne Bassisten kann das gerne mal ein wenig "dünn" klingen. Für Zuhause wäre ein TS für mich persönlich auch nicht unbedingt was vor einem Marshall.

Ansonsten, wie schon gesagt, gibt es noch tausend andere Faktoren. Was für eine Box, Gitarre usw. hast Du denn? Ansonsten wurde die Saitenstärke schon angesprochen. Der Wechsel von 9-46er auf 10-52er Saiten hat meinen Sound mal enorm nach vorne gebracht vor einigen Jahren.... vielleicht reicht das ja bei dir auch schon?


Hey,

ja, ich habe mich mal nach ein paar Amp Settings umgesehen und habe heute im Proberaum mal die Mitten deutlich mehr reingedreht und zwar auf 7-7,5.
Bass etwas reduziert, von 10 auf 8 und Treble auf 7. Gain auf 10 und beim Pedal alle Regler auf 1 Uhr, außer Tone, den etwas unter 12 Uhr.
Master dabei auf 1 Uhr gedreht und Channel Vol auf 2 Uhr. Im Bandkontext ergab das einen supergeilen, cremigen Sound!
Und Punch war nun auch vorhanden! Ich denke einfach es hat an den Settings gelegen, Mitten müssen halt einfach rein. ;)

Welche Rolle spielt denn eigentlich der Master Regler? Regelt der die Endstufe? Nach der Theorie her müsste doch die Endstufe immer mehr sättigen, je höher ich Master aufdrehe, oder?
Wäre es denn dann sinvoll Master voll aufgedreht zu haben und Channel Vol eben die Lautstärke zu regulieren wie man es braucht?
 
Auch die Vorstufenröhren klicken bei gewissen Lautstärken anders. Jedoch formt die Vorstufe mehr als die Endstufe. Es muss eben ein gesundes Mittelmaß gefunden werden. Jedoch formt jede Endstufe unterschiedlich den Ton. Einige mehr, andere weniger

Gesendet von meinem GT-I9000 mit Tapatalk 2
 
[...]
Welche Rolle spielt denn eigentlich der Master Regler? Regelt der die Endstufe? Nach der Theorie her müsste doch die Endstufe immer mehr sättigen, je höher ich Master aufdrehe, oder?
Wäre es denn dann sinvoll Master voll aufgedreht zu haben und Channel Vol eben die Lautstärke zu regulieren wie man es braucht?

Ja, der Master regelt i.d.R. die Endstufe; je mehr Mastervolume, desto mehr muss die Endstufe arbeiten.
Wo der "Sweetspot" liegt, also der Punkt des (natürlich subjektiv) besten Klangverhaltens, kommt auf den Amp an.
Voll aufgedreht werden aber nur die wenigsten Setups gut klingen, da die vollkommen überfahrene Endstufe dann gerne mal nur noch *mumpf mumpf* von sich gibt.
Bei meinem Marshall (2558) liegt er (in meinen Ohren) so bei Master 6-7 von 10, also weit vor dem Vollanschlag.

Die Regler für Mastervolume und Channelvolume interagieren miteinander, man kann nicht pauschal sagen, welche Einstellung am besten klingt; es gilt, hier den optimalen Kompromiss zu finden.
Also experimentiere einfach mal ein wenig mit verschiedenen Einstellungen, dann findest du sicher schnell ein Setting, das dir zusagt!

Allgemein hast du ja den richtigen Weg schon gefunden: weniger Gain plus mehr Mitten ergibt mehr Punch.
Der Druck kommt immer vom Gesamtsound der Band, nie alleine vom Gitarristen!
Also immer schön dem Bassisten sein Revier in den Bässen lassen (er hats als Bassist ja ohnehin schon nicht leicht :D), eine ordentliche Portion Mitten rein, schön aufs Timing achten und schon knallt das!
 

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